Rezept: Chili con Carne nach Rogers Art

Feb 09

Rezept: Chili con Carne nach Rogers Art

Nicht wenige Spiel­run­den tref­fen sich etwas frü­her vor der avi­sier­ten Spiel­zeit und kochen gemein­sam oder es berei­tet jemand der Runde etwas vor. Da auch wir zu die­ser Spiel­er­gat­tung gehö­ren und Pizza, Chips und Coca Cola nicht das Ende der kuli­na­ri­schen Fah­nen­stange dar­stel­len, wol­len wir Euch in unre­gel­mäs­si­gen Abstän­den immer wie­der unsere Rezepte zur Ver­fü­gung stel­len. Dazu gehö­ren Haupt­ge­richte, aber auch leckere Knab­be­reien für Nebenbei.

Ihr wollt uns auch Eure Rezepte zur Ver­fü­gung stel­len? Schickt uns eine Email an kontakt[at]teilzeithelden[dot]de mit Anga­ben zu Men­gen und Zubereitung!

Den Anfang heute macht ein Chili. Die­ses Chili weicht sicher etwas ab von dem übli­chen Bohnen/Mais Rezept und ist mehr ein schar­fer Gemü­see­in­topf nach Chili-Art. Viel Spass beim Lesen und Nachkochen!


Zuta­ten

(für 4 Personen)

  •  300 g Hack, Rind
  •  hal­ber Liter Rinderbrühe
  • 1 gr Zwiebel
  • 2 Knob­lauch­ze­hen
  • halbe Knolle Sellerie
  • 2 Paprika
  • 3 Möh­ren
  • 250g fri­sche Champignons
  • 2 fri­sche Chilischoten
  • 2 Pep­pe­ron­cini
  • 1 EL Sam­bal Oelek
  • 2 EL Ayvar
  • 1 gr Glas tro­cke­ner Rotwein
  • 1 Dose Kid­ney Bohnen
  • 1 kl Dose Mais
  • 2 kl Dosen Tomaten
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Basilikum
  • 1 TL Papri­ka­pul­ver (rosenscharf)
  • gemah­le­ner Pfeffer
  • etwas Salz
  • 1 Körner-Baguette
  • Creme frai­che oder auch Creme Fine
  • Streukäse

Zube­rei­tung

  • Bra­tet das Hack in dem Oli­venöl auf hoher Flamme an. Sobald es gar und grau ist, gebt die klein­ge­hack­ten Zwie­bel, wie auch den Knob­lauch, dazu und lasst es etwas zie­hen. Deckel drauf! Ab jetzt könnt ihr auf mitt­lere Hit­ze­stufe runterdrehen.
  • Nehmt den Deckel ab, war­tet, bis die Flüs­sig­keit ver­dampft ist und löscht mit dem Rot­wein ab. Lasst es danach etwas auf­ko­chen. Die in Wür­fel geschnit­tene Sel­le­rie­knolle und die Möh­ren­wür­fel kom­men nun dazu. Lasst es wie­derum mit geschlos­se­nem Deckel etwas zie­hen. Anfol­gend darf der Ayran und das Sam­bal rein.
  • Giesst nun die gehack­ten Dosen­to­ma­ten dazu. Nun gebt dem Gemenge sicher eine halbe Stunde auf mitt­le­rer Flamme mit geschlos­se­nem Deckel. Ver­gesst aber nicht, immer mal wie­der umzurühren!
  • In der Zwi­schen­zeit könnt ihr die Paprika in nicht zu lange Strei­fen schnei­den. Nehmt den Mais und die Kid­ney­boh­nen aus den Dosen und schüt­tet sie in ein Sieb, spült das Ganze mit etwas Was­ser ab, damit die Schweb­stoffe aus der Dose ver­schwin­den, wie auch die braune Flüs­sig­keit um die Bohnen.
  • Gebt alles in den Topf und hackt die Chi­li­scho­ten klein. Wenn ihr es etwas schär­fer wollt, lasst die Kerne in der Schote. Zer­klei­nert auch die Pep­pe­ron­cini und gebt sie hinzu.
  • Prüft den Flüs­sig­keit­stand und giesst, wenn nötig, heisse Brühe nach. Die könnt ihr am Tag vor­her zube­rei­tet haben oder auch ein­fach mit Instant­pul­ver machen. Die Kon­sis­tenz ist rich­tig, wenn es ein halb­flüs­si­ger Ein­topf ist. Es darf kein Mus wer­den, wie man sonst viel­leicht Chili macht.
  • Wie­der lasst ihr alles bei mitt­le­rer Flamme zie­hen, unge­fähr eine Viertelstunde.
  • Als letz­tes gebt ihr die gevier­tel­ten Cham­pi­gnons in den Topf, streut die Gewürze dar­über und mengt alles noch­mal kräf­tig durch. Wie­der braucht das Chili gute 15 Minu­ten Ruhe.

Ach­tung: Alle Schritte bis auf das Anbra­ten des Hacks bei mitt­le­rer Flamme und viel Zeit geben. Rech­net bis zu 1,5 Stun­den für alles.

Ser­viert wird das Ganze dann mit Creme Frai­che und Käse zum Selbst zu geben und natür­lich auch mit dem Glas Sam­bal Oelek. Man gibt dann einen EL Creme Frai­che und einen EL Käse auf einen tie­fen Tel­ler, gibt das Chili dadrü­ber. Die Gäste kön­nen es sich ver­men­gen und mit dem fri­schen Körner-Baguette geniessen.

Das Chili ist so nicht allzu scharf, sollte aber jeden Gusto tref­fen. Wer es schär­fer mag, würzt nach. Wer es sanf­ter mag, nimmt etwas mehr Creme fraiche.

Annika meint: Das Chili an sich zu kochen ist kein Auf­wand, das macht sich quasi von allein. Was län­ger dau­ert, ist das ganze Schnei­den der Zuta­ten. Am bes­ten ladet ihr euch eure Rollenspiel-Kollegen eine gewisse Zeit vor­her ein, die kön­nen dann beim Schnib­beln hel­fen — dann gehts ruckzuck :)

Guten Appe­tit!

Arti­kel­bild: sxc.hu| elessar_x

 

Auch lesens­wert:

5 Kommentare

  1. Nicolas /

    Chili ist geil, ABER ent­we­der es wird zusam­men gekocht und geges­sen oder man trifft sich zum Spie­len. Rollenspieltage/abende sind eh immer viel zu schnell vor­bei, da möchte ich meine Zeit immer ungern mit kochen vertun.

    Alle in die Küche, schnib­beln (oder nicer-dicern *g*) dau­ert mir eigent­lich zu lang. Ent­we­der muss der Gast­ge­ber das dann vor­be­rei­ten oder es bleibt beim Fast­Food. Meine Hel­den schnei­den auch keine Boh­nen, die gehen in die Taverne ;)

  2. Ach, geht, die gemein­same Zeit beim Kochen kann man her­vor­ra­gend nut­zen, um schon­mal ein biss­chen „Chit Chat“ aus­zu­tau­schen :) Manch einen sehen ich nur zur gemein­sa­men Runde alle paar Wochen, da gibts viel zu erzäh­len. Das kann man dann beim Essen / Kochen vor­her tun, um hin­ter­her kon­zetriert zu spielen.

  3. Zum Punkt zusam­men zu kochen; es macht Sinn wenn der Abend/der Tag eh lang wird. Dann macht es vor allem auch Spaß und kann wie Annika schon sagte auch schon mit „vor­ge­plän­kel“ ver­bun­den wer­den. Also retro­spek­tive der letz­ten Abende, Vor­stel­lung der neuen Welt oder viel­leicht sogar Charakterbau!

    Eine Anmer­kung habe ich für das Rezept. Wenn das Fleisch nicht tro­cken sein soll, ein­fach erst­mal Zwie­beln, Möh­ren, Sel­le­rie und Knob­lauch anbra­ten, mit nem Schuss Balsamico(oder Rot­wein) ablö­schen. Dann die Dosen­to­ma­ten, Boh­nen und das Fleisch rein.
    Nach ca. 30 min Sam­bal und Ayva.

    Hin­ter­grund ist, das so das Fleisch nicht ver­kocht und der Geschmack vom Sam­bal und Ayva auch nicht durch zu lan­ges kochen „zer­stört“ wird.

    Das nur als Tip ;)

    /jd

  4. Bis­lang hatte ich nicht die Erfah­rung gemacht, dass das Hack dadurch tro­cken wird. Aber ich werde es mal aus­tes­ten. Sym­bal und Ayver gebe ich absicht­lich so früh dazu, weil nicht alle es so feurig-aromatisch/scharf mögen ;) Aber gute Tips zur Verfeinerung!

  5. Jabraxel /

    Auf die Idee mit mei­ner Rollenspiel-Gruppe gemein­sam zu kochen bin ich noch gar nicht gekom­men.
    Eigent­lich ein super Vor­schlag, gefällt mir.

Einen Kommentar schreiben