Zweisamkeit oder Gruppenkuscheln – Gibt es eine ideale Gruppengröße?

Jul 08

Zweisamkeit oder Gruppenkuscheln – Gibt es eine ideale Gruppengröße?

In mei­ner Zeit als Rol­len­spie­le­rin habe ich mir bis­her eigent­lich wenig Gedan­ken darum gemacht, ob es wohl eine ideale Grup­pen­größe für Rol­len­spiel­run­den gibt – bis ich durch eine Dis­kus­sion in einem Forum ange­regt wurde, mir diese Frage ein­mal selbst zu stel­len und für mich zu beant­wor­ten. Ich habe im Lauf der Jahre von zwei bis sechs Spie­lern alle Grup­pen­grö­ßen durch, nur in rich­tig gro­ßen Grup­pen (acht und auf­wärts) habe ich noch nicht gespielt.

Per­sön­li­che Vorlieben

Ganz klar, die per­sön­li­chen Vor­lie­ben spie­len auch hier eine große Rolle. Der eine bevor­zugt große Grup­pen, weil dort immer was los ist und ihm das Getüm­mel gefällt, ein ande­rer mag lie­ber kleine Grup­pen, weil sie über­schau­ba­rer sind und jeder Ein­zelne auf seine Kos­ten kommt.

Ich für mei­nen Teil muss sagen, dass ich meine bes­ten Erleb­nisse in einer Aber­rant–Runde mit zwei Spie­lern plus Spiel­lei­ter hatte. Die Cha­rak­tere waren meis­tens zusam­men, wir kamen von Anfang an gut klar (was mit­un­ter auch an den glei­chen Erwar­tun­gen lag, die wir hat­ten) und das Spiel war ein­fach sehr inten­siv. Jeder hatte seine Momente, weil die Spiel­lei­tung mehr Mög­lich­kei­ten hatte, sich um den Ein­zel­nen „zu kümmern“.

In mei­ner jet­zi­gen Tri­nity–Runde sind wir vier Spie­ler plus Spiel­lei­tung und da merke ich schon, dass mehr Cha­rak­tere in einer Gruppe man­che Situa­tio­nen erheb­lich ver­kom­pli­zie­ren kön­nen. Es bedeu­tet mehr Mei­nun­gen, mehr unter­schied­li­che ethi­sche Ein­stel­lun­gen, mehr Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Den­noch bekommt jeder ab und an sein per­sön­li­ches Spot­light (natür­lich nicht so aus­führ­lich, wie in einer klei­ne­ren Gruppe). All das macht die Gruppe inter­es­sant, aber eben auch kom­ple­xer und manch­mal geht durch Grund­satz­dis­kus­sio­nen sehr viel Zeit ver­lo­ren. Die kön­nen natür­lich auch in einer Zwei-Spieler-Runde auf­tre­ten, aber die Wahr­schein­lich­keit ist gerin­ger. Für mich sind, was die Grup­pen­größe angeht, vier Spie­ler meine per­sön­li­che Schmerzgrenze,.

Sinn­volle Zusammensetzung

Nun ist Aber­rant ein Sys­tem, wo es keine große Rolle spielt, wie groß die Gruppe ist. Es gibt weder Vor­teile noch Nach­teile aus einer gro­ßen oder klei­nen Gruppe, ledig­lich die Ver­tei­lung der Kräfte der Cha­rak­tere fällt bei einer grö­ße­ren Gruppe natür­lich zahl­rei­cher und viel­fäl­ti­ger aus, es gibt aber keine Syn­er­gien oder ähnliches.

Es gibt aber durch­aus Rol­len­spiele, in denen grö­ßere Grup­pen sinn­voll sind, weil sich die Cha­rak­tere gegen­sei­tig ergän­zen und es ein beson­de­res Zusam­men­wir­ken geben kann. Das betrifft meist Rol­len­spiele mit mehr Tak­tik und einem höhe­ren Anteil von Kämp­fen wie zum Bei­spiel D&D 3.5 oder Path­fin­der. Ohne Kle­ri­ker oder ande­ren Hei­ler haben die Kämp­fer es sehr schwer. Gene­rell pro­fi­tiert das Kampf­sys­tem von mehr Cha­rak­te­ren, da Mög­lich­kei­ten der Schlacht­feld­kon­trolle, das Aus­schal­ten oder Behin­dern wei­cher Ziele, der Schutz oder das schnelle Aus­schal­ten von Geg­nern in einer guten Gruppe inein­an­der spie­len – was eben nur mit mehr Cha­rak­te­ren mög­lich ist. Vier bis fünf Cha­rak­tere sind für diese Sys­teme wohl ideal.

Klar, auch in ande­ren Sys­te­men ist die Gruppe froh, wenn sie einen Hei­ler hat und auch eine gut funk­tio­nie­rende Truppe ist im Kampf in jedem ande­ren Sys­tem gold­wert – der Unter­schied ist nur, dass es bei Sys­te­men wie den oben genann­ten schwe­rer ins Gewicht fällt, schon allein durch den Tak­tik– und Kampfanteil.

Einige Rol­len­spiele emp­feh­len von vorn­her­ein gewisse Grup­pen­grö­ßen für ihre Aben­teuer – DSA zum Bei­spiel gibt bei sei­nen Kaufaben­teu­ern immer eine Emp­feh­lung an.

Was sagt der Rest?

Da ich neu­gie­rig war, was eure Mei­nung ist, ob ihr lie­ber in gro­ßen oder klei­nen Grup­pen spielt, oder wel­che eure ideale Grup­pen­größe ist, habe ich mal auf Face­book und Google+ nach­ge­fragt. Die meis­ten von euch spie­len in Grup­pen mit drei bis fünf Spie­lern, hier und da gibt’s ein paar „Aus­rei­ßer“, die in grö­ße­ren Grup­pen spie­len. Sie­ben wurde als maxi­male Spie­le­r­an­zahl genannt — das wäre mir per­sön­lich zu groß. Auch hier gab es wie­der die Bemer­kung, dass z. B. für D&D eine Spie­le­r­an­zahl von vier bis fünf Spie­lern vor­teil­haft ist. Alles in allem ist sich die befragte Rol­len­spie­ler­schaft wohl über­wie­gend einig, was die Grup­pen­größe angeht :)

Gibt es also die ideale Gruppengröße?

Es kommt dar­auf an – wie ich gelernt habe, gibt es Sys­teme, in denen die Grup­pen­größe stär­ker zum Tra­gen kommt, als in ande­ren. Wer wie ich haupt­säch­lich viele Sys­teme á la Aber­rant, Adven­ture!, Mage & Co. gespielt hat, wird sich weni­ger Gedan­ken um die Grup­pen­größe gemacht haben als Leute, die D&D oder Path­fin­der spie­len, wo sich die Größe der Gruppe sehr viel stär­ker auf das Spiel­ge­sche­hen aus­wir­ken kann.

Spie­ler, die gerne ihre Spot­lights haben, die weni­ger Wert auf Tak­tik und Kämpfe legen suchen sich wahr­schein­lich eher klei­nere Grup­pen, da die Spiel­lei­tung dort eher die Mög­lich­keit hat, auf den ein­zel­nen Spie­ler einzugehen.

Was meint ihr? Gibt es für euch eine ideale Grup­pen­größe? Wo liegt eure Schmerz­grenze für eine große Gruppe?

 

 

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13 Kommentare

  1. tartex /

    Grö­ßere Grup­pen ermög­li­chen mehr Fokus auf die Cha­rak­tere, weil man auch Innerparty-Nebenhandlungen vor­an­trei­ben kann, wenn der Spiel­lei­ter mit ande­ren Spie­lern beschäf­tigt ist. Es haben sich bei uns ganze Soaps auf­ge­baut, um Ver­rat, Liebe, usw, wäh­rend der SL am ande­ren Ende des Tisches beschäf­tigt war. Diese sind dann natür­lich auch vom SL auf­ge­grif­fen worden.

  2. Was ist die rich­tige Grup­pen­größe? Eine sehr schwere Frage.
    Für mich war vom Gefühl immer eine Spie­le­r­an­zahl von 4 opti­mal.
    Man hat Inter­ak­tio­nen zwi­schen den Spie­lern und hat auch mehr Mög­lich­kei­ten ver­schie­dene Typen ins Spiel zu brin­gen die bestimmte Fer­tig­kei­ten haben.

    Ich habe aktu­ell eine 2er Gruppe die ganz gut läuft. Man muss halt ab und an mit NSC´s arbei­ten um bestimmte Aben­teuer machen zu kön­nen und hatte auch schon eine 8er Gruppe. Diese lief an sich ganz gut, wenn es auch teil­weise recht schwer war alles im Blick zu behalten.

    Für mich sind so Grup­pen­grö­ßen von 3 bis 5 Spie­lern eine sehr opti­male Größe. Trotz­dem mache ich auch mal Aus­nah­men in Berei­che von 2 oder 7 Spie­ler.
    Tak­tik und Cha­rak­ter­play habe ich in bei­den Spiel­er­grö­ßen bereits gehabt. Es kommt da mei­ner Mei­nung nach immer stark auf das Aben­teuer an.

  3. Meine per­sön­li­che Prä­fe­renz: 1–4 Spie­ler plus SL. Mit klei­nen Grup­pen habe ich kein Pro­blem, da kom­men die span­nends­ten Kam­mer­spiele raus. Grup­pen über 4 Spie­lern haben die Ten­denz, wie du ja auch schreibst, sich durch Dis­kus­sio­nen aller Art zu läh­men. Und mir ist das dann meis­tens schon zu viel Action, gerade, wenn ich die Action als SL ver­wal­ten muss ^^.

  4. Ich habe Grup­pen mit 5 Spie­lern schon als pro­ble­ma­tisch erlebt, selbst wenn es lau­ter „Pro­fis“ waren — vor allem der Auf­wand für den SL in puncto Über­sicht­lich­keit und Spot­light steigt über­pro­por­tio­nal mit der Spie­le­r­an­zahl.
    6+ Spie­ler würde ich kei­nes­falls lei­ten wol­len und es mir auch fünf­mal über­le­gen, ob ich in einer sol­chen Runde mit­spiele.
    3 bis 4 Spie­ler sind mei­ner Ansicht nach ideal.
    Je weni­ger Spie­ler, desto inten­si­ver, aber man merkt dann auch häu­fi­ger, dass z.B. Fähig­kei­ten feh­len. 7
    Es kommt aber auch immer nicht wenig auf die Spie­ler selbst an, wie sehr sie sich in den Vor­der­grund drän­gen (dann immer schwie­ri­ger, je mehr) oder eher pas­siv sind (dann immer schwie­ri­ger, je weniger).

  5. @tartex: klar, mit meh­re­ren Mit­spie­lern steigt das Spiel unter den Cha­rak­te­ren. Ich muss jedoch sagen, dass es bei uns immer für Ablen­kung gesorgt hat, wenn die Spie­ler unter­ein­an­der gespielt haben und ande­rer­seits die SL mit einem ande­ren Spie­ler. Da war das Durch­ein­an­der­ge­rede manch­mal echt viel. Gut war es da immer, wenn man die Mög­lich­keit hatte auf einen Neben­raum aus­zu­wei­chen, um die Geräusch­ku­lisse zu minimieren.

    @Bock-Spiele: 8 Spie­ler ist schon wirk­lich sehr viel, dass Du da als SL gefor­dert warst, kann ich nach­voll­zie­hen. Ich glaube, mich würde die schiere Spie­le­r­an­zahl davon abhal­ten, in so einer Gruppe mitzuspielen.

    @Dennis: Ich bin immer etwas zwie­ge­spal­ten. Einer­seits find ich grö­ßere Grup­pen (4 Spie­ler) inter­es­sant, weil soviele Ideen dann mit ins Spiel ein­flie­ßen. Aber wir hat­ten neu­lich eine Dis­kus­sion in einer Runde (also im Spiel), die über eine Stunde andau­erte und wäh­rend der wir uns immer im Kreis gedreht haben. Sowas find ich dann echt anstren­gend, grade wenn es um Ansich­ten der ver­schie­de­nen Cha­rak­tere geht wo Du von vorn­her­ein schon weisst, dass Du Dein Gegen­über nicht über­zeu­gen kannst.

    @Andreas: Wenn man nur Leute in der Runde hat, die im Ram­pen­licht ste­hen möch­ten, dann kann schon eine Runde von 3 zu groß sein, das sehe ich ähn­lich. Eine gute Mischung aus unter­schied­li­chen Spie­lern erleich­tert das Mit­ein­an­der (das merke ich immer wie­der in unse­rer Runde), weil jeder seine Stär­ken und Vor­lie­ben in ande­ren Berei­chen hat.

  6. Ich find vier Spie­ler eigent­lich ideal. Fünf sind auch noch okay, sechs sind mir zu viel. Die letz­ten drei Wochen­en­den haben wir mit SL + 3 Spie­ler gespielt, das ist auch gut, aller­dings müs­sen dann eigent­lich schon alle gut drauf sein. Wenn dann einer am Tisch ein­schläft und der andere eh nicht soooo viel sagt, wird es manch­mal etwas ein­tö­nig ;)
    Das letzte Aben­teuer, wo ich als Spie­le­rin dabei war und in dem wir ins­ge­samt 6 Spie­ler waren, habe ich irgend­wann abge­bro­chen. Da war kaum noch Rol­len­spiel mög­lich, weil es immer unglaub­lich laut war. Man konnte eigent­lich nur mit sei­nem Sitz­nach­barn reden.
    Inso­fern: 4 gewinnt *g*

  7. Zwei wäre echt mal schön.. wobei drei soll­ten es schon sein, sonst wird die Inter­ak­tion so wenig. Online hat sich übri­gens drei auch als sehr gut erwie­sen und vier als Maxi­mum. Danach geht es ein­fach zu leicht durch­ein­an­der (je nach Dis­zi­plin und Akti­vi­tät geht aber sicher auch mehr). Aber drei ist halt bei allen D&D-Editionen etwas pro­ble­ma­tisch. Man kriegt in der 4e gerade so eine kampf­taug­li­che Gruppe hin, wenn man sich abstimmt.

    Ideal ist halt bei mir des­we­gen wei­ter­hin 4 oder 5. Meine Gruppe nsind zwar oft grö­ßer, aber das liegt daran, dass man eh nie alle an einen Tisch bekommt.

  8. Also ich glaube eine opti­male Grup­pen­grösse gibts ja so nicht, denn jeder ent­schei­det für sich selbst, wie gut er in wel­cher Grup­pen­grösse spielt.
    Aus­ser­dem ist es noch stark abhän­gig vom Sys­tem. Es gibt Rol­len­spiele, die vor allem so ein wenig auf Psy­cho gehen, da ist eine kleine Gruppe von 2–3 wohl am bes­ten, andere kannst du getrost mit 15 Mann spie­len, weils da ein­fach um den Fun geht… Beson­ders wenn man Indie­ga­mes spielt, stol­pert man schnell über sol­che gros­sen Unter­schiede in der Grup­pen­grösse.
    Für die eher stan­dar­di­sier­ten Spiele, die auf Grup­pen­play direkt aus­ge­legt sind, wie Path­fin­der oder Earth­dawn, oder auch DSA, bevor­zuge ich eine Grup­pen­grösse von ca. 3 — 6 Mit­spie­lern. 7 wäre da abso­lute Schmerz­grenze, aus­ser man spielt mit einem zwei­ten SL oder einem drit­ten (macht manch­mal auch voll Spass).
    Ist die Gruppe nicht zu gross, gibt es unter den Spie­lern mei­ner Erfah­rung nach viel mehr Rol­len­spiel, als wenn die Gruppe zu gross ist und kei­ner wirk­lich gross zu Wort kommt. Oft behin­dern sich die Spi­ler in gros­sen Grup­pen gegen­sei­tig.
    Mit einer Gruppe von um die 4 Spie­ler habe ich dahin­ge­hend bis­her die bes­ten Erfah­run­gen ind Path­fin­der, Earth­dawn, Grimm und WOD gesam­melt.
    Wod aller­dings eig­net sich auch genial für Klein­st­grup­pen und Solosessions.

    Ich glaube auch noch, dass es sehr wich­tig ist, wie man spielt. In einem rei­nen Rol­len­spiel, wo der Wür­fel eher zweite oder dritte Geige spielt, fin­det man wahr­schein­lich viel dyna­mi­scher Grup­pen­grös­sen, als bei Grup­pen, die fest ver­bis­sen ein Aben­teuer mit allen durch­ge­setz­ten Regeln spie­len. Weil ich glaube, dass dann immer eine gewisse Grup­pen­zu­sam­men­set­zung von Nöten ist, um das dann zu meis­tern. Anders eben, als wenn man frei agiert und der Meis­ter auf die jewei­lige Grup­pen­kon­stel­la­tion rea­giert und evtl. das Aben­teuer eben auch angleicht oder ander­wei­tig drauf eingeht.

    Die Grup­pen­grösse von 3-allerhöchsten 7 Leu­ten gilt bei mir sowohl am Tisch, wie auch im TS-Spiel :) Dazu ist zu sagen, dass es im TS weni­ger chao­tisch zugeht, als am Tisch.

  9. @Curima: die Erfah­rung mit der Laut­stärke habe ich auch gemacht. Viele Spie­ler bedeu­ten halt nun­mal auch viel Gerede — dafür müs­sen die Leute nicht mal beson­ders undis­zi­pli­niert sein, aber es muss ja nur eine Szene kom­men, in der die Action los­geht, dann will ja auch jeder was machen und dem­ent­spre­chend kommt dann Leben in die Bude :)

    @Jan: Ja, Du hat­test ja schon auf G+ geschrie­ben, dass Du auf­grund Dei­ner Vor­liebe für D&D eine Größe von 4–5 bevorzugst.

    @Ethion: klar, jeder hat seine per­sön­li­chen Vor­lie­ben, was die Grup­pen­größe angeht. Mit WoD kann ich Dir nur Recht geben, ich habe auch die Erfah­rung gemacht, dass diese Sys­teme am bes­ten in klei­nen Grup­pen funk­tio­nie­ren (aus­ser viel­leicht Wer­wolf, da dür­fen es dann auch schon­mal ein paar mehr sein, damit man ein ordent­li­ches Pack zusam­men­be­kommt :) ).

  10. @Annika: Ja, das ist auf jeden Fall so. Dazu kam noch das Pro­blem, dass in der Runde auch die­je­ni­gen Spie­ler, die grade nicht mit dem SL spie­len, sich unter­ein­an­der unter­hal­ten und halt ihre Hel­den sich unter­hal­ten las­sen. Das finde ich ja eigent­lich auch super, aber wenn man grade allein oder zu zweit durch ein ver­las­se­nes Haus schleicht und es eigent­lich rela­tiv gru­se­lig sein soll, kommt da keine Stim­mung auf, wenn wei­tere 4 oder 5 Leute sich im Hin­ter­grund grade über die Qua­li­tät von alma­da­ni­schem Wein strei­ten… ;)

  11. Da ich meine Vor­lie­ben ja schon vor­her geschrie­ben hatte, nur ein klei­ner Hinweis:

    Wie mit Stock­wer­ken, ist es auch mit Spie­lern. Wenn ich sage im drit­ten Stock muss ich erst­mal über­le­gen, ob das Erd­ge­schoss mit­ge­rech­net wird oder nicht. Ich jeden­falls bin schnell ver­wirrt, wenn von n Spie­lern gespro­chen wird, ob dann n oder n+1 Per­so­nen am Tisch sitzen.

    Den Spiel­lei­ter nicht als Spie­ler zu zäh­len ist zwar üblich aber mMn nicht gerecht­fer­tigt und mit dafür ver­ant­wort­lich, dass der SL-Possten als Arbeit und damit unat­trak­tiv gese­hen wird. „Ich will spie­len, nicht leiten.“

    Wenn ich von Spie­lern rede, meine ich immer alle aktiv am Spiel betei­lig­ten Personen.

  12. sindar /

    Ich per­so­en­lich fuehle mich grund­saetz­lich in eher groes­se­ren Grup­pen woh­ler — wenn der SL damit klar­kommt, heisst das. Wobei ich bis­her nur in gut funk­tio­nie­ren­den Grup­pen gespielt habe. Vier bis sechs Spie­ler + SL ist so mein „Sweet Spot“, sowohl als Spie­ler wie auch als SL. Ich muss dazu sagen, dass ich mich in den „klas­si­schen“ Rol­len­spie­len wie D&D, DSA oder Savage Worlds am wohls­ten fuehle.

  13. Schließe mich der Mei­nung mei­ner Vor­schrei­ber an. Drei bis fünf oder sechs Spie­ler sind gut zu hän­deln und jeder hat sei­nen Spaß. Außer­dem ist es in jedem nor­ma­len Wohn­zim­mer noch mach­bar. Außer­dem dau­ert die Essens­be­schaf­fung nicht unnö­tig lange! ;)

    Wolf­ram

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