Rezension: Pathfinder Einsteigerbox

Jul 14

Rezension: Pathfinder Einsteigerbox

Viele Rol­len­spiele gön­nen sich ein Ein­stei­ger­set, wel­ches als Tea­ser Lust auf das ganze Spiel machen soll. Diese Einsteiger-Sets rei­chen von kos­ten­lo­sen „Light“-Regelwerken als PDF-Download bis hin zu Voll­preis­pro­duk­ten, die kom­plexe Regeln ver­ein­facht zusammenfassen.

Ein sol­ches Voll­preis­pro­dukt ist die Pathfinder-Einsteigerbox. Ich war neu­gie­rig, was dem (Neu-)Spieler hier fürs Geld gebo­ten wird, und natür­lich wie groß der Unter­schied zum „rich­ti­gen“ Pathfinder-Rollenspiel ist.

Erschei­nungs­bild

Das Einsteiger-Pathfinder kommt als sta­bile vier­far­bige Box daher. Alten Hasen ver­mag allein diese Tat­sa­che ein gewis­ses Oldschool-Feeling zu ver­mit­teln, aber das lasse ich hier außer Acht, denn die Box rich­tet sich an Einsteiger.

In der Box fin­den wir meh­rere voll­far­bige Hefte auf ange­nehm dicken Papier. Die Hefte haben alle­samt kei­nen sta­bi­len Umschlag, sind aber trotz­dem aus­rei­chend widerstandsfähig.

Zum einen wäre da ein Spieler-Handbuch mit 64 Sei­ten, ein Spielleiter-Handbuch mit 96 Sei­ten und ein Cha­rakt­er­heft mit 24 Seiten.

Pappaufsteller

Pap­p­auf­stel­ler

Es gibt 80 voll­far­bige Auf­stel­ler aus vor­ge­stanz­tem Kar­ton, sowie 15 dazu pas­sende Plastik-Füßchen. Spä­tes­tens nach dem Aus­stan­zen erweist sich die Box sich als nütz­lich. Die Pap­p­auf­stel­ler sind aus­rei­chend sta­bil, das Wür­fel­set ist zweck­mä­ßig und stim­mig koloriert.

Als Unter­grund für die Auf­stel­ler dient ein beschich­te­ter und dop­pel­sei­tig voll­far­bi­ger Spiel­plan mit pas­sen­der Ras­te­rung. Der Plan lässt sich schwer zusam­men– oder aus­ein­an­der­fal­ten, aber das ist der Beschich­tung geschul­det, die den Plan robust macht.

Last but not least dür­fen natür­lich Wür­fel nicht feh­len. Path­fin­der bringt ein kom­plet­tes und zweck­mä­ßi­ges Wür­fel­set mit,

Die Bücher sind Pathfinder-Üblich mit durch­gän­gig stim­mi­gen Gra­fi­ken im Comic-Stil ver­se­hen, das Lay­out ist auf­ge­lo­ckert und leicht les­bar. Zusätz­lich erleich­tern viele Sym­bole die Orientierung.

Die har­ten Fakten:

  • For­mat: Hefte Soft­co­ver: 64 Sei­ten + 24 Sei­ten, 96 Seiten.
  • Wider­stands­fä­hig beschich­te­ter (abwasch­ba­rer!) Spielplan
  • kom­plet­tes Würfelset
  • 80 Pap­p­auf­stel­ler mit 15 Plastikfüßen
  • Ver­lag: Ulis­ses Spiele
  • Spra­che: Deutsch
  • ISBN-10: 3868892184
  • ISBN-13: 978–3868892185
  • Bezugs­quelle: Ama­zon (Klick)
  • Preis: 39,95 EUR
Ein Blick in die Box

Ein Blick in die Box

Das Spie­ler­buch

Das Spie­ler­buch bie­tet auf sei­nen 64 Sei­ten einen guten Über­blick über die stark ver­ein­fach­ten Pathfinder-Regeln. Schön finde ich, daß dabei keine Regeln geän­dert wur­den: Es wur­den nur viele Regeln ein­fach weg­ge­las­sen. Bei­spiels­weise ist die Aus­wahl an Zau­bern und Talen­ten stark ein­ge­schränkt, um den Neu­spie­lern eine inter­es­sante Aus­wahl zu bie­ten, ohne sie zu überfordern.

Das Buch beginnt mit einem kur­zen Solo-Abenteuer, wel­ches gut in das Prin­zip Rol­len­spiel ein­führt. Danach kann der Spie­ler das Buch nut­zen, um ent­we­der einen eige­nen Cha­rak­ter zu erschaf­fen, oder einen der vier vor­ge­fer­tig­ten Cha­rak­tere zu verstehen.

Die Cha­rak­tere

Das Cha­rakt­er­heft gehört quasi mit zum Spie­ler­buch. Darin ent­hal­ten sind vier leere Cha­rak­ter­bö­gen, sowie vier fer­tige Cha­rak­tere. Alle Cha­rak­ter­bö­gen bie­ten auf der Rück­seite eine Kurz­fas­sung der wich­tigs­ten Regeln.

Klassenbeschreibung

Klas­sen­be­schrei­bung

Diese brin­gen eine „Aus­wahl­hilfe“ mit: Neben einem rep­re­sen­ta­ti­ven Bild des Cha­rak­ters fin­det man einen Block „Spiele die­sen Cha­rak­ter, wenn Du … magst“. Der eigent­li­che Cha­rak­ter beginnt erst auf der nächs­ten Seite, so daß man sich bei der Aus­wahl auf Bild und Aus­wahl­hilfe stüt­zen kann. Nett gemacht.

Die vor­ge­fer­tig­ten Cha­rak­tere stel­len die „Stan­dard­aus­wahl“ dar (Kämp­fer, Magier, Krie­ger, Schurke) und sind gut auf­ein­an­der abgestimmt.

Schön: Die Cha­rak­ter­bö­gen sind mit Sym­bo­len ver­se­hen, die das Auf­fin­den der dazu­ge­hö­ri­gen Erklä­run­gen ver­ein­fa­chen. Schade: Die Cha­rak­ter­bö­gen haben ein eige­nes Lay­out, wenn man das Heft nut­zen möchte, um den Ein­stieg in eine beste­hende Runde zu erleich­tern, muß man sich lei­der sofort wie­der umge­wöh­nen, oder damit leben, daß der eigene Bogen ein kom­plett ande­res Laoyut hat und kei­ner der ande­ren Spie­ler schnell zei­gen kann, wo was steht.

Das Spiel­lei­ter­buch

Auch das Spiel­lei­ter­buch star­tet – unge­wöhn­li­cher­weise – direkt mit einem Grup­pen­aben­teuer, wel­ches vol­ler hin­weise ist, wie es zu lei­ten ist. Sehr schöne Idee, dadurch bekommt der ange­hende SL einen guten Ein­druck von sei­nen Auf­ga­ben, und trotz­dem bleibt es span­nend zu lesen.

Es fol­gen als nächs­tes genauere Beschrei­bun­gen der SL-Aufgaben, sowie ins­ge­samt sehr auf­mun­ternd geschrie­bene, aber durch­aus Fun­dierte Tips zum Ein­steig in die Spielleitung.

Das Buch bie­tet einen kom­plet­ten Kurz-Leitfaden zum Auf­bau eige­ner Aben­teuer und zur Gestal­tung der Aben­teu­er­um­ge­bung (inclu­sive der War­nung vor häu­fig gemach­ten Fehlern!).

Danach folgt eine zusam­men­ge­kürzte, aber durch­aus sin­nige Samm­lung magi­scher Gegen­stände, sowie eine Mons­ter­samm­lung samt Begeg­nungs­ta­bel­len, die umfang­rei­cher aus­fällt als erwartet.

Was mich wirk­lich über­rascht hat, ist, daß sie an die Beschrei­bung eines klei­nen Dor­fes gedacht haben, in dem das erste Aben­teuer spielt, und für das wei­tere mög­li­che Szenario-Ideen ange­ge­ben sind. So hat der neue Spiel­lei­ter gleich einen klei­nen Teil der Welt, den er ohne große Impro­vi­sa­tion über­neh­men kann, und in dem sich seine ers­ten Aben­teuer stim­mig ein­fü­gen. Sehr schön!

Wür­fel, Auf­stel­ler und Plan

Das bei­lie­gende Wür­fel­set ist zweck­mä­ßig: Keine „schwere“ Qua­li­tät, aber auch keine Billig-Würfel. Die Mamo­rie­rung ist schön, die Zah­len sind gut ables­bar, und es gibt sogar den zwei­ten W10 für die Zehnerszellen.

Kämpfer  - Übersicht

Kämp­fer — Übersicht

Die Pap­p­auf­stel­ler tun genau das, was sie tun sol­len: sie zei­gen an, wo etwas auf der Karte steht. Nicht mehr, aber auch nicht weni­ger. Sie sind nicht so stim­mig wie Zinn­mi­nia­tu­ren, aber wesent­lich hand­li­cher als ein­fa­che lie­gende Pappcounter.

Was mich gestört hat, ist der kleine Copyright-Aufdruck auf jedem Auf­stel­ler, der zwar zur Hälfte im Plas­tik­fuß ver­schwin­det, trotz­dem aber irgend­wie immer wie­der ins Auge fällt.

Der Plan ist ist beschich­tet, wodurch ihm weder Beschrif­tun­gen mit pas­sen­den Stif­ten, noch Colaf­le­cken etwas anha­ben kön­nen. Dadurch lässt er sich aber lei­der weni­ger flach zusam­men­fal­ten, noch völ­lig flach auf den Tisch legen. Nor­ma­ler­weise würde man ihn jetzt mit Büchern beschwe­ren, aber diese Bücher wer­den ja gerade durch die Box ersetzt. Wir haben ein­fach die Wider­stands­fä­hig­keit des Plans aus­ge­nutzt und unsere Colag­lä­ser draufgestellt.

Der Plan zeigt auf einer Seite eine gene­ri­sches Dun­geon„ daß außer einem gol­de­nen „Brun­nen“ im Mit­tel­punkt keine beson­de­ren Merk­male auf­weist, und auf der ande­ren nur eine gene­ri­schen Lehm­bo­den zum selberbemalen.

Fazit

Die Ein­stei­ger­re­geln tun exakt das, was sie sol­len: Sie ver­ein­fa­chen Ein­stei­gern den Start ins Spiel und wecken das Inter­esse an Rol­len­spiel im All­ge­mei­nen und Path­fin­der im Besonderen.

Man bekommt für sein Geld ein kom­plet­tes Spiel, mit dem man den Ein­stieg ins Rol­len­spiel fin­den oder ver­mit­teln kann. Es reicht aus, um die ers­ten Stu­fen zu spie­len, danach wird man irgend­wann auf das Grund­re­gel­werk auf­sto­cken müs­sen. Und ich denke mal, auch wol­len, denn die Box macht Lust auf mehr.

Roger sagt:

Ich per­sön­lich freue mich sehr, dass end­lich wie­der Start­bo­xen auf den Markt kom­men. Kein an Rol­len­spiel inter­es­sier­ter Spie­ler wird ver­ste­hen, dass ein 550 Sei­ten dickes Buch ein Regel­werk für ein Rol­len­spiel ist. Den Ein­stieg ein­fach auf­zu­bauen, finde ich sehr gut, denn sonst wer­den die Neu­linge von den Mas­sen an mög­li­chen Regeln erschla­gen. Mich per­sön­lich haben damals, zu Anfang der 90er — oder war es Ende der 80er? — die DSA Boxen zum Rol­len­spiel geholt. Tol­les Äuße­res, akzep­ta­bler Preis, ein­fa­cher und modu­la­rer Inhalt. Auf der RPC bekam ich die Aus­sage von mei­nem Gesprächs­part­ner von Ulis­ses, des­sen Name ich lei­der nicht notiert habe, daß die Box auch in den „nor­ma­len“ Spie­le­han­del geht. Bis­lang habe ich noch nicht beim Vedes um die Ecke nach­ge­se­hen oder bei Karstadt/Kaufring/etc.

Natür­lich habe ich auch einen Blick in die Box gewor­fen, bevor Hen­ning sie zur Rezen­sion bekam und mir gefiel vor allem die Optik. Mehr kann ich nicht bewer­ten, da ich Path­fin­der nicht spiele. Aber ist das nicht auch so bei Neu­lin­gen? Auch sie ken­nen Path­fin­der nicht, aber wenn sie die Box öff­nen, ist die Chance groß, daß ihnen ein „Whoa!“ ent­fährt. Wei­ter so, Paizo/Ulisses!


Unsere Bewer­tung

Erschei­nungs­bild ★★★★★
Optisch hoch­wer­tig, durch­gän­gig far­big, aus­rei­chend belast­bar. Ins­ge­samt kann die Box mit hoch­wer­ti­gen Brett­spie­len mithalten.
Spiel­welt ★★★☆☆
Die Spiel­welt wird nur grob ange­ris­sen, aber alle zum Ver­ständ­nis erfor­der­li­chen Fak­ten sind vorhanden.Ein Dorf als Start­punkt samt Umge­bung rei­chen für die ers­ten Aben­teuer völlig.
Regeln ★★★★★
Das Schrump­fen der Regeln ist her­vor­ra­gend gelun­gen. Es wurde keine Regel ver­än­dert, das „kleine“ Path­fin­der ist kom­pa­ti­bel zum „großen“.
Cha­rak­ter­er­schaf­fung ★★★★★
Die Cha­rak­ter­er­schaf­fung ist wie die Regeln stark ver­ein­facht. Alle wich­ti­gen Ent­schei­dun­gen sind aller­dings aus­führ­lich beschrie­ben. Die Sym­bole im Regel­buch und auf dem Bogen erleich­tern die Orientierung.
Spiel­bar­keit aus Spielleitersicht ★★★★☆
Das Spiel­lei­ter­buch bie­tet alles, was man für den Ein­stieg braucht. Mit die­sem Buch ist es auch einem Neu­ling, der ins kalte Was­ser gewor­fen wird, mög­lich, seine ers­ten Spiele zu lei­ten. Das erste Aben­teuer führt den Spiel­lei­ter kom­plett durch die wich­tigs­ten Abläufe, danach fol­gen durch­dachte Ansätze für eigene Aben­teuer rund um Sandspitz.

Der Selbst­ver­such hat gezeigt, daß man auch inner­halb die­ser Ein­schrän­kun­gen gute Aben­teuer lei­ten kann, zumin­dest für die unte­ren Stufen.

Spiel­bar­keit aus Spielersicht ★★★★★
Das Spiel ist genauso ein­stei­ger­freund­lich wie ver­spro­chen. Die Anzahl der Optio­nen wurde enorm redu­ziert, aber die gebo­tene Aus­wahl ermög­licht es immer noch, inter­es­sante Cha­rak­tere zu erschaf­fen. Die vor­ge­fer­tig­ten Cha­rak­tere sind gut auf­ein­an­der abgestimmt.

Um die Ein­stei­ger­taug­lich­keit in der Pra­xis zu tes­ten, habe ich das Spie­ler­buch zusätz­lich einer unse­rer Neu-Spielerinnen in die Hand gedrückt. Ihr Res­umé: Das Spie­ler­buch hat die Pathfinder-Regeln ver­ständ­lich und klar erklärt. Da es dabei nicht so sehr „von Hölz­ken auf Stöcks­ken“ kommt, son­dern klar und prä­zise vor­geht, erklärt es das Spiel mit­un­ter bes­ser als am Tisch anwe­sende Spie­ler. (Und es redet dabei nicht durch­ein­an­der ;-) )

Preis-/Leistungsverhältnis ★★★★☆
Siehe Fazit: Man bekommt genau das gebo­ten, was ver­spro­chen wurde, und das auch noch in anspre­chen­der Auf­ma­chung und aus­rei­chen­der Qualität.
Gesamt ★★★★½
Kauf­emp­feh­lung für Ein­stei­ger oder als Geschenk für Noch-Nicht-Spieler ;-)

 

 

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6 Kommentare

  1. Wirk­lich tolle Rezi! ich fände es schön wenn Path­fin­der ein biss­chen wei­ter ver­brei­tet würde und die „Einsteiger“-Boxen dadurch ein Revi­val fei­ern könn­ten! fand das damals mit 12–13 auch genial mit DSA. So haben wir erst die ein­fa­che­re­ren Regeln gespielt und konn­ten direkt an einem Abend den Cha­rak­ter erstel­len und spie­len und dann nach und nach hat­ten alle dann die Moti­va­tion sich selbst Bücher zu kau­fen. Ich mag eure Bei­träge sehr gern!

  2. Haupt­sa­che das bei­lie­gende Wür­fel­set ist zweck­mä­ßig *g*

    Ich kann Roger voll zustim­men und hoffe, dass die Box in Kauf­häu­sern lan­det. Das würde viel für unser Hobby bringen.

    Hen­ning: Gespielt hast Du es noch nicht oder? Ich finde auch deine zwei Punkte Abzug in der Bewer­tung für die Spiel­welt nicht nach­voll­zieh­bar. Hat Du die Tat­sa­che, dass es sich um ein Pro­dukt für Ein­stei­ger han­delt nicht mit ein­be­zo­gen oder wie kamst Du auf die Drei?

  3. Eine Rezen­sion wie man sie es sich wünscht. Danke für die Arbeit, sollte ich über­le­gen meine Samm­lung um Path­fin­der nun end­gül­tig zu erwei­tern, ist die Box defi­nitv drin. Viel Spaß am Spielen!

  4. Mario /

    Schöne Rezi und ich stimme in fast allen Punk­ten zu (warum die Spiel­welt nur 3 Sterne gibt, teile ich jedoch nicht, denn hier wird und soll nur ein Aus­schnitt prä­sen­tiert wer­den; die Box erhebt nicht den Anspruch mehr machen zu wollen).

    Nur emp­finde ich die Gesamt­be­wer­tung von 4 Ster­nen etwas unaus­ge­reift:
    – es gibt maxi­mal 35 Sterne
    – gege­ben wur­den in die­sem Fall 31
    – macht 89% der maxi­ma­len Punkte
    – bei maxi­mal fünf Ster­nen (= 100%) ist ein ein­zel­ner Stern 20% wert
    – d.h. die gege­be­nen 4 Sterne sind schon kor­rekt, ab 91% hätte es dann fünf Sterne geben müs­sen, aber es fal­len den­noch 9 Pro­zent­punkte ein­fach so weg und das Pro­dukt wird mit nur 4 Ster­nen bewer­tet, obwohl es viel näher an fünf Ster­nen ist

  5. Da ist tat­säch­lich ein Feh­ler. Wir neh­men immer als Gesamt­wer­tung das rech­ne­ri­sche Mit­tel aller Wer­tun­gen, was hier bei 4,43 liegt. Dem­zu­folge ist die rich­tige Wer­tung 4,5. Ich passe es an

  6. Henning /

    @Jan: Doch, ich habe es auch selbst „gespielt“. Sprich: Ich habe das Aben­teuer aus dem Spiel­lei­ter­buch mit den vor­ge­fer­tig­ten Cha­rak­te­ren auf einer Con­ven­tion gelei­tet und mich dabei auf die Regeln beschränkt, die in dem Buch zu fin­den sin. Eine unse­rer Neu­ein­stei­ge­rin­nen hat sich der­weil mit dem Spie­ler­buch und den Cha­rak­te­ren beschäf­tigt und mir da eine Mei­nung aus Sicht eines Neu­lings gegeben.

    Zur Spiel­welt: Ich finde es schön, daß über­haupt ein wenig Spiel­welt, in Form des klei­nen Dor­fes, ent­hal­ten ist — lei­der nur im Spiel­lei­ter­buch, und auch mit Spiel­lei­ter­in­fos ver­mischt, so daß man die­sen Teil den Spie­lern auch nicht zei­gen kann.
    Für die Spie­ler bleibt daher von der Spiel­welt nur ein Abriss über die wich­tigs­ten Göt­ter übrig. Hier hätte ich es schön gefun­den, wenn sie auch eine Beschrei­bung des Dor­fes bekom­men hät­ten, oder zumin­dest eine grobe Ori­en­tie­rung, wie es da, wo Ihre Cha­rak­tere leben, so aus­sieht.
    Wich­tige Basics der Pathfinder-Welt (Feu­da­lis­mus, keine Geschlech­ter­tren­nung, Mit was muß man bei High Fan­tasy rech­nen etc) hät­ten dem Spie­ler­buch IMHO sehr gut getan.
    Ich habe hier keine kom­plette Welt­be­schrei­bung erwar­tet, aber ein wenig hätte es dann doch sein dür­fen. Daher die Bewertung.

    @Mario: Danke, daß Du’s gemerkt hast, bei den Ster­nen habe ich mich vertippt ;-(

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