Rezept: Solijanka nach Rogers Art

Sep 14

Rezept: Solijanka nach Rogers Art

Es wird lang­sam kalt und nass, was ist da also bes­ser als ein def­ti­ger Ein­topf, der mun­det, satt macht und schön von Innen wärmt? Mit die­sem rus­si­schen Ein­topf habe ich gute Erfah­run­gen gemacht, geschmack­lich bezeich­nen Ihn auch einige als Rindsrouladen-Eintopf. Man­che Zuta­ten haben einen star­ken sau­ren Eigen­ge­schmack, da soll­tet Ihr die Menge anpas­sen, die ihr nehmt, je nach pri­va­ter Vorliebe.

 

Zuta­ten (für 6 Personen)

  • 1 kg Rindfleisch
  • 2 große Gemüsezwiebeln
  • 3 dicke Mettwürste
  • 2 Strei­fen Gel­der­län­der Speck
  • 1 TL Olivenöl
  • 250 ml Rotwein
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Toma­ten­mark
  • 2 TL Papri­ka­pul­ver (rosenscharf)
  • 1 TL Thymian
  • Salz
  • Pfef­fer
  • 1 TL Piment
  • 2 Lord­beer­blät­ter
  • 2 kleine Dosen geschälte Toma­ten, am bes­ten bereits gehackt
  • 4 Paprika (gelb und grün)
  • 8 mit­tel­große Kartoffeln
  • 2 Lauch­stan­gen
  • 1 Glas Mos­kauer Gurken
  • 1 Glas weiße dicke Bohnen
  • 2 EL Senf, mittelscharf
  • 1 halbe Bio-Zitrone
  • 1 Becher Creme fraiche
  • (nach Wunsch: 10 Champignons)
  • 2–3 Baguettes

Zube­rei­tung

Als ers­tes soll­tet ihr das Rin­der­sup­pen­fleisch bei mitt­le­rer Flamme in etwa 2–3 Stun­den zart kochen. Legt einer der Gemü­se­zwie­beln dazu, schält sie aber vor­her. Nach Ablauf der Gar­zeit nehmt ihr das Fleisch aus der Brühe und lasst es abtrop­fen und aus­küh­len. Die Brühe behal­tet ihr natürlich.

Schnei­det nun die zweite Zwie­bel und die Knob­lauch­ze­hen in kleine Stü­cke, bra­tet sie in einem gro­ßen Topf mit etwas Öl gla­sig an, gebt dann den in Vier­tel geschnit­te­nen Speck und die Mett­würste in Schei­ben dazu. Lasst alles nun bei mitt­le­rer Hitze eine Zeit zie­hen und löscht dann mit dem Rot­wein ab.

Nun könnt ihr beide Dosen geschäl­ter Toma­ten dazu geben, soll­ten die Stü­cke zu groß sein, schnei­det sie etwas aus­ein­an­der. Lasst es wei­ter bei mitt­le­rer Hitze köcheln. Nun hängt ihr ein Tee-Ei (oder ähn­li­ches) mit dem Piment und den Lor­beer­blät­tern in die Flüssigkeit.

In der Zwi­schen­zeit schnei­det ihr die Paprika in Strei­fen, schält die Kar­tof­feln und ach­telt sie, gießt die Boh­nen ab , schnei­det den Lauch in Ringe  und vier­telt, so ihr sie genom­men habt, die Cham­pi­gnons. Gebt alles in den Topf und gießt mit der Brühe des Rind­fleischs auf

Nach­dem ihr wie­der die Lecke­rei habt köcheln las­sen, vier­telt ihr 5–6 Mos­kauer Gur­ken und gebt sie eben­falls dazu. Nun ist es auch Zeit für den Senf. Ist der Ein­topf zu flüs­sig, lasst es bei geöff­ne­tem Deckel redu­zie­ren. Ist es zu dick, gebt ihr wei­tere Brühe hinzu. Habt ihr keine Brühe mehr übrig, nehmt ein­fach kochen­des Was­ser und Instant-Rinderbrühe. Mit Papri­ka­pul­ver, Thy­mian, Salz und Pfef­fer schmeckt ihr alles ab.

Es wird nun Zeit, die Baguettes in den vor­ge­heiz­ten Ofen zu schie­ben, sofern es Aufback-Baguettes sind.

Immer wie­der umrüh­ren natür­lich nicht ver­ges­sen! Wenige Minu­ten, bevor ihr den Topf vom Feuer nehmt, soll­tet ihr das zuvor klein­ge­schnit­tene und von Fett wie auch Kno­chen getrennte Rind­fleisch wie­der dazu geben. Als letz­ten Schliff braucht es nun nur noch Schei­ben der Bio­zi­trone. Rührt 2–3 davon unter und lasst es noch­mal bei klei­ner Flamme ziehen.

Und dann sind wir auch schon bereit zum Ser­vie­ren. Wem es zu säu­er­lich schmeckt, der kann mit Creme Frai­che den Geschmack etwas sanf­ter machen. Dazu schme­cken ein kal­tes Bier oder ein wür­zi­ger Rose-Wein und natür­lich das Baguette!

Guten Appe­tit!

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4 Kommentare

  1. Ist es, kann ich nur emp­feh­len. ist aber auch üppig und Kalo­rien zäh­len sollte man dann nicht ;) ^roger

  2. Statt einem Tee– Ei geht auch wun­der­bar eine Tee-Filter– Tüte die man mit einem Zahn­sto­cher o.ä. ‚zu macht‘.

  3. Guter Tipp, wenn man gerade mal kein Tee– oder Gewürz-Ei da haben sollte! Danke

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