Bericht: RingCon 2012, Bonn

Okt 07

Bericht: RingCon 2012, Bonn

Wer bei dem Namen Ring­Con an eine Rol­len­spiel­con­ven­tion denkt, die sich um die von Tol­kien geschaf­fe­nen Wel­ten dreht, liegt zu gro­ßen Tei­len falsch. Viel eher ist der Ring­Con eine Con­ven­tion im eige­nen und auch ame­ri­ka­ni­schem Sinn.

Hier kom­men Fans und Stars zusam­men, lau­schen Vor­trä­gen, gewan­den sich ent­spre­chend ihrer gelieb­ten Roman– oder Film­cha­rak­tere und haben die Chance, ihrem urei­ge­nen Inter­esse an Stars und Fan­dom nach­zu­ge­hen. Der Fokus auf die von Tol­kien geschaf­fe­nen Wel­ten ist jedoch nicht zu ver­leug­nen, aber auch Serien wie Game of Thro­nes oder Legend of the See­ker wer­den behan­delt und besprochen.

Für uns war es der erste Ring­Con, den wir besucht haben. Bereits die Loca­tion, das Mari­tim Hotel in Bonn, ver­rät, dass die­ses Ereig­nis einen ande­ren Weg geht als viele Rollenspielconventions.

Unser Weg führte uns durch eine noble Emp­fangs­halle in den für Kon­fe­ren­zen vor­ge­se­he­nen Sei­ten­trakt. Die sehr koope­ra­tive Orga erklärt uns das Nötigste, rüs­tete uns mit einem üppi­gem Info­pa­ket und schi­cken Taschen aus und so stürz­ten wir uns ins Getümmel.

Dirk Stil­ler

Wäh­rend der Besu­cher zuerst zwi­schen Ver­kaufs– und Infor­ma­ti­ons­stän­den hin­durch schlen­dert, gab es in einem Sei­ten­saal ein äußerst üppi­ges Dio­rama der Schlacht um Helms Klamm zu sehen mit vie­len hun­dert Figu­ren. Dort traf ich auch Dirk Stil­ler, einen sehr begab­ten Minia­tu­ren­ma­ler, des­sen Arbei­ten sich hier bestau­nen las­sen: Klick.

Bekannte Gesich­ter traf ich dort auch in Form des Zunft­blatt–Teams. Das Zunft­blatt ist eine quar­tals­weise erschei­nende Fan­zeit­schrift, das sich auf Rol­len­spiel kon­zen­triert, aber auch wei­tere Spar­ten der Phan­tas­tik behan­delt. Ich ließ die Gele­gen­heit nicht vor­bei­zie­hen, mir die neu­este Aus­gabe zu sichern und auch einen Mandelbrot-Orden abzu­stau­ben. Dahin­ter ver­birgt sich ein But­ton mit Aus­zeich­nung für beson­ders kom­plexe Hand­lungs­stränge. Ober­thema die­ser Aus­gabe ist das orga­ni­sierte Ver­bre­chen und des­sen Funk­tion in Rol­len­spie­len und Phan­tas­tik. Dazu gibt es ein exklu­si­ves Inter­view mit G.R.R.Martin, alles über den DC-Relaunch und einige offi­zi­elle Aben­teuer zu Fins­ter­land, Pri­vate Eye und auch Dun­ge­ons­lay­ers Aven­tu­rien. Wer mehr über das Team und die Zeit­schrift lesen möchte, fin­det in unse­rem Archiv ein Inter­view mit dem Chef­re­dak­teur Lean­der Linn­hoff.

Das Zunft­blatt Team

Danach ging es auch direkt in die Panels, die wohl der Haupt­pro­gramm­punkt des Events sind. In die­sen Panels haben Besu­cher die Chance, Vor­trä­gen zu lau­schen, Selbst­dar­stel­lun­gen von Stars zu sehen und auch Fra­gen zu stel­len. Das gesamte Pro­gramm lässt sich hier auf­ru­fen: Klick

Ein Phä­no­men, das mir gänz­lich unbe­kannt war, aber der­art fre­ne­tisch von Woo Girls gefei­ert wurde, dass es mir fast Angst gemacht hat, war der Auf­tritt von Team Star­kid. Offen­bar in den USA gefei­ert, han­delt es sich hier um eine Truppe, die par­odierte Musi­cals zu Hollywood-Produktionen macht. Bei der Laut­stärke, dem Joh­len und dem Krei­schen der (haupt­säch­lich weib­li­chen) Zuschauer ging ich zuerst davon aus, es han­dele sich um einen unan­ge­kün­dig­ten Super­star aus Hol­ly­wood. Selt­same Wel­len schlägt das Fandom.

Für uns hieß es an die­sem Tag, drei Panels zu sehen. Im ers­ten ging es um die Spe­zi­al­ef­fekte von Game of Thro­nes. Sehr inter­es­sant, wenn auch nicht viel tie­fer­ge­hend als das übli­che Making Of, prä­sen­tierte Juri Sta­nos­sek von Pixo­mondo die Gene­rie­rung der Schat­ten­bes­tie und der Dra­chen aus der Serie. Beein­dru­ckend, wie viel Arbeit in der irgend­wie flüs­si­gen und zugleich rau­chi­gen Schat­ten­bes­tie steckt. Für 8 Sekun­den Film wur­den hier in Summe ganze zwei Monate gear­bei­tet. Einige der erklär­ten Tech­ni­ken und auf­po­lier­ten Sze­nen fin­det man auch auf golem.de in einem Video.

Die Prä­sen­ta­tion von pixomondo

Hen­ning besuchte anschlie­ßend das Panel von Tommy Krapp­weis, der auch einst bei RTL Sams­tag Nacht zum Team gehörte. Tommy sprach über die Bücher und die Ver­fil­mung von Mara und der Feu­er­brin­ger. In die­sen, nicht nur auf Jugend­li­che aus­ge­rich­te­ten, Büchern geht es um ein 14jähriges Mäd­chen, wel­ches die letzte Sehe­rin ist und gemein­sam mit einem Pro­fes­sor für ger­ma­ni­sche Mytho­lo­gie ver­sucht, Rag­narök zu ver­hin­dern. Über­ra­schungs­gast und damit auch ein ech­ter Höhe­punkt des Events war das Hin­zu­kom­men von Bern­hard Hoecker, der für viele Lacher sorgte. Dau­men hoch!

Hoecker und Krapp­weis in Aktion

Das letzte Panel, wel­ches wir besuch­ten, war die Vor­füh­rung der LARP Doku­men­ta­tion „Die Her­ren der Spiele“ von Uta Boden­stein. Den Film kannte ich bereits, also ver­ließ ich den Saal wie­der und fand sehr inter­es­sante Gesprächs­par­ter in Form von Sea She­pherd, doch dazu gleich mehr. Auf den Film folgte eine Podi­ums­dis­kus­sion, von der ich mir mehr erhofft habe, als sie tat­säch­lich her­gab. Hier han­delte es sich mehr um spär­li­che Fra­gen aus dem Publi­kum zum Thema LARP. Ich hätte auf The­men wie die „LARP Mit!“-Initiative gehofft, die viel­leicht kon­tro­ver­sen Zünd­stoff gelie­fert hätten.

Ich ver­stehe aber, dass die phan­tas­ti­schen Spiele zur Zeit noch eine sehr unter­ge­ord­nete Rolle auf dem Ring­Con ein­neh­men und nun ver­sucht wird, mit dem Bogen von Gewan­dungs­freun­den zu LARP eine Ver­knüp­fung zu schaf­fen. Dazu gehört auch, dass das Unter­neh­men hin­ter Ring­Con, Bloo­dy­Con und Fed­Con nun auch ein LARP für Ein­stei­ger orga­ni­sie­ren wird, das Bro­ken Crown. In Sachen Ver­lags­stände fand ich nur den Hei­del­ber­ger Spie­le­ver­lag, der Neu­hei­ten und alle Spiele rund um den Herrn der Ringe ange­bo­ten hat.

Die Her­ren der Spiele — Die Diskussion

Für Tisch­rol­len­spie­ler wird jedoch hier lei­der nichts gebo­ten, was ver­mut­lich daran liegt, dass diese Ziel­gruppe ihre Auto­ren weni­ger ver­ehrt als Film­fans ihre Stars. Den­noch sehe ich hier Poten­tial zum Wachs­tum. Die Frage ist natür­lich, ob Tisch­rol­len­spie­ler bereit sind, einen Tages­ti­cket­preis von 40–49 EUR zu zah­len. Ich denke eher nicht.

Für die ganz beson­de­ren Fans gibt es dann auch noch die Mög­lich­keit, ein Gold­ti­cket zu erste­hen. Das kos­tet dann auch satte 349 Euro, ist aber inklu­sive jeweils ein Auto­gramm und Foto­vor­lage aller anwe­sen­den Star­gäste, Shirt, Tasse, Lanyard und Sitz­platz in den ers­ten Rei­hen. Ja, rich­tig dedi­ziert – Auto­gramme und Foto­vor­la­gen kos­ten zusätz­lich. Aber offen­bar funk­tio­niert die­ses Sys­tem, denn die Schlan­gen vor den Räu­men der Foto­ses­si­ons und Auto­gramm­stun­den waren doch ziem­lich lang.

Zurück­kom­men möchte ich nun auf Sea She­pherd. Die 1977 gegrün­dete Sea She­pherd Con­ser­va­tion Society (SSCS) ist eine inter­na­tio­nale gemein­nüt­zige Orga­ni­sa­tion zum Schutz der mari­ti­men Tier­welt. Ich finde es äußerst posi­tiv, eine der­ar­tige Ver­ei­ni­gung auf einer auf Phan­tas­tik aus­ge­rich­te­ten Con­ven­tion anzu­tref­fen. Die Orga­ni­sa­to­ren erhe­ben hier keine Stand­ge­büh­ren und geben SSCS so eine zusätz­lich Platt­form für die Pro­jekte und Vor­ha­ben zu wer­ben. Sehr posi­tiv fand ich, dass viele Stars die Ein­nah­men von Inter­views und Foto­gra­fien kom­plett an den Ver­ein spen­den. Als beson­de­res Gim­mick gibt es auf jeder Con­ven­tion ein T-Shirt, wel­ches Sym­bole des The­men­ge­bie­tes gemein­sam mit einer öko­lo­gi­schen Bot­schaft auf­greift. In die­sem Jahr war es Gollum mit einer Abwand­lung des „Ein Ring, sie zu knech­ten, sie alle zu fin­den “-Zita­tes. Ich hatte ein sehr net­tes Gespräch mit einer der Akti­vis­tin­nen und erfuhr eini­ges Inter­es­san­tes über die Ver­ei­ni­gung. Für inter­es­sierte Leser emp­fehle ich einen Besuch auf der Web­site des Ver­eins.

Der Sea She­pherd Stand

Der Ring­Con besticht aber auch durch die Viel­zahl an gewan­de­ten Fans. Von Hogwarts-Lehrern und Schü­lern, zu Wald­läu­fern aus Gondor, über eine (sehr attrak­tive) Zen­tau­rin, zu Schnee­witt­chen und die böse Stief­mut­ter, zu Bernd, das Brot fin­det man hier alles, was das Herz begehrt. Auch Dae­ne­rys Tar­ga­ryen war sehr beliebt, ganz zu schwei­gen von der hohen Anzahl an Hobbits.

Auch wenn mir das Kon­zept einer Con­ven­tion fremd ist, die dar­auf aus­ge­legt ist, andere sehen und gese­hen zu wer­den und vor allem den Stars nahe zu sein und in Vor­le­sun­gen und Prä­sen­ta­tio­nen zu sit­zen, haben wir das Ereig­nis mit einem guten Gefühl verlassen.

Orga­ni­sa­to­risch gibt es wenig zu bemän­geln, das ange­bo­tene Cate­ring vom Hotel war gut und preis­lich akzep­ta­bel, die Geträn­ke­preise ran­gier­ten auch im obe­ren Bereich des Erträg­li­chen. Über­all auf den bei­den Stock­wer­ken waren große Touch-Bildschirme auf­ge­stellt, die hal­fen, auf die Schnelle zu prü­fen, was wo statt­fin­den. In roter Lauf­schrift wur­den Pro­gramm­än­de­run­gen ein­ge­blen­det und fie­len so sofort auf. Auf der Nega­tiv­seite muss ich erwäh­nen, dass ich es abso­lut sinn­los fand, Presse auf die hin­ters­ten Plätze im gro­ßen Saal zu ver­frach­ten. Aber gut, ich konnte für Fotos nach vorne gehen. Bei einem klei­nen Miss­ge­schick mei­ner­seits half die Orga schnell und unkompliziert.

Stars traf ich keine, hatte aber diese auch nicht im Fokus. Ledig­lich Sean Astin (Sam­weis Gamd­schie) habe ich von Wei­tem gesehen.

Für wei­tere Infor­ma­tio­nen emp­fehle ich zwei befreun­dete Blogs:

Damit ent­lasse ich Euch heute aus die­sem Bericht und ver­bleibe mit einer Viel­zahl von opti­schen Ein­drü­cken, die sicher­lich ein gutes Gesamt­bild ver­mit­teln können.

 

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16 Kommentare

  1. Danke für die Links zu mei­nen Bei­trä­gen! ;-)

    Gleich geht noch Tag 3 online.

    Und … wow! Tat­säch­lich eine großb.…äh…vielhufige Zen­tau­rin! Die ist mir tat­säch­lich durch­ge­gan­gen. Aber ich hab auch ver­dammt viele Cosplay Pics geschos­sen die 3 Tage. Ich mache da einen eige­nen Post draus die Tage. Da wer­den euch die Augen aus den Höh­len fal­len ;-)

  2. Wir sind gespannt!

  3. stimmt, ist mir gar nicht so auf­ge­fal­len, dass es kaum pen & paper gab! Strange, wo doch trotz 80%iger Frau­en­quote sicher­lich mas­sig viele da auch die­sem Hobby fröh­nen dürf­ten. Die Ring­con dreht sich ja schon lange nicht mehr NUR um HdR.

    „Die Frage ist natür­lich, ob Tisch­rol­len­spie­ler bereit sind, einen Tages­ti­cket­preis von 40–49 EUR zu zah­len. Ich denke eher nicht.“

    Klar, weil Tisch­rol­len­spie­ler ja zu 99% arme Schlu­cker sind. WTF? ;-) Na klar wür­den die das zah­len! Noch ein Grund mehr dahin zu gehen, neben den genia­len Panels, Work­shops und Auto­gramm­stun­den ihrer Lieb­linge. Und btw WAREN da ver­mut­lich JEDE MENGE Tisch­rol­len­spie­ler. Die haben nur lei­der, wie ich, keine vor­ge­fun­den und haben es auch nicht auf der Stirn stehen.

    Ich hab mich da mit eini­gen Pen & Paper-Fans unter­hal­ten, ein­schließ­lich der lus­ti­gen Zeit­zeu­gin. Und IHR wart ja auch da! ;-) Ernst­haft, bringt doch mal in Erfah­rung, was da ein Stand kos­tet und macht beim nächs­ten mal einen. Fänd ich super! Mei­nen Segen und meine Unter­stüt­zung hät­tet ihr. Oder man fragt mal, ob da ein Raum für Rol­len­spiel abzu­spal­ten wäre. Stell mal vor, man könnte dann eine Runde mit Star anbie­ten… Knal­ler. D&D mit Vin Diesel’s Dun­kel­elf wollte ich schon immer mal erle­ben ;-)

  4. Ja, die Standidee…so lang­sam ver­fes­tigt sie sich in unse­ren Gedan­ken. Aber was kön­nen wir da prä­sen­tie­ren außer ein paar Lap­tops zum Sur­fen ;) Und Ban­ner viel­leicht. Und ein­fach dazu sein ;)

  5. „Teil­zeit­hel­den“ wäre quasi nur die „Marke“ oder das „Label“ unter dem ihr da seid und eine Ecke für Rol­len­spie­ler bie­tet. Viel­leicht Spiel­run­den, zu denen man sich anmel­den kann. Da könn­ten sich viel­leicht wie auf der Feen­con auch andere SLs mit ver­schie­de­nen Sys­te­mem anmel­den, damit die Leute mal ein Genre ihrer Wahl aus­pro­bie­ren kön­nen. So eine Clas­sic Fan­tasy, eine Vam­pire bzw. Horro, eine Scifi, eine Steam­punk und was weiß ich nicht noch für Gruppen.

    Und die Lap­tops würde ich mal gleich gegen einen Bea­mer austauschen ^^

  6. mir läufts gerade kalt den Rücken run­ter, wenn ich daran denke einen besof­fe­nen Momoa in der Gruppe zu haben, der einen Bar­ba­ren spielt ;-) Wie er heute meinte „if you keep making this deli­cious beer I will be com­ing back and do anything.“

  7. Zurück­kom­mend auf den Ein­tritts­preis. Ein Tisch­rol­len­spie­ler, der eine Con­ven­tion besucht, will haupt­säch­lich spie­len und viel­leicht ein wenig an Work­shops teil­neh­men. Mit die­sem Anspruch ist der Ein­tritts­preis zu hoch. Wofür der Ring*Con jedoch eine gute Flä­che wäre, wäre als Wer­be­bo­den für Nach­wuchs. Jemand, der sich gern gewan­det und fan­tas­ti­sche Bücher und Filme mag, kann sich auch für die dazu­ge­hö­ri­gen Spiele inter­es­sie­ren. Das wäre ein Ansatz­punkt. Als Hemm­schwelle wäre da, dass die Run­den in eng­lisch gehal­ten wer­den müs­sen und das kann nicht jeder SL.

  8. Ein Tisch­rol­len­spie­ler ist ja meist, wie du sel­ber sagst, nicht nur Tisch­rol­len­spie­ler. Er bekommt dann auf der Ring­con ja noch deut­lich mehr für sein Geld.

    Und die meis­ten Rol­len­spie­ler, die ich kenne, lachen über den Ein­tritts­preis. Die geben für andere Nerd­sa­chen viel mehr Geld aus. Inso­fern bezieht sich Deine Sorge eigent­lich wirk­lich nur auf den Nach­wuchs, also sehr junge Spie­ler, die nur wegen des Pen & Paper kom­men wollen.

    Ich finde, gerade weil LARP auch stark ver­tre­ten ist und pro­mo­tet wird auf der Ring­con ist der Schritt „zurück“ zum Tisch­rol­len­spiel ja nicht weit. Hat mich echt gewun­dert, dass dies­be­züg­lich nichts vor Ort war.

    Und wieso müss­ten die Run­den auf Eng­lisch gehal­ten wer­den? Die meis­ten spre­chen da doch Deutsch? Falls sich ein Eng­lisch spre­chen­der Star zu einer Runde über­re­den ließe, dann ja…aber sonst… scheiss auf inter­na­tio­nale Gäste, die kein Deutsch können…PEch gehabt ;-)

  9. Huhu,

    ich bin über einen Link von … öhm… irgend­wo­her über die­sen Bericht gestol­pert. Er ist echt super!

    Aber der Aus­lö­ser für die­sen Kom­men­tar ist eher ein Tipp: Mel­det euch bei der Orga und bie­tet an, viel­leicht einen Vortrag/Workshop zum thema zu machen. Es gab die­ses Mal einen WS zum Thema LARP für Ein­stei­ger.
    Klar kann das auch auf deutsch sein, das wird dann im Pro­gramm so aus­ge­wie­sen und gut ist.

    Ich wühl mich jetzt mal in rich­tung Nerd Wiki wei­ter :-D

  10. Airihnaa /

    Als Con­nie und P&P-Spielerin würde ich sagen, dass die Idee an sich zwar super ist, dass aber die meis­ten Leute dort im Vor­feld schon schwer aus­ge­bucht sind. Da wer­den schon Tage vor­her per­sön­li­che Stun­den­pläne zusam­men­ge­stellt. Auf der ande­ren Seite… nach 10 Jah­ren R*C hat man viel­leicht auch mal Lust auf was Neues. :) Aber dann eher nicht DSA (weil ja doch etwas dif­fi­zi­ler in der Hand­ha­bung) son­dern ein lus­ti­ges, klei­nes Aben­teuer mit ein­fa­chem Regel­werk. :) Und ein knusp­ri­ger SL wird die über­wie­gend weib­li­che Besu­cher­schaft ver­mut­lich noch eher locke®n kön­nen. ;)

  11. rofl @ knusp­ri­ger SL ^^

  12. So wie der Tar­zan? ;) Oder der Spartiat?

  13. Spin­nen wir die Stand-Idee mal weiter.

    Was könn­ten wir Teil­zeit­hel­den da bie­ten außer Lap­tops zum Surfen?

    Nun, eini­ges. Als Eye­cat­cher bei­spiels­weise würde ich ein Back­drop machen, was um ein gro­ßes Logo herum aus­ge­wählte Bil­der aus (dann ja) zwei Jah­ren Teil­zeit­hel­den zeigt. Da gibt’s ja so einige, die geeig­net sind, das Con-Publikum anzusprechen.

    Was spricht gegen Rollenspie-Einsteiger-Workshops? Auf dem Ring­Con lief mor­gens sogar ein drei­stün­di­ger Tribal-Style-Dance-Workshop, der auch rege besucht wurde. Auf dem Elf-Fantasy-Fair wur­den pro Tag mehr­mals Ein­stiegs­run­den für DSA (auf eng­lisch) ange­bo­ten.
    Also … warum kei­nen Tischrollenspiel-Workshop, der zwei bis drei Stun­den läuft, und das vier­mal am Tag, in einem der Seminar-Räume? Ich stelle mir das so vor: Am Anfang macht man das als rei­nes Semi­nar, zeigt den Leu­ten auf, worum es geht, stellt kurz sim­pelste Regeln vor (Fight­ing Fan­tasy, oder der Klon davon aus der Astropia-DVD), bas­telt mit allen gemein­sam Cha­rak­tere. Dann kom­men zum zwei­ten Workshop-Teil noch ein paar wei­tere Spiel­lei­ter dazu, mit denen wir dann die Teil­neh­mer auf­tei­len und mit bis zu fünf Leu­ten pro Runde ein klei­nes Einstiegs-Szenario spielen.

    Das sollte eigent­lich funktionieren.

    „Profi-Workshops“ zum Rol­len­spiel (Spiel­theo­rie, Spiel­lei­tung etc) sind auf dem Ring­Con eher nicht ange­bracht. Aber viel­leicht kann man doch etwas art­ver­wand­tes brin­gen, bei­spiels­weise zum Thema „Nicht-Lineare Plots in Rol­len­spie­len im Ver­gleich mit linea­ren Plots in der Fik­tion“. Da kann man noch­mal drü­ber nachdenken.

    Was wir aber, wenn die Büh­nen­zeit dafür zur Ver­fü­gung steht, wäre ein klei­nes ein­stün­di­ges Panel, begin­nend mit einem kur­zen (Maxi­mal 5 Minu­ten) Ani­ma­ti­ons­film „Was ist eigent­lich Rol­len­spiel eigent­lich“, gefolgt von einem Q&A zum Thema, also … Teil­zeit­hel­den auf die Bühne, ein Mode­ra­tor zur Rede­lei­tung und dann den Leu­ten mal die bren­nens­ten Fra­gen beant­wor­ten oder, falls keine Fra­gen kom­men, die Leute mit den Inhal­ten aus dem Work­shop in Kurz­fas­sung zum Ein­stieg moti­vie­ren (bzw. zum Fra­gen­stel­len provozieren).

    Da geht eini­ges — wenn das Ring­Con mitmacht.

  14. Es tut sich was, aber was — das ist noch nicht spruchreif

  15. Claudi /

    Hi, gutes neues Jahr und danke für den tol­len Bericht. Könn­test du bitte die Gäs­te­liste pos­ten, ich finde da nichts auf der offi­zi­el­len Rin-Con-Seite und die hätte mich schon inter­es­siert, auch wenns vor­bei ist und ich nicht dabei war.

  16. Lei­der fin­den wir auch keine Liste mehr und unsere Pres­se­un­ter­la­gen sind schon im Alt­pa­pier. Tut uns leid.

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