Holger Christiansen ist Redakteur der ersten Stunde bei Teilzeithelden und in nahezu allen Bereichen aktiv. Er ist Mitte 30, passionierter Brett- und Rollenspieler und verbindet diese beiden Elemente auch gerne, was ihn eher der gamistischen Spielerzunft zuordnet. Im LARP ist er fast ausschließlich auf Mythodea unterwegs. Mehr über Holger erfahrt ihr mit einem Klick auf seinen Namen im Kopf des Artikels.

 

Szene
März 1, 2016 Geschrieben von Holger Christiansen

Das Bundesamt für magische Wesen – Gelungene Satire der deutschen Mentalität

Das Bundesamt für magische Wesen – Gelungene Satire der deutschen Mentalität

In Deutschland muss alles seine Richtigkeit haben. Der Krümmungswinkel von Gurken und Bananen, wann ein Soldat die Kletterbewegungen einzustellen hat oder auch was nun genau einen Wertsack von einem Wertbeutel unterscheidet. Da liegt es nur nahe, dass auch Magie und übernatürliche Wesen entsprechend verwaltet und behandelt werden.

Zuständig ist dafür, zumindest nach eigener Ansicht, das „Bundesamt für magische Wesen“. Mit einem der Erschaffer dieses fiktiven und satirischen Amtes konnten wir auf der RingCon 2015 ein interessantes Interview führen. Am Ende des Artikels findet ihr das Interview auch als MP3-Datei zum Herunterladen.

Interview

Ursprung

Teilzeithelden: Hallo, hier ist Holger von den Teilzeithelden und ich stehe hier mit Hagen Ulrich, dem Vorsitzenden des Bundesamtes für magische Wesen …

Hagen: Naja, der Vorsitzende, das ist eigentlich der immerwährende und ewig gepriesene Präsident des Bundesamtes für magische Wesen, seinerzeit kaiserlich-deutscher Vizekonsul. Das ist eine Erfindung des Auswärtigen Amtes. Da nehmen sich auch die deutschen Diplomaten mal aufs Korn und das ist auch etwas, um das es bei uns geht.

Wir sind Fantasy-Autoren, haben aber auch Spaß, mit den Mitteln der Fantasy und der Literatur auch unser deutsches Grundbedürfnis, alles regeln zu wollen, aufs Korn zu nehmen. Und dann kommt es eben mal dazu, dass wir Verordnungen formulieren, wonach es den Kindern aus den Beziehungen schwuler Vampire nicht zuzumuten ist, in einen katholischen Kindergarten zu gehen. Und wenn man das dann im typischen Amtsdeutsch hält, dann entsteht automatisch Satire dabei.

Teilzeithelden: Ja, auf jeden Fall. Die Regelungswut der Deutschen kennen wir alle und ich finde es schön, dass man genug Humor hat, über sich selbst und die eigene Kultur zu lachen. Das wird viel zu selten gemacht.

Hagen: Und bei uns machen tatsächlich sogar die Behörden mit. Wir haben zum Beispiel von der Polizei aus Mainz einen Vorgang zugeschickt bekommen. Da war ein Jugendlicher in eine Blutbank eingebrochen. Im Kapuzenshirt und ziemlich blass. Er wurde nicht gefasst, nur von der Nachtschwester beschrieben und die Polizei meinte, wir sollten doch mal unsere Jungvampire dahingehend informieren, dass Blutbanken keine Schnellimbisse sind. Und das zeigt eben, dass auch Behörden ihren Humor haben. Wir haben viele solcher Beispiele und so was macht einfach Spaß.

Teilzeithelden: Klingt auf jeden Fall danach. Wie lange gibt es euch schon?

Hagen: Ich habe dieses Bundesamt zusammen mit dem Staatssekretär im Justizministerium, Ulrich Kelber, gegründet. Das ist unser Schirmherr, wenn man so will. Mit ihm haben wir die ganze Sache so durchgeführt, damit eben auch klar ist, was das Bundesamt wirklich ist, denn wir bewegen uns hier ja auch im Grenzbereich staatlicher Symbole. Wir verwenden Originaltexturen und da muss man natürlich auf ein paar Sachen achten, damit für den Otto-Normalbürger zumindest auf den zweiten Blick klar ist, dass es sich hier um einen Spaß handelt und nicht um irgendwelche Anmaßungen wie bei der Scharia-Polizei in Wuppertal.

Wir veralbern zwar die Behörden, aber das gehört bei uns zum Bereich Kultur, Selbstentfaltung, Literatur dazu. Und dann ist das auch in Ordnung. Das geht sogar hin bis zu ein paar Boshaftigkeiten, die wir uns dem Staat gegenüber hin und wieder erlauben. Das muss auch sein und gehört zu einem demokratischen Grundverständnis dazu.

Interaktion mit anderen Behörden

Teilzeithelden: Stichwort hoheitliche Zeichen: Wenn man sich das hier so anschaut, sieht das schon alles relativ echt aus. Insbesondere auch, wenn man den Wagen sieht, der draußen steht und auch auf der RPC groß stand. Wie oft werdet ihr eigentlich für eine echte Behörde gehalten?

Hagen: Manchmal wundere ich mich da selber. Im Laufe der Zeit, in der wir jetzt mit unserem Messestand unterwegs sind, finden wir uns manchmal auch an Orten, die nichts mit Fantasy zu tun haben. Zum Beispiel auf der Leipziger Buchmesse. Dort standen wir neben dem Bundesumweltamt und der Bundesanstalt für Arbeit. Da hatten Besucher dann schon manchmal Schwierigkeiten, Realität und Fantasy auseinanderzuhalten und beschwerten sich sogar, dass für so was Steuergelder ausgegeben werden. Aber wir beruhigen die Leute dann immer mit dem Verweis darauf, dass noch kein Bericht des Bundesrechnungshofes uns erwähnt oder gar kritisiert hätte. Und dann gehen die Leute zwar knurrend, aber eben doch besänftigt, weg, haben aber immer noch nicht verstanden, was wir eigentlich sind.

Teilzeithelden: Für mich mit die besten Witze – die, die nur die Hälfte der Leute versteht.

Hagen: Ja, so soll das auch sein. Wir haben natürlich nicht den Bundesadler, den können wir nicht verwenden. Aber für eine Fantasybehörde haben wir den Adler dann zu einem Bundesdrachen gemacht. Und da sich Drache so brutal anhört, nennen wir den lieber den Bundeslurch. Und Lurchi ist das Symbol für die Wiederansiedlung nicht-invasiver magischer Spezies in trockenen bürokratischen Habitaten.

Das wird auch sehr gut und gerne angenommen. Zum Beispiel sind Presseorgane wie der Behördenspiegel gerne bereit, uns als neue Behörde vorzustellen. Und da haben wir natürlich auch unseren Spaß dabei.

Teilzeithelden: Stimmt es, dass ihr wirklich einen Amtsantrittsbesuch bei anderen Behörden gemacht habt, um euch und eure Arbeit vorzustellen?

Hagen: Ja, das kann man so sagen. Ich war mit unserem Dienstwagen schon im alten Kanzleramt, im alten Bundesministerium für Landwirtschaft, beim Amt für Militärkunde, beim militärischen Abschirmdienst, beim Umweltministerium. Wir waren bei der Knöllchenstelle in Flensburg. Wir werden auch von den Behörden eingeladen. Zuletzt vom Bundesamt für Güterverkehr, dem BAG. Die hatten uns zu ihrem Sommerfest eingeladen. Das machen die alle zwei Jahre und laden dann eine Partnerbehörde ein, mit der sie zu tun haben. Der Präsident kannte uns, aber die Mitarbeiter wussten nichts davon. Und als die dann sahen, wie wir unseren Stand aufbauten, fielen denen die Augen aus dem Kopf.

Viele unserer Sachen gehen ja mittlerweile schon in den Bereich Kabarett rein. Neulich, da hat uns eine Staatsanwaltschaft im Bereich Steuerfahndung eingeladen.

Teilzeithelden: Muss man Blutbänke eigentlich besteuern?

Hagen: Ja, genau. Ich habe da auch eine ganze Menge über die Psyche von uns Deutschen gelernt. Wenn man etwas nur ernst genug macht und im Anzug mit Namensschild und allem Drum und Dran vor einem passenden Hintergrund steht, dann glauben die Menschen daran. Sie sind nur zu gewöhnt daran zu glauben.

Literarisches Schaffen

Teilzeithelden: Du sagtest, ihr seid eigentlich Fantasy-Autoren. Welche Autoren gehören dazu?

Hagen: Keine der großen Namen, da wir uns zuerst einmal als Self-Publisher und Verlagsautoren organisiert haben. Ich selber komme zum Beispiel aus der Schiene.

Ich war mal bei einer Ladies‘ Night mit Twilight gelandet und saß da aus Versehen mit zwei Freunden. Aber wir haben das dann wirklich genossen, unter vierhundert Mädels zu sitzen, die kurz vor dem Eisprung standen, als die Jungs da über die Leinwand tobten. Und schon damals habe ich mich gefragt: Warum muss ein Vampirroman immer in den USA spielen? Da habe ich mir dann die Figur eines schwulen Vampirs aus Marokko ausgedacht. Marokko hat solche Mythen. Und den habe ich dann als durchaus positiv besetzte Figur als Gaststudenten in eine Godesberger Familie gesetzt und darum herum eine Handlung konstruiert.

Das hat dann dem Verlag so gut gefallen, dass er das als Stoff aufgenommen hat. Und mittlerweile sitze ich am vierten Buch. Damit war ich dann natürlich auch mal auf die Fantasy-Messen gegangen und kam dann mit Ulrich Kelber ins Gespräch. Der hat sehr viel Spaß daran, sich auch mal selber aufs Korn zu nehmen. Und als wir dann hier die ganzen Elfen und Orks sahen, meinte ich halb im Spaß und halb im Ernst, dass es doch nicht sein könne, dass die einfach so hier herumlaufen. Und er meinte auch, dass das nicht ginge und eine Behörde dafür her müsse. Und so haben wir in einer Sektlaune eben diese Behörde aus der Taufe gehoben.

Mittlerweile hat sich das zu einem Running Gag entwickelt. Da machen Autoren mit, Cosplayer, LARPer. Alles Leute, die Spaß haben an Fantasy. Querbeet. Jeder, der Spaß daran hat, zu schreiben und eben auf der einen Seite Fantasy und auf der anderen Seite sture deutsche Bürokratie liebt, ist bei uns willkommen.

Eine Themenauswahl auf der Website

Eine Themenauswahl auf der Website


Hauptquartier und Amtshilfegesuch / Ausschreibung

Teilzeithelden: Wo gibt es euch überall als Behörde? Gibt es euch nur als Satire auf Veranstaltungen oder wird die Behörde auch in den Büchern, die ihr dann schreibt, verwendet und ihr benutzt euch quasi selbst als Figuren?

Hagen: Uns gibt es tatsächlich in mehrfacher Hinsicht. Wirklich und Wahrhaftig auch mit einer festen Adresse als Anlaufstelle in einem eigenen Haus mit entsprechender Beschilderung als Bundesamt für magische Wesen im Bonner Norden. Dort sind wir auch mit Büro- und Öffnungszeiten zu erreichen. Dort haben wir dann auch unsere Bücher und die Sachen aus dem Fanshop vor Ort.

Dazu gehen wir auf Fantasy-Messen und Cons, um da unseren Spaß zu haben und Gleichgesinnte zu treffen. Mittlerweile werden wir bis in die Schweiz eingeladen, denn auch dort stößt die Idee, Fantasywesen behördlich zu verwalten, auf Interesse.

Das ist auch eine Sache, die würde ich noch gerne loswerden: Wir rufen zu einem Wettbewerb auf. Und zwar hat das Bundesamt für magische Wesen leider eine super hässliche Fassade von sechs mal vier Metern. Und wir rufen fantasybegeisterte Künstler auf, uns Motive zu entwerfen, mit denen wir diese Fassade optisch aufbessern können. Jede Einsendung wird vorgestellt und die Internetgemeinde kann dann abstimmen. Ein bisschen was zu gewinnen gibt es dabei auch.

Und diese Fassade guckt genau auf eine Kirche. Wenn da auf der anderen Seite so eine Fantasy-Organisation ist, dann muss da auf unsere Fassade eben etwas aus dem realen Leben der Hexen, Vampire und Drachenreiter.

Das kann kitschig sein, sogar superkitschig. Oder so schlimm, dass die Leute schreiend stehenbleiben. Eine Szene aus Chroniken der Unterwelt, ein glitzernder Vampir, wir sind da für alles zu haben. Hauptsache Fantasy und schrill.

Die Ausschreibung zu dem Wettbewerb findet man auch auf unseren Internetseiten.

Glitzernde Vampire

Teilzeithelden: Thema glitzernde Vampire: Ich habe neulich gehört, dass jeder Vampir im Sonnenlicht glitzert. Die meisten jedoch nur etwa 0,3 Sekunden, bevor sie dann explodieren.

Hagen: Die Tatsache, dass Vampire lichtscheu sind, wurde von Bram Stoker erfunden. Das sollte die Filme einfach interessanter machen. Mehrere Vampire haben sich an uns gewandt, denn auch in dieser Gruppe gibt es Diskriminierung. Und laut unserem deutschen Grundgesetz darf sich jeder frei von Diskriminierung verwirklichen. Und wenn sie eben glitzern wollen, dann darf er das auch. Das ist ihr gutes Recht und da lassen wir uns auch nicht von abbringen.

Teilzeithelden: Dann nehme ich mir aber das Recht heraus, sie weiterhin Feen und nicht Vampire zu nennen!

Hagen: Ja, das muss man dann mit den Jungs ausdiskutieren und sehen, wer die bissigeren Argumente hat. Aber das ist ein eben ein Grundrecht. Die Würde des Vampirs ist unantastbar. Steht glaube ich so, oder so ähnlich, im Grundgesetz.

Fantasy und Deutschland

Teilzeithelden: Ja, irgendwie so ähnlich. Fantasywesen behördlich verwalten, da fällt mir als Comicfan der Superhuman Registration Act ein, der demnächst ja auch mit Civil War ins Kino kommt. Habt ihr Ähnlichkeiten dazu, erhofft ihr euch durch den Film mehr Publicity oder plant ihr, speziell zu diesem etwas zu machen?

Hagen: Eigentlich nicht. Es läuft von alleine, die Presse kommt von sich aus auf uns zu. Ich habe zuletzt einer bulgarischen Journalistin Interviews über das Bundesamt gegeben. Die Kommentare zu dem entsprechenden Artikel in der bulgarischen Presse waren auch: „Ja, das ist typisch deutsch! Die würden auch Vampire und Werwölfe verwalten.“

Es ist mittlerweile so, dass ich schon manchmal Sachen ablehnen muss, so groß ist die Begeisterung. Ich könnte 24 Stunden am Tag für das Bundesamt unterwegs sein, aber alles hat irgendwo seine Grenzen. Zumal es bei uns ja auch in erster Linie darum geht, Fantasy deutschsprachiger Autoren vorzustellen und nicht so sehr die Produktionen, die von jenseits des Atlantiks kommen.

Ich finde es schade, dass da die Konzentration immer nur auf die US-Geschichten läuft. Wenn ich da an so Filme wie Mara und der Feuerbringer denke, dann ist das eine Sache, die viel zu wenig Beachtung findet. Das war ein handwerklich toll gemachter Film. Und dass der kaum gesehen wurde, kann ich bis heute nicht verstehen. Für mich ein wunderschöner und netter Fantasyfilm.

Teilzeithelden: Über die Gründe für dieses Scheitern wurde oft genug gesprochen. Im Grunde war es kein Fehler des Films, sondern des Marketings. Und wir alle hoffen, dass es beim hoffentlich kommenden zweiten Teil einfach besser laufen wird.

Hagen: Genau. Und Stoffe, die vor heimischer Kulisse spielen. Ich bekomme das von meinen Lesern immer wieder mit, dass es den Leuten Spaß macht, wenn sie etwas wiedererkennen. Da muss es nicht ein US-amerikanisches College sein.

Teilzeithelden: Richtig. Bei Krimis ist es ja schon ewig so, dass es da regionale gibt.

Hagen: Ja, die Münsteraner Tatorte, die Eifelkrimis, das ist Kult. Und wenn wir dann mal einen richtig schönen Fantasyfilm auf die Reihe bekommen, nimmt das Publikum es nicht wahr.

Teilzeithelden: Wobei man da natürlich auch sagen muss, dass das Fernsehen eine Menge wieder dadurch kaputtmacht, dass die Filme nicht an den Originalorten gedreht werden, sondern nahe den Produktionsstätten. Dass der Münsteraner Tatort wirklich in Münster spielt, ist schön, aber es gibt auch viele Sachen wie zum Beispiel Der letzte Bulle, der zum Beispiel in Essen spielen soll, aber in Köln gedreht wird.

Hagen: Ja, das ist schwierig. Die Drehorte müssen manchmal einfach anderen Vorgaben genügen. Und dann findet man es im Film anders als im Buch. Das ist ein altbekanntes Problem. Aber das Grundproblem bleibt erhalten: Warum muss etwas jenseits des großen Teiches spielen und warum diese Fixierung auf amerikanische Themen?

Ich habe selber mal Orientalistik studiert und bin tief in die nordafrikanische und arabische Kultur und auch Fantasymythen eingestiegen. Dort gibt es auch tolle Stoffe, die zu bearbeiten sich lohnen.

Da freue ich mich, dass wir gerade jemanden aufgenommen haben, der aus dem Irak stammt und aus der Richtung viel mitbringt.

Weiteres aus Umwelt und Wissenschaft

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Bücher und YouTube-Aufruf

Teilzeithelden: Wenn sich jemand über eure Bücher informieren will oder diese kaufen möchte, wo kann er das am besten tun?

Hagen: Wir haben einen Webshop. Aber der ist in erster Linie für die Fantasyartikel da. Alle unsere Autoren werden mit ihren Büchern bei uns vorgestellt und sind im normalen Buchhandel zu bekommen. Wir haben kein Buchgeschäft in dem Sinne und werden das auch aus Platzgründen nie haben. Wir stellen die Bücher aber ausführlich auf unseren Facebook-Präsenzen und unserer eigenen Webseite vor. Und dann kann jeder in den normalen Buchhandel gehen und kann die Bücher dort bekommen. Einige Bücher gibt es auch bei uns, aber eben nicht alle. Dafür haben wir einfach nicht die Lagerkapazitäten.

Wir haben demnächst eine Behörde mit einem Lager von etwa 80 Quadratmetern und einem Innenhof. Dort werden wir dann im nächsten Frühjahr auch Lesungen anbieten. Ich meine, das Weiße Haus hat einen Rosengarten, Konrad Adenauer hat einen Rosengarten, da braucht das Bundesamt für magische Wesen natürlich auch einen Rosengarten. Und den bekommt es dann im nächsten Frühjahr und das wird dann ein Ort für nette kleine Lesungen sein.

Und auch für ein paar Fantasy-Drehs. Wir wollen über Youtube diverse kleinere Geschichten verbreiten. Im letzten Jahr hatten wir ja einen kleinen Kinospot produziert und in die Richtung wollen wir dann auch weiter gehen. Wer sich da bemüßigt fühlt, bei uns mitzumachen, ist herzlich willkommen. Wir bieten die Kulisse und können da sicherlich zusammen viel machen. Und ich würde mich sehr freuen, wenn wir da fähige Youtuber finden würden, die Lust haben, satirisch angehauchte Beiträge im Zusammenhang Fantasy und Bürokratie zu machen. Da ließe sich so viel verwirklichen und wir bieten mit unserer Behörde gerne die Kulisse.

Teilzeithelden: Das geben wir gerne so weiter und hoffen, dass sich da viele Leute melden werden. Klingt auf jeden Fall nach etwas, über das man gut lachen kann.

Hagen: Ja, das Lachen soll immer erhalten bleiben. Wenn wir den Humor verlieren, egal was es betrifft, dann wird vieles schlimmer, als es in den gruseligsten Fantasygeschichten vorkommt.

Teilzeithelden: Das ist doch mal ein hervorragendes Schlusswort und wir sagen danke.

Download: Interview mit Hagen vom Bundesamt für magische Wesen

Fotografien: Alina Beschnidt

 


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