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	<title>Teilzeithelden</title>
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		<title>Angeschaut: Captain America BluRay</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 06:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Kurz)Filme&Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Avengers]]></category>
		<category><![CDATA[BluRay]]></category>
		<category><![CDATA[Captain America]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Stark Enterprises]]></category>
		<category><![CDATA[World War II]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss gestehen, ich habe nicht viel erwartet. Natürlich kenne ich den Captain mit den Miniflügeln am Helm seit Kindestagen, also den Siebzigern und er hat mich nie sonderlich begeistert. Ich bin aber ein großer Fan der Verfilmungen von Superhelden, daher landete die BluRay doch im Player. Kurzum – ich bin positiv überrascht: Die Geschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss gestehen, ich habe nicht viel erwartet. Natürlich kenne ich den Captain mit den Miniflügeln am Helm seit Kindestagen, also den Siebzigern und er hat mich nie sonderlich begeistert. Ich bin aber ein großer Fan der Verfilmungen von Superhelden, daher landete die BluRay doch im Player.</p>
<p>Kurzum – ich bin positiv überrascht: Die Geschichte des kleinen, schmächtigen Jungen, der unbedingt im zweiten Weltkrieg mitmachen will und durch ein Experiment mit der Technologie von Dr. Erskine zu einem Supersoldaten gemacht wird, ist ordentlich inszeniert. Howard Stark, der Vater von „Iron Man“ taucht natürlich auch auf.</p>
<p>Die Synopsis lässt sich schnell wiedergeben. Besagter Junge wird über Umwege zu dem bekannten Supersoldaten (witzig ist, was er vorher in dem aus den Comics bekannten Kostüm macht) und stößt dabei auf seine Nemesis, Red Skull. Dieser wird von Hugo Weaving verkörpert. Ich muss gestehen, Weaving hat mehr bedrohlichen Charme mit seinem echten Gesicht als mit dem roten Schädel. Ist die Maske einmal runter (er trägt eine Maske, die Ihm ein normales Aussehen gibt), verliert er an Wirkung. Schade eigentlich, denn mir lief ein Schauer über den Nacken, als ich seine deutsche Synchronstimme hörte, die man ja bereits aus den Matrixfilmen kennt.</p>
<p>Im Laufe der verschiedenen Begegnungen mit seinem Erzfeind kommen immer wieder Andeutungen auf die nordische Mythologie hoch, die für die Leute, die auch „Thor“ gesehen haben, deutlich mehr Sinn ergeben, als zuvor. Red Skull ist auf der Jagd nach dem Tesserakt, einer Energiequelle von unermesslicher Macht, bekommt diese auch und erzeugt damit gefährliche Technologie. Was der Tesserakt jedoch wirklich ist oder sein könnte, wird nur klar, wenn man den zuvor genannten Film „Thor“ gesehen hat.</p>
<p>Der Film nutzt absichtlich die Stimmung der Propagandafilme aus den 40er Jahren, allerdings nicht als Botschaft an die Zuschauer, sondern als Stilmittel. Natürlich wird wild mit den etwas ausgelutschten Bildern von Nazi-Soldaten und Superamerikanern gewedelt, aber das war zu erwarten und ist auch nicht negativ. Stellenweise erreicht diese Stimmung gar das Niveau von Starship Troopers, hier der maßlos überzeichnete Bezug zur mobilen Infanterie und den Werbemassnahmen zur Rekrutierung und wird damit witzig.</p>
<p>Neben anderen Schauspielern sehen wir auch Tommy Lee Jones, der leider etwas schwach wirkt und lange nicht die Klasse aus anderen Filmen erreicht. Chris Evans, der Darsteller von Captain America, leistet an sich keine schlechte Arbeit, stellenweise jedoch könnte etwas mehr Ausdruck in Körpersprache und Mimik sein. Gerade nach dem, für ihn wichtigen, Verlust während der Szene im Zug (ich gehe bewusst nicht näher drauf ein), sollte er etwas verbitterter und wütender rüberkommen. Das bleibt aus.</p>
<p>Die Spezialeffekte sind ordentlich und können sich mit anderen Filmen dieser Kategorie durchaus messen.</p>
<p>Wer also einen netten Abend vor dem heimischen TV mit kurzweiliger Unterhaltung genießen will, sollte sich den Film wirklich gönnen. Einige Extras runden das Paket ab und machen die BluRay insgesamt einen Kauf wert.</p>
<ul>
<li><strong>FSK</strong>: Freigegeben ab 12 Jahren</li>
<li><strong>Studio</strong>: Paramount Home Entertainment</li>
<li><strong>Produktionsjahr</strong>: 2011</li>
<li><strong>Spieldauer</strong>: 124 Minuten</li>
<li><strong>Format</strong>: Widescreen</li>
<li><strong>Sprache</strong>: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD 7.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)</li>
<li><strong>Untertitel</strong>: Deutsch, Englisch, Schwedisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Italienisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch</li>
<li><strong>Bildseitenformat</strong>: 16:9 — 2.35:1</li>
<li><strong>Bezugsquelle</strong>: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005NAGLBE/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=dasdunklevest-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B005NAGLBE" target="_blank">Amazon</a></li>
</ul>
<p><span style="font-size: xx-small; color: #888888;">Artikelbild: Amazon</span></p>
<p lang="en-US"><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><strong>Annika sagt</strong>: Ähnlich wie Roger bin auch ich eher ohne Erwartungen an diesen Film rangegangen. Eine tiefgreifende Story habe ich nicht erwartet, da mich die Superheldenfilme der Vergangenheit gelehrt haben, dass es ihnen eher auf Action ankommt. Alles in allem war Captain America ganz ok, die Spezialeffekte gewohnt gut – wer also auf Popcornkino steht, kann mit Captain America nicht viel falsch machen.</div></div></p>
<div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><strong>Holger sagt</strong>: Ich bin ebenfalls ein extrem treuer Fan diverser Superheldenfilme. Gerade in Hinblick auf den laufenden „The Avengers“ war es also Pflicht, auch diesen Streifen zu sehen. Der Captain war für mich immer das Marvel-Gegenstück zu Superman: Viel zu amerikanisch-patriotisch! Und genau das war es auch, was mir an diesem Film missfiel. Ich glaube nicht, dass der Patriotismus hier so ironisch gemeint ist, wie Roger es schreibt!</p>
<p>Kann man über dieses Manko hinwegsehen, so ist es ein solide gemachter Film, der nötig war als Einführung eines Charakters, der bei den Avengers einfach nicht fehlen darf. Wirklich empfehlenswert ist der Film also nur für alle Liebhaber des Genres sowie alle Leute, die „The Avengers“ sehen wollten.</div></div>
<h3 lang="en-US">Trailer</h3>
<p><object width="500" height="284" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JerVrbLldXw?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="500" height="284" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/JerVrbLldXw?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Rezension: Boneshaker (Cherie Priest)</title>
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		<comments>http://www.teilzeithelden.de/2012/05/16/rezension-boneshaker-cherie-priest/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 06:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher&Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Boneshaker]]></category>
		<category><![CDATA[Cherie Priest]]></category>
		<category><![CDATA[Heyne]]></category>
		<category><![CDATA[Paperback]]></category>
		<category><![CDATA[Steampunkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe in den vergangenen Jahren eher wenig phantastische Literatur gelesen. Vor ein paar Wochen aber überkam mich spontan der Appetit, ich hielt Ausschau nach SciFi oder Fantasy und fand eine Mischung aus beidem: Steampunk. Ja genau, diese etwas krude Mischung aus dem Stil zwischen 1840 bis 1900 und moderner bis futuristischer Technologie. Im Kino [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in den vergangenen Jahren eher wenig phantastische Literatur gelesen. Vor ein paar Wochen aber überkam mich spontan der Appetit, ich hielt Ausschau nach SciFi oder Fantasy und fand eine Mischung aus beidem: Steampunk. Ja genau, diese etwas krude Mischung aus dem Stil zwischen 1840 bis 1900 und moderner bis futuristischer Technologie. Im Kino liefen bereits einige Filme, die sich des <a href="http://www.teilzeithelden.de/2011/12/26/was-ist-eigentlich-steampunk/" target="_blank">Steampunk  </a>bedienen, siehe z. B.<em> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0007PLFO8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=tzh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B0007PLFO8" target="_blank">Sky Captain and the world of tomorrow</a></em>, oder<em> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004AUDKW6/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=tzh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B004AUDKW6" target="_blank">Der goldene Kompass</a></em>.</p>
<h3>Erscheinungsbild</h3>
<p>Das Buch kam bereits 2009 über das Label „Tor“ auf den amerikanischen Markt und wurde von Heyne im März 2012 „brand-neu“ als klassisches Paperback in Deutschland herausgebracht. Mit knapp über 500 Seiten handelt es sich um ein griffiges Buch, das sich in ein paar Stunden lesen lässt.<br /> <br />Das Cover ziert ein Frauengesicht mit einer etwas absonderlichen, goldfarbenen Fliegerbrille. Wer sich mit Steampunk befasst hat, wird solchen Gegenständen bereits begegnet sein: Zahnradbetriebenen Schmuckspinnen, E-Gitarren mit Dampfdruck, Laptops, die in einer Nussbaumverkleidung stecken und mit einer Schreibmaschinentastatur ausgestattet sind, natürlich alles mit viel glänzendem Messing, dicken Schrauben und Kupferrohren verziert.<br /> <br />Cherie Priest ist kein Neuling mehr. Sie veröffentlicht bereits seit 2005 Bücher, deren Geschichten zumeist in den USA angesiedelt sind und ins Genre der Fantasy gehören. Mit dem „Clockwork Century“ schuf sie 2009 eine alternative Zeitlinie, in der das 19. Jahrhundert eine deutlich andere Richtung nimmt und damit den Hintergrund für ihre, von Steampunk inspirierten, Bücher bildet.<br /> <br />Die Autorin wurde 1975 in Tampa, Florida geboren. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in Seattle. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet sie für die Subterranean Press und nimmt regelmäßig an verschiedenen Genre-Conventions teil, wie dem DragonCon, Genguicon oder Steamcon.</p>
<p><strong>Die harten Fakten:</strong></p>
<ul>
<li>Taschenbuch: 512 Seiten</li>
<li>Verlag: Heyne Verlag (12. Februar 2012)</li>
<li>Sprache: Deutsch</li>
<li>ISBN-10: 3453528662</li>
<li>ISBN-13: 978–3453528666</li>
<li>Bezugsquelle: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453528662/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=tzh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3453528662 " target="_blank">Amazon</a></li>
</ul>
<h3>Story</h3>
<p>Priest wirft uns nicht unvorbereitet in ihr Szenario. Ihr Buch beginnt mit „Kapitel 7“ eines ganz anderen Buches, welches von einem Historiker geschrieben wurde und beschreibt, an welchem Ort die nächsten paar hundert Seiten spielen werden und wie es zu den besonderen Umständen kam, die das Leben der Menschen dort massiv beeinflussen.<br /> <br />Als ich Boneshaker in einer Buchhandlung zum ersten Mal in die Hände bekam, habe ich mir die Zeit genommen und genau diese acht Seiten Präludium gelesen. Hier wird deutlich, dass die Autorin viel Spaß und ein scharfes Auge bei der Recherche von Hintergrundinformationen hat, nicht zuletzt bieten ihr bereits die Touristenführer in Seattle Aufträge an, weil sie sich so gut auskennt. Das Gemisch aus Gerüchten, bedeutsam klingenden Namen und vielen Andeutungen lässt dem Leser fast nichts anderes übrig, als weiterzublättern — man möchte einfach wissen, was es mit all dem auf sich hat.<br /> <br />Dem Autoren der Einführung, einem Historiker, begegnen wir gleich auf den nächsten Seiten. Er verfolgt die Protagonistin des Buches, Briar, auf der Suche nach weiteren Informationen. Wir als Leser stellen schnell fest, dass die verhärmte Frau, die in ärmlichen Verhältnissen in Seattle lebt, eine dunkle Vergangenheit hat. Ihr Schicksal ist mit drei Männern verknüpft: Ihrem Ehemann „Leviticus Blue“, dessen Experimente vor ein paar Jahren die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt haben und der seitdem verschwunden ist; ihrem Vater, der während der Tragödie viele Menschenleben rettete, dabei starb und von den Überlebenden wie ein Heiliger verehrt wird — und ihrem Sohn, Zeke, der im Schatten der Ereignisse aufwächst und verstehen will, was für ein Mann sein Vater war, für dessen Taten er und seine Mutter seit Jahren büßen müssen.<br /> <br />Auf dieser Suche verschwindet Zeke und seine Mutter hat nun allen Grund, sich Sorgen zu machen, denn der Junge begibt sich in allergrößte Gefahr. Als das alte Seattle durch den Boneshaker, eine Erfindung von Zeke’s Vater, zerstört wurde, brach auch eine schreckliche Seuche aus, welche die Überlebenden zwang, den Stadtkern mit einer gewaltigen Mauer einzuschließen. Es ist absehbar, dass jeder, der sich dort hineinwagt, mit seinem Leben spielt.<br /> <br />Wir folgen Briar, die mit dem Mut einer Mutter die gefährliche Reise wagt, um ihrem Sohn das Leben zu retten und erfahren dabei Stück für Stück mehr über die tragischen Ereignisse der Vergangenheit und über die skurrilen Randerscheinungen in einer Stadt, die ihr Herz einmauern musste, um zu überleben. <br /> <br />Für eine Weile springen wir zwischen den Perspektiven von Zeke, der sich tapfer vorankämpft, und Briar hin und her. Beide kommen im alten, verseuchten Seattle an, sehen sich alptraumhaften Gefahren gegenüber und treffen doch Menschen, die all den Bedrohungen ein karges, aber zähes Leben abtrotzen. Über all dem schwebt der Geist von Leviticus Blue — ist der wahnsinnige Wissenschaftler tot, wie Briar steif und fest behauptet, oder hat er die Katastrophe, die er mit dem Boneshaker auslöste, überlebt und spielt nun ein diabolisches Spiel mit den Überlebenden?<br /> <br />Briar möchte eigentlich so schnell wie möglich die eingemauerte Stadt verlassen, aber die Gerüchte um ihren Ehemann und der Wunsch ihres Sohnes, das alte Haus ihrer Familie zu besuchen, halten sie zurück. Sie schließt Allianzen und stößt in das Reich eines Mannes vor, der scheinbar den Intellekt und die Erfindungsgabe eines Leviticus Blue hat und damit das lebensfeindliche Seattle beherrscht.</p>
<h3>Schreibstil</h3>
<p>Das Buch ist in der personalen Erzählsituation geschrieben. Die Autorin folgt hauptsächlich Briar, der Protagonistin. Ein paar Kapitel erzählen aber auch von Zeke’s Erlebnissen. Die englische Originalfassung kenne ich nicht, allerdings unterstelle ich der Autorin eine sehr gute Fähigkeit, ihre Geschichte zu beschreiben. Der Übersetzer, Frank Böhmert, hat eine ebenfalls gute Arbeit abgeliefert, sprachlich finde ich das Buch gelungen.</p>
<h3>Preis-/Leistungsverhältnis</h3>
<p>Für ein Paperback sind 8,99 Euro ein durchschnittlicher Preis. Amazon bietet die Kindle-Version für 7,88 Euro an. Anhand des Unterhaltungswerts des Buches halte ich den Preis für in Ordnung.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>„Boneshaker“ lässt mich etwas zwiespältig zurück, daher gebe ich nur eine bedingte Kaufempfehlung.<br /> <br />Einerseits begeistert mich die opulente Ausstattung der Story, kaum etwas wirkt oberflächlich, alles hat seine Geschichte. Andererseits lassen diese umfänglichen Beschreibungen wenig Platz für die eigentlichen Geschehnisse. Am Ende stellt der Leser fest, dass er Briar lediglich für eine äußerst kurze Zeit in den Hexenkessel des alten Seattle gefolgt ist. Vieles wird dabei angeschnitten, nur wenig erfährt eine Auflösung. Gegen Ende des Buches gewinnt man außerdem den Eindruck, dass die Autorin Gas geben musste — entsprechend wirkt das Finale, im Gegensatz zu der Vorgeschichte, etwas unspektakulär.<br /> <br />Eine weitere Auffälligkeit: Von allen Charakteren des Buches erscheint ausgerechnet die Protagonistin, und in gewissem Maße auch ihr Sohn, als nicht authentisch. Ihr Hintergrund mag wasserdicht sein, ihr Handeln nachvollziehbar — aber ihre Gedankenwelt und Dialoge hinterließen bei mir einen aufgesetzten Eindruck.</p>
<h3>Bonus/Downloadcontent</h3>
<ul>
<li>Das<em> <a href="http://theclockworkcentury.com/" target="_blank">Clockwork Century</a></em></li>
<li>Homepage der <em><a href=" http://www.cheriepriest.com/" target="_blank">Autorin</a></em></li>
<li>Ein wenig über <a href="http://steampunk.wikia.com/wiki/Steampunk" target="_blank">Steampunk</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Unsere Bewertung </h3>
<table style="width: 80%;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 60%;">Erscheinungsbild</td>
<td style="width: 40%; text-align: right;">4 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td colspan="2"><span style="font-size: xx-small;">Normales deutsches Paperback</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Story</td>
<td style="text-align: right;">3.5 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td colspan="2"><span style="font-size: xx-small;">Die Story wurde etwas der Welt geopfert</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Schreibstil</td>
<td style="text-align: right;">5 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td colspan="2"><span style="font-size: xx-small;">Angenehm zu lesen, der Übersetzer hat gute Arbeit geleistet.</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Preis-/Leistungsverhältnis</td>
<td style="text-align: right;">4 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td><span style="font-size: xx-small;">Die Zeit war, trotz Kritik, nicht verschwendet</span></td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>Gesamt</td>
<td style="text-align: right;">4 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td colspan="2"><span style="font-size: xx-small;">Macht eigentlich Lust auf mehr, bleibt aber hinter den Möglichkeiten</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<p> </p>
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		<title>Angebote DriveThruRPG.com Mai/Juni ’12</title>
		<link>http://www.teilzeithelden.de/2012/05/15/angebote-drivethrurpg-com-maijuni-12/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pen&Paper]]></category>
		<category><![CDATA[20% Rabatt]]></category>
		<category><![CDATA[DriveThruRPG. Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Gutschein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ange­bote Es ist wie­der Sonderangebot-Zeit! Wir kön­nen Euch 13 aus­ge­wählte Arti­kel bei DriveThruRPG.com mit 20% Rabatt anbie­ten. Diese Bücher sind: Savage Worlds Fantasy Companion [Pinnacle Entertainment] Realms of Cthulhu [Reality Blurs] Karma Roleplaying System Core [Bards and Sages] FantasyCraft [Crafty Games] Fat Dragon’s Dragonshire Deluxe [Fat Dragon Games]  Paths of Power (Pathfinder System) [4 Winds Fantasy] Spycraft: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ange­bote</h3>
<p>Es ist wie­der Sonderangebot-Zeit! Wir kön­nen Euch 13 aus­ge­wählte Arti­kel bei <a href="http://rpg.drivethrustuff.com/index.php?affiliate_id=260512" target="_blank">DriveThruRPG.com </a>mit 20% Rabatt anbie­ten. Diese Bücher sind:</p>
<ul>
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</ul>
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<h3>Ver­lo­sung</h3>
<p>Wie üblich, ver­lo­sen wir auch die­sen Monat einen 10 $ Gut­schein bei DTRPG.  Um an der Ver­lo­sung teil­zu­neh­men, schickt uns eine Mail mit dem Betreff „DTRPG“ an kontakt[at]teilzeithelden[dot]de bis zum 31/05/2012. Das Los ent­schei­det dann.</p>
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		<title>Von alten Mythen und neuen Schrecken — Teil II</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian S</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phantastik-Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Arcane Codex]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Maya-Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Nackter Stahl]]></category>
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		<description><![CDATA[Der erste Artikel dieses Zweiteilers stellte den modernen Menschen, wie wir ihn jeden Tag auf der Arbeit sehen, dem „Instinktwesen“ gegenüber, welches auch noch in Zeiten von iPads und Überwachungskameras von Glücksengeln spricht, um unsichtbaren Beistand bittet und am Morgen den Nachbarn auffordert Gott zu grüßen. Zusätzlich wurde die Frage nach der Angst vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der <a href="http://www.teilzeithelden.de/?p=4529">erste Artikel dieses Zweiteilers</a> stellte den modernen Menschen, wie wir ihn jeden Tag auf der Arbeit sehen, dem „Instinktwesen“ gegenüber, welches auch noch in Zeiten von iPads und Überwachungskameras von Glücksengeln spricht, um unsichtbaren Beistand bittet und am Morgen den Nachbarn auffordert Gott zu grüßen. Zusätzlich wurde die Frage nach der Angst vor dem Unbekannten, welche heute eine immer größer werdende Faszination erfährt, aufgeworfen. Moderne Schrecken, wie das als Weltuntergang interpretierte Ende des Mayakalenders im Jahr 2012, UFOs und Außerirdische, wurden den alten Mythoswesen wie Engeln und Dämonen fragend gegenübergestellt um mit der Frage zu enden, warum der heutige Mensch noch immer von Dingen fasziniert ist? Dinge die fantastisches, wie schreckliches, für ihn bedeuten mögen und die sich seinem Einfluss entziehen — Worin liegt der Kern dieser Faszination, die so im Widerspruch zur Aufklärung zu stehen scheint?</em></p>
<p>Alle diese Themen haben etwas gemein, was auch die religiösen Auffassungsgaben gemein haben. Sie behandeln Dinge, die sich der menschlichen Kontrolle entziehen und die für uns nicht immer klar und sofort sichtbar sind. Diese Faszination für das „nicht greifbare, Unbekannte, Unerwartete“ ist es, das uns auch in Fiktion immer wieder an die Grenzen unseres erfassbaren Verstandes drängt. Es ist die Tatsache und die gelebte Erkenntnis, dass nicht alles immer erklärbar zu sein hat, selbst wenn man es immer wieder vorgelebt bekommt. Die unausgesprochene Skepsis vor dem wissenschaftlichen Negieren aller Dinge, die wir nicht erklären können. Denn was bleibt einem nicht-Physiker übrig als den Worten des Physikers zu vertrauen. Ihm zu „glauben“. Wir <em>glauben</em> daran, dass es nichts jenseits unseres Seins gibt. Wir <em>glauben</em> daran, dass wir im Universum allein sind. Und wir <em>glauben</em> daran, dass wir das Universum im Groben erklären können.</p>
<p>Der Bereich der Skepsis hat sich umgekehrt. Wo der Ketzer, der nicht an „Gottes Himmelreich“ glaubte, ausgegrenzt wurde, so wird es nun der UFO-Gläubige. Die Sichtweise auf die Dinge, die wir glauben, hat sich umgekehrt. Und auch wenn sich dieser Artikel gar nicht mit einer Wertung von Religion befassen möchte, ist diese Tatsache elementar wichtig um den Stellenwert fantastischer Literatur erfassen zu können. Denn was uns früher <em>wahrhaftig</em> erschien, finden wir heute in Filmen und Büchern, in Video-, sowie in Brettspielen. In Rollenspielen und Comics: Welten jenseits unserer Welt. Eine Befriedigung unseres Dranges sich, wenn auch nur temporär, dem Gedanken hinzugeben, dass dort „mehr“ ist. Dass dort jemand aus dem dunklen Garten in unser Schlafzimmer schaut. Dass dort etwas unter dem Bett, oder im Kleiderschrank, lauert. Dass irgendeine unsichtbare Kraft dafür verantwortlich war, dass wir genau dann einen Wasserrohrbruch erleben, wenn wir, mit dem Schlüssel schon in der Tür stehend und unter Zeitnot, zu einem Vorstellungsgespräch fahren wollen. Und das jemand seine „schützende Hand“ über uns gehalten hat, als wir einen Autounfall hatten.</p>
<p>Heute sind es eben nicht mehr die herabsteigenden Engel auf Feuerrädern. Heute sind es die „Daenikschen“ Prä-Astronauten aus dem All. Es ist kein mitfühlender Gott, der in einer harten Zeit und bei einem beschwerlichen Leben Linderung verspricht, es ist ein bösartiger, fremdartiger Gott, der in eine kontrollierte, vermögende Zivilisation aus stygischen Tiefen hervorbricht, um diese zu Fall zu bringen. Wo uns das Jenseits, das Jenseitige und der Gros des Fantastischen half unser müßiges Leben zu erleichtern, und selbst wenn es nur in unserem Kopf stattfand, ist das Leben nun nicht mehr aussichtslos, müßig und ohne Hoffnung. Entsprechend sind unsere Fantasien keine Aufheiterung durch Kontrast mehr, sondern ein Nervenkitzel. Diese Furcht vor dem Unbekannten und Unkontrollierten reizt in einer berechenbaren Welt.</p>
<p>Welchen praktischen Nutzen können wir nun als Schreiberlinge, oder Spielleiter, daraus ziehen? Gerade wenn wir uns, geistig, in andere Welten begeben, bleibt die Frage nach dem Glauben und dem Umgang mit ihm, im Hinblick auf das oben beschriebene, oft unbeantwortet oder, inhaltlich, grob unangetastet. Man neigt dazu, Dinge zu erläutern die ganz offenkundig anders sind als in der unsrigen Welt, doch bezieht sich dies oftmals auf die „sichtbaren“ Unterschiede. Sicherlich ist es auch noch einmal doppelt so herausfordernd nicht nur eine andere Welt, sondern auch gewisse psychologische Teilaspekte in dieser zu beschreiben. Großer Respekt gebührt alleine jenen Autoren, die es schaffen uns eine unbekannte Welt in einer Art und Weise darzustellen, die es uns erlaubt uns in sie hineinzuversetzen. Und doch überschattet die bildliche Vorstellung einer anderen Realität oftmals deren „gefühlte Wirklichkeit“.</p>
<p>Hand aufs Herz, wenn wir uns den <em>Herren der Ringe</em> durchlesen, dann verlieren wir uns meist in der Beschreibung der Landschaft, der Völker, dem Leiden der kriegsgebeutelten Länder. Wir stellen uns vor, wie es wäre auf <em>Minas Tirith</em> zu stehen und gen Osten zu blicken. Doch was denken die Menschen dort? Führt der Blick gen Osten zu Schrecken, weil sie ihre Vernichtung fürchten? Was denken sie, wenn sie an <em>Orcs</em>, <em>Uruk-Hai</em> oder gar <em>Sauron</em>, den Abscheulichen, denken? Was bedeuten ihnen die <em>Anuir</em>? Was denken sie von alten Schrecken vergangener Zeitalter, oder berühren diese Gedanken sie gar nicht mehr?</p>
<p>Wie steht es um den Glauben im Star Trek Universum? Welche Vorstellung vom Leben nach dem Tode bewegt einen Fähnrich, wenn er in seiner Kabine in die ewige Dunkelheit des Universums blickt? Fragt er sich manchmal, ob dort noch mehr ist, oder hat ihn die Wissenschaft seiner Zeit, trotz allem, was der Crew der <em>ISS Enterprise</em>, nebst ihrer Schwesternschiffe, sah und erlebte, völlig vereinnahmt? Gibt es dort noch diese irrationale Angst vor dem Unbekannten?</p>
<p>Im Science-Fiction Bereich gibt es durchaus Beispiele für Geschichten, die sich in alle anderen Kulissen übertragen lassen. Nehmen wir die <em>Reaper</em> des Mass Effect Universums: Eine unbekannte Bedrohung, welche die Völker der Galaxis zu vernichten droht und unüberwindbar erscheint. Oder die <em>Collectors</em> aus Markus Heitz <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453526503/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=tzh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3453526503" target="_blank"><em>Collector</em> </a>Roman  , welcher im <a href="http://www.teilzeithelden.de/2012/02/01/rezension-justifiers/ " target="_blank"><em>Justifiers</em> </a> Universum spielt. Außerirdische unbekannter Herkunft mit, ebenfalls, unüberwindbarer Stärke ausgestattet, undurchsichtig in ihrem Handeln und, augenscheinlich, unantastbar. Nicht zu vergessen bleibt das <em>Alien</em> Universum von Regisseur Ridley Scott und die dortige Atmosphäre.</p>
<p>Drei Beispiele für Science-Fiction Szenarien, welche mit menschlichen Urängsten erfolgreich spielen: Wesen, für den Menschen unerklärlich, denen er hilflos ausgesetzt ist. Geschichten die den Geist der Zuschauer, der Leser oder der Spieler, nicht nur in eine andere Welt rücken, sondern ihre wahre Tiefe dadurch entfalten, dass sie emotional berühren.</p>
<p>Der Rollenspielleiter, gerade der langjährige, erfahrene, mag eine ähnliche Erfahrung gemacht haben. Es ist, um ein Beispiel zu nennen, einerlei das Pantheon der Götter in der <em>Dungeons and Dragons</em> Kampagnenwelt <em>Eberron</em> zu erwähnen, aber eine völlig andere Sache den Spielern zu vermitteln, was es wirklich bedeutet Angst vor den <em>Dunklen Sechs</em>, den bösen Göttern, zu haben und diese Angst in der Umwelt atmosphärisch an die Spieler weiter zu tragen.</p>
<p>Was denkt der Mensch wenn er, im <a href="http://www.nackterstahl.de/nackterstahl/arcanecodex_deu.html " target="_blank">Arcane Codex</a> Universum beheimatet, nachts in eine dunkle Gasse tritt? Was jagt ihm eben jene Schauer über den Rücken, die nicht von einer unmittelbaren Gefahr herrühren, sondern deren Ursprung sich in den Schatten des eigenen Geistes findet?</p>
<p>Es ist eben jene Herausforderung, die das Paradestück eines Autors, eines Spielleiters, eines Zeichners und eines Regisseurs ausmacht, wenn es um Ambiente, und vorrangig um den Horror, geht: Dinge nicht nur zu zeigen, sondern fühlbar werden zu lassen. Die Brücke zu schlagen zwischen den Urängsten in uns und jenen in einer fantastischen Welt. So sind es doch gerade jene Szenerien die uns am längsten im Gedächtnis bleiben, welche uns emotional am ehesten fesseln. Diese Fesseln sind jene Fesseln, die wir, wenn wir uns auf das geistige Abenteuer eines Buches, einer Rollenspielrunde oder eines Filmes einlassen, selbst mitbringen. Denn nur was „uns“ bewegt, kann auch die Figuren einer fantastischen Welt in einer Form bewegen, die wieder auf uns zurückschlägt und uns sagen lässt „da habe ich eine Gänsehaut bekommen“.</p>
<p>Sollten wir also unserer Sabbattruppe in der nächsten <a href="http://rpg.drivethrustuff.com/product/94815/Vampire%3A-The-Masquerade-20th-Anniversary-Edition?language=de&amp;affiliate_id=260512" target="_blank"><em>Vampire — The Masquerade</em></a>  Tischrunde auf einen Alten treffen lassen, so lasst es unsere Spieler nicht wie ein alltäglicher Konflikt zwischen Blutsaugern erscheinen. Lasst sie zittern. Lasst sie, am Besten bereits <em>davor</em> zittern. Und lasst die Begegnung einschneidend sein. Lasst die Charaktere danach Angst verspüren, wenn sie nochmals alleine durch die Kanalisation laufen. Lasst es jene stygischen Schrecken aus unbekannten Dimensionen sein, wie sie H.P. Lovecraft so treffend beschreibt. So wie auch die Spieler der Charaktere selbst aufblicken mögen und sich darauf einlassen, dass ihre spielerischen Avatare kein Charakterblatt vor sich haben und, trotz ihres Könnens und ihrer Übermenschlichkeit, Furcht vor Dingen haben, die selbst die Mächtigsten unter ihnen zum Zittern bringen. Denkt an jene Momente an denen ihr selbst, als kleines Kind oder gar noch heute, Angst hattet eine dunkle Gasse zu betreten und lieber den längeren Weg genommen hättet.</p>
<p>Es ist der Transport dieser Instinkte, von uns als Zuschauer, Spieler, Leser, in die Welt, in die wir uns begeben, die diese erst wirklich „erlebbar“, „spürbar“ macht. Instinkte, um die sich erst einmal bewusst gemacht werden muss, rein persönlich, ehe sie vor einem Publikum genutzt werden kann um jenes zu berühren und mitzureißen. Ein Autor, der selbst keine Angst vor Geistern, Goblins, Feen, Gespenstern und wie sie alle heißen, verspürt, nachvollziehen oder sich eingestehen kann, wird keine guten Horrorszenarien kreieren können.</p>
<p> </p>
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		<title>Von alten Mythen und neuen Schrecken — Teil I</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian S</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phantastik-Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Cthulhu]]></category>
		<category><![CDATA[Die Angst vor dem Dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir schreiben das Jahr 2012 in einer aufgeklärten westlichen Gesellschaft. Wir fahren morgens mit dem Auto oder der Bahn zur Arbeit, verrichten unser Tagewerk und kehren am Abend zur Familie zurück. Neben uns liegt ein Smart Phone, mit dem wir jede Kleinigkeit sofort unter Wikipedia nachschlagen können, das uns Routen berechnet oder uns die Nachrichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schreiben das Jahr 2012 in einer aufgeklärten westlichen Gesellschaft. Wir fahren morgens mit dem Auto oder der Bahn zur Arbeit, verrichten unser Tagewerk und kehren am Abend zur Familie zurück. Neben uns liegt ein <em>Smart Phone</em>, mit dem wir jede Kleinigkeit sofort unter Wikipedia nachschlagen können, das uns Routen berechnet oder uns die Nachrichten bringt. Der Fußboden ist beheizt. Der Flachbildschirm gegenüber unserer IKEA Couch ist 3D-fähig. Unsere Bücherregale füllen Werke von Voltaire, Rousseau bis hin zu Stephen Hawking.</p>
<p>Wir sind Kinder der Aufklärung. Wir wissen, warum wir atmen, warum die Sonne scheint, wo sich der Mond befindet, selbst wenn wir ihn nicht sehen können. Wenn es bei Gewitter donnert, dann zucken wir nicht zusammen. Wenn wir einen Unfall mit dem Auto haben, dann danken wir dem Airbag, der erweiterten Knautschzone und der Straßenverkehrsordnung. Wenn in unserer Wand ein Rohr platzt, dann schimpfen wir mit dem Gas– und Wasserinstallateur.</p>
<p>Und doch ist da etwas. Ein Drang, tief verborgen in unserem Unterbewusstsein. Ein Drang, den wir immer wieder nähren. <br /> Der Drang, sich zu fragen warum man selbst gerade einen Autounfall hatte. <br /> Der Drang, jemand Unsichtbarem dafür zu danken, dass einem nichts passierte.</p>
<p>Es ist dieses Überbleibsel aus alten Tagen, das uns dann und wann, des Nachts, vorsichtig unter dem Bett nachsehen oder unser Auge aus dem Fenster über den dunklen Garten wandern lässt, obwohl wir wissen, dass dort nichts sein kann. Der Schauer, der uns auch nach einem Horrorfilm über den Rücken läuft, uns in dunklen Gassen verfolgt, auch wenn wir uns am Nachmittag während der Biologievorlesung so klar darüber waren, dass es Dinge wie Gargylen, Nachtmare, Wyvern und Nekromorphe nicht gibt. Eben all die Dinge, die „fantastisch“ sind. Dinge, die in ein Buch gehören. In unseren Bücherregalen finden sich dann auch Heitz, Lovecraft und King.</p>
<p>Doch ist es so ungewöhnlich, dass wir uns an Dinge wenden, die in Büchern zu finden sind? Dass wir in der Lage sind, auch das Unglaublichste zu glauben? Was ist mit dem jungen Mann aus Nazaret, von dem geschrieben steht, dass er über das Wasser gehen konnte. Der Lahme hat gehen und Blinde hat sehen lassen? Was ist mit dem Wanderer ins kanaanäische Land, der ein Meer für sein Volk teilte und göttliche Gesetze auf einem heiligen Berg entgegen nahm? Niemand würde auf den Gedanken kommen, diese Erzählungen in einem Atemzug mit dem Araber aus dem Jemen zu nennen, der in babylonischen Ruinen die Geschichten unserer Welt von Alten Göttern hörte und niederschrieb. Niemals würde man einen göttlichen Propheten, der in Medina verstarb in einem Atemzug mit einem deutschen Geiger nennen, der für namenlose Götter Nacht für Nacht vor dem offenen Fenster spielte, ehe er verschwand.</p>
<p>Wir differenzieren das Undifferenzierbare. Wir glauben auf der einen Seite an Dinge, die wir nicht erklären können. Und auf der anderen Seite misstrauen wir Dingen, von denen wir ganz sicher annehmen, dass sie nur erdacht sind. Die Grenze zwischen dem einen und dem anderen wird von unserer Sozialisation gezogen. Jesus, Moses, Mohammed, diese drei sind, ohne einen Diskurs über Religion zu beginnen, legitimierte Heiligenbilder und stehen als Schirmherren für anerkannte Weltreligionen.<br /> Die Schöpfungen eines Howard Phillips Lovecraft, wie den „verrückten“ Araber Abdul Alhazred, oder den Musiker Erich Zann wissen wir sofort in das Reich der Fiktion zu verbannen, ohne uns dafür „Atheist“ schimpfen lassen zu müssen.</p>
<p>Doch wo Kirchen verkünden, dass es immer weniger Gläubige gibt, so fällt die Menschheit dennoch nicht vom Glauben ab, selbst wenn sie es nicht mehr Glauben nennt. Die Faszination des Fantastischen ist ungebrochen, fast so als wäre sie in unserem Unterbewusstsein verankert. Auch unser Drang nach „neuen“ Religionen wird immer wieder aufgefrischt. Auch wenn es eher einer Protestbewegung bei Volkszählungen im englischsprachigen Raum entspringt, so wird immer wieder der „Jediismus“ bei eben jenen als Religion angegeben. Ernsthafter könnte die Gesamtheit der „New Age“ Bewegung im 20. Jahrhundert, nebst allen aufgekommenen sonstigen esoterischen Strömungen, als Sinnbild für ein Religionsempfinden jenseits des aufgeklärten Denkens empfunden werden.</p>
<p>Somit finden wir immer wieder Beispiele für das menschliche Streben nach dem Glauben an Dinge, die über den eigenen Geist, das eigene Wissen, die eigene Existenz hinausgeht. Die Frage nach dem „Warum“ stellt sich unweigerlich.</p>
<p>Eine mögliche Antwort liefert die Figur des „kleinen Mönchs“ in Bertolt Brechts „Leben des Galilei“. Als Sohn von alten Champagnerbauern lässt Brecht seinen Charakter auf die Frage, weshalb der Glaube wichtig sei, sinngemäß antworten, dass Menschen, wie seine Eltern, in einem Leben voller Müßiggang zusammenbrächen, wenn sie keine Hoffnung auf ein größeres Seelenheil hätten.</p>
<p>Der Wunsch, die Hoffnung, von einer höheren Entität für ein schwieriges Leben voller Entbehrungen in einer jenseitigen Welt belohnt zu werden auf der einen Seite, wie auch die forcierte Lehre, dass ein Leben in Sünde die ewige Verdammnis brächte, auf der anderen Seite sind Motoren, die unser Handeln über Jahrhunderte angetrieben haben. Es wurde nicht an das Unbeschreibliche geglaubt, es wurde spürbar „gewusst“.</p>
<p>Und nun, im Jahre 2012,  erleben wir trotz aller wissenschaftlicher „Weisheit“ abermals das Aufsteigen eines gewissen Unbehagens. Der Maya Kalender endet in diesem Jahr. Ein Datum tritt ein das, abermals, als das Ende der Welt interpretiert wird. Aus rein wissenschaftlicher, aufgeklärter Sicht, sollte es keinen Grund für dieses Unbehagen geben, doch lassen wir uns nur zu gerne mitreißen. Ebenso, wie wir uns mitreißen lassen von Geschichten über Außerirdische, den Ziegensaugern, reptoiden Formwandlern und Hautwechslern, welche die Geschichten von den im Wald lebenden Untieren, den Kinder raubenden Hexen, den im Dunkel lauernden Dämonen, Succubi, Incubi, Feen und Wichtel ersetzen. Geschichten, die einen weniger „fabelhaften“ Charakter aufweisen, aber nicht minder in eine Fabel passend sind.</p>
<p>Gibt es denn einen so großen Unterschied zwischen den Geschichten der Außerirdischen in Groom Lake und den alten Karten, auf denen bei nicht erkundeten Gebieten „hier leben Drachen“ markiert war? Der große Unterschied ist, dass wir eine Unterhaltungsindustrie entwickelt haben, die von den mündlichen Überlieferungen früherer Zeiten massiv abweicht. Früher, um ein ganz stereotypes Bild hervor zu heben, saß man als Kind mit der Großmutter zusammen und hörte sich die Geschichten von unaussprechlichen Dingen an. Seien es nun Geschichten von Feen in Irland, von Engeln Norditalien oder von Hexen im Schwarzwald. Heute erzählt diese Geschichten das Fernsehen in Serien. Doch, wo unsere Verwandten uns „ihre“ Geschichten erzählten, als seien sie tatsächlich real, vermutlich, weil sie sie selbst von ihren Eltern und Großeltern hörten, so erzählt man uns heute, dass man das alles nicht so ernst nehmen dürfe, da es nur fiktiv sei. Ein Punkt, den sich so manches verängstigte Kind früherer Tage gewünscht hätte zu erfahren. </p>
<p>Wir „wissen“, dass es sich um Literatur, Filme oder Hörbücher handelt. Wir kennen die Autoren dieser Werke selbst aus dem TV, von Büchern oder aus dem Internet. Und dennoch lässt uns dieses Thema des Unergründlichen keine Ruhe und bringt uns auch weiterhin zum Schaudern. Und selbst aus nüchternen, wissenschaftlichen Fakten entwickeln sich metaphysische Ängste, die wiederum in fantastischen Geschichten verarbeitet werden. Für wie viele Filme und Bücher stand das Thema des „Kometeneinschlags“ Pate? Wie viele Filme wurden über schwarze Löcher gedreht? Wie oft sehen wir allgemeine „Wie könnte die Welt enden?“-Dokumentationen im Discovery Channel?</p>
<p align="left"><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'><em>Der zweite Teil dieses Doppelartikels wird sich mit moderner Skepsis vor modernen Mythen, sowie die dennoch entstehende Faszination für diese Dinge, befassen. Er wird versucht sein zu erläutern, warum das „Unbekannte“ auch heute eine feste Rolle im Gefühlsleben der Menschen einnimmt und sowohl Fantasy, wie auch Horror, Elemente uns erhalten bleiben werden, ehe die praktische Frage behandelt wird, welchen Nutzen ein Autor, Regisseur, Zeichner oder der Rollenspielleiter aus all diesen Gedanken ziehen kann um seine Werke zu formen und „erlebbar“ zu machen</em></div></div></p>
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		<title>Rezension: Trail of Cthulhu — Hell Fire</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 07:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pen&Paper]]></category>
		<category><![CDATA[DTRPG]]></category>
		<category><![CDATA[Gumshoe]]></category>
		<category><![CDATA[Hellfire]]></category>
		<category><![CDATA[Hellfire Club]]></category>
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		<category><![CDATA[Trail of Cthulhu]]></category>

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		<description><![CDATA[Hell Fire ist ein weiteres Abenteuer für Trail of Cthulhu, entgegen des üblichen bespielten Zeitabschnitts (1930er) findet das Abenteuer jedoch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts statt und entführt die Spieler in die Welt der Lords and Ladies. Das Empire befindet sich gerade in Bewegung: einerseits wächst die Kolonialmacht, andererseits muss sich das Empire jedoch mit Reformen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center"><em>Hell Fire</em> ist ein weiteres Abenteuer für <em>Trail of Cthulhu</em>, entgegen des üblichen bespielten Zeitabschnitts (1930er) findet das Abenteuer jedoch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts statt und entführt die Spieler in die Welt der <em>Lords and Ladies</em>.</p>
<p style="text-align: left;">Das Empire befindet sich gerade in Bewegung: einerseits wächst die Kolonialmacht, andererseits muss sich das Empire jedoch mit Reformen im Inneren sowie dem aufkommenden Unabhängigkeitswillen Amerikas zu Recht finden.</p>
<p style="text-align: left;">Die Geschichte beginnt mit der Verwicklung einiger <em>Gentlemen</em> des <em>Hellfire-Club</em> in einen mysteriösen Mord, da es sich bei dem Opfer um eine Dame von Stand handelt, mit weit reichenden gesellschaftlichen Folgen.</p>
<p style="text-align: left;">Schritt für Schritt offenbart sich, was sich tatsächlich hinter dem legendären <em>Hellfire-Club</em> verbirgt und vor allem, dass man während des illustren Treibens der High Society die Aufmerksamkeit fremder Mächte geweckt hat. So müssen sich die Spieler nicht nur gegen Gesetzeshüter behaupten, sondern auch politisches Geschick beweisen. „Alles nur halb so wild“ könnte man meinen, aber für das zusätzliche Quäntchen Aufregung sorgt zweifelsohne der Mythos mit seinen Schergen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Erscheinungsbild</h3>
<p style="text-align: left;">Ebenso wie bei <em><a href="http://www.teilzeithelden.de/2011/12/25/rezension-many-fires-trail-of-cthulhu/" target="_blank">Many Fires</a></em> kommt das Abenteuer als hochwertiges PDF daher, besonders die Möglichkeit von Szene zu Szene springen zu können (via PDF-Inhaltsverzeichnis; Dateigröße: etwa 16 MB) gefällt mir sehr gut. Der Band ist wie gewohnt überwiegend in einem Drei-Spalten-Layout gehalten, nur hin und wieder wird dieses Schema mit Textboxen bzw. Bildern unterbrochen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Die harten Fakten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Format</strong>: PDF</li>
<li><strong>Verlag</strong>: Pelgrane Press </li>
<li><strong>Autor</strong>: Adam Gauntlett </li>
<li><strong>Erscheinungsjahr</strong>: 2011</li>
<li><strong>Sprache</strong>: englisch </li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> nicht verfügbar </li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> nicht verfügbar </li>
<li><strong>Bezugsquelle</strong>: <a href="http://rpg.drivethrustuff.com/product/98393/Trail-of-Cthulhu%3A-Hell-Fire?affiliate_id=260512" target="_blank">Drive-ThruRPG</a></li>
<li><strong>Preis</strong>: 6,95$</li>
</ul>
<h3 style="text-align: left;">Inhalt</h3>
<p style="text-align: left;">Zunächst erhält der Leser eine kurze Übersicht über den Plot sowie Informationen bzgl. der nötigen Regelanpassungen, um den Unterschieden zwischen der aktuell bespielten Epoche und der eigentlich vom System vorgesehenen Zeit (überwiegend 30er-Jahre) gerecht zu werden. Einige Fähigkeiten werden komplett gestrichen (einige technologische/wissenschaftliche Entdeckungen fehlen zu der bespielten Zeit schlichtweg), andere kommen hinzu (z.B. „Politics“ als Richtwert für das Talent des Charakters sich auf dem politischen Parkett zu bewegen).</p>
<p style="text-align: left;">Danach geht es mit den einzelnen Szenen direkt ans Eingemachte: über zwanzig Seiten Material um das noch blanke Skelett des Abenteuers mit dem nötigen „Fleisch“ auszustatten. Auch dieses Abenteuer glänzt durch seinen eher modularen Aufbau, ganz wie schon in der Rezension zu „Many Fires“ beschrieben.</p>
<p style="text-align: left;">Zwar gibt es einen „roten Faden“, jedoch kann durch das Verhalten der Spieler ein von Runde zu Runde unterschiedlicher Verlauf des Abenteuers entstehen. Meiner Auffassung nach ist das Abenteuer ausreichend konkret um allzu viel Vorbereitungsarbeit überflüssig zu machen und bleibt dabei ausreichend vage um es nach eigenem Belieben mit eigenen Details auszuschmücken zu können.</p>
<p style="text-align: left;">Zum Abschluss des Bandes finden sich dann noch sechs Seiten mit vorgefertigten Charakteren.</p>
<p style="text-align: left;">Um ohne konkrete Spoiler auf die enthaltene Geschichte(n) eingehen zu wollen: über politische Intrige, cthulhoide Bedrohungen und den sündigen Untiefen der erlauchten Gesellschaft bereisen die Charaktere ein weites Feld. Hier sind weniger Abenteurer und Kämpfernaturen gefragt, eher Diplomaten und gesellschaftlich ambitionierte Figuren.</p>
<p style="text-align: left;">Wussten Sie, dass die „Erwachsenen-Literatur“ durch das Aufkommen günstiger Druckerzeugnisse regelrecht boomte?</p>
<h3 style="text-align: left;">Preis-/Leistungsverhältnis</h3>
<p style="text-align: left;">Ein stimmiges, vielschichtiges Abenteuer für eine Handvoll Dollar? Dazu sollte man auf keinen Fall „Nein“ sagen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Fazit</h3>
<p style="text-align: left;">Wer sich für die Epoche erwärmen kann und „Socializing“-Rollenspiel favorisiert, sollte hier zugreifen.  Mit ein wenig Arbeit lässt sich aber das für „Trail of Cthulhu“ verfasste Abenteuer vermutlich auch auf andere Systeme ummünzen, lediglich die Mythos-Fraktion müsste entsprechend umbesetzt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Handouts gibt es hier leider keine, man hätte den Band meiner Ansicht nach noch mit ein paar Ingame-Briefen aufpeppen können. Zwar gibt es hier und da kurze Textpassagen, die mit ein bisschen eigener Arbeit zu Handouts gemacht werden könnte, aber eben nichts Fertiges.</p>
<hr />
<h3 style="text-align: left;">Unsere Bewertung</h3>
<table style="width: 80%;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 60%;">Erscheinungsbild</td>
<td style="width: 40%; text-align: right;">4.5 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td colspan="2"><span style="font-size: xx-small;">Ich mag den Zeichenstil nicht…</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Inhalt</td>
<td style="text-align: right;">4 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td colspan="2"><span style="font-size: xx-small;">Handouts!</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Preis-/Leistungsverhältnis</td>
<td style="text-align: right;">5 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td><span style="font-size: xx-small;"><br /></span></td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>Gesamt</td>
<td style="text-align: right;">4.5 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td colspan="2"><span style="font-size: xx-small;"><br /></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Strange, Dead Love — Vampire: The Requiem</title>
		<link>http://www.teilzeithelden.de/2012/05/12/rezension-strange-dead-love-vampire-the-requiem/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pen&Paper]]></category>
		<category><![CDATA[CCP]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Vampire]]></category>
		<category><![CDATA[Vampire: The Requiem]]></category>
		<category><![CDATA[White Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[World of Darkness]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit „Strange, Dead Love“ hat White Wolf Ende 2011 ein Quellenbuch zur Umsetzung von „Paranormal Romance“ für „Vampire: The Requiem“ herausgebracht. Eigentlich längst überfällig, denn nicht nur, dass Vampire ohnehin zumeist stark mit Anziehungskraft und Erotik verbunden werden, spätestens seit der Begeisterung für Geschichten wie aus „Twilight“ fragt man sich, warum derlei noch nicht veröffentlicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit „Strange, Dead Love“ hat White Wolf Ende 2011 ein Quellenbuch zur Umsetzung von „Paranormal Romance“ für „Vampire: The Requiem“ herausgebracht. Eigentlich längst überfällig, denn nicht nur, dass Vampire ohnehin zumeist stark mit Anziehungskraft und Erotik verbunden werden, spätestens seit der Begeisterung für Geschichten wie aus „Twilight“ fragt man sich, warum derlei noch nicht veröffentlicht wurde. Zwar erwähnten bereits etliche Bücher der „Vampire: Die Maskerade“-Reihe romantische Beziehungen und sexuelle Gelüste, doch zugleich galten diese Themen tendenziell als verpönt, denn: Vampire haben keine Gefühle. So simpel die Erklärung, die noch nie so recht mit diversen Geschichten, die in den früheren Quellenbüchern der Maskerade-Reihe zu lesen waren, zusammen passte.</p>
<h3>Erscheinungsbild</h3>
<p>Erhältlich ist „Strange, Dead Love“ als PDF-Version bei DriveThruRPG. Dort kann man beim Einkauf wählen zwischen der PDF-Publikation allein, einer Softcover-Druckvariante oder einer Kombination aus beidem.</p>
<p>Das Erscheinungsbild des 63 Seiten umfassenden Buches ist das für WoD-Publikationen übliche. Auffallend ist, dass die angebotenen neun Aufhänger von im Schnitt zwei bis drei Seiten Umfang für mögliche Plots direkt aufeinander folgen, also ein neuer Aufhänger nicht auf einer neuen Seite beginnt – beziehungsweise ist das bei den insgesamt neun Aufhängern mal der Fall und mal wiederum nicht.</p>
<p>Die Illustrationen stammen allesamt aus einer Feder, nämlich aus der von Ken Meyer Jr. Sie sind durchweg vollfarbig und über die Qualität lässt sich natürlich streiten. Ich selbst habe von dem Zeichner im Verlauf der Jahre so einige Bilder gesehen, die mir richtig gut gefallen haben, doch dazu zählt in „Strange, Dead Love“ leider kein einziges. Sie wirken sehr grob und ziemlich lieblos. Die für mich beste Zeichnung des Buches ist das Coverbild, das allerdings als einziges von Christopher Shy gezeichnet wurde.</p>
<p><strong>Die har­ten Fakten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>For­mat</strong>: pdf oder Print on Demand</li>
<li><strong>Ver­lag</strong>: White Wolf </li>
<li><strong>Erschei­nungs­jahr</strong>: 2011</li>
<li><strong>Spra­che</strong>: Eng­lisch</li>
<li><strong>ISBN-10</strong>: nicht existent</li>
<li><strong>ISBN-13</strong>: nicht existent</li>
<li><strong>Bezugs­quelle</strong>: <a href="http://rpg.drivethrustuff.com/product/97127/Strange%2C-Dead-Love?affiliate_id=260512" target="_blank">Dri­ve­ThruRPG </a></li>
<li><strong>Preis</strong>: 9,99$ (PDF), 16.99$ (PoD), 19,99$ (PDF + PoD)</li>
</ul>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Als ich mit dem Lesen des Buches begonnen habe, war ich zunächst hellauf begeistert. Ich hatte bereits vorweg ein großes Interesse an diesem Buch, weil ich tatsächlich Charaktere in einer Beziehung spiele, was so einige Probleme aufwirft in Bezug auf das Spiel. Mich hat also brennend interessiert, inwiefern der Quellenband auf solcherlei eingehen würde. Außerdem zeigte sich sehr schnell, dass der Text einen anders als die Zeichnungen sofort in den Bann schlägt. Kurze und knappe Sätze, die viel Spannung und eine gewisse Intensität aufbauen, leiten die meisten Absätze ein. Die sich durch das gesamte Buch ziehende Fortsetzungsgeschichte in mehreren Teilen weiß zu unterhalten, ebenso die jedem der neun bereits erwähnten Plotaufhänger vorangestellte kurze Einleitungsgeschichte.</p>
<p>Los geht es mit allgemeinen Informationen zum Thema, sprich: mit den Möglichkeiten, die „Paranormal Romance“ in einer Runde bieten kann. Welchen Unterschied macht es eigentlich, ob man mit jemandem auf Basis echter Gefühle zusammen ist oder ob man derlei mittels Blutsband oder unter Einsatz von Disziplinen erwirkt? Was bedeutet es für einen Vampir überhaupt, Sex zu haben, und wie genau kann man den mit der orgiastischen Erfahrung des Kusses vergleichen? Auf diese Fragen und ein paar mehr geht das erste Kapitel des Buches ein, ebenso beschreibt es mögliche vorherrschende Stimmungen und Themen, die sehr viel variationsreicher ausfallen, als man zunächst meinen könnte. Soll es eher um Erlösung und Opferbereitschaft gehen, eher um bedingungslose Liebe über alle Zweifel und Grenzen hinweg, die große Liebe an sich oder vielleicht doch eher um Tragik, verfluchte Liebe oder gar Rache? Das sind nur einige Beispiele, die genannt werden, und auch auf mögliche Kombinationen von Charakteren wird eingegangen: Vampire und Vampire, Vampire und Menschen, Ghule, im späteren Verlauf sogar die Kombination aus Vampiren und Werwölfen – und ob es dabei um eine Obsession, um ein Paar, eine Dreiecksbeziehung oder sonst noch was geht, streut weitere Variationsmöglichkeiten ein.</p>
<p>Noch im selben Kapitel beginnt die Begeisterung dann jedoch leider nach und nach zu schwinden, wenn es daran geht, konkreter zu werden. Man könnte einfach einen generell entspannten Umgang mit der Maskerade vorschlagen, heißt es da, oder vielleicht eine Alternative zu Blut ins Spiel bringen und sehen, ob die Beziehung dann noch dieselbe Anziehungskraft besitzt. Vielleicht setzt man auch verfluchte Erbstücke ein, um Dialoge zwischen Vampiren und Menschen zu schaffen und somit Optionen zur Paarfindung möglicherweise, eventuell befragt ein eifersüchtiger Vampir ein Orakel zur Beziehung und erfährt dabei Dinge, die er in der Form nicht erwartete oder wissen wollte. Auch wenn die einzelnen Beispiele mit Liebe zum Detail herausgearbeitet wurden, erscheinen sie doch sehr beliebig und wenig kreativ.</p>
<p>Dass es noch abstruser geht, zeigen dann die nachfolgenden neun Plotaufhänger für eine Geschichte im „Paranormal Romance“-Genre. Die Aufteilung der einzelnen Vorschläge ist dabei noch das Beste: Eine kleine Geschichte gibt einen Einblick ins Thema, danach folgen die Beschreibung der Idee, die vorherrschende Stimmung sowie die Erfordernisse, die das Thema an die teilnehmenden Spielercharaktere stellt, Hinweise zu möglichen Formen von Verbündeten und Gegnern sowie jeweils drei Beispielgeschichten, die man in dieser Umgebung spielen könnte. Zusätzlich enthält jeder dieser thematischen Aufhänger auch noch Tipps für spielmechanische Anpassungen für den jeweiligen Plot. Soweit, so gut.</p>
<p>Vorgeschlagen werden dann Sachen wie der Kampf um das Kind eines in Starre befindlichen alten Vampirs, um die eigene Macht in der Stadt zu erhöhen oder auch eine Geschichte in einer Umgebung, in der ein Prinz Romantik und Sex für illegal erklärt hat, das Spielen in einem alten Anwesen, um das sich so einige Geschichten ranken, etwas rund um Vampiren unterstellte Werwölfe sowie die Option, ein geheimnisvolles Ritual ins Spiel zu bringen, durch das wahre Liebe es erreichen kann, dass der Vampir wieder zu einem Sterblichen wird. Für den einen oder anderen mögen diese und andere Ideen interessant sein, ich selbst finde sie eher uninspiriert bis hin zu … sagen wir mal abwegig.</p>
<p>Doch was soll’s, denn das spannendste Kapitel des Buches steht ja noch aus: Storytelling! Also wie macht man das nun mit diesen Beziehungssachen, gerade innerhalb des Gruppenspiels, wie vermeidet man Langeweile der nicht Beteiligten, ohne dennoch den Beziehungsteil gänzlich außen vor zu lassen, welche besonderen Möglichkeiten gibt es sonst noch so? Tja, das weiß ich leider immer noch nicht. Das Kapitel beginnt erst mal weitschweifig mit Allgemeinplätzen wie dem gemeinsamen Abstimmen (Gruppenvertrag), der Berücksichtigung emotionaler Themen und Beziehungen im Rahmen der Charaktererschaffung sowie unterschiedlichen Zeitrahmen für unterschiedliche Geschichten. Es folgen Ideen wie „Erfahrungspunktevergabe für Genretreue“ und  die  Auflistung unterschiedlicher Settings zur Umsetzung von „Paranormal Romance“ (falls jemand noch nicht wusste, dass man das nicht nur in der Moderne, sondern auch in der Wildnis oder in viktorianischer Zeit spielen kann).</p>
<p>Erst danach geht es doch noch ans Eingemachte, so glaubt man zumindest, bis dann erhellende Tipps kommen wie, Beziehungsinhalte am besten vornehmlich in 1:1-Sessions auszuspielen – natürlich nicht ohne den Hinweis, doch bitte Inplay und Outplay zu trennen und bei Bedarf ein „Safe Word“ auszumachen, sollte es einem der beiden Beteiligten zu weit gehen. Ungefähr an dem Punkt habe ich mich ein bisschen gefühlt wie im falschen Film, Verzeihung: im falschen Buch. Da hilft dann auch nicht mehr, ein Template für „Heroic Mortals“ als besser geeignetere Partner als normale Menschen einzuführen, zumal es im Kern nicht mehr enthält als ein Pünktchen mehr hier und ein Pünktchen mehr dort auf dem Charakterbogen.</p>
<p>Die im Buch hier und da eingestreuten spielmechanischen Hinweise fand ich fast durchweg überflüssig bis sinnlos. Eine Tugend durch den Namen der wahren Liebe zu ersetzen und Bonuswürfel zu vergeben, wenn man die ehemalige Tugend zu Gunsten der wahren Liebe einsetzt, war da meiner Meinung nach noch die beste Idee. Der Einsatz von Skatkarten, um im favorisierten 1:1-Spiel damit festzulegen, welche Intensität Liebe (Herz), Ressourcen (Karo), Gefahr (Pik) und Kampf (Kreuz) bekommen sollen, ist aus meiner Sicht genauso überflüssig wie der Tipp, sich mit der Spielrunde zusammen Filme anzugucken oder sich Bücher auszuleihen, damit auch alle dieselbe Vision der „Paranormal Romance“-Runde teilen können. Auch letzteres ist keine Idee von mir, sondern eine, die sich ebenfalls im Quellenbuch findet.</p>
<h3>Preis-/Leistungsverhältnis</h3>
<p>Ich hatte von diesem Buch deutlich mehr erwartet als eine Vielzahl an Anregungen, die eher einem nicht sonderlich reflektierten Brainstorming zu entstammen scheinen, von daher ist dieser Quellenband mit sehr vielen Allgemeinplätzen und Einleitungsgeschichten auf insgesamt 63 Seiten schlicht zu teuer. Wer sich hingegen auch für Kleinigkeiten begeistern kann oder sich noch nie sonderlich mit den vorbeschriebenen Inhalten beschäftigt hat, für den lohnt die Anschaffung durchaus.</p>
<h3>Bonus/Downloadcontent</h3>
<p>Eine Leseprobe kann hier betrachtet werden: <a href="http://rpg.drivethrustuff.com/pdf_preview_handler.php?uri=http%3A%2F%2Fwatermark.drivethrustuff.com%2Fpdf_previews%2F97127-sample.pdf" target="_blank">Klick</a></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Buch eignet sich vor allem für Leute, die gern romantische und/oder leidenschaftliche Themen in ihrer Gruppe einführen wollen, aber bislang so wirklich gar keine Idee haben, wie sich sowas anstellen ließe. In einem solchen Fall ist die Lektüre durchaus empfehlenswert und der Erzähler wird zu solchen Zwecken auch ordentlich genug an die Hand genommen und mit Inspirationen versorgt. Wer darüber hinaus hofft, weitergehende und speziellere Hinweise sowie rund ausgearbeitete spielmechanische Unterstützung zu bekommen, wird wohl eher enttäuscht sein.</p>
<p>Hinzuweisen wäre noch darauf, dass der Fokus des Buches eindeutig bei Beziehungen zwischen Vampiren und Menschen/Ghulen liegt. Die Beziehung zwischen zwei Vampiren wird deutlich knapper gehalten, alles andere an Crossover-Optionen fällt abgesehen von dem Plotaufhänger mit armen unterdrückten Werwölfen beinahe gänzlich unter den Tisch.</p>
<hr />
<h3>Unsere Bewertung</h3>
<table style="width: 80%;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 60%;">Erscheinungsbild</td>
<td style="width: 40%; text-align: right;">2 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td colspan="2"><span style="font-size: xx-small;">Zeichnungen vollfarbig, aber recht grob; Seitenumbrüche teils unstimmig</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Inhalt</td>
<td style="text-align: right;">3 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td colspan="2"><span style="font-size: xx-small;">Gut für Einsteiger, wenig hilfreich für andere</span></td>
</tr>
<tr>
<td>Preis-/Leistungsverhältnis</td>
<td style="text-align: right;">3 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td><span style="font-size: xx-small;">Abhängig von der erreichten Zielgruppe</span></td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>Gesamt</td>
<td style="text-align: right;">3 out of 5 stars</td>
</tr>
<tr style="background-color: #dfdfdf;">
<td colspan="2"><span style="font-size: xx-small;"><br /></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<p> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Und vorbei</title>
		<link>http://www.teilzeithelden.de/2012/05/11/und-vorbei/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 06:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thementage]]></category>
		<category><![CDATA[90er]]></category>
		<category><![CDATA[Phantastik]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[So, da sind sie auch schon wieder vorbei, unsere 90er Thementage. Es sind doch einige interessante Artikel zusammengekommen und den ein oder anderen wehmütigen Moment konnte ich mir nicht verkneifen. Auch für mich war neues dabei, Meridian59 hat mir vorher zum Beispiel nichts gesagt. Der ein oder andere hatte wahrscheinlich die Befürchtung, dass wir in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, da sind sie auch schon wieder vorbei, unsere 90er Thementage. Es sind doch einige interessante Artikel zusammengekommen und den ein oder anderen wehmütigen Moment konnte ich mir nicht verkneifen. Auch für mich war neues dabei, Meridian59 hat mir vorher zum Beispiel nichts gesagt.</p>
<p>Der ein oder andere hatte wahrscheinlich die Befürchtung, dass wir in eine Art frenetischen Lobgesang für die WoD ausbrechen (kommt schon, ich weiss es..:) ), aber ich finde, das haben wir gut vermieden und hatten stattdessen ein paar interessante Themen.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich auch unseren beiden Gastautoren Tanja und Daniel danken, die ihre interessanten Artikel zu diesen Thementagen beigesteuert haben: Vielen Dank ihr zwei!.</p>
<p>Ich hoffe, für euch war auch etwas interessantes dabei, über Feedback zum Format „Thementage“ würde ich mich freuen, vielleicht wiederholen wir das ja mal in ähnlicher Form.</p>
<p>Und nun viel Spaß noch beim Lesen der nächsten Artikel <img src='http://www.teilzeithelden.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Cosmopolitan — der 90er Jahre Longdrink</title>
		<link>http://www.teilzeithelden.de/2012/05/10/cosmopolitan-der-90er-jahre-longdrink/</link>
		<comments>http://www.teilzeithelden.de/2012/05/10/cosmopolitan-der-90er-jahre-longdrink/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thementage]]></category>
		<category><![CDATA[90er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Cosmopolitan]]></category>
		<category><![CDATA[Longdrink]]></category>
		<category><![CDATA[Sex and the City]]></category>
		<category><![CDATA[Shortdrink]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kann mir niemand sagen, dass man nicht gerne auch ein Glas Wein oder ein kühles Bier zur Spielrunde trinkt, sei es nun beim Brett-, Tischrollen– und vor allem Liverollenspiel. Da ich auch zu den Spielern gehöre, die sich zwar nicht betrinken während der Runde, aber nichts gegen 2–3 Gläser voller geistiger Genüsse haben, stelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann mir niemand sagen, dass man nicht gerne auch ein Glas Wein oder ein kühles Bier zur Spielrunde trinkt, sei es nun beim Brett-, Tischrollen– und vor allem Liverollenspiel.</p>
<p>Da ich auch zu den Spielern gehöre, die sich zwar nicht betrinken während der Runde, aber nichts gegen 2–3 Gläser voller geistiger Genüsse haben, stelle ich Euch hier für unsere Rezeptsammlung einen Longdrink vor, den ich selbst gerne in den 90ern getrunken habe. Er ist jedoch weit älter, angeblich wurde er in einer Bar in Chicago 1934 erfunden, also kurz nach der Prohibition und hat diverseste Variationen über die Jahre durchlebt, wenn es um die gewählten Inhalte geht.</p>
<p>Beliebt wurde er in den 90ern durch die ganz und gar unphantastische Serie<a href="http://www.amazon.de/gp/search/ref=as_li_qf_sp_sr_il_tl?ie=UTF8&amp;keywords=Sex%20and%20the%20City&amp;tag=tzh-21&amp;index=aps&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank"> Sex and the City</a>, wo er das Lieblingsgetränk der vier Frauen war. Wobei, so unphantastisch war die Serie nicht. Gut, es gab keine Schwerter, Raumgleiter und dererlei Dinge, aber die Schicksale und Sex-Eskapaden von… ach lassen wir das <img src='http://www.teilzeithelden.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Genau genommen ist es eigentlich ein Shortdrink — aber noch genauer genommen hängt das fast nur von der Menge pro Glas ab (und der Flüchtigkeit der Zutaten).</p>
<h3>Meine Lieblingsvariation des Cosmopolitan</h3>
<ul>
<li>3 Teile Vodka </li>
<li>2 Teile Cointreau </li>
<li>1 Teil Lime Juice </li>
<li>2 Teil Cranberry Sirup </li>
<li>1 Teil frischer Zitronensaft </li>
<li>1 Teil Triple Sec </li>
</ul>
<p>Die angegebenen Zutaten im Shaker zusammen mit etwa 4 Eiswürfeln kräftig schütteln. Durch das Barsieb in ein Martiniglas abseihen, das zuvor in der Kühltruhe kurz gefrostet wurde. Den Rand des Martiniglases vor dem Füllen mit einem Stückchen Limettenschale abreiben.</p>
<p>Vorsicht — das steigt zu Kopf. Bedingt durch die sauren Fruchtsaft-Anteile schmeckt man den Alkohol kaum!</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<p><span style="font-size: xx-small; color: #888888;">Artikelbild: <a href="http://www.sxc.hu/profile/boff2" target="_blank"><span style="color: #888888;">boff2 | sxc.hu</span></a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Scores der 90er Jahre</title>
		<link>http://www.teilzeithelden.de/2012/05/09/die-scores-der-90er-jahre/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[…oder auch „Filmmusik,  die einen Eindruck hinterlassen hat“. Wie jedes Jahrzehnt hatten auch die 90er ihre großen guten und abgrundtief schlechten Filme. Und auch solche, an denen sich die Geister bis heute scheiden: „Kevin allein zu Haus“, um nur mal einen zu nennen.Aber hier soll es nicht um Besucherzahlen, oder den Unterhaltungswert eines Hollywood Blockbusters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center">…oder auch „Filmmusik,  die einen Eindruck hinterlassen hat“.</p>
<p style="text-align: left;" align="center"><span style="text-align: left;">Wie jedes Jahrzehnt hatten auch die 90er ihre großen guten und abgrundtief schlechten Filme. Und auch solche, an denen sich die Geister bis heute scheiden: „Kevin allein zu Haus“, um nur mal einen zu nennen.</span>Aber hier soll es nicht um Besucherzahlen, oder den Unterhaltungswert eines Hollywood Blockbusters gehen, sondern um dessen Musik. Es gibt schlechte und gute Scores, und ein schlechter Film kann von wirklich guter Musik untermalt sein. Ein guter Film jedoch nicht von schlechter Musik.</p>
<p style="text-align: left;" align="center">Die Musik trägt maßgeblich zu unserer Erfahrung eines Films bei. Sie bestimmt den Ton der Szene und sie beeinflusst unsere Empfindungen. Es gibt natürlich Film-Scores, die „nur so vor sich hin plätschern“ und deshalb nicht wirklich im Gedächtnis bleiben und den Film auch nicht wirklich beeinflussen, doch sind diese nicht automatisch auch schlecht, sie halten sich nur dezent im Hintergrund und überlassen es den Bildern, den Film zu tragen.</p>
<p style="text-align: left;" align="center"> Einige grandiose Filmmusiken der 90er Jahre möchte ich heute, im Rahmen unserer Thementage, wieder ins Gedächtnis rufen. </p>
<h3>Stargate (1995)</h3>
<p><strong>Komponist</strong>: David Arnold, <strong>Bezugsquelle</strong>: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000G0O4CE/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=tzh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000G0O4CE" target="_blank">Amazon</a></p>
<p style="text-align: left;" align="center"><a href="http://www.teilzeithelden.de/wp-content/uploads/2012/05/stargate.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4476" title="stargate" src="http://www.teilzeithelden.de/wp-content/uploads/2012/05/stargate-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Fantasy vom Besten, mit einer riesigen Dosis SciFi vermengt und einem klassischen Heldenepos. Ein androgyner junger Mann bleibt mit seiner schmierig, erotischen Darstellung des bösen außerirdischen Herrschers Ra an der Netzhaut kleben und Curt Russel mimt den rauhbeinigen Soldaten mit einem solchen Spaß an der Rolle, dass auch er einen permanenten Platz in den Herzen der Fans fand.</p>
<p style="text-align: left;" align="center">Die Musik besticht durch hervorragend eingesetzte Chöre und Elemente der arabischen Musik, verquickt mit orchestralem Bombast-Sound. Viele ihrer Einflüsse sind auch im Soundtrack der Spinn Off Serie <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001S0H7E8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=tzh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B001S0H7E8" target="_blank">Stargate-SG1</a> zu hören.   </p>
<p style="text-align: left;" align="center">Wer eine Geschichte aus „Tausend und einer Nacht“ erwachsen umsetzen will, findet in diesem Werk mit Sicherheit das passende Stück. Die Musik reißt die Spieler mit und stachelt sie zu Heldentaten an. Lass sie laufen und sehen wo sie landen! </p>
<h3>Das fünfte Element (1997)</h3>
<p><strong>Komponist</strong>: Eric Serra, <strong>Bezugsquelle</strong>: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000267E4/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=tzh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B0000267E4" target="_blank">Amazon</a></p>
<p><a href="http://www.teilzeithelden.de/wp-content/uploads/2012/05/fifth-element.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4477" title="fifth element" src="http://www.teilzeithelden.de/wp-content/uploads/2012/05/fifth-element-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Was soll man über den Film sagen? Grandios? Ultracool und witzig? In jedem Falle verhalf er Chris Tucker und Milla Jovovich zu mehr oder weniger Ruhm. Bruce Willis war ja schon bekannt genug.<span style="text-align: left;"> </span></p>
<p>Der Score jedoch machte, zusammen mit den umwerfenden Effekten und den irren Kostümen von Jean Paul Gaultier, einen sehr großen Teil der Atmosphäre des Films aus und half uns Kinogängern dabei uns in das 23. Jahrhundert einzufühlen. Eric Serra kreierte eine Mischung aus orchestralem Sound, mit Pop, Techno/Trance Elementen und nordafrikanischen Rhythmen die den Zuhörer einfach in ihren Bann schlägt.<span style="text-align: left;"> </span></p>
<p>Das wohl bekannteste Stück ist „Il dolce suono“ aus Gaetano Donizetti’s „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lucia_di_Lammermoor" target="_blank">Lucia di Lammermoor</a>“.   Gesungen wird es von der albanischen Sopranistin Inva Mula, das im Film und auf der CD direkt in den sogenannten „Diva Dance“ übergeht. Diese Mischung aus Oper und Trance brachte dem Stück einen ewigen Platz im kollektiven Gedächtnis von Musikfans in der ganzen Welt ein. Ebenso wie der Film mit Zitaten wie „<strong>Mächtiger Badabumm!</strong>“, „<strong>Grün!</strong>“, und „<strong>Bsss! BSSSS!</strong>“ Eingang in die Popkultur gefunden hat. Die Musik im großen Ganzen ist recht ruhig und unaufdringlich, aber gerade das macht sie so schön. Es ist ein Album, das man entweder ganz entspannt daheim durchhören kann, oder auch in einer SciFi RP-Runde als Hintergrundmusik einsetzen kann, ohne dass man unbedingt spezifische Szenerien untermalen muss.<span style="text-align: left;"> </span></p>
<p>Natürlich gibt es auch Stücke die sich dazu eignen. Sanfte Tracks wie „Leeloominai“, oder „Back to back“, „Human Nature“ und „Pictures of War“, die den emotionalen Zustand der Heldin wiedergeben, als sie von den Gräuel der menschlichen Zivilisation erfährt, rühren das Herz und sorgen dafür, dass man mit den Charakteren fühlt. „Mangalores“ und „A Bomb In The Hotel“ sorgen für Spannung am Tisch, haben nur den kleinen Nachteil, dass sie recht kurz geraten sind. Dafür eignen sie sich aber dafür sehr gut, um Bösewicht-Intros zu untermalen, wofür sie ja auch u.a. gedacht waren. <span style="text-align: left;"> </span></p>
<h3>The Rock — Fels der Entscheidung (1996) </h3>
<p><strong>Komponisten</strong>: Hans Zimmer, Nick Glennie-Smith und Harry Gregson-Williams, <strong>Bezugsquelle</strong>: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000EXDP14/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=tzh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000EXDP14" target="_blank">Amazon</a></p>
<p><a href="http://www.teilzeithelden.de/wp-content/uploads/2012/05/the-rock.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4478" title="the rock" src="http://www.teilzeithelden.de/wp-content/uploads/2012/05/the-rock-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit diesem Score machte Hans Zimmer zum ersten Mal so richtig auf sich aufmerksam. Die für ihn typischen Streicher und Trommeln sind ebenso vorhanden, wie der markante Einsatz von Trompete und E-Gitarre. Ein Militär-Track wie er im Buche steht, bzw. wie er von Stund‘ an definiert wurde.<span style="text-align: left;"> </span></p>
<p>Wer Action-Tracks für seine Jetztzeit oder SciFi Runde sucht, ist hier hervorragend bedient. Der Score baut Spannung auf und hält diese auch von der ersten bis zur letzten Sekunde durch. Genau das, was ein zünftiger Shadowrun braucht.<span style="text-align: left;"> </span></p>
<p>Was ich persönlich an diesem Score so mag, ist, dass man die Einflüsse der beiden bekannteren Komponisten so deutlich voneinander unterscheiden kann. Hans Zimmer bringt die für ihn typischen Elemente ein und Harry Gregson-Williams ebenfalls. Grade im Stück „Rocket away“ ist dies hervorragend zu hören, die actionlastige erste Hälfte kann man getrost Zimmer zuschreiben, wenn dann jedoch der Sieg gefeiert wird und die Flöten einsetzen, hört man deutlich Gregson-Willams‘ Einfluss, den er auch in seinen späteren Werken wie die „Narnia“ Trilogie, oder „Kingdom of Heaven“ durchsetzte.<span style="text-align: left;"> </span></p>
<h3>Das Schweigen der Lämmer (1991) </h3>
<p><strong>Komponist</strong>: Howard Shore, <strong>Bezugsquelle</strong>: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000002OFQ/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=tzh-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000002OFQ" target="_blank">Amazon</a><span style="text-align: left;"> </span></p>
<p><a href="http://www.teilzeithelden.de/wp-content/uploads/2012/05/schweigen-der-lämmer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4479" title="schweigen der lämmer" src="http://www.teilzeithelden.de/wp-content/uploads/2012/05/schweigen-der-lämmer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit diesem Film wurden Sir Anthony Hopkins und Jodie Foster bekannt und ein nackter Irrer mit dem Spitznamen „Buffalo Bill“ brannte sich mit einem Bademantel-Tanz so sehr in die Hirne der Kinozuschauer, dass diese Szene in so manchem anderem Film erfolgreich parodiert wurde.<span style="text-align: left;"> </span></p>
<p>Die Musik des Films enthält alles, was man für eine gute Horror– oder Suspense-Story braucht. Viele Streicher und getragene, langsame Melodien, die ab und an dissonant unterbrochen werden. Glockenspiele vermitteln eine seltsame Atmosphäre von Geborgenheit, die aber unterschwellig von den drohenden Klängen der Trompete unterbrochen wird. Wer den Spielern Schauer über den Rücken jagen will, ist hier sehr gut bedient. Schockmomente wechseln sich ab mit stetigem Grusel. Die Musik schleicht sich leise von hinten in den tierischen Teil des Hirns und kitzelt diesen, bis dem Hörer die Schweißperlen auf der Stirn stehen.<span style="text-align: left;"> </span></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/a7ArSfCTvMA?rel=0" frameborder="0" width="500" height="284"></iframe></p>
<hr />
<p> Das war mein musikalischer Ausflug in die 90er. Welche Scores oder Soundtracks habt ihr noch in Erinnerung?</p>
<p align="center"> </p>
<p> </p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration: underline;"><br /></span></strong></p>
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