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Die neuen Battlehosts für das Middle-earth Strategy Battle Game sind da – und mit ihnen ein aktualisierter Quickstart Rules Guide. Doch wie viel vom Original steckt in den vereinfachten Regeln? Wir schauen uns die neuen Battlehosts und ihre Regeln genauer an und prüfen, ob der Einstieg damit wirklich gelingt.

Vor wenigen Wochen haben wir einen ersten Blick auf die neuen Battlehosts für das Middle-earth Strategy Battle Game geworfen. Damals waren Rohan, Düsterwald und Dol Guldur gerade angekündigt und einige Fragen noch offen. Mittlerweile stehen die Boxen zur Vorbestellung bereit und auch die angekündigten Regeln sind erschienen. Neben den Profilen für die drei neuen Battlehosts hat Games Workshop einen aktualisierten Quickstart Rules Guide veröffentlicht. Eine kleine Überraschung gibt es ebenfalls: Auch Isengard erhält ein neues Profilblatt, obwohl für Saruman und seine Uruk-hai keine neue Battlehost-Box erscheint.

Damit ist es Zeit für einen zweiten Blick. Was hat sich seit unserer Vorschau getan? Und vor allem: Wie gut funktioniert der Quickstart Rules Guide als Einstieg in das Middle-earth Strategy Battle Game (MESBG)? Games Workshop verspricht einen vereinfachten Zugang zu den wichtigsten Mechaniken des Systems. Wir schauen uns deshalb nicht nur die Battlehosts selbst an, sondern auch, was von den vollständigen Regeln übrigbleibt, was bewusst weggelassen wurde und ob der Schritt vom ersten Battlehost-Spiel zum aktuellen Regelwerk anschließend tatsächlich gelingt.

Keine Trigger, abseits bekannter Tabletop/Wargaming-Merkmale

Drei Boxen, vier Battlehosts

Bei den Boxen selbst gibt es zunächst keine Überraschungen. Die Inhalte entsprechen den bereits in unserer Vorschau vorgestellten Zusammenstellungen. Rohan zieht mit Théoden, sechs Reitern und 24 Kriegern in die Schlacht. Düsterwald setzt auf Legolas und Tauriel, unterstützt von jeweils 20 Palastwachen und Waldläufern. Bei Dol Guldur führt Bolg sechs berittene und 24 Jägerorks zu Fuß an.

Interessanter wird es bei den inzwischen veröffentlichten Quickstart Guides. Denn während nur drei neue Battlehost-Boxen erscheinen, stehen Profile für insgesamt vier Streitmächte zur Verfügung. Neben Rohan, Düsterwald und Dol Guldur hat Games Workshop auch Isengard mit Saruman, Gríma, Uruk-hai-Kriegern und Uruk-hai-Spähern bedacht. Eine neue Battlehost-Box für Isengard erscheint dagegen nicht.

Doch nicht nur die Zusammenstellung der Streitmächte unterscheidet sich. Die Profile bringen jeweils eigene Sonderregeln mit, die bereits eine grobe Richtung vorgeben, wie sich die Battlehosts auf dem Spieltisch verhalten sollen.

Die vier Battlehosts vermitteln bereits auf dem Papier unterschiedliche Schwerpunkte. Rohan setzt auf Kavallerie und abgestimmte Angriffe, Düsterwald auf Fernkampf und bewegliche Elben, Dol Guldur auf Offensive und Isengard ergänzt das Ganze um Magie und Kontrolle.

Doch unterschiedliche Profile allein machen noch kein einsteiger*innenfreundliches Spiel. Entscheidend ist, welche Regeln Games Workshop neuen Spielenden tatsächlich an die Hand gibt – und wie viel vom vollständigen Middle-earth Strategy Battle Game dabei übrigbleibt.

Einfacher Einstieg nach Mittelerde?

Ganz neu ist die Idee vereinfachter Regeln für die Battlehosts nicht. Bereits die 2022 erschienenen Boxen sollten einen unkomplizierten Einstieg in das Middle-earth Strategy Battle Game ermöglichen und wurden von kostenlosen Quickstart-Regeln begleitet. Mit der Ende 2024 erschienenen neuen Edition wurde allerdings auch das reguläre Regelwerk überarbeitet. Der jetzt veröffentlichte Quickstart Rules Guide bringt das Einstiegskonzept auf den aktuellen Stand.

Games Workshop macht dabei keinen Hehl daraus, dass hier nicht das vollständige MESBG auf 15 Seiten zusammengepresst wurde. Der Quickstart Rules Guide wird ausdrücklich als vereinfachte und reduzierte Fassung bezeichnet. Einige Regeln unterscheiden sich vom vollständigen Regelwerk, andere wurden komplett weggelassen. Das erklärte Ziel: Neue Spielende sollen zunächst die wichtigsten Mechaniken kennenlernen, ohne gleich von der gesamten Regelmenge erschlagen zu werden.

Das Grundgerüst bleibt erhalten

Wer mit den Battlehosts beginnt, lernt zunächst tatsächlich MESBG und nicht ein völlig anderes Spiel. Der grundsätzliche Rundenablauf mit Prioritäts-, Bewegungs-, Fernkampf-, Nahkampf- und Endphase bleibt erhalten. Auch eine wichtige Besonderheit der aktuellen Edition findet sich bereits im Quickstart Guide: Wer den Prioritätswurf gewinnt, erhält nicht automatisch die Priorität, sondern darf entscheiden, welche Seite sie bekommt.

Ebenso werden Kontrollzonen, Sichtlinien und das Abmessen von Entfernungen eingeführt. Modelle werden einzeln aktiviert, können sich bewegen und Gegner angreifen. Selbst das Verhalten innerhalb gegnerischer Kontrollzonen wird bereits erklärt.

Beim Fernkampf bleibt ebenfalls das wesentliche Grundprinzip erhalten. Reichweite und Sichtlinie müssen stimmen, bewegte Modelle treffen schlechter und nach einem erfolgreichen Treffer wird die Stärke des Angriffs mit der Verteidigung des Ziels verglichen. Dafür enthält der Quickstart Guide sogar die vollständige Verwundungstabelle.

Ähnlich sieht es im Nahkampf aus. Die Anzahl der Attacken bestimmt die Würfel für den Duellwurf, das höchste Ergebnis entscheidet und bei Gleichstand wird der Kampfwert verglichen. Verlierende Modelle weichen zurück, können eingeschlossen werden und die Gewinner führen anschließend ihre Verwundungswürfe durch. Selbst Unterstützen mit Speeren und Piken, Zweihandwaffen oder das Schützen mit einem Schild sind bereits enthalten.

Das ist für den späteren Umstieg wichtig: Die grundlegende Logik eines Zuges muss nicht neu gelernt werden.

Vereinfacht wird vor allem bei den Sonderfällen

Die Unterschiede zeigen sich stärker, sobald Situationen über diesen Kern hinausgehen. Ein gutes Beispiel liefert der Fernkampf. Im vollständigen Regelwerk verhindert ein teilweise verdecktes Ziel nicht grundsätzlich den Schuss. Stattdessen kommen sogenannte In The Way Tests zum Einsatz. Je nach Ergebnis kann das Geschoss das Hindernis passieren oder darin beziehungsweise sogar in einem anderen Modell landen.

Der Quickstart Guide macht daraus eine wesentlich einfachere Regel: Wird das Ziel durch andere Modelle teilweise verdeckt, darf der Schuss nicht durchgeführt werden. Das spart eine komplette zusätzliche Mechanik, ist aber auch eine der Stellen, an denen später tatsächlich umgelernt werden muss.

Auch Bewegung und Fernkampf werden bereits recht detailliert behandelt. Wer sich bewegt hat, verschlechtert seinen Fernkampfwert um 1. Bei Bögen kommt hinzu, dass ein Modell höchstens die Hälfte seiner maximalen Bewegungsweite zurücklegen darf, wenn es anschließend noch schießen möchte. Wurfspeere bilden wiederum eine Ausnahme und können unter bestimmten Voraussetzungen auch nach einer größeren Bewegung eingesetzt werden. Die grundlegende Verbindung zwischen Bewegung und Fernkampf muss beim Wechsel zum vollständigen Regelwerk damit nicht neu gelernt werden.

Das Grundprinzip – Bewegung macht den Fernkampf schwieriger – bleibt also erhalten. Das vollständige Regelwerk setzt später weitere Bedingungen darauf.

Reiter bleiben zunächst eine Einheit

Besonders deutlich wird die Vereinfachung bei der Kavallerie. Die für Rohan und Dol Guldur entscheidende Kavallerieattacke ist bereits vorhanden: Ein berittenes Modell erhält beim Angriff unter den entsprechenden Bedingungen eine zusätzliche Attacke und kann Infanterie zu Boden werfen. Damit lernen Neueinsteiger*innen bereits einen der wichtigsten Vorteile berittener Modelle kennen.

Im vollständigen Regelwerk sind Reiter und Reittier allerdings deutlich stärker voneinander getrennt. Gegner können ihre Attacken gegen Reiter oder Reittier richten, Reiter können abgeworfen werden oder freiwillig absteigen und ein herrenloses Reittier kann unter bestimmten Umständen sogar auf dem Spielfeld verbleiben.

All das entfällt im Quickstart-Spiel. Games Workshop bestätigt diese Vereinfachung auch ausdrücklich: Wird dort ein Kavalleriemodell ausgeschaltet, werden Reiter und Reittier gemeinsam entfernt. Im vollständigen Spiel kann die Geschichte dagegen für einen von beiden noch weitergehen. Für den Einstieg erscheint diese Kürzung sinnvoll. Die wichtige Frage, was eine Kavallerieattacke besonders macht, wird bereits beantwortet. Die getrennte Behandlung von Ross und Reiter kommt erst im vollständigen Regelwerk hinzu.

Erstaunlich viele Regeln für Helden

Bei den Helden geht der Quickstart Guide einen interessanten Mittelweg. Macht, Willenskraft und Schicksal werden nicht gestrichen. Macht kann Würfelergebnisse verbessern, Schicksal Verwundungen verhindern und Willenskraft wird unter anderem zum Wirken und Abwehren von Magie eingesetzt.

Was fehlt, sind die Heroischen Aktionen des vollständigen Regelwerks. Gerade diese sind im regulären MESBG ein wichtiger Bestandteil der taktischen Möglichkeiten von Helden. Heroische Bewegung kann beispielsweise die normale Reihenfolge durch die Priorität durchbrechen, während weitere Heroische Aktionen in Fernkampf und Nahkampf eingreifen können.

Das bedeutet beim Umstieg zwar einiges an zusätzlichem Lernstoff, zwingt Neueinsteiger*innen aber nicht dazu, bereits Gelerntes wieder über Bord zu werfen. Sie kennen Machtpunkte bereits als begrenzte Ressource. Im vollständigen Spiel erfahren sie anschließend, dass sich damit noch wesentlich mehr anstellen lässt.

Isengard bringt trotzdem Magie mit

Ausgerechnet Isengard nimmt hier eine interessante Sonderrolle ein. Eine neue Box gibt es nicht, doch mit Saruman kommt ein Zauberer ins Quickstart-Spiel.

Auf Magie verzichtet das vereinfachte Regelwerk deshalb keineswegs. Es erklärt Zauberwürfe, den Einsatz von Willenskraft, Widerstandswürfe und sogar unterschiedliche Wirkungsdauern. Für Saruman stehen unter anderem Terrifying Aura, Transfix und Sorcerous Blast zur Verfügung.

Damit geht der Quickstart Guide an dieser Stelle erstaunlich weit. Neue Spielende müssen nicht das gesamte Angebot an Zaubern des vollständigen Spiels kennen, bekommen aber bereits die eigentliche Funktionsweise der Magie vermittelt.

Das zeigt ziemlich gut, nach welchem Prinzip gekürzt wurde: Nicht jede fortgeschrittene Mechanik fliegt automatisch heraus. Was für die vier Battlehosts unmittelbar benötigt wird, bleibt erhalten.

Wie viel muss später umgelernt werden?

Wer vom Quickstart Guide zum vollständigen Regelwerk wechselt, muss vor allem dazulernen. Viele zusätzliche Regeln wurden für den Einstieg schlicht ausgeklammert. Heroische Aktionen erweitern später die Möglichkeiten der Helden, Kavallerie wird detaillierter behandelt und mit Gelände kommen weitere Regeln für die Bewegung hinzu. Das Grundgerüst bleibt dabei jedoch erhalten.

Ganz ohne Umlernen geht es allerdings nicht. Ein gutes Beispiel liefert der Fernkampf. Im Quickstart Guide darf ein Modell nicht auf ein Ziel schießen, wenn dieses teilweise durch andere Modelle verdeckt wird. Im vollständigen Regelwerk verhindern Modelle oder andere Hindernisse einen Schuss dagegen nicht grundsätzlich. Stattdessen wird geprüft, ob das Geschoss das Hindernis passiert und sein eigentliches Ziel erreicht. Für den Wechsel zum vollständigen MESBG reicht es an dieser Stelle also nicht, lediglich eine weitere Option kennenzulernen – die bisher gelernte Einschränkung gilt so nicht mehr.

An anderen Stellen setzt Games Workshop stärker auf Weglassen statt Vereinfachen. Heroische Aktionen fehlen beispielsweise, Machtpunkte lernen Neueinsteiger*innen aber bereits als begrenzte Ressource kennen. Im vollständigen Spiel kommen damit weitere taktische Möglichkeiten hinzu, ohne dass die grundlegende Funktionsweise der Machtpunkte neu gelernt werden muss.

Ähnlich verhält es sich mit der Kavallerie. Der für den Einstieg wichtige Kavallerieangriff ist bereits vorhanden: Unter den entsprechenden Voraussetzungen erhalten berittene Modelle eine zusätzliche Attacke und können Infanterie zu Boden werfen. Die detailliertere Behandlung von Reiter und Reittier kommt dagegen erst mit dem vollständigen Regelwerk hinzu. Hier wird das Bekannte also vor allem erweitert.

Bei Gelände geht der Quickstart Guide noch einen Schritt weiter. Regeln für komplexere Bewegungen werden gar nicht erst benötigt, denn das beiliegende Szenario The Forces Clash wird ausdrücklich ohne Gelände gespielt. Statt zusätzliche Regeln für die erste Partie stark zu vereinfachen, gestaltet Games Workshop das Szenario so, dass sie zunächst keine Rolle spielen.

Eine kleine Stolperfalle findet sich allerdings ausgerechnet in diesem Einstiegsszenario. Nach den allgemeinen Quickstart-Regeln darf die Person mit dem höheren Prioritätswurf entscheiden, welche Seite die Priorität erhält. Damit entspricht der Ablauf dem aktuellen vollständigen Regelwerk. Bei The Forces Clash heißt es dagegen, dass die Seite mit dem höheren Würfelergebnis im ersten Zug automatisch die Priorität erhält.

Ob diese Abweichung für das Szenario beabsichtigt ist oder bei der Überarbeitung übersehen wurde, geht aus den vorliegenden Regeln nicht hervor. Für ein Einstiegsszenario ist die unterschiedliche Formulierung dennoch etwas unglücklich. Wer sich bei seiner ersten Partie vor allem an die Szenarioregeln hält, lernt für den ersten Zug einen anderen Ablauf als den zuvor im selben Quickstart Guide erklärten.

Insgesamt fällt der notwendige Wechsel zum vollständigen Middle-earth Strategy Battle Game dennoch überraschend überschaubar aus. Der Quickstart vermittelt nicht alle Regeln, aber in weiten Teilen die gleiche grundlegende Spiellogik. Neue Spielende müssen später wesentlich häufiger zusätzliche Möglichkeiten und Sonderfälle kennenlernen, als bereits verinnerlichte Abläufe wieder über Bord zu werfen. Für einen Einstieg in ein deutlich umfangreicheres Regelwerk ist das eine gute Grundlage.

Die harten Fakten:

  • Verlag: Games Workshop
  • Erscheinungsjahr: 2026
  • Sprache: Englisch
  • Spieldauer: 90–120 Minuten
  • Spieler*innen-Anzahl: 2
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Preis: kostenloser Download
  • Bezugsquelle: Warhammer Community

 

Bonus/Downloadcontent

Games Workshop stellt die Quickstart-Regeln kostenlos als PDF zur Verfügung. Der 15-seitige Quickstart Rules Guide enthält die grundlegenden Spielregeln, die für die Battlehosts benötigten Sonderregeln und Ausrüstungsgegenstände sowie mit The Forces Clash ein erstes Szenario.

Ergänzend gibt es separate Profilblätter für Rohan, Mirkwood, Dol Guldur und Isengard. Dort finden sich die Profilwerte, Ausrüstung und individuellen Sonderregeln der jeweiligen Modelle. Zusammen enthalten die Downloads damit alles, was für die ersten Partien nach den Quickstart-Regeln benötigt wird.

Fazit

Die neuen Battlehosts sollen die Einstiegshürde in das Middle-earth Strategy Battle Game senken. Nach einem genaueren Blick auf die Regeln gelingt das erstaunlich gut. Der Quickstart Rules Guide versucht nicht, das vollständige Regelwerk auf 15 Seiten zu quetschen. Stattdessen konzentriert er sich auf die Mechaniken, die für die enthaltenen Modelle und eine erste Partie tatsächlich benötigt werden.

Dabei bleibt erstaunlich viel vom eigentlichen MESBG erhalten. Bewegung, Kontrollzonen, Fern- und Nahkampf sowie Macht, Willenskraft und Schicksal werden bereits eingeführt. Selbst Kavallerie und Magie finden ihren Platz. Komplexere Sonderfälle und zusätzliche taktische Möglichkeiten werden dagegen zunächst ausgeklammert. Das erste Szenario verzichtet sogar vollständig auf Gelände und damit auf einen weiteren Regelbereich.

Perfekt ist der Einstieg trotzdem nicht. Einige Regeln wurden nicht nur weggelassen, sondern bewusst vereinfacht, sodass beim Wechsel zum vollständigen Spiel an wenigen Stellen umgelernt werden muss. Hinzu kommt die unterschiedliche Behandlung der ersten Priorität im Einstiegsszenario und in den zuvor erklärten Grundregeln. Gerade in einem Quickstart Guide hätte diese Abweichung deutlicher gekennzeichnet werden können.

Eine weitere kleine Hürde wartet noch vor der ersten Partie. Eine Übersicht, welches Spielzubehör zusätzlich benötigt wird, fehlt im Quickstart Guide. Dass mehrere W6 und ein Maßband oder Zollmaß gebraucht werden, ergibt sich erst beim Lesen der Regeln. Ein Marker für die Priorität wird dagegen ausdrücklich empfohlen, auch verbrauchte Macht-, Willenskraft- und Schicksalspunkte müssen festgehalten werden.

Damit erfüllen die Battlehosts zusammen mit den kostenlosen Regeln ihren eigentlichen Zweck ziemlich gut: Sie machen aus dem umfangreichen Middle-earth Strategy Battle Game kein simples Spiel, sondern geben Neueinsteiger*innen einen überschaubaren Ausgangspunkt. Ein paar Würfel und ein Maßband sollte man allerdings schon bereithalten.

Mit Mordor hat Games Workshop inzwischen bereits einen weiteren Battlehost angekündigt, passende Quickstart-Regeln liegen dafür bislang allerdings noch nicht vor. Zusammen mit der ebenfalls angekündigten Neuauflage von Battle Companies zeichnet sich damit eine stärkere Ausrichtung auf schnell zugängliche Spielformate ab, die bei Battle Companies zusätzlich um ein Kampagnensystem ergänzt wird.

Artikelbilder: © Games Workshop
Layout und Satz: Roger Lewin
Lektorat: Sabrina Plote

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