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Nebulöse Pfade und eine Auferstehung mit weitreichenden Folgen: 2026 gab es wieder dramatische Szenen auf dem EPIC EMPIRES. In Neu-Ostringen standen die Zeichen auf Aufbruch, weil eine neue Macht mit ihrem Willen die Welt formen will. Die Lager suchten derweil nach Informationen und erhielten einige unschöne Antworten…

Wissen ist Macht und wer mehr wissen will, sollte sich mächtig auf die Konsequenzen gefasst machen: Zum 16. Mal hatten die Lesath die Festspiele in Aké ausgerufen und weit über 1.300 Stimmen waren diesem Ruf gefolgt. Sie alle brachten ein weiteres Mal ihre Kreativität, ihr Herzblut und ihren Enthusiasmus mit, um gemeinsam eine mystische Welt mit Leben zu füllen. Zentrum und Kontrollpunkt der kulturellen Aktivitäten war wie gewohnt die feine und freie Stadt Neu-Ostringen, die nach den Auswirkungen einer Hungersnot im Vorjahr einige neue Probleme bewältigen musste…

Wie in den Vorjahren werden in diesem Bericht eine Reihe an Eindrücken vom Auf- und Abbau sowie der eigentlichen Veranstaltung geschildert. Dabei bleibt der Hinweis bestehen: Als stolzer Bürger Neu-Ostringens ist der Blick des Autors etwas gefärbt, wenn es um die Bewertung der Ereignisse geht.

Triggerwarnungen

Fantasy-Gewalt, Horror, Untod,

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Team Infra informiert

Das Utopion-Gelände bietet mit seinen Hügeln, Waldpfaden und Wiesen viel Raum für spannende Kämpfe und Situationen. Was die Situation der Lagerflächen anging, blieb das Flehen der Stadt und des Pilgerlagers allerdings unerhört. Letztere mussten ein weiteres Mal ihre Zelte abseits des angestammten Pilgerturms aufschlagen. Die Städer*innen dagegen mussten wegen der möglichen Gefahr von Munitionsresten im Untergrund wieder wertvolle gerade Wiesenflächen links liegen lassen. Die Folge: Die Stadtviertel drängten sich dicht an dicht gepresst zusammen, um überhaupt gemeinsam Teil der Stadt sein zu dürfen.

Die Miliz kämpfte während der Festspiele in einigen Schlachten mit.
Die Miliz kämpfte während der Festspiele in einigen Schlachten mit.

Etwas chaotisch verlief ebenfalls die Situation mit den Parkplätzen. Auf der nahegelegenen Munitionsdepot-Fläche hatte Team Infra nach Anmeldung einige Parkplätze für Orgas und Aufbau-Hilfen reserviert. Diese wurden bis Mittwoch allerdings von anderen Wildparker*innen blockiert, was nicht unbedingt für Begeisterung bei den Verantwortlichen sorgte. Im kommenden Jahr ist es wohl ratsam, die versprochenen Flächen frühzeitig abzusperren und eine Kontrollperson dort zu platzieren.

Als positive Entwicklung ist das von Lagerleitungen organisierte Shuttle-System während der Aufbau-Tage zu erwähnen. Das hat viele unnötige Wege und Energie eingespart. Löblich zu erwähnen ist außerdem die Investition in einen neuen Toilettenwagen auf der Panzerstraße, der in Unisex-Nutzung allen Teilnehmenden zur Verfügung stand.

Aufbau und Abbau – Von toten Karnickeln und Rauchschwaden

Ein neues Jahr, eine neue mittelschwere Krise vor dem EPIC-Start? Nein, dieses Mal mussten es gleich mehrere davon sein. Neben der erwähnten offenen Frage nach möglichen Munitionsresten in der Nähe des Stadtgeländes (Wer mag bitte eine Kampfmittelsondierung finanzieren?) waren in diesem Jahr Fälle von Hasenpest auf dem Gelände vermeldet worden. Hinzu kamen Waldbrände im Saarland und im nahegelegenen Belgien, die zumindest während der Aufbautage für Rauchgeruch in der Luft sorgten. Passend dazu hatte das Marketing-Team das diesjährige Motto gewählt: „Flauschbrandstufe Rot“.

Der Wetterumschwung am Montag mit Temperaturen um die 20 Grad und sogar einigen kurzen Regenschauern wirkte dementsprechend wie eine Erlösung. Auch die restliche Veranstaltung war von einem meist angenehmen Wettermix geprägt, einschließlich dem trockenen Sonntag, ideal für den Abbau.

Apropos Abbau: Hier hatte die allgemeine Stadtorga sich kurz vor der Veranstaltung dazu entschieden, das System der Parkzonen am Straßenrand – bis auf einen Bereich für freie Stadtspieler*innen und Stadt-NSC – vollkommen in die Hände der Viertelorgas zu legen. Neben der Organisation eigener Spieler*innen und anderen Abbau-Aufgaben für die Stadt war dies eine weitere Hürde, die es für die Viertelorgas zu meistern galt – und die bisweilen für Reibungen vor Ort sorgte. Für nächstes Jahr muss hier nochmal nachjustiert werden.

Die Qual der Wahl – Stimmen im Nebel

„Wählt weise“, sprachen die drei Weisen aus dem Morgenla… aus Meridian während des Eröffnungsrituals. Gemeint sind damit die drei Stimmen, die aus dem dichten Nebel tönten. Aber von Anfang an:

Im vergangenen Jahr hatten die siegreichen Heere bei der großen Schlacht dafür gesorgt, dass der übernatürliche Nebel gestärkt wurde und über ferne Orte jenseits von Aké herausschwappte. Die Konsequenzen daraus fasste die hohe Lesath Ioleth, Hüterin des Landes, am Mittwoch auf der Bühne eindrücklich zusammen: Der Nebel beobachte die Heere und lerne aus ihren Taten. Folglich trage jedes Wesen in Aké die Verantwortung für die Beeinflussung der ominösen Omnipräsenz.

Kaum war Ioleth abgetreten, begann der Nebel wild mit sich selbst zu diskutieren und die Zuhörenden anzusprechen. Drei Stimmen sprachen von drei Wegen, von denen einer gewählt werden müsse. Der „Krieger“ sprach sich für den Aufbruch und allgemein die Gewalt aus. Der „Priester“ suchte den Glauben in den Heeren zu stärken, um Wunder und Mystik in der Welt zu bewahren. Der „Gelehrte“ dagegen wollte begreifen und dadurch Dinge sichtbar machen, um seinen Wissensdurst zu stillen.

Nach der offiziellen Eröffnung der Spiele verschwanden die Stimmen wieder im dichten Dunst. Das Publikum blieb mit zahlreichen unbeantworteten Fragen zurück, die erst im Laufe der kommenden Tage beantwortet werden sollten. Der angebrochene Abend wurde von einigen Heeren direkt mit Scharmützeln gefüllt. Das Heer der Elben beispielsweise, welches eine Null-Toleranz-Grenze für Ork-Verbündete beschlossen hatte, zog gegen die Zusammenkunft und überschüttete deren Lager mit Brandpfeilen. Es mag der Argumentation der Zusammenkunft über ihre Unschuld wenig geholfen haben, dass ausgerechnet ein Ork-Trupp in just diesem Moment bei der Torverteidigung mithalf…

Der Kessel fliegt, die weiße Zitadelle ruft

Eine deutliche Ansage beim Eröffnungsritual sollte die kommenden Tage in Aké prägen: Die Kesselgasse und das Monsterjäger-Konzil in Neu-Ostringen hatten sich entschieden, künftig ihre Suche nach der sagenumwobenen weißen Zitadelle zu forcieren. Die Anführer*innen verkündeten, dass sie sich von allen bisherigen Verpflichtungen lossagen müssten, und warnten alle davor, sich ihnen nicht in den Weg zu stellen. „Unser Wille formt die Welt“, hallte der Schlachtruf über die Wiese und machte deutlich, dass der Machtanspruch keineswegs ein Scherz bleiben sollte. Die kurz darauf am Himmel zuckenden Blitze haben die beeindruckende Szene noch unterstützt.

„Unser Wille formt die Welt“, verkündeten die Anführer*innen der Zitadelle.
„Unser Wille formt die Welt“, verkündeten die Anführer*innen der Zitadelle.

Die Stadt bemühte sich in den kommenden Tagen, die Trennung zu verarbeiten und eine neue Ebene mit der sogenannten „Zitadelle“ oben auf dem Stadthügel zu finden. Gemeinsam mit einer Diplomatin wurde ein Abkommen unterzeichnet, um freundschaftliche Bande zu erhalten. Parallel dazu arbeiteten verschiedene Ausgrabungstrupps daran, magische Artefakte zu sichern – was wohl in den meisten Fällen gelungen sein sollte. Es bleibt abzuwarten, ob die gelehrsamen Bewohner*innen dieses neuen Lagers inmitten des Sandes am Ende nicht etwas entdecken, was lieber verborgen geblieben wäre…

Politik, Krieg und Wirtschaft – Neue Frau an der Spitze

Viele Bürgerinnen und Bürger Neu-Ostringens werden sich in diesem Jahr gewundert haben, dass nach kurzen Startschwierigkeiten die träge Verwaltung Neu-Ostringens urplötzlich richtig in Schwung kam. Das lag an zwei personellen Entwicklungen: Sowohl der alte Bürgermeister als auch der Amtmann waren abwesend. An ihre Position trat die neue Bürgermeisterin Maren Teschner. Die Dame wusste ihren Verstand sowie ihre Tatkraft für das Wohl der Stadt einzusetzen und griff die Probleme lieber direkt an, statt zu zögern. Auf diplomatischer Ebene bemühte sie sich etwa um gute Beziehungen mit der erwähnten Zitadelle sowie der Zusammenkunft. Das Votum des Stadtrats fiel entsprechend positiv aus: Diese Frau an der Spitze ist ein Segen für die Stadt!

Nicht nur die Bürgermeisterin, auch die Miliz legte während der Festspiele einiges an Tatendrang an den Tag. Gleich am Mittwochabend etwa stürmten die Truppen Neu-Ostringens zum Lager der Antike, um deren Heer in eine Schlacht zu verwickeln. Von Donnerstag bis Samstag folgten weitere Schlachten und Scharmützel, etwa im Bündnis mit der Antike gegen die Orks und später gegen die Zusammenkunft sowie mit Antike und Norrelag gegen die Pilger. Für Aufsehen sorgte ein freundschaftlicher Wettstreit zwischen den Söldner*innen am Spießergarten, die am Samstag nur in Bruoch ausgerückt waren, und der Stadtmiliz mit den Elben, die gewohnt in feine Gewänder gehüllt waren.

Was die wirtschaftliche Lage in Neu-Ostringen anging, bemühte sich unter anderem die Culotte Trading Company (CTC) darum, die „Coniunctura“ wieder in Gang zu bringen. Der Stadtrat beschloss daher, ein entsprechendes Gesetz für eine einmalige Geldauszahlung an die Bürger*innen. Die CTC hatte als Ausgleich dafür einen Kredit in Form von mehreren Silberbarren ausgelegt. Es bleibt zu hoffen, dass mit dem vorhandenen Kreditrahmen die Wirtschaft bis zu den nächsten Festspielen wieder angekurbelt werden kann.

Rache für den Hüter der Stadt

Nachdem im vergangenen Jahr vor allem Trauer um den Tod eines Lesaths die Herzen in Neu-Ostringen mit Kummer gefüllt hatte, wuchs in diesem Jahr der Wunsch nach Vergeltung. Angestoßen von dem Stadtratsmitglied Dayita aus der Karawane formulierte der Stadtrat einen Brief mit Forderungen an die finsteren Orks, die Pazu getötet hatten. Am Freitagabend, pünktlich zum öffentlichen Gericht, traute sich tatsächlich ein Ork in die Stadt – und landete für die Sünden all seiner Artgenossen auf der Anklagebank. Das Volk kam zu einem schnellen und gerechten Urteil, dass unter anderem den Tod des Orks vorsah. Dessen Verteidiger im Gerichtsfall, dem aufgrund einer fehlenden Fürsprech-Lizenz das gleiche Urteil drohte, hatte sich da bereits aus dem Staub gemacht und war waghalsig über die Stadtmauer gesprungen. Sein Klient hingegen starb unehrenhaft durch die stumpfe Seite des Henkersbeils. Ob mit einem Ork der Blutdurst der Stadtbevölkerung für das Vergehen gestillt ist, bleibt abzuwarten…

Leben und Vergnügungen in der Freistadt

Für Kunst, Kultur und feine Genüsse strömten pünktlich zum Beginn der Festspiele wieder einige Wesen in die feine und freie Stadt Neu-Ostringen. Von feinen Düften über schmucke Hutverzierungen bis hin zu erotischer Literatur boten die Händler*innen wieder allerlei Waren an. Rund um die Stadtbühne versammelten sich immer wieder Zuschauer*innen, um sich berieseln zu lassen. Hier einige Ergebnisse kurz zusammengefasst: Den Sieg beim mit vielen Talenten gesegneten Bardenwettstreit trug Smittje aus der Messergasse davon. Beim Talentwettbewerb sicherte sich in der Herren-Kategorie ebenfalls ein Barde die Herzen des Publikums – der trällernde Mister Tee aus der Oberstadt. Bei den Damen fiel die Entscheidung schwerer. Letztlich gewannen hier zwei Teilnehmerinnen, einmal Akira aus dem Lager der Luxuniter und Dottore Isabella aus dem Pulvergraben.

Drei Wege zur Macht – Wissen schlägt Krieg und Glauben

Für die „Große Schlacht“ waren die im Vorjahr getroffenen Anpassungen in diesem Jahr noch einmal verfeinert worden. Alle Fraktionen konnten sich im Vorfeld für einen der beim Eröffnungsritual vorgestellten Wege entscheiden. Dafür sammelten sich die Heere an festgelegten Punkten auf dem Feld. In der Schlacht galt es erneut, das eigene Banner zu verteiden und fremde Banner zu erobern. Diese wurden allerdings nicht mehr gezählt wie im Vorjahr. Stattdessen entschieden die jeweiligen Lager-Orgas im Nachgang der Schlacht per Abstimmung die Siegfraktion. Neu war außerdem der Wunsch des stärkeren Fokus auf das Heilungsspiel. Folglich hatten alle Charaktere während des Kampfes einen freien Respawn zur Verfügung, um sich unabhängig von festen Zeiten wieder ins Getümmel zu werfen. Wer ein weiteres Mal verletzt wurde, musste im Lazarett der jeweiligen Fraktion versorgt werden.

So manches Fußvolk wird sich auf der Wiese zwischendurch gedacht haben: Wer sind eigentlich unsere Mitstreitenden und wieso fallen die uns gerade in den Rücken? Die Schlacht war, gelinde gesagt, sehr unübersichtlich und wenig ausgewogen. Auf dem Pfad des Kriegers hatten sich ausgerechnet Imperium und Chaos zusammen mit dem Norrelag aufgestellt. Den Pfad des Priesters vertraten der Grüne Komet und der Alte Weg. Fast alle anderen Fraktionen waren auf Wissen aus und daher dem Gelehrten gefolgt: die Stadt, die Zitadelle, die Antike, die Pilger, die Zusammenkunft, die Elben und die Königstreuen. Die Orks, die sich bekanntlich von keiner Entität etwas sagen lassen wollen, hatten sich demonstrativ gegen alle drei Optionen ausgesprochen und kämpften mit jedem, der bluten wollte. Unterstützung gab es dafür ausgerechnet vom gekauften Spießergarten und der Messergasse aus der Stadt.

Diese vier Fraktionen hauten dann nach dem Signal zum Start munter aufeinander ein, manchmal auch auf die eigenen Verbündeten. Da der siegreiche Weg nicht sofort verkündet wurde, zogen die Heerwürmer müde und unschlüssig ab. Erst der Abend und die zahlreichen Rituale in den Lagern sollten zeigen, dass nun viel neues Wissen in Aké genutzt werden kann…

„Untote, frische Untote, wer will Untote?“

Der Hauptplot in diesem Jahr drehte sich neben den Besuchen der drei dunstigen Wegweiser vornehmlich um die Wiedererweckung von Pazu. Mehrere Seher*innen und magisch Begabte hatten von dem Nebel Visionen und Träume gezeigt bekommen, in denen ein Ritual angedeutet wurde. Suchend wandten sich Personen aus verschiedenen Lagern in Richtung Zitadelle, wo sie Großmeister Saran empfing. Gemeinsam wurden wichtige Utensilien gesammelt und Vorbereitungen getroffen, um am Freitagabend zur Abenddämmerung einen Rettungsversuch für Pazus Geist zu starten. Begleitet vom Klang des Elbenchors machten sich die Individuen aus der Karawane, der Zitadelle, der Zusammenkunft, dem Grünen Komet und von den Luxunitern daran, ein Tor in die Anderswelt zu öffnen.

Tatsächlich, trotz aller Hinderungsversuche der Orks und unter großem Erstaunen der Anwesenden, war ihr Versuch von Erfolg gekrönt und nach einiger Zeit wandelte der Lesath wieder unter den Lebenden. Plötzlich schallte jedoch eine weitere Stimme durch den Nebel. Einige finstere Gestalten brachen hervor und kündeten von einer untoten Macht, einem ewigen Heer. Dieses habe durch die aufgestoßene Tür für den Lesath ebenfalls den Weg nach Aké gefunden. Der neue Anführer drohte direkt damit, das Land zu unterjochen und alles Leben darin auszulöschen.

In Panik stoben die Ritual-Teilnehmer*innen und die Zuschauer*innen auseinander. Für die Rettung Pazus war offenbar ein neues Übel über das Land gekommen…

Von Bomben und zerstörten Heiligtümern

Wenn jemand einen halben Schingeling darauf gewettet hätte, dass während der Festspiele eine magische Bombe einen Schrein in Schutt und Asche legt, hätte er nun zwei halbe Schingelinge. Das mag absurd klingen, aber tatsächlich gab es gleich zwei solcher Momente in diesem Jahr zu beobachten.

Die erste Bombe war vom Imperium entwickelt und mit einer großen Menge an magischer Energie aufgeladen worden. Mit der überaus gefährlichen Waffe wollte der Baron Donnerfaust dem Lager des Chaos eine schwere Wunde zufügen. Und tatsächlich sah es zunächst so aus, als ob alles nach Plan lief und die Bombe beim Feind platziert wurde. Die Chaos-Anbeter*innen jedoch hatten offenbar Wind von dem Projekt bekommen und entschieden sich dazu, die Bombe für eigene heimtückische Zwecke zu nutzen. Mithilfe eines Teleport-Zaubers wurde das magisch aufgeladene Geschoss aus dem Chaos-Lager verbannt. Kurz darauf stieg lila Rauch im Lager der Luxuniter auf und ein Tumult brach aus. Die Bombe war eingeschlagen – und hatte die spirituelle Verbindung zwischen dem Klerus und allen lichten Gottheiten aufgetrennt.

Immer noch unter Schock wandte sich das Luxuniter-Heer gemeinsam mit einem Engel nicht gegen das Chaos, sondern gegen das Imperium. Dort wurden eine Erklärung und Gerechtigkeit gefordert. Der Baron entschied sich, den Forderungen nachzugeben, und richtete als Strafe zwei hohe Verantwortliche hin, die an dem Bau der Bombe beteiligt gewesen waren. Die Anhänger*innen Vardas weihten im Anschluss mit dem Engel ihren Tempel neu und knüpften ein neues, verändertes Band mit ihrer Göttin…

Zur Abenddämmerung am gleichen Tag folgte die zweite Explosion. Einige arme Seelen aus der Messergasse, die seit langem in den Fängen der „Schwarzen Ziege der Wälder“ gefangen waren, wollten sich von dem dunklen Wesen lösen. Dafür nutzten sie eine weitere magisch aufgeladene Bombe und zogen zu einem Ziegenschrein nahe dem Lager des Chaos. Mit einer großen Menge an Unterstützer*innen aus den Lagern pöbelte die Menge gegen ein paar Chaos-Anbeter*innen. Die Streitigkeiten wurden letztlich von einem Knall unterbrochen, als der Schrein in Einzelteile gesprengt wurde. Ob damit der Einfluss der dunklen Mutter ein finales Ende gefunden hat, ist noch unklar…

Fazit: Viel Potenzial für 2027

Das EPIC EMPIRES ist seit jeher eine Spielwiese für unterschiedlichste Spielangebote und aufregende Schlachten gewesen. Über 1.000 Geschichten später juckt es einigen schon jetzt in den Fingern, wieder in diese fantastische Welt zurückzukehren. An dieser Stelle geht ein großer Dank an alle, die mit Herzblut, Schweiß und starken Nerven im Hintergrund das Projekt unterstützen. Der Epic-Empires-Verein durfte sich in diesem Jahr über einige Neulinge freuen. Klar ist auch: Damit es 2027 ebenfalls eine Veranstaltung geben kann, braucht es weiterhin engagierte Menschen im Verein. Mehr über die Möglichkeiten der Mitgestaltung wird hier aufgeführt.

Auch auf den anderen deutschen Großcons ist wieder einiges passiert. Das Drachenfest begrüßte zahlreiche Reisende auf dem neuen Gelände, während beim Conquest of Mythodea bereits zum zweiten Mal der neue Kontinent Sarkan im Mittelpunkt stand. Eine Übersicht über die Ereignisse auf dem EPIC EMPIRES 2025 können im Bericht aus dem Vorjahr nachgelesen werden.

 

Artikelbilder: © EPIC EMPIRES e.V.
Layout und Satz: Annika Lewin
Lektorat: Gloria Puscher
Fotografien: EPIC EMPIRES e.V., Hagen Hoppe, Hannah Gritsch, Calle Plantiko

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