Der kommende Anime-Film Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim beleuchtet die Vorgeschichte der berühmten Schlacht um Helms Klamm. Unter der Regie von Kenji Kamiyama führt der Film die Zuschauer 183 Jahre vor die Ereignisse der Original-Trilogie und erzählt die Geschichte von Helm Hammerhand und seiner Verteidigung der Hornburg. Kinostart ist im Dezember 2024.
Keine Trigger.
Der Anime-Film Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim spielt 183 Jahre vor den Ereignissen der bekannten Filmtrilogie und erzählt die Geschichte von Helm Hammerhand, König von Rohan. Der Film konzentriert sich auf den Konflikt zwischen Rohan und den Dunländern unter der Führung von Wulf, der auf Rache sinnt. Die Handlung führt zur Verteidigung der Hornburg, später als Helms Klamm bekannt.
Die Besetzung umfasst Brian Cox als Helm Hammerhand, Gaia Wise als dessen Tochter Héra und Luke Pasqualino als Wulf. Miranda Otto übernimmt erneut die Rolle von Éowyn und fungiert als Erzählerin. Weitere Darstellende sind unter anderem Lorraine Ashbourne und Yazdan Qafouri.
Regie führt Kenji Kamiyama, der bereits mit Produktionen wie Blade Runner: Black Lotus und Ghost in the Shell – Stand Alone Complex Erfahrung im Animationsgenre gesammelt hat. Das Drehbuch stammt von Jeffrey Addiss, Will Matthews, Phoebe Gittins und Arty Papageorgiou, basierend auf einer Story von Philippa Boyens. Das Produktionsteam umfasst mehrere Personen, die auch an den Herr der Ringe– und Hobbit-Filmen mitgewirkt haben.
Produziert wurde der Film von Warner Bros. und New Line Cinema. Die Animationen entstanden in Zusammenarbeit mit Sola Entertainment. Die Premiere ist für den 5. Dezember 2024 angesetzt, in Deutschland startet der Film am 12. Dezember.
Mit Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim wird ein weiterer Teil der Mittelerde-Saga auf die Leinwand gebracht, der sich mit kreativen Freiheiten an die literarische Vorlage von J.R.R. Tolkien anlehnt und eine bislang wenig beleuchtete Epoche erforscht.
Artikelbilder: © Warner Bros.
Layout und Satz: Roger Lewin
Lektorat: Aimée Ziegler-Kraska














„Darstellende“ bei einem Animationsfilm hat schon etwas Belustigendes.
Sicherlich ungewollt, weil man einfach nur irgendwie korrekt gendern will und nicht bemerkt, wie einfach das eben nicht so. Und zugegeben wird es dadurch noch lustiger, ja – absurder.
Die erwähnten Schauspieler (und auch Schauspielerinnen; vielzuviele verstehen das generische Maskulinum ja mittlerweile nicht mehr, weil ihnen nur lange genug eingeredet werden mußte, damit sei nicht jeder mitgemeint) sind hier wohl in erster Linie als Synchronsprecher tätig.
Und damit im doppelten Sinne hierzulande unsichtbar, da im Rahmen der Synchronisation in Landessprache auch die Stimmen getauscht werden. Dafür macht man die Dialoge und Zwischentöne für alle Zu…hörenden verständlich.
Daher vielleicht künftig auf weniger unfreiwillige Komik und mehr sinnhaftes Gegenlesen vor Freigabe setzen. Man kann das ja meinetwegen auch als eine Art „sensitive Reading“ verstehen. Oder ganz klassisch als Qualitätssicherung.
Dennoch zum Ende versöhnlich: dieser Teaserartikel macht dennoch neugierig; leider schrecken mich die Animebilder noch ab, da sie sich nur schwer bis gar nicht in die Lücke zwischen Bakshi und Jackson einfügen.
Daher bleibt: allen einen schönen 2. Advent.
„(…) wie einfach das eben nicht so.“
Man soll nicht Sätze zwecks erhoffter besserer Verständlichkeit umstellen und dabei gefühlt die Hälfte vergessen oder vielmehr das Gegenteil erreichen.
Neudeutsch: beg your pardon.
Der Satz hätte eigentlich lauten sollen: „Sicherlich ungewollt, weil man einfach nur irgendwie korrekt gendern will und nicht bemerkt, wie einfach das eben nicht ist.“
Andererseits ist ein sich selbst korrigierender Nitpicker auch nur absolut konsequent. Und es zeigt: keine falsche Scham, wirklich niemand ist perfekt.
Zum Nitpicken des Nitpickers: korrekt gedenglischt wäre es „sensitivity reading“ ;)
An dieser News war ich nicht beteiligt, aber beinhaltet Darstellen stets die visuelle Darstellung? Ich hätte das Konzept allgemeiner verstanden, so wie man auch mit Worten, der Stimme oder lautmalerisch etwas darstellen kann. Während zum Schauspiel das „schauen“ gehört.
Ich finde die Bilder eigentlich sehr nahe an Jacksons Filmen. Vielleicht bin ich aber auch nur geübter darin, die Designstile zu „entziffern“, die Gewöhnung an zeichnerische Stilisierungen spielt bei so etwas eine große Rolle. So oder so könnte ich mir auch schönere/passendere Stile vorstellen, finde diesen aber trotzdem noch in Ordnung. Auf jeden Fall besser als den von Rankin/Bass, aus der historischen Mitte zwischen Bakshi und Jackson.
Pardon, ich hätte die Meldung neuer Kommentare bzw. Antworten aktivieren sollen; daher jetzt erst meine Reaktion.
Vorweg ein zweifaches Danke. Zum einen für die Antwort an sich, zum anderen für das korrekte korrigieren des Denglisch.
Beim Darsteller bleibe ich aber dabei: es geht nicht um die stimmliche Darstellung, sondern die tatsächlich sichtbare Präsenz. DWDS oder auch manche Casting-Agenturen stimmen mir da durchaus zu; die Bedeutungsverschiebung, die Begriffserweiterung und damit auch die Verwässerung – schon der (Laien)Darsteller sollte sich ja gegenüber dem (studierten) Schauspieler abgrenzen – wird aber zweifelsohne weiter fortschreiten; so ist der Lauf der Welt; ihr beständigstes Gut ist die Veränderung.
Rankin/Bass … Ja, der aktuellen Rohirrim fehlt das kindlich-kindgerechte dieser Version in der typischen 80er-TV-Zeichentrickserienoptik aus dem Nachmittagskinderprogramm; ein Vorteil. Dennoch vermag sie mich nicht zu packen, wie eben Bakshi es tat, der düster und bedrohlich und erwachsen war.
Bzgl. der Stilfrage mag es auch eine dem Lebensalter geschuldete Sichtweise sein. Das ist es ja, was diese Welt so komplex und interessant macht: die Unterschiede und – einst zumindest, ehe immer mehr Wert und Anspruch auf trennendes gelegt wurde – die Suche nach darin zu findenden Übereinstimmungen für ein Miteinander.
Spät aber dennoch: allen Teilzeithelden vor und hinter der Site Frohe Weihnacht.