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Nachhaltigkeit im Tabletop beginnt bei Material, Produktion und Transport, endet aber längst nicht am Maltisch. Seit 2021 verkleinern Verlage ihre Verpackungen, Hersteller sammeln Gussrahmen und veröffentlichen erste Klimadaten. Wie belastbar sind diese Fortschritte, und wo wird das Problem bislang lediglich neu verpackt?

Keine Trigger

Die Branche hat das Thema entdeckt, gelöst ist es noch lange nicht. Beim Thema Nachhaltigkeit im Tabletop lag die Initiative lange bei den Spielenden. Aus Gussrahmen entstand Gelände, alte Miniaturen wechselten über Flohmärkte und Tauschbörsen den Besitz, Versandkartons landeten als Unterlage auf dem Maltisch. Die Industrie sprach derweil lieber über feinere Details, neue Materialien und umfangreichere Boxen. Seit 2021 hat sich das sichtbar verändert. Unternehmen formulieren Umweltziele, unabhängige Verlage entwickeln Spiele ohne Kunststoff und Brancheninitiativen veröffentlichen konkrete Leitfäden. Das ist ein Fortschritt. Nachhaltig wird das Hobby damit noch lange nicht.

Die ökologische Bilanz einer Box beginnt schließlich weit vor dem heimischen Basteltisch. Rohstoffe, Formenbau, Produktion, Verpackung, Transport, Lagerung und Entsorgung gehören ebenso dazu wie Farben, Klebstoffe, Grundierung oder ein eigener 3D-Drucker. Miniaturen sind allerdings keine Wegwerfprodukte. Gut behandelte Armeen bleiben über Jahrzehnte im Einsatz, werden weiterverkauft oder in anderen Regelsystemen gespielt. Diese Haltbarkeit zählt allerdings nur, wenn die Modelle tatsächlich genutzt werden.

Entscheidend ist daher, ob Hersteller weniger neues Material benötigen, ihre Lieferketten verändern und offenlegen, was ihre Maßnahmen bewirken. Der braune Karton allein macht noch keine grüne Box.

Bei Verpackungen sind schnelle Fortschritte möglich

Am sichtbarsten verändert sich die Verpackung. Plastikfenster, Tiefzieheinlagen, Tütchen und Schrumpffolie lassen sich vergleichsweise einfach durch Karton, Papierbanderolen oder Siegel ersetzen. Stonemaier Games erklärte bereits 2021, bei neuen Spielen und Nachdrucken gewöhnliche Kunststoffbeutel durch laut Hersteller biologisch abbaubare Varianten zu ersetzen.

Asmodee liefert inzwischen konkretere Zahlen. Laut Bericht des Geschäftsjahrs 2024/25 wurden 50 Prozent der eigenen Veröffentlichungen, gemessen an den Beschaffungsausgaben, auf dem Kontinent produziert, auf dem sie verkauft wurden.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2025/26 weist zudem aus, dass sämtliche Tier-1- und Tier-2-Lieferanten, also die direkten Zulieferer und deren vorgelagerte Lieferanten innerhalb der Lieferkette, für Forstmaterialien der eigenen Spiele nach den Standards des Forest Stewardship Council, kurz FSC, zertifiziert sind oder einen gleichwertigen Nachweis vorlegen können.

Verpackungen aus Papier und geformten Fasern können Kunststoffeinlagen ersetzen. Entscheidend bleibt jedoch die Bilanz des gesamten Produkts.
Verpackungen aus Papier und geformten Fasern können Kunststoffeinlagen ersetzen. Entscheidend bleibt jedoch die Bilanz des gesamten Produkts. © OlegDoroshenko / Depositphotos

Eine wichtige Einschränkung liefert derselbe Bericht gleich mit: Das FSC-Zeichen auf einem Spiel garantiert nicht, dass jeder Papierbestandteil zertifiziert ist. Den nachhaltig beschafften Anteil der verwendeten biologischen Materialien in eigenen Spielen schätzt Asmodee nach Gewicht auf 65 Prozent. Eine zertifizierte Lieferkette und ein vollständig zertifiziertes Produkt bleiben zwei verschiedene Dinge.

Wie konsequent das Produktdesign ausfallen kann, zeigt Earthborne Rangers. Die erste Auflage des Kartenspiels wurde bei Ludo Fact in Deutschland gefertigt, kam ohne Kunststoff aus und war auf Recycling sowie Kompostierbarkeit ausgelegt. Papier und Verpackung sind FSC-zertifiziert, die Beschichtung ist wasserbasiert und beim Druck kommen pflanzenbasierte Farben zum Einsatz. Auf ein Tabletop lässt sich dieses Modell nur bedingt übertragen. Es belegt dennoch, dass Folien, Kunststoffeinlagen und manche Beschichtungen bewusste Designentscheidungen sind.

Auch die Politik erhöht den Druck. Die 2025 in Kraft getretene EU-Verpackungsverordnung gilt grundsätzlich ab dem 12. August 2026. Bis 2030 sollen Verpackungen wirtschaftlich recycelbar sein, weniger Primärmaterial benötigen und mehr recycelten Kunststoff enthalten. Aus freiwilligen Verbesserungen werden damit schrittweise verbindliche Anforderungen.

Games Workshop verbessert seine Standorte, doch die Gesamtemissionen steigen

Im Wargaming führt kaum ein Weg an Games Workshop vorbei. Das Unternehmen produziert sämtliche Warhammer-Miniaturen in Lenton, Nottingham, und veröffentlicht inzwischen vergleichsweise detaillierte Umweltdaten. Gegenüber dem Ausgangsjahr 2021/22 sanken die direkten und energiebezogenen Emissionen, also Scope 1 und 2, bis 2024/25 um 69 Prozent. Dazu trugen zertifizierter erneuerbarer Strom, die weitgehende Elektrifizierung von Heizung und Küche sowie Solaranlagen bei. Letztere decken sieben Prozent des Strombedarfs der Hauptproduktion.

Die Gesamtbilanz fällt weniger erfreulich aus.

Was bedeuten Scope 1, 2 und 3?

Das Greenhouse Gas Protocol teilt die Treibhausgasemissionen eines Unternehmens in drei Bereiche ein. Scope 1 umfasst alle Emissionen, die direkt im Unternehmen entstehen, etwa durch Heizungsanlagen, Produktionsprozesse oder Firmenfahrzeuge. Scope 2 betrifft Emissionen, die mit eingekaufter Energie verbunden sind, zum Beispiel mit Strom, Wärme, Kühlung oder Dampf. Scope 3 fasst schließlich alle übrigen indirekten Emissionen zusammen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. Dazu gehören unter anderem die Herstellung eingekaufter Materialien, Transporte, Geschäftsreisen, die Nutzung verkaufter Produkte und deren spätere Entsorgung.

Laut Geschäftsbericht 2024/25 stiegen die ausgewiesenen Emissionen aus Scope 1, Scope 2 und den erfassten Scope-3-Kategorien von 62.442 auf 71.080 Tonnen CO₂-Äquivalent. Das entspricht einem Plus von 14 Prozent. Als Ursachen nennt Games Workshop vor allem höhere Scope-3-Emissionen durch das Unternehmenswachstum und Störungen in den globalen Frachtnetzen.

Die Werte beruhen teilweise auf Schätzungen und erfassen nicht jede Scope-3-Kategorie. Der Konzern versteht sie daher eher als Innovationsführer denn als punktgenaue Messung. Ihre Aussage bleibt deutlich: Die eigenen Standorte wurden klimafreundlicher, während die erfasste absolute Belastung zunahm. Effizienz pro Umsatz sagt eben wenig darüber aus, ob am Ende weniger Treibhausgase entstehen.

Beim Abfall ergibt sich ein ähnlich gemischtes Bild. Die britische Fertigung erzeugte 2024/25 nach Unternehmensangaben 569 Tonnen Abfall. 47 Prozent wurden recycelt, 53 Prozent gingen in die Verbrennung mit Energierückgewinnung. Das vermeidet die Deponie, schließt aber keinen Materialkreislauf. Wärme aus einem Gussrahmen wird schließlich nicht wieder zum Space Marine.

Das Rücknahmeprogramm wächst, der Materialkreislauf bleibt offen

Seit einem begrenzten Test im März 2023 sammelt Games Workshop alte Gussrahmen, Kunststoffminiaturen und tatsächlich auch leere Farbtöpfe. Später wurde das Programm auf alle Warhammer-Läden in England, Schottland und Wales ausgeweitet. 2025 folgten Frankreich und ausgewählte Standorte in den USA; seit Anfang 2026 nehmen sämtliche US-Läden teil. Für Großbritannien nennt der Geschäftsbericht 2024/25 mehr als eine Million gesammelte Gussrahmen und insgesamt 23 Tonnen Material. Für Deutschland ließen sich zum Zeitpunkt der Recherche keine belastbaren Quellen zu einem vergleichbaren Rücknahmeprogramm finden.

Damit bearbeitet das Unternehmen ein handfestes Entsorgungsproblem. High Impact Polystyrene, kurz HIPS, ist grundsätzlich recycelbar, kann vielerorts aber nicht über die kommunale Sammlung entsorgt werden. Die Rückgabe im Laden bündelt ein klar definiertes Material. Angenommen werden nach Angaben des Herstellers ausschließlich Warhammer-Kunststoffe und leere Citadel-Farbtöpfe. Resin, Metall, Produkte anderer Hersteller und sonstige Kunststoffe bleiben außen vor. In Deutschland fehlt weiterhin ein flächendeckendes Rückgabesystem von Games Workshop.

Aus den gesammelten Gussrahmen entstehen bislang Pflanzkübel, Spielplatzgeräte, Gartenmöbel oder Tischtennisplatten. Neue Miniaturen gehören leider nicht dazu. Diese offene Weiterverwertung nutzt den Kunststoff weiter, führt ihn jedoch nicht in das ursprüngliche Produkt zurück. Seit 2024 testet Games Workshop immerhin recyceltes Material in einer begrenzten Zahl von Bases. Überzeugend würde der nächste Schritt mit veröffentlichten Mengen, festen Rezyklatanteilen und einem Zeitplan für den breiteren Einsatz.

Das Kernprodukt besteht weiterhin aus fossilem Kunststoff

Verpackungen springen sofort ins Auge, der Gussrahmen gehört jedoch zum Produkt. Miniatur und Rahmen bestehen meist aus demselben fossilen Rohstoff. Polystyrolbausätze liefern scharfe Details, lassen sich gut kleben und in hohen Stückzahlen fertigen. Polyurethan- und UV-Resine eignen sich für kleine Serien oder den Heimdruck, stellen aber eigene Anforderungen an Arbeitsschutz und Entsorgung. Metall lässt sich gut recyceln, benötigt bei Gewinnung, Schmelzen und Transport viel Energie. Ein Material ohne ökologische Nachteile gibt es nicht.

Für eine belastbare Einordnung wären Lebenszyklusanalysen nötig. Genau hier bleibt die Branche schwach. Bei vielen klassischen Miniaturenherstellern fehlen vergleichbare öffentliche Angaben zu Materialeinsatz, Emissionen und Ausschuss. So lässt sich kaum seriös beurteilen, ob eine in Europa gegossene Resinfigur besser abschneidet als ein Kunststoffbausatz aus China, der per Schiff anreist und anschließend jahrzehntelang genutzt wird.

Die Langlebigkeit des Hobbys taugt dabei nicht als Freibrief. Ein Modell kann theoretisch Generationen überstehen. Neue Editionen, limitierte Boxen und aus dem Spiel rotierende Einheiten erhöhen zugleich den Kaufdruck und damit den Bestand ungenutzten Kunststoffs. Den passenden Namen kennt die Szene längst: Pile of Shame. Nachhaltigkeit im Tabletop betrifft deshalb ebenso Produktzyklen und Marketing.

3D-Druck kann Transportwege und Überproduktion reduzieren. Entstehen jedoch immer neue Modelle ohne konkreten Bedarf, verlagert sich der Kunststoffberg lediglich ins Hobbyzimmer.
3D-Druck kann Transportwege und Überproduktion reduzieren. Entstehen jedoch immer neue Modelle ohne konkreten Bedarf, verlagert sich der Kunststoffberg lediglich ins Hobbyzimmer. © Marina1408 / Depositphotos

3D-Druck verlagert Produktion und Abfall an den Maltisch

STL-Abonnements, digitale Shops und Print-on-Demand sind seit 2021 deutlich gewachsen. Figuren können dort entstehen, wo sie gebraucht werden; Lagerbestände, Gussformen und der Transport fertiger Ware entfallen teilweise. Ersatzteile oder einzelne Modelle lassen sich nachproduzieren, ohne ein komplettes Set neu zu kaufen. Gezielt eingesetzt kann 3D-Druck Überproduktion reduzieren.

Eine grüne Technik ist er damit nicht automatisch. Fehldrucke, Stützstrukturen, Einweghandschuhe und Reinigungsmittel gehören besonders beim Resin-Druck zum Alltag. Drucker und Nachhärtung verbrauchen Strom; flüssiges oder nur teilweise ausgehärtetes Resin darf weder in den Abfluss noch in die Umwelt gelangen. Beim FDM-Druck hängt die Bilanz stark von Material, Füllgrad, Druckzeit und Strommix ab. Eine systematische Auswertung von Lebenszyklusanalysen aus dem Jahr 2024 nennt den Energiebedarf als wiederkehrenden Belastungsfaktor. Kürzere Druckzeiten, gut belegte Bauplatten, angepasster Infill und erneuerbarer Strom verbessern die Bilanz.

Entscheidend bleibt die Nutzung. Wer gezielt benötigte Modelle effizient druckt, Fehldrucke vermeidet und das Gerät sinnvoll auslastet, kann Transporte und unverkaufte Bestände reduzieren. Läuft der Drucker dagegen für den nächsten Kunststoffberg, steht die Fabrik am Ende nur im Hobbyzimmer.

Crowdfunding kennt den Bedarf und belohnt mit umfangreichen Boxen

Crowdfunding erlaubt Studios, Produktionsmengen anhand konkreter Vorbestellungen zu planen. Gerade kleine Unternehmen können näher am Bedarf fertigen, statt auf Verdacht Lagerhallen zu füllen. Digitale Regelwerke, STL-Dateien und Print-on-Demand verstärken diesen Vorteil.

Viele Kampagnen belohnen zugleich mit sichtbarer Menge oder Masse: zusätzliche Miniaturen, größere Boxen, exklusive Erweiterungen und immer neue Stretch Goals steigern den wahrgenommenen Gegenwert. Wirtschaftlich kann das All-in-Paket verlockend sein, ökologisch bleibt es oft das Gegenteil einer schlanken Produktion. Die Box erreicht zwar nur Menschen, die sie bestellt haben. Ein Teil ihres Inhalts wird womöglich nie gespielt.

Seit 2023 bietet der Green Games Guide praktische Gegenentwürfe. Verlage, Designer*innen, Hersteller und Spielende haben Empfehlungen für kleinere Schachteln, materialeffizientes Design, verantwortungsvoll beschafftes Papier, emissionsärmere Lieferwege und faire Arbeitsbedingungen erarbeitet. Im März 2026 erschien Version 1.1. GAMA und der Green Games Guide vergeben auf der Origins Game Fair außerdem einen Sustainable Production Award. Damit ist das Thema in der Branchenorganisation angekommen. Jetzt muss es sich im gewöhnlichen Entwicklungsprozess bewähren.

Nachhaltiger spielen beginnt vor dem Warenkorb

Die größte Verantwortung liegt bei den Herstellern: Sie bestimmen Material, Produktionsort und Verpackung. Spielende entscheiden jedoch mit, wie lange Produkte genutzt werden und wie viel davon ungenutzt im Schrank landet. Ein Geländestück aus drei Gussrahmen ist nett. Der größere Hebel liegt meist darin, weniger zu kaufen und vorhandenes Material länger einzusetzen.

Gebrauchte Armeen, Tauschbörsen und herstellerunabhängige Regelsysteme verlängern die Nutzungsdauer. Gemeinsame Bestellungen sparen Einzelzustellungen und Verpackungsmaterial. Reparaturen, Magnete und Umbauten bewahren Modelle vor dem Aussortieren; Gelände aus Restmaterial und wiederverwendbare Transportlösungen vermeiden weitere Käufe. Beim 3D-Druck helfen gut gefüllte Bauplatten, zuverlässige Einstellungen sowie die korrekte Aushärtung und Entsorgung von Resten. Manchmal ist die nachhaltigste Miniatur eben jene, die bereits im Schrank steht.

Tabletop und Modellbau können über viele Jahre hinweg gemeinsam genutzt, weitergegeben und immer wieder neu entdeckt werden. Langlebigkeit wird dann selbst zu einem Teil nachhaltigen Spielens
Tabletop und Modellbau können über viele Jahre hinweg gemeinsam genutzt, weitergegeben und immer wieder neu entdeckt werden. Langlebigkeit wird dann selbst zu einem Teil nachhaltigen Spielens. © Marina1408 / Depositphotos

Der Fortschritt ist messbar, der Kreislauf bleibt offen

Die Tabletop/Wargaming-Branche arbeitet 2026 in mehreren Bereichen nachhaltiger als 2021. Einige Verpackungsformate kommen mit weniger Kunststoff aus, zertifizierte Lieferketten und regionale Produktion werden messbarer. Games Workshop senkt seine direkten Emissionen und erweitert das Rücknahmeprogramm. Unabhängige Projekte zeigen, wie weit kreislauffähiges Produktdesign bereits gehen kann. Diese Veränderungen haben Substanz.

Für eine grüne Erfolgsmeldung reicht das noch nicht. Viele Wargames beruhen weiterhin auf neuem fossilem Kunststoff oder schwer verwertbarem Resin. Rücknahmeprogramme bleiben regional begrenzt, gesammelte Gussrahmen werden nicht zu neuen Miniaturen und die Gesamtemissionen können trotz effizienterer Standorte steigen. Bei zahlreichen Herstellern fehlen weiterhin vergleichbare Zahlen und verbindliche Materialziele.

Glaubwürdige Nachhaltigkeit im Tabletop erkennen wir künftig an absoluten Emissionswerten, veröffentlichten Rezyklatanteilen, recyclingfähigen Verpackungen und Spielsystemen, die Sammlungen lange nutzbar halten. Fantastische Armeen dürfen dabei fantastisch bleiben. Nur der ungenutzte Kunststoffberg sollte nicht mit jeder Edition weiterwachsen.

Titelbild: © josemiguelsangar / Depositphotos
Artikelbilder: © wie gekennzeichnet
Layout und Satz: Melanie Maria Mazur

2 Kommentare

  1. Wichtiger und guter Artikel.

    Meine persönliche Zusammenfassung, die auch auf alle anderen Branchen übertragbar ist: Nachhaltigkeit und ein mehr an Konsum ist nicht möglich. Recycling-Optionen werden immer an ihre Grenzen stoßen, technologischer Fortschritt nähert sich Grenzen an und gewonnene Energiealternativen werden durch mehr Produktion oder KI-Zentren verschluckt.

    Degrowth könnte vorbildhaft in Hobbywelten Einzug halten; die Fantasie dazu sollten wir mit Leichtigkeit aufbringen können.

    • Vielen Dank für das Lob. Tatsächlich sind viele Informationen mit recht aufwändiger Recherche erst zu finden gewesen. Getrieben wurde der Impuls zum Artikel, weil es mich als Tabletopper auch schlicht privat interessiert hat.

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