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Das beliebte Spielformat Spearhead (deutsch: Speerspitze) bekommt Nachschub von Hachette. Insgesamt zwölf Speerspitzen bringt der Verlag in Kooperation mit Games Workshop Woche für Woche in die Zeitschriftenläden und heimischen Wohnzimmer. Wir haben uns angesehen, was in der Sammlung steckt und für wen sich der Einstieg lohnt.

Mit Warhammer Age of Sigmar: Spearhead bringt Hachette nach Serien wie Stormbringer und Warhammer 40.000: Combat Patrol die nächste Sammelreihe rund um die Miniaturenwelten von Games Workshop an den Kiosk. Dieses Mal steht das kompakte Spielformat Speerspitze im Mittelpunkt.

Über insgesamt 90 Ausgaben wächst die Sammlung Stück für Stück. Neben Miniaturen liegen den Heften immer wieder Farben und Gelände bei. Gleichzeitig führen die Magazine durch den Zusammenbau und die Bemalung der Modelle, vermitteln die Regeln und geben Einblicke in die Reiche der Sterblichen und ihre Bewohner.

Am Ende sollen zwölf vollständige Speerspitzen in der heimischen Vitrine stehen.

Keine Triggerwarnungen über die üblichen Tabletop-/Wargaming-Inhalte hinaus.

Aufbau des Magazins

Die Miniaturen bilden das Herzstück der Sammlung. Das beiliegende Magazin begleitet jedoch auch den Einstieg in die verschiedenen Bereiche des Hobbys. Schritt für Schritt werden Leser*innen an die verschiedenen Bereiche des Hobbys herangeführt. Dabei richtet sich die Reihe vor allem an Neueinsteiger*innen, während alte Hasen einige Seiten vermutlich schneller überblättern werden.

Das Magazin teilt das Hobby in fünf Bereiche: Basteln, Bemalen, Lesen, Sammeln und Spielen. Ausführliche Bauanleitungen erklären den Zusammenbau der enthaltenen Miniaturen, während die Bemalanleitungen Stück für Stück Farbe auf die Modelle bringen. Immer wieder liegen dafür zwei oder drei neue Farben bei, die anschließend auf die bisher gesammelten Figuren aufgetragen werden. Das funktioniert auch ohne eigenen großen Farbvorrat, sorgt allerdings dafür, dass manche Miniaturen längere Zeit nur teilweise bemalt bleiben. Kommt eine neue Farbe hinzu, kann außerdem gleich eine ganze Reihe bereits gebauter Modelle erneut auf dem Maltisch landen.

Der Leseteil führt nach und nach in die Reiche der Sterblichen ein und stellt Fraktionen, Orte und wichtige Figuren vor. Das läuft nicht immer synchron zu den gerade enthaltenen Miniaturen. Dafür erhält man einen umfangreichen Eindruck, der über die in der Serie enthaltenen Modelle und Fraktionen hinausgeht. Persönlicher wird es beim Sammeln: Modelle können Namen und eigene Geschichten erhalten und auf den Bögen dieses Teils können die Erfolge der Einheiten auf dem Schlachtfeld festgehalten werden. So hat man am Ende nicht nur eine Miniaturensammlung, sondern erzählt auch eine ganz eigene Geschichte.

Schließlich führt das Magazin nach und nach an das Spielformat Speerspitze heran. Mit vielen Illustrationen werden Bewegung, Fern- und Nahkampf sowie weitere grundlegende Mechanismen schrittweise erklärt. Für Neulinge ist das eine angenehme Möglichkeit, die Regeln nach und nach kennenzulernen. Veteran*innen des Spielsystems können diesen Teil dagegen getrost überblättern und sich auf die neuen Miniaturen konzentrieren.

Zwölf Speerspitzen für die Reiche der Sterblichen

Namensgeber und Herzstück der Sammlung sind die insgesamt zwölf enthaltenen Speerspitzen. Bei 90 Ausgaben begleitet die Reihe Sammler*innen bis ins Jahr 2028 und ist damit eher ein langfristiges Hobbyprojekt als ein kurzer Ausflug in die Reiche der Sterblichen.

Gelungen am Einstieg: Statt zunächst eine Streitmacht vollständig aufzubauen, werden die Wachsame Bruderschaft der Stormcast Eternals und der Nagschmausschwarm der Skaven parallel beziehungsweise im Wechsel geliefert. Dadurch stehen gleich zu Beginn der Sammlung zwei Speerspitzen bereit, die direkt gegeneinander antreten können. Die weiteren Speerspitzen werden, folgt man dem britischen Erscheinungszyklus, wahrscheinlich aufeinanderfolgend veröffentlicht werden.

Bei der Auswahl der einzelnen Speerspitzen gibt es eine Besonderheit. Lediglich das Sternenpanzerheer der Seraphon ist aktuell noch regulär als eigene Speerspitzen-Box erhältlich. Die Wachsame Bruderschaft und der Nagschmausschwarm stammen aus der Starterbox Skavenflut und dem Ultimativen Starterset und wurden nie einzeln als Speerspitzen angeboten. Die übrigen neun Zusammenstellungen waren einmal regulär erhältlich, wurden inzwischen aber durch neuere Speerspitzen ihrer jeweiligen Fraktionen ersetzt.

Gerade die nicht mehr regulär erhältlichen Speerspitze-Boxen machen einen Reiz der Sammlung aus. Die älteren Speerspitzen verfügen weiterhin über Regeln und können gespielt werden. Die Reihe macht damit Zusammenstellungen wieder zugänglich, die Games Workshop in dieser Form nicht mehr verkauft.

Zwölf unterschiedliche Speerspitzen bilden das Herzstück der Sammlung.
Zwölf unterschiedliche Speerspitzen bilden das Herzstück der Sammlung.

Stormcast Eternals und Skaven

Den Anfang machen zwei alte Bekannte: die Wachsame Bruderschaft (Vigilant Brotherhood) der Stormcast Eternals und der Nagschmausschwarm (Gnawfeast Clawpack) der Skaven. Die Stormcast Eternals sind Sigmars wiedergeborene Streiter gegen das Chaos, wobei jede Neuschmiedung Spuren an ihrer Seele hinterlässt. Ihnen gegenüber stehen die Skaven, ein ebenso hinterhältiges wie zahlreiches Rattenvolk, das aus seinen unterirdischen Reichen hervorbricht.

Die Wachsame Bruderschaft besteht aus einem Fürsten Vigilant auf Schattengryph, einem Fürsten Veritant, drei Prosecutoren und fünf Liberatoren. Demgegenüber versammelt der Nagschmausschwarm einen Klauenfürsten auf Nagbestie, einen Grauen Propheten, einen Warlock-Techniker, 20 Clanratten und drei Rattenoger.

Seraphon

Ein Carnosaurier bildet das imposante Herzstück des Sternenpanzerheers.
Ein Carnosaurier bildet das imposante Herzstück des Sternenpanzerheers.

Mit dem Sternenpanzerheer (Starscale Warhost) folgen die Seraphon. Die kaltblütigen Krieger sind dem Großen Plan ihrer Slann-Meister verschrieben und beseitigen alles, was dessen Verwirklichung im Wege steht.

Die Speerspitze besteht aus zehn Saurus-Kriegern, drei Kroxigors und einem Saurus-Hornnackenveteran auf Carnosaurier. Der Carnosaurier dominiert die kleine Streitmacht optisch und stellt beim Bemalen andere Anforderungen als die deutlich kleineren Saurus-Krieger und Kroxigors.

Sklaven der Finsternis

Schwer gerüstete Chaoskrieger bilden den Kern der Bluthauchlegion.
Schwer gerüstete Chaoskrieger bilden den Kern der Bluthauchlegion.

Mit der Bluthauchlegion (Bloodwind Legion) ziehen als Nächstes die Sklaven der Finsternis in die Sammlung ein. Die schwer gerüsteten Krieger haben sich den Mächten des Chaos verschrieben und kämpfen für die Gunst der Dunklen Götter.

Die Speerspitze besteht aus einem Chaoslord, zehn Chaoskriegern, fünf Chaosrittern und einem Chaosstreitwagen. Die Zusammenstellung verbindet schwer gerüstete Infanterie, Kavallerie und einen Streitwagen und deckt damit die klassischen Truppentypen der Sklaven der Finsternis ab.

Knochenlegionen der Ossiarch

Der Gothizzar-Knochenernter sammelt auf dem Schlachtfeld neues Material für die Legionen
Der Gothizzar-Knochenernter sammelt auf dem Schlachtfeld neues Material für die Legionen

Mit der Zwangsvollstrecker-Echelon (Tithe-Reaper Echelon) marschieren die Knochenlegionen der Ossiarch in die Sammlung. Knochen und Seelen sind die Grundlage ihres Reichs und Zwangsvollstrecker-Echelons werden ausgesandt, um beides von widerspenstigen Untertanen einzutreiben.

Die Speerspitze besteht aus einem Mortisan-Seelenernter, 20 Mortek-Gardisten, fünf Kavalos-Todesreitern und einem Gothizzar-Knochenernter. Damit kommt eine stattliche Zahl an Knochen auf den Maltisch, deren langsames Fortschreiten so bald nichts aufhält.

Madensippe des Nurgle

Die Ödschar vereint sterbliche und dämonische Anhänger des Seuchengottes.
Die Ödschar vereint sterbliche und dämonische Anhänger des Seuchengottes.

Mit der Ödschar (Bleak Host) verbreitet sich anschließend der Einfluss Nurgles in der Sammlung. Seine Anhänger betrachten Krankheit und Verfall als Geschenke ihres Gottes und tragen diese nur zu gerne in die Reiche der Sterblichen.

Die Speerspitze besteht aus einem Pestpockigen Buchhalter, zehn Seuchenhütern, fünf Fauligen Pestkönigen und zwei Eitrigen Fliegenfürsten. Dämonen und sterbliche Anhänger Nurgles ziehen hier gemeinsam in den Kampf und sorgen für eine angemessen unappetitliche Streitmacht.

Soulblight Gravelords

Die schwer gerüsteten Blutritter gehören zur Elite der vampirischen Streitmacht.
Die schwer gerüsteten Blutritter gehören zur Elite der vampirischen Streitmacht.

Bei Auftauchen der Blutdrangjagd (Bloodcrave Hunt) sollte man schon einmal die Holzpflöcke spitzen. Die untoten Heerscharen der Soulblight Gravelords werden von mächtigen Vampiren beherrscht, die ihre verfluchten Diener in die Schlacht führen und nach dem Blut ihrer Feinde dürsten.

Die Speerspitze besteht aus einem Vampirfürsten, 20 Skeletten der Knochenhorde, drei Vargheistern und fünf Blutrittern. Von wankenden Skeletten bis zu schwer gerüsteten Vampirrittern deckt die Blutdrangjagd alles ab, was Fans einer klassischen Armee der Untoten sich wünschen könnten.

Städte Sigmars

Die Freigilden verteidigen Sigmars Städte mit Stahl und Schwarzpulver.
Die Freigilden verteidigen Sigmars Städte mit Stahl und Schwarzpulver.

Mit der Kastellitenkompanie (Castelite Company) ziehen die gewöhnlichen Sterblichen der Städte Sigmars in die Sammlung ein. Wo andere Fraktionen mit Monstern, Untoten oder übermenschlichen Kriegern aufwarten, stellen sich die Freigilden mit Stahl und Schwarzpulver den Schrecken der Reiche der Sterblichen entgegen.

Die Speerspitze besteht aus einem Freigilden-Rittermarschall, zehn Freigilden-Stahlhelmen, fünf Freigilden-Rittern und einer Eisenschmiede-Großkanone. Die Armee bildet ein klassisches Zusammenspiel aus Fußsoldaten, Kavallerie und Artillerie der Freigilden.

Sylvaneth

Ein mächtiger Baumfürst begleitet das Bitterborkengesträuch in die Schlacht.
Ein mächtiger Baumfürst begleitet das Bitterborkengesträuch in die Schlacht.

Mit dem Bitterborkengesträuch (Bitterbark Copse) breiten die Sylvaneth ihre Wurzeln in der Sammlung aus. Die baumartigen Sylvaneth stammen aus Ghyran, dem Reich des Lebens. Sie verteidigen die Wälder ihrer Göttin Alarielle mit aller Gewalt gegen Eindringlinge.

Die Speerspitze besteht aus einer Zweighexe, einem Baumfürsten, drei Kurnoth-Jägern und fünf Wehrhaften Baumgeistern. Mit dem mächtigen Baumfürsten und den deutlich kleineren Waldgeistern bringt die Streitmacht eine bunte Mischung der Bewohner von Alarielles Wäldern auf den Spieltisch.

Mondwahn-Gits

Grots, Squigs und Troggoths ziehen gemeinsam unter dem Licht des Bösen Mondes in die Schlacht.
Grots, Squigs und Troggoths ziehen gemeinsam unter dem Licht des Bösen Mondes in die Schlacht.

Mit dem Mondsuchtmob (Bad Moon Madmob) bricht das absolute Chaos aus. Unter dem Licht des Bösen Mondes strömen die ansonsten eher feigen Grots aus ihren Höhlen und ziehen gemeinsam mit gefräßigen Squigs und schwerfälligen Troggoths durch die Reiche der Sterblichen.

Die Speerspitze besteht aus einem Wahnboss, 20 Mondclan-Piksa, zehn Squighoppa und drei Felsmagen-Troggoths. So durcheinander sich diese Kombination anhört, so wuselig wird es auch auf dem Schlachtfeld.

Tiefenvolk der Idoneth

Der Akhelianer-Allopex begleitet die Idoneth auf ihrer Jagd nach neuen Seelen.
Der Akhelianer-Allopex begleitet die Idoneth auf ihrer Jagd nach neuen Seelen.

Mit der Seelenraubgesellschaft (Soulraid Hunt) taucht das Tiefenvolk der Idoneth in der Sammlung auf. Die geheimnisvollen Aelfen leben verborgen in den Tiefen der Meere und überfallen die Bewohner der Reiche der Sterblichen, um deren Seelen zu rauben und damit das Überleben ihres eigenen Volkes zu sichern.

Die Speerspitze besteht aus einem Isharann-Seelenfinder, zehn Namarti-Schwertknechten, drei Akhelianer-Morrsarrgardisten und einem Akhelianer-Allopex. Mit dem großen, durch die Luft schwimmenden Raubfisch lehrt die Seelenraubgesellschaft den Küstendörfern das Fürchten.

Lichtfürsten der Lumineth

Die Strahlende Phalanx setzt auf die disziplinierten Krieger der Vanari.
Die Strahlende Phalanx setzt auf die disziplinierten Krieger der Vanari.

Mit der Strahlenden Phalanx (Glittering Phalanx) ziehen auch die Lichtfürsten der Lumineth in die Sammlung ein. Die Aelfen aus Hysh halten wenig von verschwenderischen Massenschlachten und setzen lieber kleinere Verbände genau dort ein, wo sie die größte Wirkung erzielen.

Die Speerspitze besteht aus einer Scinari-Cathallar, zehn Vanari-Auralanschützen, zehn Vanari-Auralanwächtern und fünf Vanari-Klingenmeistern. Speere und Bögen bilden dabei das Rückgrat der kleinen Streitmacht, während die Klingenmeister Feinde aus nächster Nähe angehen.

Vier große Modelle für Premium-Abonnent*innen

Wer noch mehr Plastik in die heimische Vitrine stellen möchte, kann das Abonnement um die Premium-Option erweitern. Hachette berechnet dafür 2 EUR zusätzlich pro Ausgabe. Über die gesamte Laufzeit von 90 Ausgaben kommen so 180 EUR zusammen.

Das Premium-Abonnement umfasst vier zusätzliche Hefte mit großen Einzelmodellen. Ionus Gruftgeboren, Wächter der verlorenen Seelen, verstärkt die Stormcast Eternals. Rotigus, Großer Verpester, gehört zur Madensippe des Nurgle und Katakros, Mortarch der Nekropole, zu den Knochenlegionen der Ossiarch. Hinzu kommt ein Bestienplätter-Megagargant der Söhne Behemats. Die vier Premium-Sets werden mit der 4., 7., 11. und 15. Lieferung verschickt.

Zum Zeitpunkt der Recherche kosten die vier Modelle bei Games Workshop zusammen 519,50 EUR. Gegenüber dem Premium-Aufpreis von 180 EUR entspricht das einer Ersparnis von 339,50 EUR beziehungsweise rund 65 Prozent.

Die harten Fakten:

  • Verlag: Hachette
  • Erscheinungsjahr: 2026 bis voraussichtlich 2028
  • Sprache: Deutsch
  • Alter: ab 12
  • Preis: Ausgabe 1: 2,99 EUR, Ausgabe 2: 6,99 EUR, ab Ausgabe 3 10,99 EUR. Premium (nur per Abo) 2 EUR Aufpreis
  • Bezugsquelle: Fachhandel/Zeitschriftenhandel

 

Fazit

Warhammer Age of Sigmar: Spearhead bietet eine Menge Plastik fürs Geld und gleichzeitig einen kleinschrittigen Weg, in unterschiedliche Bereiche des Hobbys einzusteigen. Basteln, Bemalen, Hintergrund und Spielregeln werden Stück für Stück vermittelt. Gerade gemeinsam mit Freund*innen oder der Familie kann daraus ein schönes langfristiges Hobbyprojekt entstehen. Das Format Speerspitze selbst ist kurzweilig und die Regeln sind greifbar, wenn auch nicht ganz so simpel, wie es die überschaubare Größe der Armeen zunächst vermuten lässt.

Allerdings sollte man sich vor einem Abonnement klarmachen, worauf man sich einlässt. Zwölf Speerspitzen sind eine gewaltige Menge an Miniaturen und die Sammlung läuft bis voraussichtlich Juni 2028. Nicht jede Woche wird Zeit bleiben, die neuen Modelle direkt zusammenzubauen oder gar zu bemalen. Schnell sammeln sich Gussrahmen und angefangene Projekte. Aber gut, der berüchtigte Pile of Shame gehört traditionell ebenfalls zum Miniaturenhobby.

Eine weitere Unwägbarkeit ist ein möglicher Editionswechsel während der Laufzeit. Games Workshop hat eine fünfte Edition bislang nicht angekündigt; nach dem bisherigen Veröffentlichungsrhythmus wäre sie im Sommer 2027 denkbar. Neue Regeln könnten dann Anpassungen an den enthaltenen Speerspitzen erforderlich machen. Dass größere Teile einer noch laufenden, gemeinsam mit Games Workshop veröffentlichten Sammlung plötzlich nicht mehr nutzbar sind, erscheint zwar eher unwahrscheinlich, garantiert ist das Fortbestehen aller zwölf Speerspitzen jedoch nicht.

Auch stellt sich die Frage, ob man überhaupt zwölf verschiedene Speerspitzen besitzen möchte. Wer nur einzelne Fraktionen im Auge hat, kann gezielt die entsprechenden Ausgaben kaufen. Dafür dürfte sich ein gutes Verhältnis zum heimischen Zeitschriftenhandel auszahlen. Bei früheren Hachette-Reihen war zudem ein späterer Einstieg ins reguläre Abonnement möglich. Die Premium-Variante mit ihren vier zusätzlichen Großmodellen steht dabei allerdings nur bei einem Abonnement ab Ausgabe 1 zur Verfügung.

Finanziell ist die Sammlung attraktiv. Verglichen mit den Einzelpreisen der enthaltenen Modelle liegt die Ersparnis deutlich über 50 Prozent, die zusätzlich enthaltenen Farben noch nicht einmal mitgerechnet. Allerdings waren viele der Miniaturen auch gemeinsam in günstigeren Speerspitzen-Boxen erhältlich. Und Geld, das man für etwas ausgibt, was letztendlich im Regal Staub ansetzt, ist auch nicht unbedingt als Ersparnis zu verbuchen. Am Ende ist es jedem selbst überlassen, was man aus der Serie macht. Nur etwas Platz im Regal sollte man vorsichtshalber schon einmal freiräumen.

Artikelbilder: © Hachette / Games Workshop Ltd.
Layout und Satz: Roger Lewin
Lektorat: Gloria Puscher
Fotografien: Geoffrey Förste
Dieses Produkt wurde privat finanziert.
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