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Age of Sigmar 4 ist angekündigt und wir freuen uns auf die kommende Box Skavenflut und die neuen Spielinhalte. Was ist neu und was bleibt uns von der alten Edition erhalten? Wir verschaffen uns erst einmal einen kleinen Überblick. Wie schaut Age of Sigmar 4 auf den ersten Blick aus?

Die neue Box, zur vierten Edition von Age of Sigmar, ist unterwegs und ihr Name ist Skavenflut. Neben neuen Figuren ist auch ein brandneues Regelsystem vom Stapel gelaufen. Games Workshop hat auch diesmal nicht an Material gespart und ordentlich was in die Box gepackt, um den Einstieg in die neue Edition kräftig zu feiern.

Triggerwarnungen

Keine Trigger

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Was ist uns von Age of Sigmar 3.0 geblieben?

Erstmal ist Entwarnung angesagt, denn die neue Edition bricht nicht mit allen alten Regeln von Age of Sigmar 3.0. Die Großen Bündnisse, Ordnung, Zerstörung, Chaos und Tod bleiben weiter bestehen und diverse Unterfraktionen sind weiterhin wählbar, um sich eine Armee nach Herzenslust zusammenzustellen. Wobei zwei Unterfraktionen bereits abgesägt worden sind, so werden Spieler*innen der Beasts of Chaos und Bonesplitters leider enttäuscht sein.

Age of Sigmar 4.0 ist da
Age of Sigmar 4.0 ist da

Geblieben ist uns die Unterteilung innerhalb des Zuges in Phasen. So bleibt der grobe Spielablauf weiterhin gleich und erfahrene Spieler stehen nicht vor einem vollkommen neuem Spielsystem. Weiterhin treten die Heerscharen gegeneinander an und die Spieler*innen lesen Fähigkeiten und Profilwerte der Einheiten von leicht veränderten Warscrolls ab.

Was erwartet uns bei Age of Sigmar 4.0 und warum ist Mut überbewertet?

Mit der neuen Edition von Age of Sigmar 4.0 geht mit einige kleineren, aber auch größeren Regeländerungen einher. Neben vielen visuellen Änderungen der Warscrolls und Co, ist es vor allem das Streichen der Kampfshockphase. Richtig gelesen, Mut ist überbewertet und bei Age of Sigmar 4.0 gestrichen worden. Gerade Fraktionen mit niedrigem Mutwert sahen sich immer wieder mit fliehenden Modellen konfrontiert. Diese Regel und Phase ist gestrichen worden und wurde auf der Warscroll durch Kontrolle ersetzt, welche sich nur auf das Beanspruchen und Halten von Missionszielen bezieht.

Eine weitere Neuerung ist der Umgang mit Zauberern und deren Zaubersprüchen. Nachdem eine Magielehre ausgewählt worden ist, kennt jeder Zauberer einer Armee alle Zauber der Magielehre und kann versuchen, diese zu wirken. Ein mitunter langwieriges grübeln, welche Zauber man welchem Zauberer gibt, fällt damit weg. Die Spieler*innen legen sich auf eine Magielehre fest und jeder Zauberer kennt damit alle Zauber dieser Lehre. Für Priester verhält es sich ebenso und bekommen verschiedene Gebetslehren zur Auswahl.

Auch Befehlspunkte sind weiterhin ein Begleiter bei Age of Sigmar 4.0. Wer bereits in der alten Edition Spaß hatte, diese gewitzt einzusetzen, kann sich freuen! Mit der neuen Edition bekommen die Spieler*innen zu Beginn direkt mehr Befehlspunkte und eine Reihe von Möglichkeiten, diese im eigenen Zug oder dem des Gegners einzusetzen. Auch die erste Runde wird nicht mehr per Prioritätswurf entschieden, wer zuerst mit der Aufstellung fertig ist, darf entscheiden wer den ersten Zug hat.

Regimenter? Sind wir jetzt bei Old World?!

Die Karten sind gewohnt schön gestaltet
Die Karten sind gewohnt schön gestaltet

Regimenter sind zurück! Naja, zumindest vom Namen her. Nachdem die Spieler*innen die Armee ausgesucht haben und zusammenstellen möchten, werden Einheiten in Regimentern hinzugefügt. Eine Armee besteht aus einem oder mehreren Regimentern, welche von einem Helden angeführt werden. Jetzt ist es nicht so wie bei The Old World, sondern eher eine Zuteilung von spezifischen Einheiten für einige Helden. Dies ist der Warscroll des Helden zu entnehmen und birgt zumindest theoretisch viele Möglichkeiten, seine Armee thematisch zusammenzustellen. Auch berühmte Regimenter sollen dabei einen Platz finden. Wer dennoch nicht auf die ein oder andere Einheit verzichten kann, kann diese als sogenannte Zusatzeinheit hinzufügen, doch wer mehr Zusatzeinheiten als sein Gegner aufstellt, verliert einen Befehlspunkt.

Ausstattung der neuen Editionsbox Skavenflut

Die Box Skavenflut ist bis zum Rand gefüllt mit allem, was man für die neue Edition, braucht. Neben den 74 Miniaturen der Box gibt es auch ein Regelbuch, Karten, Geländestücke, ein doppeltbedrucktes Spielfeld, Speerspitze-Regeln und weiteres Zubehör. Die Bücher sind wunderschön gestaltet und setzen einen sehr hohen Standard. Zur Freude aller Spieler*innen finden sich zu jeder Fraktionen schöne Illustrationen und auch fraktionsspezifische Geschichten haben ihren Platz.

Doch die schiere Anzahl an Miniaturen, welche für Startboxen üblich eine Art von Stecksystem beinhalten, aber dennoch einen wirklich guten Detailgrad aufweisen, sind die Stars der Box. Im kommenden Artikel gehen wir auf die Editionsbox Skavenflut näher ein und prüfen diese ihre Spielbarkeit und schauen uns den Inhalt genauer an. Freut euch auf jede Menge Skaven und Stormcast Eternals.

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Weitere Informationen

Ersteindruck

Auf den ersten Blick verspricht die neue Edition von Age of Sigmar, vertrautes, neues und jede Menge Spaß. Die bekannten Tugenden von Age of Sigmar bleibt uns erhalten und die neuen Regeländerungen lesen sich zumindest auf den ersten Blick sehr vielversprechend. Allein der Wegfall des Kampfschocks ist ein Grund zum Aufatmen, wer fand sich nicht wieder in einer Schlacht, in der man ordentlich kassiert hat und dennoch einige Miniaturen der Einheit noch standen, um dann in der Kampfschockphase ehrlos zu flüchten. Auch das Abrunden der Zauber ist in meinen Augen eine sinnvolle Änderung, mit einer Magielehre habe ich Zugriff auf gleich mehrere Zauber und muss nicht ständig überlegen, welcher Zauber wohl Anwendung finden wird, und lohnt es sich dafür, andere nicht zu wählen.

Beim Überfliegen des Regelbuches bekommen wir direkt den Eindruck, dass hier sinnvoll mit dem Spiel umgegangen worden ist, ohne das eigentliche Spiel zu verzerren. Die Neuerungen lesen sich verständlich und erwecken den Eindruck, das Spiel verständlicher zu gestalten und dennoch Platz für Individualismus zu lassen. Wir freuen uns schon auf das erste Testspiel und glorreiche Duelle.

 

Artikelbilder: © Games Workshop
Layout und Satz: Roger Lewin
Lektorat: Nina Horbelt
Fotografien: Christian Kallweit
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