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Die Lieferung einer Torte reißt Susan aus ihrem ruhigen Leben im St-John-Altersheim. Das Gebäck ist köstlich, aber kurz darauf taucht der Magier Rory Campell auf und verlangt Schadenersatz. Oder wenigstens Hilfe bei der Anfertigung einer neuen Torte. Susan kann backen, aber wer sabotiert Rory und sie dabei und warum?

Alte Damen, die im Altersheim leben, sind nicht gerade die üblichen Hauptfiguren in phantastischen Romanen. Dies gilt auch für chronisch unter Geldmangel leidende Magier*innen mit mittelprächtigen Zauberkräften. Doch Susan und Rory sind genau dies und stürzen ihr Publikum in ein Abenteuer voller Gebäck.

Triggerwarnungen

Entführung, Erpressung

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Handlung & Charaktere

Susan ist nicht mehr jung, aber auch nicht komplett tatterig, und langweilt sich im Altersheim. Aber dann wird plötzlich eine mysteriöse Torte versehentlich ins Seniorenheim geliefert, und mit der Langeweile ist es vorbei. Rory Campell ist kein besonders fähiger Zauberer, aber er besitzt ein Backbuch mit besonderen, magischen Rezepten und wollte mit dem Auftrag, eine Torte der Wünsche zu backen, eigentlich viel Geld verdienen. Besonders gut backen kann er aber nicht, und die Torte ist versehentlich im Altersheim gelandet!

Jetzt soll ihm Susan mit ihrer Backerfahrung helfen und alles könnte gut werden. Susan freut sich über die Veränderungen in ihrem Leben und Rory über ihre Hilfe. Nur leider ist da auch noch Rorys Auftraggeber, der böse Magier Trenton. Wie es sich für einen Schurken gehört, ist er nicht zimperlich in seinen Methoden.

Schreibstil

Die Torte der Wünsche kommt in kurzen Kapiteln und heiterer Sprache daher und lässt sich flüssig lesen. Am Ende bleibt nur der Wunsch, das Buch hätte noch weitere 20 Seiten gehabt, um etwas mehr Zeit mit Susan, Rory und all den magischen Rezepten zu verbringen.

Mit ausführlichem Weltenbau hält sich die Autorin nicht auf. Einige Punkte erklärt Rory Susan, das meiste lässt sich aus dem Text erschließen. Backkenntnisse sind für die Lektüre nicht notwendig, jedoch hilfreich, um alle Details zu verstehen und das (leider unmagische) Rezept im Anhang nutzen zu können.

Obwohl einige der Nebenfiguren etwas zum Klischee neigen, wirken viele sehr aus dem Leben gegriffen. Besonders Susan und Rory sind sympathisch und angenehm anders als die üblichen Fantasy-Held*innen.

Allgemeines zum Buch

Lilly Labord ist das Pseudonym einer Autorin aus Frankfurt, die unter dem Namen vorwiegend magische Urban Fantasy veröffentlicht.

Diesem Subgenre lässt sich auch Die Torte der Wünsche zuordnen. Anders als einige andere Urban-Fantasy-Bücher ist es jedoch weder besonders blutig noch sonderlich erotisch, sondern heitere Wohlfühlunterhaltung.

© Lindwurm Verlag

Die harten Fakten:

  • Verlag: Lindwurm Verlag
  • Autor*in: Lilly Labord
  • Erscheinungsdatum: 20.11.2023
  • Sprache: Deutsch
  • Format: Taschenbuch
  • Seitenanzahl: 231
  • ISBN: 978-3910279148
  • Preis: 13,00 EUR (Print), 3,89 EUR (E-Book)
  • Bezugsquelle: Fachhandel, Amazon, idealo

 

Fazit

Der heitere Urban-Fantasy-Roman Die Torte der Wünsche handelt vom mittelmäßigen Magier Rory, der die titelgebende Torte gebacken hat, die jedoch versehentlich in einem Altersheim landet. Beim Backen des Ersatzes soll ihm die Seniorin Susan helfen, die sich über die Abwechslung in ihrem langweiligen Heimalltag freut. Doch die Backzutaten sind sehr exotisch, und der eigentliche Besteller der Wunschtorte ist alles andere als begeistert, dass Rory nicht wie gewünscht geliefert hat.

Wer kurzweilige Wohlfühl-Unterhaltung ohne Gemetzel mit ungewöhnlichen Hauptfiguren sucht, sollte hier zugreifen. Am besten mit etwas Gebäck lesen.

  • Ungewöhnliche Hauptfiguren
  • Torten, Kuchen und anderes Gebäck
  • Heitere Wohlfühllektüre

 

  • Zu schnell vorbei
  • Details teilweise für Back-Unkundige unverständlich

 

Artikelbilder: © Lindwurm Verlag
Layout und Satz: Melanie Maria Mazur
Lektorat: Rick Davids
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