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Die dunklen Götter haben ihre Gaben gewährt: neue Codices und Miniaturen für ihre Auserwählten, zuletzt für Mortarions Seuchebringer und Khornes blutdürstige Söhne. Doch bringen diese mehr als nur kosmetische Neuerungen?  Wir haben einen ersten Blick in den Warp gewagt – mit gemischten Gefühlen.

Nach der Veröffentlichung der Emperor’s Children schließt Games Workshop den Kreis der Chaosgötter und hat nun für alle dunklen Mächte eigene Codices angekündigt. Dieser Artikel beleuchtet die neuen Bücher der Death Guard und der World Eaters sowie die begleitenden Modelle – mit Fokus auf spielerische Veränderungen, neue Mechaniken und potenziell frische Spielstile. Neben den Regelprofilen der neuen Einheiten betrachten wir auch, wie gut sie thematisch zu ihren jeweiligen Legionen passen. Abschließend prüfen wir, ob die neuen Armeeboxen ein guter Einstieg für Neulinge und eine lohnenswerte Ergänzung für Veteranen sind.

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Die Macht der Chaosgötter wächst stetig – Die Armeebücher

Die Death Guard ist für ihre Widerstandskraft bekannt.

Zuerst werfen wir einen Blick auf die Armeeregel. Erfreulicherweise wurde die Änderung aus dem November 2024 übernommen, wodurch zu Beginn der Schlacht einer von drei schwächenden Effekten gewählt werden kann. Wer sich hier mehr erhofft hat, mag vielleicht enttäuscht sein, dennoch bleibt diese Regel stark und wurde daher nicht weiter angepasst. Im Gegenzug wurde jedoch ein zentraler Wert bei fast allen Infanterieeinheiten geändert. Nurgle hat seine Gefolgsleute mit einem zusätzlichen Punkt Widerstand gesegnet. So marschieren beispielsweise Seuchenmarines nun mit einem Widerstand von Sechs über das Schlachtfeld. Diese beinahe armeeweite Änderung erhöht die Überlebensfähigkeit der Einheiten erheblich. Die Gaben des Väterchens enden jedoch nicht dort. Einige Charaktermodelle haben verbesserte Werte erhalten, sei es durch eine erhöhte Stärke oder einen verbesserten Durchschlag ihrer Nahkampfwaffen. Zudem bewegen sich Charaktere in Terminatorrüstung jetzt mit einem Wert von Fünf statt Vier, was ihnen spürbar mehr Mobilität verleiht. Wenn Charaktermodelle in Terminatorrüstung eine erhöhte Bewegungsreichweite erhalten, ist es nur folgerichtig, dass auch die Terminator-Einheiten selbst entsprechend angepasst wurden. Selbst die Poxwalker ziehen hier nach und verfügen nun ebenfalls über eine verbesserte Bewegung.

Auch bei der Anzahl der Datenblättern bleibt nicht alles beim Alten. Einige Einheiten wurden nicht in den neuen Codex übernommen. Namenlose Chaos Lords und Zauberer sowie einfache Kultisten finden sich nicht mehr im Armeebuch. Einerseits ist dies aufgrund der Vielzahl an verbleibenden Datenblättern verschmerzbar, andererseits gehen dadurch bestimmte Sonderregeln verloren. Aber die angepassten und verbesserten Regeln leisten hier schon ganze Arbeit.

Interessant ist auch die Entwicklung der Chaosbruten. Diese Einheiten besitzen jetzt einen Widerstand von Sieben und können sich zu Beginn mit einer sechs Zoll Kundschafter-Bewegung positionieren. Hervorzuheben sind die neuen Auren, mit denen Nurgle seinen Primarchen Mortarion ausgestattet hat. Death Guard-Einheiten können nun Reaktionsbewegungen ausführen oder im Moment ihres Todes noch im Nahkampf zurückschlagen. Darüber hinaus wurde Mortarions Sense überarbeitet, sodass sie im Schlag-Profil verheerende Verwundungen verursachen kann.

Der Myphitische Seuchenschlepper ist nur ein Beispiel für verbesserte Regeln.
Der Myphitische Seuchenschlepper ist nur ein Beispiel für verbesserte Regeln.

Ein weiteres interessantes Update betrifft den überarbeiteten Noxious Blightbringer. Dieser kann sich nun auch den Poxwalkern anschließen. Seine Sonderregel Sickening Vitality wurde verbessert, sodass der Bewegungswert der angeführten Einheit um Eins erhöht wird. Die zweite Sonderregel des Modells wurde vollständig überarbeitet: In der gegnerischen Befehlsphase wird überprüft, ob sich eine feindliche Einheit innerhalb von neun Zoll befindet und bereits Verluste erlitten hat. Ist dies der Fall, muss ein Erschütterungstest abgelegt werden – unabhängig von der Sollstärke. Handelt es sich um eine Psioniker-Einheit, wird dieser Test zudem mit einem Malus von Eins durchgeführt.

Insgesamt fallen die Änderungen an der Armee überwiegend positiv aus. Nicht nur der erhöhte Widerstand ist ein großer Bonus, aber auch einige der Sonderregeln verbessert oder stärker geworden. Allerdings gehen viele der Verbesserungen mit höheren Punktkosten einher. Deshalb bleibt abzuwarten, welche Anpassungen in der nächsten Punktebalance folgen werden, um eine fundierte Einschätzung zur Spielstärke treffen zu können.

Die World Eaters richten ihre Gedanken auf ein reines Blutbad.

Die positiven Änderungen bei der Death Guard lassen hoffen, dass auch die World Eaters ähnlich profitieren. Doch ein erster Blick auf die Armeeregel hinterlässt gemischte Gefühle. Zwar bleibt das Grundprinzip erhalten, dass man Anfang des Spielzuges acht Würfel würfelt und dann – je nach Würfelergebnis – entsprechende Boni ausgewählt werden können, die für den gesamten Zug gelten. Allerdings wurden einige Boni ersetzt. So sind Optionen wie erhöhte Bewegung, Würfe zum Ignorieren von Verwundungen oder das Vorrücken mit anschließendem Angriff entfallen. Stattdessen können nun Wiederholungswürfe für Angriffe oder verheerende Verwundungen gegen Infanterie als Boni gewählt werden. Wer sich vom Verlust der zusätzlichen zwei Zoll Bewegung enttäuscht zeigt, wird beim Blick auf die neuen Profilwerte wieder versöhnt. Die normalen Berzerker verfügen nun über eine Bewegung von acht Zoll – ein schöner Bezug zum Hintergrund. Auch andere Einheiten haben ein Bewegungstempo von ein bis zwei Zoll hinzugewonnen. Die Schakhale etwa bewegen sich mit sieben Zoll und verfügen nun über einen Widerstand von Vier. Eine weniger erfreuliche Änderung betrifft die Stärke vieler Einheiten. Der zuvor eingebaute Stärkebonus ist entfallen, sodass beispielsweise Berzerker nun nur noch über Stärke Vier verfügen. Das erscheint unpassend, bedenkt man, dass Khorne seine Krieger traditionell mit übermenschlicher Kraft ausstattet. Besonders bitter: Vergleicht man diese Krieger mit Assault Intercessoren oder Primaris Reivern, zeigt sich, dass man hier eine teurere Einheit bekommt, die im Nahkampf – unter Außerachtlassung der Armeeregel – oft weniger leistet. Diese Änderungen erscheinen daher wenig nachvollziehbar.

Auch der Spielstil wird sich anpassen müssen. Der Lord Invocatus kann nun keine Einheiten mehr mit der Kundschafterregel ausstatten. Dafür rücken die Lords auf Juggernauts in den Fokus, da sie beim Anführen einer Einheit Gelände ignorieren können. Mit einer Bewegung von zehn Zoll machen sie Berzerker deutlich schneller. Zudem wurde der Radius, in dem Modelle als kämpfend gelten, auf drei Zoll erhöht – eine klare Verbesserung gegenüber dem bisherigen einen Zoll.

Die Fähigkeit der Armee, zu schießen, wurde abgeschwächt. Die meisten Einheiten treffen nun nur noch auf die Vier oder höher, was dem klaren Fokus auf den Nahkampf entspricht. Dafür verfügen viele Fernkampfwaffen, abseits der Pistolen, über verschiedene Grade der Sonderregel Schnellfeuer. So trifft ein Chaos Land Raider nun zwar schlechter, seine Seelenzerschmetterer-Laserkanonen erhalten jedoch die Sonderregel Schnellfeuer 2, was für zusätzlichen Output sorgt. Auch die Chaosbrut der World Eaters unterscheidet sich von denen anderer Armeen. Sie kann eine Kundschafterbewegung von acht Zoll ausführen und darf nach dem Vorrücken direkt angreifen.

Angrons Waffen wurden ebenfalls angepasst. Sie verfügen nun über die Sonderregel Verheerende Verwundungen. Seine unterstützenden Auren wurden verändert, sodass beispielsweise bis zu sechs der acht Würfel der Armeeregel wiederholt werden dürfen. Eine andere Fähigkeit lässt Einheiten in seiner Nähe Modifikatoren auf Bewegungs- und Trefferwürfe ignorieren. Diese Änderungen sind interessant, wirken aber weniger unterstützend als die vorherigen Fähigkeiten. Auch die Wiederbelebungsmechanik wurde angepasst: Nach der Rückkehr ins Spiel verfügt Angron nur noch über acht Lebenspunkte – eine symbolische Zahl im Sinne Khornes.

Nun können die Berzerker noch weiter auf den Feind zu drängen, wenn diese Verluste erleiden
Nun können die Berzerker noch weiter auf den Feind zu drängen, wenn diese Verluste erleiden

Ein Blick auf den Schädelherrscher des Khorne zeigt, dass nun alle seine Fernkampfwaffen nur noch auf die Vier oder höher treffen. Doch das fällt kaum ins Gewicht, da seine Hades Gatling-Kanone über Schnellfeuer 6 verfügt – was unter normalen Bedingungen ähnliche Ergebnisse wie zuvor liefert, wenn man von Trefferhagel 1 absieht. Dieses massive Modell hat nun einen Bewegungswert von zwölf Zoll und kann sich über Geländestücke mit einer Höhe von bis zu vier Zoll hinwegbewegen. Als Idol des gesegneten Blutes sorgt es außerdem dafür, dass beim Wurf der Armeeregel ein zusätzlicher Würfel geworfen werden darf. Zudem wurde die Anzahl seiner Nahkampfattacken leicht erhöht.

Auch hier sind allgemein höhere Punktkosten im neuen Armeebuch zu beobachten. Diese wirken im Vergleich zur Death Guard jedoch weniger gerechtfertigt. Zwar handelt es sich bei den World Eaters um eine schnellere Armee, doch im Gegenzug hat sie deutliche Einbußen bei der Durchschlagskraft hinnehmen müssen. Deshalb bleibt zu hoffen, dass künftige Punkteanpassungen und Regelupdates mehr Balance schaffen und dieser kompromisslosen Nahkampfarmee gerecht werden.

Zwist in den eigenen Reihen – Die neuen Einheiten

Der Herr der Seuchen ist von Nurgle gesegnet.

Dieses neue Charaktermodell kann ausschließlich den Seuchenmarines angeschlossen werden. Ausgestattet mit einer bekannten Plasmapistole und einem gewaltigen Schwert, bringt es sechs Attacken mit Stärke Acht, solidem Durchschlag und zwei Schadenspunkten pro Treffer mit. Besonders durch die Sonderregeln Verheerende Verwundungen und Tödliche Treffer entfaltet die Waffe ihr volles Potenzial. Doch die Frage bleibt: Was leistet dieses Modell für die Armee insgesamt? Solange es einer Einheit angehört, kann diese nur dann als Ziel gewählt werden, wenn sich der Gegner innerhalb von 18 Zoll befindet – ein klarer defensiver Vorteil. Darüber hinaus erhöht sich die Reichweite der Armeeregel für dieses Modell um weitere drei Zoll, was es zu einer nützlichen Ergänzung für die taktische Tiefe macht. Dennoch reiht es sich in eine Riege weiterer unterstützender Charaktermodelle ein, von denen die Death Guard bereits mehrere Optionen besitzt.

Der Mordgebundene soll die reine Zerstörung in sich vereinen

Bereits im Vorfeld sorgte dieses Modell für etwas Aufmerksamkeit. Zu Beginn der eigenen Befehlsphase kann ein zuvor ausgeschaltetes Leibwachenmodell wieder ins Spiel zurückgebracht werden. Zusätzlich kann dieses Charaktermodell einmal pro Spiel seine Anzahl an Attacken um Drei erhöhen – was maximal neun Attacken ermöglicht – zusätzlich erhalten die Attacken die Sonderregel Verheerende Verwundungen. Das Waffenprofil ähnelt dem der Achtgebundenen, mit Stärke Acht sowie je zwei Punkten bei Durchschlag und Schaden. Schließt sich dieses Modell einer Einheit der Achtgebundenen an, bleiben deren Sonderregeln wie Kundschafter oder Schocktruppen erhalten. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack: Für ein Modell, das vom Geist eines Blutdürsters beseelt sein soll, fehlt es an Besonderheit. Die Ähnlichkeit zu regulären Achtgebundenen ist zu groß, wodurch die Figur droht, in der Masse unterzugehen. Es wirkt beinahe, als sei das Modell kurzfristig entwickelt worden, um das neue Armeebuch zu ergänzen.

Die Bluternter verehren die Zerfleischer und eifern diesen Dämonen nach!

Diese Einheit füllt nun eine Lücke der Armee, welche im Index noch bitter benötigt wurde. Ausgestattet mit der Sonderregel Infiltratoren ist sie in der Lage, gegnerische Infiltratoren strategisch einzuschränken und dadurch den eigenen Kundschafter-Einheiten mehr Spielraum zu verschaffen. Da Berzerker im neuen Armeebuch nur noch in Zehner- oder Zwanzigergrößen aufgestellt werden dürfen und kleinere Fünfertrupps nicht mehr möglich sind, entsteht hier eine neue taktische Möglichkeit. Die Einheit ist kostengünstig, klein und ideal für frühe Nahkampfgefechte – perfekt geeignet, um aus der Deckung heraus ins Getümmel zu stürmen. Zudem besitzt sie die Fähigkeit, auf gegnerische Vorstöße mit einer Reaktionsbewegung zu reagieren. Interessanterweise sind die Nahkampfwaffen der Bluternter sogar teilweise effektiver als jene der Berzerker, da sie über die Sonderregel Lanze verfügen.

Der Streit um die Gunst der Götter – Die neuen Armeeboxen

Jede der neuen Armeeboxen enthält selbstverständlich das jeweils neue Charaktermodell. Die Poxwrought Vector-Box der Death Guard überzeugt durch einen gelungenen Mix aus normaler bis schwerer Infanterie. Besonders die Seuchenmarines profitieren stark von den neuen Regeln und dürften sich künftig deutlich widerstandsfähiger auf dem Schlachtfeld behaupten. Ergänzt wird die Box durch zentrale Fahrzeuge, die in den Armeen des Seuchenvaters zweifellos einen festen Platz finden werden. Einziger kleiner Wermutstropfen: Die enthaltenen Blightlord Terminators wirken im Vergleich zu den Deathshroud Terminators etwas optional – vor allem im kompetitiven Bereich, wo letztere häufiger anzutreffen sind. Dennoch handelt es sich um eine solide und vielseitige Armeebox, die sowohl Einsteiger*innen als auch erfahrenen Spieler*innen einiges zu bieten hat.

Die Gorestorm Slaughterpack-Box der World Eaters bringt hingegen gleich zwei zentrale Schakhal-Einheiten mit. Diese zeichnen sich durch eine äußerst nützliche Sonderregel aus: Sie behalten die Kontrolle über Missionsziele, selbst wenn kein Modell mehr direkt darauf steht – ein entscheidender Vorteil für eine Armee, die konsequent in den Nahkampf drängt und selten auf Positionstreue setzt. Die beiden Schakhaleinheiten bilden so einen robusten Grundstock für nahezu jede World Eaters-Liste. Ergänzt wird das Set durch neun Achtgebundene, die flexibel entweder als reguläre oder als Erhabene Achtgebundene gebaut werden können. Der Bau gestaltet sich erfreulich unkompliziert, da beide Einheiten derzeit nur über ein gemeinsames Waffenprofil verfügen – man muss sich beim Zusammenbau also keine Gedanken über spezielle Waffenkombinationen machen. Diese Armeebox bietet damit nicht nur einen idealen Einstieg in verschiedenste Armeekonzepte der World Eaters, sondern auch ein hohes Maß an spielerischer Flexibilität. Für Fans der Söhne Khornes definitiv eine lohnende Überlegung.

Die harten Fakten:

  • Verlag: Games Workshop
  • Erscheinungsjahr: 2025
  • Sprache: Deutsch
  • Preis:
    • Codex: World Eaters 47,50 EUR
    • Codex: Death Guard 47,50 EUR
    • Armeebox: Gorestorm Slaughterpack 190,00 EUR
    • Armeebox: Poxwrought Vector 190,00 EUR
  • Bezugsquelle: Fachhandel, KuTaMi

 

Fazit: Death Guard

Der neue Codex der Death Guard überzeugt auf ganzer Linie. Die Einheiten sind spürbar mobiler geworden, zentrale Sonderregeln wurden beibehalten oder sogar gezielt verbessert. Besonders die deutlich erhöhte Widerstandskraft der Einheiten verleiht der Armee ein in sich stimmiges und rundes Profil. Der Codex wirkt vollständig, gut durchdacht und eröffnet sowohl Veteran*innen als auch Neueinsteiger*innen vielseitige Möglichkeiten. Auch die Armeebox Poxwrought Vector liefert eine solide Grundlage, insbesondere durch die starke Präsenz der Seuchenmarines und Fahrzeuge. Einziger Wermutstropfen bleibt der Anstieg der Punktkosten, der jedoch in Relation zu den zahlreichen Verbesserungen nachvollziehbar erscheint. Die Death Guard präsentiert sich somit als ausgereifte, thematisch stimmige Armee mit klarer strategischer Tiefe.

Fazit: World Eaters

Der Codex der World Eaters hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Trotz einiger interessanter Neuerungen, wie der verbesserten Beweglichkeit und der taktischen Flexibilität bestimmter Einheiten, wirken viele Änderungen wie ein Rückschritt gegenüber dem bisherigen Index. Besonders das Fehlen lang ersehnter Neuerungen wie Red Butchers oder neue berittene Einheiten enttäuscht langjährige Fans. Der Wegfall von Stärkeboni und der Verlust wichtiger Armeeregeln schmälern zudem die Schlagkraft im Nahkampf – der eigentlichen Paradedisziplin der World Eaters.

Die neue Armeebox Gorestorm Slaughterpack bietet jedoch mit ihren Schakhal-Einheiten und Achtgebundenen mehr als nur eine solide Grundlage für den Einstieg und punktet durch Spielbarkeit und Flexibilität. Insgesamt bleibt zu hoffen, dass kommende Punkteanpassungen und Regelupdates den Codex besser ins Gleichgewicht bringen und der kompromisslosen Natur Khornes gerechter werden

  • Größtenteils schöne, neue Modelle
  • Neue Armeebücher
  • Armeeboxen sind eine solide Grundlage für den Start oder die Erweiterung der jeweiligen Armee
 

  • Hohe Punktkosten
  • Manche Änderungen sind schwer nachvollziehbar

 

 

Artikelbilder: © Games Workshop
Layout und Satz: Roger Lewin
Lektorat: Lidia Strauch
Fotografien: Robert Wolfes
Dieses Produkt wurde kostenlos zur Verfügung gestellt.
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