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Im fünften Teil unserer Reihe nehmen wir erneut eine zentrale Einheit aus jedem Bündnis genauer unter die Lupe. Welche Taktiken entfalten ihr volles Potenzial? Wo liegen die besonderen Stärken und welche Schwachstellen sollten nicht außer Acht gelassen werden? Wie fügen sie sich in die Tabelle der bisherigen Speerspitzen ein?

Wir sind noch lange nicht am Ende angekommen, denn vier weitere Speerspitzen treten auf unseren Prüfstand und wollen sich im direkten Vergleich behaupten. In den vergangenen vier Teilen dieser Reihe konnten wir bereits einige Überraschungen erleben: Wir entdeckten unerwartete Stärken, unterschätzte Einheiten und Strategien, die sich als deutlich wirkungsvoller erwiesen haben als zunächst angenommen.

Triggerwarnungen

Gewalt, Krieg, Waffen, Runen, Tod

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Nun richtet sich unser Blick erneut auf das große Ganze. Aus jedem der vier Bündnisse, Ordnung, Chaos, Tod und Zerstörung, stellt sich eine ausgewählte Speerspitze der Analyse. Wie schlagen sich diese Formationen im Spiel? Können sie an die Leistungen ihrer Vorgänger anknüpfen oder vielleicht sogar neue Maßstäbe setzen?

Fyrslayer – Sagenträchtige Axtschar

Die Fyrslayer streben danach, durch außergewöhnliche Taten unsterblichen Ruhm zu erlangen und ihren Platz in den Chroniken ihrer Logen zu sichern. Auf dieser Suche ziehen legendäre Axtscharen als umherwandernde Krieger durch die Reiche. Angeführt werden sie von einem Schlachtenschmied, der ihre Heldentaten bezeugt und die Würdigsten schließlich in der Fyrhalle ehrt, sodass ihre Namen für kommende Generationen bewahrt bleiben.

Im Kampf setzen Axtscharen auf rohe Gewalt und unerschütterlichen Mut. Gefahr schreckt sie nicht ab, vielmehr stürzen sich besonders die Vulkit-Berserker ohne Zögern auf jeden Feind. Ihre Widerstandskraft und die Macht der in ihr Fleisch eingebrannten Runen halten sie selbst in den härtesten Schlachten auf den Beinen. Währenddessen inspiriert der Schlachtenschmied seine Gefährten mit Geschichten gefallener Helden an. Geschützt von treuen Berserkerwächtern, kämpft er Seite an Seite mit der Schar und trägt selbst zur Vernichtung ihrer Gegner bei.

Fyrslayer, Sagenträchtige Axtschar – Armeezusammenstellung Speerspitze

  • 1 Schlachtenschmied (General)
  • 5 Berserkerwächter
  • 5 Vulkit-Berserker
  • 5 Vulkit-Berserker
  • 5 Vulkit-Berserker
  • 5 Vulkit-Berserker

Stärken der Speerspitze

  • Armeefähigkeiten stärken Nahkampf
  • Gut im Nahkampf
  • Der General kann Modelle wiederbeleben

Schwächen der Speerspitze

  • Schlechter Schutzwurf
  • Keine Magie
  • Keine regulärer Fernkampf

Einstiegsfreundlichkeit

  • Gut für Anfänger*innen

Im Gegensatz zu ihren technologisch fortschrittlichen Verwandten, den Kharadron Himmelsherrschern, bleiben die Fyrslayer ihren traditionellen Wurzeln treu und kämpfen mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Die Speerspitze Sagenträchtige Axtschar setzt vollständig auf Infanterie und ist klar auf den Nahkampf spezialisiert. Bereits beim ersten Blick auf die Streitmacht wird deutlich, worauf ihr Schwerpunkt liegt. 26 bärtige Krieger, bewaffnet mit Äxten und voller Kampfeslust, ziehen entschlossen in die Schlacht. Mit ihrer Modellanzahl bewegt sich die Speerspitze im soliden Mittelfeld zwischen einer Massenarmee und einer Elite-Streitmacht. Besonders stark ist ihr Potenzial im Nahkampf. Unterstützt wird dies durch die einzigartige Kampfeigenschaft der Fyrslayer. Zu Beginn einer Runde können Spieler*innen würfeln, um eine von vier möglichen Verbesserungen zu erhalten. Jede dieser Fähigkeiten besitzt eine normale und eine verstärkte Version. Wird eine 6 gewürfelt, tritt direkt die stärkere Variante in Kraft und verleiht der Armee zusätzliche Schlagkraft.

Schwächen zeigen sich jedoch ebenfalls deutlich. Die Sagenträchtige Axtschar verfügt über keinen regulären Fernkampf und besitzt zudem keine Möglichkeit, zerstörte Einheiten zurückzuholen. Hinzu kommt ein eher schwacher Schutzwurf, wodurch die Fyrslayer anfällig gegenüber gegnerischem Beschuss sind.

Erfolgreich gespielt wird die Speerspitze daher meist sehr offensiv. Mit der Regimentsfähigkeit Magmatunnel können zwei Einheiten nahe an feindlichen Modellen aufgestellt werden, um diese frühzeitig in Nahkämpfe zu verwickeln. Das ist besonders wertvoll, da sich die Fyrslayer mit lediglich 4 Zoll Bewegung eher langsam über das Schlachtfeld bewegen. Alternativ kann die Fyrstahl-Wurfaxt gewählt werden. Dadurch erhalten Einheiten eine begrenzte Fernkampfoption auf 10 Zoll Reichweite. Für jede ausgewählte Einheit wird ein Würfel geworfen, bei einer 4+ erleidet das Ziel W3 tödliche Verwundungen. Durch die öffentliche Nahkampf-Ausrichtung und Kampfeigenschaften ist die Speerspitze für Anfänger*innen gut spielbar und interessant.

Klingen des Khorne – Blutgeschworene Pilger

Die Blutgeschworenen Pilger zählen zu den fanatischsten Anhängern Khornes. Vom Blutgott mit besonderer Gunst bedacht, ziehen sie als brutale Kriegerscharen durch die Reiche und verehren ihren Herrn durch unaufhörliches Gemetzel. Für sie ist das Schlachtfeld ein heiliger Ort, auf dem das vergossene Blut der Gefallenen als Opfergabe dient. Viele ihrer Taten folgen festen Ritualen, da sie glauben, dass jeder getötete Feind Khornes Macht in der Welt stärkt. Angeführt von wahnsinnigen Mordpriestern stürmen die Krieger ohne Furcht vor dem Tod in die Schlacht. Blutjäger und Blutkrieger treiben ihre Gegner erbarmungslos zurück und hinterlassen verwüstete Landstriche, die dem Blutgott geweiht werden. Unterstützt werden sie häufig von Schädelbrechern, wilden Einzelgängern, die sich nur für kommende Kämpfe einer Horde anschließen. Die Blutgeschworenen Pilger bilden die Elite unter Khornes Sterblichen, eine unaufhaltsame Welle aus Stahl, Wut und fanatischem Glauben, die niemals zurückweicht.

Klingen des Khorne, Blutgeschworene Pilger – Armeezusammenstellung Speerspitze

  • 1 Mordpriester (General)
  • 5 Blutkrieger
  • 5 Blutkrieger
  • 10 Nachtjäger
  • 3 Schädelbrecher

Stärken der Speerspitze

  • Potenzial, viel Schaden im Nahkampf anzurichten
  • Starke Kavallerie
  • Verstärkungsregel

Schwächen der Speerspitze

  • Kein Fernkampf
  • Keine Magie
  • Anfälliger Held

Einstiegsfreundlichkeit

  • Gut für Anfänger*innen

Die Klingen des Khorne verkörpern die Ideale ihres Chaosgottes perfekt: Sie bringen Aggression und brutale Nahkämpfe. Mit insgesamt 24 Miniaturen bietet die Speerspitze eine solide Modellanzahl und bewegt sich damit zwischen elitären Streitkräften und klassischen Massenarmeen. Dadurch verfügt sie über genügend Einheiten, um Missionsziele zu sichern, ohne dabei an Schlagkraft einzubüßen. Eine ihrer zentralen Mechaniken sind die Blutzehnt-Punkte. Immer wenn eine Einheit zerstört wird, unabhängig davon, ob es sich um eine eigene oder gegnerische Einheit handelt, erhält die Speerspitze einen dieser Punkte. Ganz nach Khornes Lehre zählt allein das vergossene Blut. Die gesammelten Punkte können anschließend für verschiedene Vorteile ausgegeben werden. Besonders nützlich ist beispielsweise eine zusätzliche Bewegung von 6 Zoll in der Heldenphase, mit der wichtige Angriffe vorbereitet oder Missionsziele schneller erreicht werden können. Der geschickte Einsatz dieser Ressource ist entscheidend, um das volle Potenzial der Speerspitze auszuschöpfen.

Während die gesamte Armee im Nahkampf überzeugt, stechen die Schädelbrecher besonders hervor. Die schwer gepanzerte Kavallerie zählt zu den widerstandsfähigsten Einheiten im ganzen Speerspitzen-Format. Mit einem Ausdauerwert von 5 und einem Schutzwurf von 2+ kann sie enorme Mengen an Schaden absorbieren. Da viele Speerspitzen-Armeen nur begrenzten Zugriff auf tödliche Verwundungen haben, fällt es Gegnern oft schwer, die Einheit zuverlässig auszuschalten. Dadurch werden die Schädelbrecher häufig zum entscheidenden Faktor einer Partie. Spielerisch verfolgt die Speerspitze einen einfachen, aber effektiven Plan, schnell auf feindliche Einheiten zustürmen und sie im Nahkampf überwältigen. Gleichzeitig können feindliche Einheiten von wichtigen Missionszielen verdrängt oder dauerhaft gebunden werden. Dank ihrer robusten Kavallerie, der flexiblen Blutzehnt-Punkte und ihres geradlinigen Spielstils eignet sich die Armee hervorragend für Einsteiger*innen.

Soulblight Gravelords – Knochenhorde Gruftheer

Die Knochenhorden Gruftheere stellen die höchste Form militärischer Macht innerhalb der Grabhügelkönigreiche dar. Sie entstehen, wenn ein Fluchfürst die gesamte Stärke seines Reiches zum Krieg versammelt und die untoten Bewohner seinem lautlosen Ruf folgen. Ehemalige Krieger, Adlige und einfache Untertanen greifen erneut zu Klingen, Speeren und Schilden, um den Willen ihres unsterblichen Herrschers auszuführen. In geordneten Reihen marschieren sie ohne Furcht, Erschöpfung oder Zweifel in die Schlacht und bilden eine unerbittliche Streitmacht, die den Feinden des Todesreiches entgegensteht. Ihr Einsatz dient letztlich dem großen Ziel Nagashs, des Großen Nekromanten. Sein Streben gilt der vollständigen Unterwerfung der Reiche der Sterblichen, die er in ein lebloses Land verwandeln will, ein Reich des Todes, das seinem Anspruch auf absolute Herrschaft entspricht. Doch die Verwirklichung dieses Plans erweist sich als weitaus schwieriger, als Nagash es sich einst vorgestellt hat. Mächtige Götter, uralte Monster und andere Herrscher erheben ebenfalls Anspruch auf die Reiche und ihre Bewohner. Zudem klammern sich die Sterblichen hartnäckig an ihr Leben. Selbst innerhalb seiner eigenen Reihen sieht sich Nagash mit Ehrgeiz, Verrat und Eigeninteressen seiner Befehlshaber konfrontiert, die seine Vision immer wieder gefährden.

Soulblight Gravelords, Knochenhorde Gruftheer – Armeezusammenstellung Speerspitze

  • 1 Fluchfürst (General)
  • 5 Grabhügelritter
  • 10 Grabhügelwachen
  • 10 Skelette der Knochenhorde
  • 10 Skelette der Knochenhorde

Stärken der Speerspitze

  • Armeeregeln lässt Modelle zurückbringen
  • Verstärkungsregel
  • Alle Einheiten haben Rettung

Schwächen der Speerspitze

  • Mittelmäßige Schutzwürfe
  • Kein Fernkampf
  • Keine Magie

Einstiegsfreundlichkeit

  • Gut für Anfänger*innen

Das Knochenhorde Gruftheer reiht sich mit seinen 36 Modellen in die Kategorie der Massespeerspitzen von Age of Sigmar ein. Wie viele andere untote Streitkräfte setzt auch diese Speerspitze auf die Kombination aus hoher Modellanzahl und bemerkenswerter Widerstandsfähigkeit. Thematisch verkörpert sie die geballte Macht der Fluchfürsten und ihrer untoten Untertanen, die unermüdlich in den Krieg ziehen. Der Kern der Speerspitze besteht aus zahlreichen Infanteriemodellen, die zwar über niedrige Schutzwürfe verfügen, diesen Nachteil jedoch durch besondere Regeln ausgleichen. Dank der Verstärkungsregel sowie der Fähigkeit der Skelette, sich am Ende des Zuges zu heilen und gefallene Modelle zurückzubringen, bleibt die Armee lange kampffähig. Zusätzlich verfügt jede Einheit über einen Rettungswurf von 6+, was ihre Überlebensfähigkeit weiter erhöht.

Auch die Grabhügelwache weiß zu überzeugen. Mit ihrem Wuchtwert und der Fähigkeit Kritisch (Tödlich) kann sie selbst schwer gepanzerte Gegner unter Druck setzen und erheblichen Schaden verursachen. Besondere Aufmerksamkeit verdient jedoch die Kavallerie. Die fünf Reiter besitzen jeweils einen Ausdauerwert von 3, einen Schutzwurf von 4+ und können am Ende des Zuges ein verlorenes Modell zurück in die Einheit bringen. Dadurch entwickeln sie sich zu einem äußerst zähen Hindernis auf dem Schlachtfeld. Strategisch eignet sich das Knochenhorde Gruftheer hervorragend zum Halten von Missionszielen. Durch seine hohe Modellzahl, die starke Regeneration und die Fähigkeit, Verluste abzufedern, kann es konstant punkten und Gegner*innen unter Zugzwang setzen. Die überschaubaren Regeln und die hohe Fehlertoleranz machen die Speerspitze zudem zu einer ausgezeichneten Wahl für Anfänger*innen.

Orruk Kriegsclans – Eisenkiefa Moschmob

Moschmobs gehören zu den typischsten Kriegsverbänden der Eisenkiefa. Sie entstehen meist spontan, wenn ein Megaboss beschließt, dass es Zeit für eine ordentliche Prügelei ist. Anders als streng organisierte Armeen setzen sich diese Truppen aus Orruks zusammen, die sich aus Lust auf Kampf und Zerstörung um einen starken Anführer versammeln. Ein Moschmob kann dabei sowohl den Beginn eines neuen Waaagh als auch die Überreste eines bereits tobenden Feldzugs darstellen. Entscheidend ist lediglich, dass ein kampfeslustiger Boss vorangeht und genügend Orruks bereit sind, ihm zu folgen. An der Spitze steht ein Megaboss, um den sich die härtesten und aggressivsten Krieger scharen. Besonders häufig sind Wutprotze vertreten, wilde Kämpfer, die auf schwere Rüstung verzichten, um schneller in den Nahkampf zu gelangen. Ergänzt werden sie oft von Platt’nhelmen, die wichtige Positionen auf dem Schlachtfeld sichern und verteidigen. Dadurch können sich die übrigen Orruks ganz auf das Kämpfen konzentrieren.

Sobald ein Moschmob in die Schlacht stürmt, hinterlässt er eine Spur der Verwüstung. Das Krachen von Waffen, das Splittern von Knochen und die Rufe der Kämpfer locken weitere Orruks an. Besonders Kraftprotz-Mobs schließen sich gern dem Getümmel an. Entschlossen, keinen Kampf zu verpassen, werfen sie sich mit voller Wucht auf den Feind, dessen Reihen oft schon beim Anblick dieser brutalen Krieger ins Wanken geraten.

Orruk Kriegsclans, Eisenkiefa Moschmob – Armeezusammenstellung Speerspitze

  • 1 Megaboss (General)
  • 3 Wutprotze
  • 5 Platt‘nhelme
  • 5 Platt‘nhelme
  • 5 Kraftprotze

Stärken der Speerspitze

  • Gute Schutzwürfe
  • Starke Nahkämpfer
  • Gute Ausdauerwerte

Schwächen der Speerspitze

  • Kein Fernkampf
  • Keine Magie
  • Keine Kavallerie

Einstiegsfreundlichkeit

  • Gut für Anfänger*innen

Die Speerspitze der Orruk Kriegsclans verkörpert die rohe Gewalt der Eisenkiefa in ihrer reinsten Form. Mit ihren massigen Körpern, schweren Rüstungen und gewaltigen Waffen sind die Orruks nicht nur optisch beeindruckend, sondern spiegeln auch auf dem Spielfeld perfekt den aggressiven Hintergrund ihrer Fraktion wider. Diese Speerspitze setzt auf Widerstandskraft und kompromisslose Nahkampfkraft. Besonders hervorzuheben sind die hervorragenden Schutzwürfe der Armee. Mit einem Schutzwert von 3+ gehören die Einheiten zu den widerstandsfähigsten Modellen im Speerspitzen-Format und können selbst heftigen Angriffen lange standhalten. Im Nahkampf zeigen die Eisenkiefa dann ihre wahre Stärke. Dank zahlreicher Attacken und hoher Schadenswerte können sie sowohl große Horden als auch elitäre Einheiten effektiv bekämpfen und in kurzer Zeit ausschalten.

Der Kampf tobt
Der Kampf tobt

Angeführt wird die Streitmacht von einem Megaboss, der selbst für mächtige Helden und Monster eine ernstzunehmende Bedrohung darstellt. Mit acht Attacken und einem Schadenswert von 2 kann er bei erfolgreichen Würfen verheerenden Schaden verursachen. Sein Ausdauerwert von 8 und der starke Schutzwurf machen ihn zudem äußerst schwer auszuschalten. Eine wichtige taktische Rolle übernehmen die Kraftprotze. Sie eignen sich hervorragend zur Kontrolle von Missionszielen, da sie gegnerischen Einheiten mit Kontrollwert 1 das Halten dieser Ziele verwehren können. Dadurch sind sie insbesondere gegen zahlenstarke Armeen wie die Knochenhorde sehr effektiv. Dank ihrer starken Profile und leicht verständlichen Regeln ist diese Speerspitze auch für Einsteiger*innen eine ausgezeichnete Wahl.

Bonus/Downloadcontent

Ein Teil bereits veröffentlichter Speerspitzen
Ein Teil bereits veröffentlichter Speerspitzen

Aktuell stehen auf der Warhammer-Community-Website eine ganze Reihe von Downloads bereit. Fraktionssets und Regelupdates werden ebenfalls auf der Webseite veröffentlicht, sodass die Speerspitzen stets aktuellgehalten werden können.

Abschluss-Ranking

Mit dem Hinzukommen von vier weiteren Speerspitzen erhält die bisherige Rangliste neue Dynamik. Die Fyrslayer erkämpfen sich den achtzehnten Platz. Dank ihrem Nahkampfpotenzial können sie viel Schaden anrichten, aber die langsame Bewegung und der niedrige Schutzwurf lassen die Speerspitze zu schnell ausdünnen und damit frühzeitig schwächen.

Die Klingen des Khorne springen direkt auf Platz sechs, durch ihre widerstandfähige Kavallerie und das hohe Schadenspotenzial können sie lange im Spiel bleiben und punkten. Aber auch hier fehlt der Fernkampf und so könnten schnelle Einheiten die eigenen ausmanövrieren und dadurch schwächen.

Die Knochenhorde ist in etwa genauso stark wie die Blutdrangjagd: Jede hätte die Möglichkeit, die andere zu schlagen und somit sind sie gleichwertig – allein die starke Kavallerie der Blutritter hat der Knochenhorde den dritten Platz streitig gemacht. Ansonsten kann diese Speerspitze es mit jeder aufnehmen.

Und wieder erkämpft sich eine Speerspitze aus dem Bündnis der Zerstörung eine gute Platzierung. Der Eisenkiefa Moschmob gehört zu den stärksten Speerspitzen. Ihre Widerstandfähigkeit und Schadenverursachung suchen ihresgleichen. Der starke Held tut sein Übriges: Diese Speerspitze kann jede andere schlagen und gehört eindeutig zu den Top-Auswahlen des Spiels.

Wie bereits im vorherigen Artikel erwähnt, sollte man stets bedenken, dass Age of Sigmar ein Würfelspiel ist und damit immer ein gewisses Maß an Zufall beinhaltet. Aus diesem Grund ist die folgende Bewertung der vorgestellten Speerspitzen nicht als unumstößliches Urteil zu verstehen, sondern als eine fundierte Einschätzung ihrer Stärken und ihres Potenzials unter durchschnittlichen Spielbedingungen.

Auf- und Abstieg

  1. Mondwahn-Gits – Mondsuchtmob
  2. Orruks Kriegsclans – Eisenkiefa Moschmob
  3. Soulblight Gravelords – Blutdrangjagd
  4. Soulblight Gravelords – Knochenhorde Gruftheer
  5. Ogor-Schlundstämme – Tyrannengebrüll
  6. Klingen des Khorne – Klingen des Khorne
  7. Madensippe des Nurgle – Ödschar
  8. Skaven – Warpblitzschwarm
  9. Behemats Söhne – Wallbrecher
  10. Seraphon – Sternenpanzerheer
  11. Höfe der Leichenfresser – Aaskreuzzug
  12. Städte Sigmars – Kastellitenkompanie
  13. Nachtspuk – Sensenheer
  14. Hedoniten des Slaanesh
  15. Skaven – Nagschmausschwarm
  16. Orruks Warclans – Sumpfschleichabande
  17. Knochenlegionen der Ossiarch – Zwangsvollstrecker-Echelon
  18. Fyerslayer – Sagenträchtige Axtschar
  19. Stormcast Eternals – Wachsame Bruderschaft
  20. Himmelsherrscher der Kharadron – Himmelschlagverband

Artikelbilder: © Games Workshop Ltd.
Layout und Satz: Mika Eisenstern
Lektorat: Alexa Kasparek

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