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Firefight ist eine schnelle, taktische Alternative zu Warhammer 40K und wächst mit der neuen Starterbox Edge of Sanity weiter. Hier treffen die hochentwickelten Asterians auf die albtraumhaften Nightstalkers. Neue Regeln, raffinierte Mechaniken und ein volles Regelbuch – wir haben getestet, ob sich der Einstieg in das Sci-Fi-Skirmish lohnt.

Längst haben sich Mantic Entertainment zu einem ernst zu nehmenden Player auf dem Tabletop-Markt entwickelt. Der Science-Fiction Massen-Skirmisher Firefight, welcher ursprünglich unter dem Titel Warpath begann, hat inzwischen viele Anpassungen durchlaufen und die Zahl der spielbaren Fraktionen nimmt immer weiter zu. Hier kommen nicht nur klassische Menschen, Super-Menschen, Orks oder Weltraumzwerge zum Einsatz. Die neue Zwei-Spieler-Starter-Box Edge of Sanity liefert neben den bereits lang etablierten Asterians als zweite Fraktion die Nightstalkers. Wie sich diese transdimensionalen Alptraumwesen im Spiel schlagen und ob sich der Kauf der Box lohnt, haben wir überprüft.

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Das ist drin

Edge of Sanity wird in einem stabilen Karton geliefert, welcher in einer schön gestalteten Einschubbox steckt. Darauf abgebildet ist ein epischer Kampf der beiden enthaltenen Fraktionen. Auf der Rückseite ist der Inhalt der Box abgebildet, wobei die Modelle auf der Darstellung bereits zusammengebaut und bemalt sind. Neben einem kurzen Einführungstext ist der Inhalt hier auch aufgelistet.

Der Karton ist prall gefüllt. Die Modelle der Asterians und der Nightstalker bestehen überwiegend aus Hartplastik und werden in Gussrahmen geliefert. Auch die Bases mit 25 mm Durchmesser sind aus Hartplastik. Die 40 mm Bases sind aus MDF. Die beiden Kommandoauswahlen sind aus Resin und werden noch am Angussblock geliefert.

Beim enthaltenen Regelwerk handelt es sich um das vollwertige Regelbuch in der Edition 2.5. Auch die Marker aus solider Pappe im Ausdrückrahmen, welche dem Regelbuch standardmäßig beiliegen, sind im Set enthalten. Außerdem gibt es ein Einführungsheft mit acht Seiten, welches zwei Armeelisten mit vorgeschlagener Ausrüstung der enthaltenen Modelle, Bauanleitungen, ein Einführungsszenario und eine Kurzübersicht über die wichtigsten Regeln enthält.

Natürlich dürfen auch die achtseitigen Würfel, welche auch bei Halo: Flashpoint genutzt werden, nicht fehlen und sechsseitige Kommandowürfel sind auch dabei.

Insgesamt bietet Edge of Sanity eine Ersparnis von über 50 Prozent gegenüber dem Einzelkauf, auch wenn es sich bei den Modellen teilweise um Splitboxen handelt. Die Modellzahl entspricht also teilweise nicht der in den Einzelboxen.

Die Modelle

Für beide Fraktionen sind jeweils 37 spielbare Modelle enthalten und die vorgeschlagene Armeezusammenstellung erreicht 660 Punkte.

Die 20 Marionettes bilden das Herzstück der Asterians. Sie können mit allen drei Spezialwaffen ausgestattet werden. Ihre Körper sind bereits aus dem Gussrahmen entfernt und werden separat in einer Tüte geliefert – vermutlich wegen der Splitboxen. Pro fünf Marionettes gibt es einen Gussrahmen mit allen benötigten Teilen (Arme, Waffen, Köpfe). Zudem enthält jeder Rahmen zwei Drohnen, aber nur eine Base mit Flugstab. Wer flexibel bleiben will, kann mit Magneten beide Varianten nutzbar machen.

Der Zusammenbau der Marionettes ist dank der Anleitung nicht weiter kompliziert. Für die Drohnen ist leider keine Anleitung dabei, aber mit vorheriger Begutachtung der Abbildungen der fertigen Modelle ist auch dies nicht weiter kompliziert. Darüber hinaus ist auch noch ein weiteres Modell enthalten, welches auf die Drohnenunterhälfte geklebt, beziehungsweise mit Magneten befestigt werden kann. Worum es sich dabei handelt, erschließt sich aber leider nicht. Die Qualität der Modelle ist ordentlich, auch wenn Details teilweise etwas flach sind.

Für mehr Durchschlag sorgen die sechs Cypher, welche ebenfalls über alle Spezialwaffenoptionen verfügen und wahlweise auch als Cypher Wardens für den Einsatz auf kurzer Reichweite gebaut werden können. Das Begleitheft schlägt den Bau von drei Cyphers und drei Wardens vor. Auch hier ist der Zusammenbau nicht weiter kompliziert und die Anleitung ist eine gute Hilfe. Der Detailgrad ist mit dem der Marionettes vergleichbar.

Etwas aus der Art schlagen die sechs Matsudan. Diese schwergewichtigen Reptiloiden tragen schwere Waffen, welche sie über ihren fülligen Wanst wuchten. Bei der Anleitung ist die Abbildung der Teile auf Grund der Perspektive nicht optimal, aber mit etwas Geduld kommt man auch hier zurecht.

Angeführt werden die Asterians von einem Cypher Prime. Da das Modell aus Resin besteht, empfiehlt sich das vorherige Waschen mit milder Seifenlauge. Der Zusammenbau klappt mit Sekundenkleber problemlos, auch wenn wir empfehlen, die Arme an den Schultern zu stiften.

Als Basis der Nightstalkers dienen die 20 Scarecrows, welche auch als Spectres gebaut werden können. Das Begleitheft schlägt jeweils zehn der beiden Varianten vor. Mit ihren Köpfen, welche nur aus einem Maul zu bestehen scheinen, erinnern sie ein wenig an Venom aus dem Marvel-Multiversum. Ledrige Masken und Hüte sorgen weiter für ein schauriges Aussehen.

Die Reapers stehen auf 40-mm-Bases und wirken sehr dynamisch. Ihre langen Sprungbeine unterstreichen dies und klauenbewährte Arme und zusätzliche auf dem Rücken befestigte Gliedmaßen, welche an eine Fangschrecke erinnern, lassen sie bedrohlich wirken. Auch sie haben die für die Fraktion typischen Nur-Maul-Köpfe. Beim Zusammenbau empfehlen wir das Arbeiten in mehreren Schritten. Wenn die Verbindungen der filigranen Teile zwischen den Schritten noch nicht ausgehärtet sind, kann dies teilweise zu Frust führen.

Die dicken Brocken der Nightstalkers sind die Butchers und die Ravagers. Sie werden aus den gleichen Gussrahmen gebaut und unterscheiden sich durch die Wahl der Bewaffnung. Im Set sind genug Teile für sechs Modelle enthalten, wobei auch hier wieder die Verwendung von jeweils drei der beiden Varianten vorgeschlagen wird. Dank großer Klebeflächen ist der Zusammenbau keine Schwierigkeit.

Als Kommandoauswahl dient bei den Nightstalkers ein Shade aus Resin. Wie schon beim Prime empfiehlt sich das vorherige Waschen. Beim Verkleben kamen wir hier aber ohne Stifte aus. Der Shade unterscheidet sich im Design deutlich von den übrigen Modellen der Nightstalkers und scheint aus mehreren Mäulern zu bestehen. Die Details sind scharf und die Passgenauigkeit ist sehr gut.

Bei den großen Modellen sind die Angussäste zum Teil sehr massiv.

Bei allen Modellen im Set sind uns keine übermäßigen Gussgrate oder Nähte aufgefallen. Wo vorhanden, ließen sie sich gut entfernen. Nur bei den größeren Modellen waren die Angussstellen im Gussrahmen zum Teil sehr massiv, sodass hier mit dem Knipper ordentlich Material entfernt werden musste.

Das Regelbuch

Bei den Regeln handelt es sich um das vollwertige Regelbuch.

Das Softcoverbuch umfasst 224 Seiten in Vollfarbe und macht einen guten Eindruck. Die eigentlichen Regeln finden auf unter 50 Seiten Platz und sind gut strukturiert. Zum leichteren Lernen sind sie in gut voneinander getrennte Absätze unterteilt und Tabellen und schematische Darstellungen von Spielsituationen helfen beim Verständnis. Enthalten sind neben dem vollen Regelwerk auch die Armeelisten aller Fraktionen, mit Ausnahme der im Set enthaltenen Nightstalkers. Diese sind nämlich so neu, dass sie hier noch nicht berücksichtigt wurden. Für spannende Spiele liefert das Buch insgesamt 16 Missionen, von denen acht für gut ausbalancierte kompetitive Spiele gedacht sind. Die übrigen acht Missionen sind eher narrativ und für spaßige Spiele, die eine Geschichte erzählen, gedacht. Am Ende des Buches wird auf 36 Seiten der Hintergrund des Warpath-Universums erzählt.

In die Sphären – Die Welt von Warpath

Firefight spielt im Warpath-Universum, bei welchem es sich um eine dystopische Zukunft handelt. Die Menschheit hat die Erde längst verbraucht und als öde Wüste zurückgelassen. Längst wurden viele weitere Systeme besiedelt und den Hut haben große Konzerne auf, welche immer auf Profit aus sind. Verbunden werden die Menschheit und integrierte Alien-Rassen durch die Galactic Co-Prosperity Sphere (GCPS). Ausgehend vom Kern, in welchem sich auch die alte Erde befindet, unterteilt die GCPS den bekannten Raum in mehre Sphären, welche sich in unregelmäßigen Ringen um den als erste Sphäre bezeichneten Kern anordnen. Je weiter es in die äußeren Ringe geht, um so gefährlicher wird es, aber es ist dort auch mehr Geld zu machen.

Das Warpath-Universum unterteilt sich in verschiedene Sphären.

Die im Set enthalten Asterians sind eine sehr alte und sehr fortschrittliche Rasse, welche in der vierten Sphäre leben. Sie streben nach Harmonie und Ausgeglichenheit und verabscheuen kriegerische Auseinandersetzungen. Dies bedeutet aber nicht, dass sie nicht kämpfen, wenn sie es müssen. Im Kampf betreten sie meist nicht selbst die Schlachtfelder, sondern lassen sich von ferngelenkten Avataren, Drohnen oder den kriegerischen Matsudan vertreten.

Die Nightstalkers stammen aus einer anderen Dimension und betreten den Realraum durch Portale, um sich von der Angst ihrer Opfer zu nähren. Die Angst vor ihnen dient ihnen dabei nicht nur als Nahrung, sondern scheint ihnen auch die Möglichkeit zum Übertritt in den Realraum zu bieten.

Neben den in Edge of Sanity enthaltenen Asterians und Nightstalkers bietet Firefight aktuell sieben weitere spielbare Fraktionen.

Die Regeln

Firefight ist ein einheitenbasierter Skirmisher. Gespielt wird also mit Einheiten, die in Formation bleiben müssen, sich sonst aber frei bewegen können. Gespielt wird bei kleineren Spielen bis 1250 Punkten auf einem Spielfeld von 48 x 48 Zoll. Für größere Spiele wird ein Spielfeld von 72 x 48 Zoll empfohlen. Die Standardspielgröße sind 1500 Punkte. Die im Spiel verwendete Einheit für Entfernungen ist Zoll und es darf zu jedem Zeitpunkt gemessen werden.

Vor dem Spiel müssen Spielende ihre Armee mit der vorher vereinbarten Punktegrenze zusammenstellen. Eine Armee muss mindestens eine Einheit aus dem Bereich Command enthalten. Für jede Einheit aus dem Bereich Troop kann wahlweise eine Einheit aus dem Bereich Command oder aus dem Bereich Special gewählt werden. Für jede zweite Troop-Einheit kann außerdem eine Einheit aus dem Bereich Support in die Armee aufgenommen werden.

Vor dem Spiel kann eine Mission ausgewählt oder per Zufall bestimmt werden. Nach dem Aufstellen des Spielfeldes wird per Würfelprobe bestimmt, wer die Initiative bekommt. Wer die Initiative hat, wählt die Spielfeldseite aus, stellt zuerst auf und beginnt den ersten Zug.

Rundenablauf in Firefight

  • Kommandowürfel werfen: Anzahl der verfügbaren Kommandopunkte für die Runde bestimmen.
  • Einheiten aktivieren: Beginnend mit der Initiativepartei werden Einheiten abwechselnd aktiviert, bis alle agiert haben.
  • Aktionsmöglichkeiten pro Aktivierung:
  • 1 lange Aktion oder
  • 2 kurze Aktionen (nicht doppelt dieselbe Aktion)

 

Bewegung

Eine Einheit kann sich gerade oder in Bögen bewegen. Zuerst wird der Leader bewegt, danach folgen die restlichen Modelle in einer Formation von maximal drei Zoll um ihn herum. Dabei spielt ihr eigenes Bewegungsmaximum keine Rolle. Das beschleunigt das Spiel. Eine Bewegung darf niemals näher als 1 Zoll an ein gegnerisches Modell heranführen – außer für einen Nahkampf.

Bei einer Bewegung zählt der Laufweg des Leaders.

Fernkampf

Mit der kurzen Aktion Shoot/Blaze Away und der langen Aktion Steady Aim können Fernkampfangriffe durchgeführt werden. Hierfür werden Sichtlinien immer vom Leader zum nächsten sichtbaren Modell der Zieleinheit gezogen. Kann zu weniger als der Hälfte der Zieleinheit vom Leader eine ununterbrochene Linie gezogen werden, profitiert die Einheit von Deckung und der Trefferwurf wird erschwert. Da die Entfernung vom Leader gemessen wird, kann es auch hier passieren, dass Modelle der Einheit schießen dürfen, die eigentlich zu weit entfernt sind oder umgekehrt. Modelle mit mehreren Waffen dürfen alle ihre Waffen abfeuern. Steady Aim kann einen beliebigen negativen Modifikator, beispielsweise durch Deckung, ignorieren.

Auch Sichtlinien werden vom Leader aus gezogen.

Blaze Away ist eine besondere Form der Schussattacke, welche nur mit Waffen mit dem entsprechenden Keyword möglich ist. Waffen, die mit Blaze Away eingesetzt werden, verleihen einen zusätzlichen Würfel, treffen aber nur auf die Acht. Treffer werden normal abgehandelt. Wird mindestens ein Treffer erzielt, bekommt die Zieleinheit einen Pin Marker.

Nahkampf

Für den Nahkampf gibt es keine eigene Aktion. Stattdessen wird ein Nahkampf automatisch ausgelöst, wenn eine Einheit sich in Basekontakt mit einer gegnerischen Einheit bewegt. Erfolgt dies durch einen Sprint wird diese als Charge bezeichnet. Verschiedene Faktoren können die Angriffsreihenfolge und das Wurfergebnis im Nahkampf modifizieren.

Ein Nahkampf erfordert Baskontakt.

Eine angegriffene Einheit kann eine Reaktion wählen, sofern sie keinen Pin Marker haben. Dies kann, je nach Ausrüstung, eine Schussattacke sein, der Versuch, sich durch eine Rückwärtsbewegung dem Nahkampf zu entziehen, oder auch ein Gegenangriff.

Im Nahkampf kämpfen immer beide Seiten, in der durch die Nahkampfsituation festgelegte Reihenfolge. Am Ende eines Nahkampf lösen sich die Einheiten immer voneinander, wobei die Art der Bewegungen durch das Nahkampfergebnis bestimmt werden.

Hit the Dirt

Bei Hit the Dirt handelt es sich um eine kurze Aktion und verleiht der Einheit einen HtD Marker. Dadurch ist die Einheit im Fernkampf schwerer zu treffen. Erhält eine Einheit einen Pin Marker, darf sie außerdem eine kostenlose Hit-the-Dirt-Aktion durchführen.

Overwatch

Overwatch ist eine kurze Aktion und erlaubt es Einheiten, auch dann eine Nahkampfreaktion zu wählen, wenn sie einen Pin Marker haben. Allerdings müssen sie dann auf einige Boni verzichten.

Pinning

Pin Marker erschweren das Agieren und beeinflussen Würfelwürfe negativ. Sie können durch eine kurze Aktion zu Beginn einer Aktivierung entfernt werden – oder durch Command Points, bestimmte Befehle und Keywords.

Nerve

Manche Befehle, Keywords oder Ähnliches erfordern den Test der Psyche einer Einheit. Misslingt diese Probe kommen bestimmte Effekte zum Einsatz.

Eine Einheit, welche nur noch aus weniger als der Hälfte ihrer Modelle besteht, gilt als Broken und muss am Ende jeder Runde einen Nerve-Test durchführen. Misslingt dieser, wird die Einheit als Verlust entfernt. Einheiten aus dem Bereich Command sind immun gegen Broken.

Gegenüberstellung der Fraktionen

Asterians und Nightstarkers unterscheiden sich nicht nur im Aussehen deutlich, sondern spielen sich auch sehr unterschiedlich. Wir haben die wichtigsten Punkte einmal aufgelistet.

Fraktion

Spielstil

Stärken

Schwächen

Asterians

Technologisch überlegen, flexibel

Gute Rüstung & Schilde, starke Fernkampfwaffen

Nahkampf nicht ihr Fokus

Nightstalkers

Aggressiv, Nahkampflastig

Schwer zu treffen (Stealthy), starker Nahkampf

Fernkampf ist ihre Schwäche

 

© Mantic Entertainment

Die harten Fakten:

  • Verlag: Mantic Entertainment
  • Autor*in(nen): Andy Sharp
  • Erscheinungsjahr: 2024
  • Sprache: Englisch
  • Spieldauer: 60-90 Minuten
  • Spieler*innen-Anzahl: 2
  • Alter: 14+
  • Preis: 120 EUR (UVP)
  • Bezugsquelle: Fachhandel, KuTaMi

 

Bonus/Downloadcontent

Mantic bietet auf der offiziellen Internetseite ihren Service Companion an. Nach einer kostenlosen Anmeldung hat man hier Zugriff auf alle Grundregelwerke des Herstellers und kann mit dem eingebauten Tool Armeen zusammenklicken. Die gebührenfreie Version erlaubt aber nur das Speichern von zwei Armeelisten. Für den Zugriff auf die vollen Regelwerke und das unbegrenzte Speichern von Listen ist ein Abo nötig.

Auch die gebührenfrei Version von Companion ist eine große Hilfe.

Fazit

Firefight von Mantic Entertainment ist ein schneller und leicht zu erlernender Science-Fiction-Mass-Skirmisher. Die vereinfachten Mechaniken, insbesondere das Messen von Entfernungen und Sichtlinien über den Leader, sorgen für ein schnelles und flüssiges Spielgefühl. Dadurch eignet sich Firefight sowohl als Haupt- als auch als Nebensystem. Edge of Sanity ist eine prall gefüllte Starterbox mit fast allem, was zum Spielen benötigt wird. Dass ein vollwertiges Regelbuch enthalten ist, ist ein gutes Kaufargument und die Ersparnis von über 50 Prozent gegenüber dem Einzelkauf tut ihr Übriges.

Die Modelle wissen zu gefallen und besonders die neuen Nightstalkers haben uns komplett überzeugt. Die Bauanleitung könnte für Einsteiger klarer sein, insbesondere für einige der filigranen Modelle. Zudem erfordern manche Angussstellen mehr Nacharbeit als üblich. Die Detailschärfe ist aber in Ordnung und Gussgrate sind nur im normalen Umfang vorhanden.

Die beiden Fraktionen in der Box sind stilistisch gut ausbalanciert. Während die Asterians mit starker Technologie und flexiblen Waffen überzeugen, sind die Nightstalkers eine Nahkampf-Walze mit Stealth-Elementen. Diese Gegensätze sorgen für abwechslungsreiche Partien.

Firefight eignet sich sowohl als Haupt-, als auch als Nebensystem und kann viel Freude bereiten.

  • Gut zusammengestelltes Starterset
  • Enorme Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf
  • Vollwertiges Regelbuch enthalten
 

  • Details der Modelle teilweise etwas flach
  • Bauanleitung könnte besser sein

Artikelbilder: © Mantic Entertainment
Layout und Satz: Melanie Maria Mazur
Lektorat: Katrin Holst
Fotografien: Dennis Rexin

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