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Eine Welt voller Feinde des Imperiums, stets am schmalen Grat zur Zerstörung. In solchen Zeiten werden die besten Jäger der Menschheit gefordert: Elitekrieger der Deathwatch, erfahrene Veteranen, die kein Schlachtfeld scheuen und jeden Feind das Fürchten lehren. Mit Bolter und Kettenschwert gehen sie gnadenlos den Xenos an den Kragen.

Der Planet Armageddon ist seit jeher ein Brennpunkt unaufhörlicher Kriege. Immer wieder wird diese industrielle Welt von Horden der Orks überrannt, die in endlosen Wellen über Städte und Fabrikkomplexe hereinbrechen. Das Astra Militarum führt dabei einen erbarmungslosen, blutigen Kampf um jede Straße, jede Bastion und jede Ruine. Doch sie stehen nicht allein. Auch die Adepta Sororitas, fanatische Kriegerinnen des Imperators, sowie Space Marines verschiedenster Orden werfen sich unermüdlich in die Schlacht. Seite an Seite kämpfen sie gegen eine scheinbar endlose Flut von Feinden, während der Himmel selbst vom Donner der Geschütze erzittert.

Triggerwarnungen

Krieg, Gewalt, Waffen, Tod, Fanatismus

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In dieser neuen Invasion steht Armageddon erneut vor einer der größten Bedrohungen des Universums. Der gefürchtete Ghazghkull Thraka hat sein Auge auf den Planeten gerichtet und hält ihn fest in seinen eisernen Klauen. Eine solche Gefahr ruft nach den erfahrensten Veteranen des Imperiums. Die Deathwatch hat diesen Ruf erhört. Diese Elitekrieger der Space Marines operieren im Verborgenen, jagen die gefährlichsten Xenos und schlagen dort zu, wo der Feind es am wenigsten erwartet. Mit unerbittlicher Präzision und tödlicher Effizienz werden sie jeden außerirdischen Feind vernichten, so wie es sich für die treuen Krieger des Imperators gehört.

Die Box Armageddon Bataillone Deathwatch ermöglicht es Spieler*innen, diese packenden Schlachten selbst zu erleben. Die elitären Krieger der Deathwatch agieren als hoch spezialisiertes Kill-Team und jagen jeden Ork durch die Weiten Armageddons.

Elitekrieger der Deathwatch
Elitekrieger der Deathwatch

Die Faust des Ordo Xenos – Die Deathwatch

Die Bedrohungen des Imperiums haben enorm zugenommen seit den glorreichen Tagen des ersten Kreuzzugs der Menschheit. Das Universum des 41. Jahrtausends ist ein gefährlicher Ort, ob gefallene Ketzer Space Marines, mechanisierte Legionen der Necrons oder weltenverschlingende Tyraniden, die Bedrohungen nehmen kein Ende.

Die vielen Fronten werden von tapferen Soldaten des Imperiums gehalten, Menschen die täglich ihr Leben geben, um das Imperium zu schützen. Als Speerspitze des Imperiums stehen die vielen Orden der Space Marines. Genveränderte Menschen die in Gewalt, Kraft, Intelligenz und Lebenserwartung einfachen Menschen überlegen sind.

Ein Schulterpanzer, der verpflichtet
Ein Schulterpanzer, der verpflichtet

Doch manche Missionen sind so gefährlich und komplex, dass nur die erfahrensten Space Marines dafür infrage kommen: die Deathwatch. So kommen verschiedene Marines aus unzähligen Orden zusammen, um gemeinsam als Team zu agieren und in den Krieg zu ziehen. Dies allein erfordert einen harten Drill und eine hohe Schmerzgrenze, denn jeder Orden führt Krieg auf seine Weise. Doch in der Deathwatch werden all diese Erfahrungswerte gebündelt und zu etwas Neuem. Eine Macht, die aus allen Taktiken und Strategien eine eigene entwickelt und so dafür sorgt, dass die Krieger zu unmöglich scheinenden Dingen fähig sind. Selbst die schwersten Feinde können so bezwungen werden und auch das am weitesten entfernte Ziel erreicht werden.

Sobald ein Krieger in die Deathwatch aufgenommen wird, legt er seine alte Ordensidentität teilweise ab. Ein silberner Schulterpanzer symbolisiert genau diesen Status. Er steht für den Eid, ausschließlich der Deathwatch zu dienen und den Schutz der Menschheit über alles zu stellen. Ein solch tödliches Team wird in Reihen der Deathwatch als Kill Team bezeichnet, ein Name, der seinen Zweck genau beschreibt.

Auf dem Spielfeld: Deathwatch, Imperial Agents und der Ordo Xenos

Die Deathwatch zählt zu den elitärsten Streitkräften in Warhammer 40.000. Statt auf Masse setzt sie auf Präzision, Flexibilität und erfahrene Veteranen. Jede Einheit ist kostbar, jeder Verlust spürbar – genau daraus entsteht ihr anspruchsvoller Reiz auf dem Spielfeld.

Regeltechnisch steht die Deathwatch in dieser Veröffentlichung zwischen zwei Welten. Einerseits lässt sich das Bataillon als thematischer Einstieg in eine Deathwatch-Sammlung verstehen, andererseits passt es besonders gut in den Kontext von Agents of the Imperium. Dort agiert die Deathwatch als militärischer Arm des Ordo Xenos: kleine, hochspezialisierte Trupps, die gezielt gegen außerirdische Bedrohungen eingesetzt werden. Genau deshalb sollte die Box nicht nur als Space-Marine-Erweiterung betrachtet werden, sondern auch als Baustein für eine inquisitorische Einsatzgruppe.

Bataillon der Deathwatch
Bataillon der Deathwatch

Parallel zur Deathwatch-Veröffentlichung ist Inquisitor Kroyle eine naheliegende Ergänzung. Er ist nicht Teil des Bataillons, macht aber den Agents-of-the-Imperium-Kontext deutlich greifbarer. Mit 12 Zoll Bewegung, Scout 6 Zoll, Lone Operative und einem 4+ Rettungswurf kann er eigenständig agieren und sich relativ sicher positionieren. Seine Jindarii tox-cycler bringt 36 Zoll Reichweite, Precision, Heavy und Anti-Monster 2+ mit und ist damit klar auf das gezielte Ausschalten wichtiger Ziele ausgelegt. Besonders interessant ist außerdem „On My Signal, Fire!“: Trifft Kroyle ein Ziel, können Agents-of-the-Imperium- oder Imperial-Infantry-Battleline-Einheiten Trefferwürfe gegen dieses Ziel wiederholen. Damit ist er nicht nur ein Jäger, sondern auch ein taktischer Markierer für den Rest der Streitmacht.

Die Sergeants geben dem Kill Team eine Führungsoption, sind im Spiel aber vor allem als Teil der flexiblen Truppstruktur relevant. Da sie alternativ auch als Veteranen gebaut werden können, entscheidet hier vor allem die gewünschte Ausrichtung des Trupps.

Eine tragende Rolle innerhalb des Kill Teams nehmen die Gravis-Veteranen ein. Durch ihre schwere Rüstung verfügen sie über einen erhöhten Widerstand und sind damit deutlich robuster als ihre Brüder. Gleichzeitig stellen sie die Plattform für die schweren Fernkampfwaffen des Trupps dar. Bewaffnet mit Ausrüstungen wie Schrapnellkanone, Höllensturm-Boltgewehr oder schweren Infernusbolter liefern sie ein konstantes und bedrohliches Feuer. Besonders die Schrapnellkanone zeichnet sich durch ihre hohe Durchschlagskraft aus, wodurch sie nicht nur Infanterie effektiv bekämpfen kann, sondern auch in der Lage ist, leichtere Fahrzeuge unter Druck zu setzen oder auch Deckung zu negieren. Diese Kombination aus Widerstandsfähigkeit und Feuerkraft macht die Gravis-Veteranen zu einem stabilen Rückgrat der Einheit.

Im Nahkampf wird diese Feuerkraft durch spezialisierte Veteranen ergänzt. Modelle, die mit schweren Energiehämmern oder Streitkolben und Schilden ausgerüstet sind, übernehmen die Rolle der Frontkämpfer. Der Energiehammer erreicht mit seiner enormen Stärke von 10 ein Niveau, das selbst Fahrzeuge und monströse Kreaturen ernsthaft gefährden kann. Gleichzeitig bietet der Schild des Streitkolbenträgers einen verbesserten Schutz durch einen 4+ Rettungswurf, was seine Überlebensfähigkeit deutlich erhöht. Diese Kombination wertet das Kill Team im Nahkampf erheblich auf und sorgt dafür, dass es nicht nur auf Distanz, sondern auch im direkten Gefecht bestehen kann.

Den Kern des Trupps bilden jedoch die klassischen Veteranen. Sie sorgen für Flexibilität und Vielseitigkeit, indem sie je nach Bedarf unterschiedlich ausgerüstet werden können. Ob mit Boltkarabiner und Kampfmesser für mobile Gefechte oder mit Stalker-Boltgewehr und Plasmabrenner für präzise und durchschlagskräftige Feuerunterstützung: Sie passen sich der jeweiligen Missionsanforderung an und bilden das Bindeglied zwischen den spezialisierten Rollen.

Das Deathwatch Kill Team ist keine reine Fernkampf- oder Nahkampfeinheit, sondern eine flexible Eliteeinheit. Die Gravis-Veteranen bringen schwerere Waffen und mehr Widerstandsfähigkeit mit, während Hammer- oder Schildmodelle den Trupp im Nahkampf absichern. Stalker-Boltgewehr, Plasmabrenner und Schrapnellkanone geben Optionen gegen unterschiedliche Ziele, ohne dass der Trupp die Effizienz spezialisierter Einheiten erreicht. Genau darin liegt die zentrale Schwäche: Das Kill Team kann vieles, ist aber selten die beste Einheit für eine einzelne Aufgabe. Als reine Panzerabwehr sind spezialisierte Einheiten besser, als reine Nahkampfeinheit fehlt ihm die klare Ausrichtung. Seine Stärke liegt darin, Missionsziele zu bedrohen, auf wechselnde Spielsituationen zu reagieren und Lücken in einer Agents- oder imperialen Streitmacht zu schließen.

Der Corvus Blackstar ergänzt das Kill Team durch Mobilität, Transportkapazität und Feuerunterstützung. Er kann die Deathwatch schnell an relevante Positionen bringen und danach mit schwerer Bewaffnung Druck aufbauen. Durch Bewaffnungsoptionen wie synchronisierte Sturmkanone oder Laserkanone sowie Raketen- oder Stormstrike-Raketenwerfer lässt er sich eher gegen Infanterie oder stärker gepanzerte Ziele ausrichten.

Gleichzeitig ist der Corvus Blackstar kein Selbstläufer. Als großes und punkteintensives Modell muss er so eingesetzt werden, dass Transportfunktion, Feuerkraft und Missionszielspiel wirklich zusammenkommen. In kleinen, elitären Listen wiegt jeder Verlust schwer. Wer ihn nur als schönen Flieger aufstellt, verschenkt schnell Punkte; wer ihn gezielt als Werkzeug für Bewegung und Feuerunterstützung nutzt, bekommt ein sehr thematisches Zentrum der Box.

Armageddon Bataillon: Deathwatch

  • 1 Corvus Blackstar (180 Punkte)
  • 10 Deathwatch-Kill-Team-Miniaturen (ca. 200 Punkte)
    • 2 Sergeants
    • 2 Gravis-Veteranen mit schweren Infernusbolter, einer Schrapnellkanone oder einem Höllensturm-Boltgewehr
    • 2 Veteranen mit einem schweren Energiehammer oder einem Energiestreitkolben
    • 2 Veteranen mit einem Stalker-Boltgewehr oder einem Plasmabrenner
    • 2 Veteranen mit einem Schützen-Boltkarabiner oder einem Kampfmesser

Gesamt: ca. 380 Punkte

Streitmacht der Deathwatch im Kampf
Streitmacht der Deathwatch im Kampf

Vom Bataillon zur Armee – Die nächsten Schritte

Die Armageddon-Box der Deathwatch bietet einen thematischen Einstieg, ist für sich genommen aber noch kein vollständiges Armeegerüst. Als reine Deathwatch-Sammlung liefert sie ein Kill Team und den passenden Corvus Blackstar, benötigt für größere Spiele aber weitere Einheiten, Charaktermodelle und je nach Ausrichtung Zugriff auf den breiteren Space-Marine- oder Agents-of-the-Imperium-Baukasten.

Besonders schlüssig wirkt die Box im Zusammenspiel mit Agents of the Imperium. Ein Inquisitor wie Kroyle ergänzt die Deathwatch nicht nur erzählerisch, sondern gibt ihr auch spielerisch einen klareren Rahmen: Er markiert Ziele, unterstützt Battleline-Einheiten und verbindet die Elitekämpfer der Deathwatch mit dem Ordo-Xenos-Thema.

Durchs Feuer für den Imperator
Durchs Feuer für den Imperator

Das Konzept der Deathwatch basiert stark auf der Kombination aus flexiblen Kill Teams und unterstützenden Flugeinheiten. Daher ist es naheliegend, im weiteren Ausbau der Armee zusätzliche Kill Teams sowie gegebenenfalls weitere Corvus Blackstars einzuplanen, um maximale Mobilität und Schlagkraft zu gewährleisten. Dadurch lassen sich taktische Ziele effizient erreichen und entscheidend beeinflussen. Allerdings sollten Spieler*innen bedenken, dass der Aufbau einer vollständigen Deathwatch-Armee mit einem finanziellen Aufwand verbunden ist. Gerade Fraktionen mit elitärer Hintergrundgeschichte setzen häufig auf hochspezialisierte Einheiten oder schweres Gerät, was sowohl in der Planung als auch im Budget berücksichtigt werden muss. Die sorgfältige Zusammenstellung und Ausrüstung der Kill Teams ist dabei entscheidend, um sie im Spiel optimal einsetzen zu können.

Mit etwa 380 Punkten bietet die Box einen soliden und sinnvollen Einstieg in den Aufbau einer Deathwatch-Armee und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für weitere Erweiterungen.

Armageddon Battalion Deathwatch
Armageddon Battalion Deathwatch

Die harten Fakten:

  • Verlag: Games Workshop
  • Erscheinungsjahr: 2026
  • Sprache: Deutsch/Englisch
  • Alter: ab 12
  • Preis [UVP]: Armageddon Battalion: Deathwatch 135 EUR
  • Bezugsquelle: Fachhandel, KuTaMi

 

Bonus/Downloadcontent

Die Regeln und Spielwerte der neuen Einheiten finden sich auf der Seite der Warhammer Community.

Fazit

Zum Start des neuen Armageddon-Kriegs erhält die Deathwatch eine neue Box, die allerdings leider aus bereits bekannten Inhalten besteht. Zwar ist der enthaltene Flieger optisch spannend gestaltet und fügt sich atmosphärisch gut in das düstere Warhammer 40.000-Setting ein, doch bleibt ein gewisser Wunsch nach neuen Miniaturen. Die fehlenden Neuheiten schmälern den Gesamteindruck der Veröffentlichung etwas, auch wenn die Zusammenstellung funktional bleibt. Die Deathwatch selbst ist thematisch eine der interessantesten Fraktionen im Imperium. Ihre Hintergrundgeschichte, in der Veteranen unterschiedlichster Space-Marine-Orden in spezialisierten Kill Teams zusammengeführt werden, sorgt für eine vielfältig optisch gestaltbare Armee und bricht aus den starren Ordensfarben aus.

Spielerisch gehört sie jedoch gleichzeitig zu den anspruchsvolleren Armeen. Ihr Einsatz erfordert präzise Planung, ein gutes Verständnis für Synergien sowie ein taktisches Vorgehen, da einzelne Fehler schnell bestraft werden können. Hat man diese Einstiegshürde jedoch überwunden, entfaltet sich eine Armee stolzer, elitärer Veteranen, die mit hoher Flexibilität und Schlagkraft agieren kann.

Die Box unterstützt diesen Einstieg vor allem als thematischer Deathwatch- und Ordo-Xenos-Baustein. Sie enthält mit Kill Team und Corvus Blackstar zwei prägende Elemente der Deathwatch, entfaltet ihren Reiz aber besonders dann, wenn sie in eine Agents-of-the-Imperium-Streitmacht eingebettet und etwa durch einen Inquisitor ergänzt wird.

Auch im künstlerischen Bereich bietet die Fraktion viele Möglichkeiten. Die Kombination unterschiedlicher Orden in einem Kill Team erlaubt vielfältige Farbkonzepte, Umbauten und den kreativen Einsatz verschiedenster Bitz. Der Individualisierung sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Lediglich eine Konstante bleibt bestehen: Der silberne Schulterpanzer ist und bleibt ein unverkennbares Markenzeichen der Deathwatch und damit Pflichtbestandteil jeder Miniatur.

  • Detailreicher Flieger
  • Veteranen vieler Orden vertreten
 

  • Wenige Modelle
  • Keine neuen Modelle
  • Als alleiniger Armeestart zu schmal aufgestellt

 

Artikelbilder: © Games Workshop Ltd.
Layout und Satz: Dominic Niederhoff
Lektorat: Gloria Puscher
Dieses Produkt wurde kostenlos zur Verfügung gestellt.
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