Anzeige
Days Gone kommt im Mai 2021 endlich für den PC heraus. Grund für uns, nochmal eine der interessanteren Mechaniken der Gegner anzuschauen. Zombies müssen nicht immer langweilig sein! Ein Blick in eine apokalyptische Welt, die nicht dem Einheitsbrei entspricht.
Auf den ersten Blick bietet Days Gone eigentlich nichts Besonderes und schlägt eher in eine Kerbe, die versierte Spieler*innen schon allzu oft gesehen haben: eine apokalyptische Welt, welche offen begehbar ist, Zombies mit verschiedenen speziellen Fähigkeiten und einen einsamen Protagonisten, der seine Geschichte selbst erzählt. Vermutlich wäre das Spiel nicht weiter aufgefallen, wenn Days Gone nicht den einen oder anderen Reiz zu bieten hätte.
Der Schwarm
Der Elefant im Raum hier ist die KI der Gegner. Unter den beliebten Untoten gibt es eine Unterart, welche im Spiel lediglich als Swarmer bekannt ist. Diese Individuen sind eigentlich keine allzu ausgeprägten Individuen, da sie sich lieber in großen Horden oder Schwärmen bewegen. Dieser Schwarm streift planlos durch die Gegend, bis ein Anführer eine potentielle Beute ausfindig gemacht hat. Dann geht der eigentliche Spaß des Spiels los. Als einsamer Wolf wird man nicht so einfach mit 50 bis 500 Swarmern fertig. Deshalb braucht man eine erhöhte Position, muss die Umgebung ausnutzen und ständig in Bewegung bleiben. Sonst ist man schneller von den Zombies überrannt, als man gucken kann.
Das Verhalten der Zombies steht hier an erster Stelle. Eine solche Menge an Feinden gleichzeitig zu animieren und zu programmieren, hat sich in der Entwicklung als besonders schwierig herausgestellt. Damit die Zombies auch als Schwarm und nicht als bunter Haufen auftreten, war ein bisschen mehr Arbeit von Nöten als sonst. Der Schwarm bewegt sich immer mit einem Ziel durch die Gegend und versucht auf verschiedene Weisen, den Spieler zu fordern. So schneiden sie einem den Weg ab, versperren Eingänge oder zerstören Hochstände. Jeder Kampf mit der Horde ist auch ein Kampf ums Überleben, da sich keine Begegnung so spielt, wie die vorherige.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Geschichte mit Witz und Tragik
Das Setting ist ebenfalls besonders wichtig. Solche Endzeit-Welten in RPGs finden gerne in zwei Extremen statt. In The Last of Us wird der bittere Ernst dieser Welt thematisiert. Die Charaktere sind nachvollziehbar gestaltet und die Trostlosigkeit ist allgegenwärtig. Hier und da gibt es zwar kurze hoffungsvolle Passagen, doch der Tenor bleibt bitterernst und trüb.
Bei Fallout ist der Unterton dann schon etwas leichter. Die Welt ist kaputt und die Menschen schließen sich in Fraktionen zusammen, um sich gegenseitig auszulöschen, doch wird das alles mit einem Augenzwinkern präsentiert. Days Gone trifft hier eine gesunde Mitte. Der Ernst der Lage ist da und die Welt wirkt bedrohlich, doch wird die Ernsthaftigkeit auch gerne mal durch einen Witz aufgelockert.
Vorbereitet sein
Days Gone ist ein großartiges RPG, welches mehrere Tage füllen kann. Die Geschichte ist spannend erzählt, auch wenn sie nicht ganz ohne Klischees auskommt. Zwar kommt sie nicht mit einer großen Innovation um die Ecke oder schafft gar den Sprung, um ein neues Franchise ins Leben zu rufen, doch bietet Days Gone genug Abwechslung, um ein breites Publikum zu begeistern.
Interessierte Spieler können hier schon einen Days Gone-Key kaufen, damit bei Release am 18.05.2021 sofort gestartet werden kann.
Artikelbilder: © PlayStation Mobile, Inc.
Layout und Satz: Roger Lewin
Lektorat: Alexa Kasparek
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit planetkey.de


















