Egmont Manga bringt Devilman, das Meisterwerk von Kult-Mangaka Go Nagai endlich nach Deutschland. Hierzulande war Devilman bis jetzt nur durch den Netflix-Anime Devilman Crybaby bekannt. Der Original-Devilman-Manga aus den 70ern war einer der düstersten, erfolgreichsten und einflussreichsten Shonen aller Zeiten – aber kann der Klassiker heute noch überzeugen?
Der Einfluss von Go Nagai, dem Mangaka von Devilman, auf Mangas und die japanische Popkultur kann kaum übertrieben werden. Ein Fakt allein könnte als Beweis reichen: Mit dem Anime Mazinger Z hat Nagai Mechas erfunden. Noch nicht genug? Cutie Honey ist eine Magical-Girl-Serie, in der ein Schulmädchen sich in eine Superheldin verwandelt, um das Böse zu bekämpfen. Wie Sailor Moon – nur zwanzig Jahre früher. Postapokalyptische Wüsten mit punkigen Motorradgangs gab es in Japan schon vor Mad Max oder dem Kult-Manga Fist of the North Star: Nagai erschuf 1973 Violence Jack. Vielleicht weniger rühmlich, aber trotzdem einflussreich: Ohne Nagais Harenchi Gakuen und seinen daraus entbrannten jahrelangen Konflikt mit japanischen Zensurorganisationen gäbe es heute wahrscheinlich deutlich weniger Ecchi. Auch hinter den Kulissen setzte Nagai neue Maßstäbe. Seine Firma Dynamic Productions war eines der ersten professionellen Unternehmen, durch das Mangaka Verträge mit festen Gagen, Lizenzgebühren und Rechten an den von ihnen geschaffenen Figuren und Reihen bekamen.
In Japan, Frankreich, Italien, Lateinamerika und dem arabischsprachigen Raum sind Go Nagai und seine Werke legendär und heute noch bekannt, wie Goldorak. Vor allem aber im deutschen Sprachraum, dessen Anime-„Szene“ erst Jahrzehnte später groß wurde, ist Nagai kaum bekannt. Bis auf den Anime Cutie Honey Flash, der 2000 auf Sat.1 lief, und eben Devilman Crybaby auf Netflix, blieb Deutschland Nagai-los.
Egmont Manga will diesen Zustand nun beheben und veröffentlicht in fünf Bänden Nagais persönlichsten, düstersten und wegweisendsten Manga: Devilman. Aktuell ist Band drei erschienen. Werfen wir einen Blick hinein.
Brutale Gewalt, Misshandlung von Kindern, Kindermord, Genozid, Selbstmord, Body Horror, Besessenheit, Rassismus, Sexismus, sexuelle Gewalt, Mobbing
Inhaltsverzeichnis
Handlung
Devilman beginnt mit dem schüchternen Teenager Akira Fudo. Während seine Eltern auf einer Expedition sind, lebt er im Haus seiner Freundin, der überschwänglichen und energiegeladenen Miki Makimura. In der Schule wird Akira gehänselt und von einer Bande gemobbt, der er mit seinem weichen Herzen und als Pazifist nichts entgegenzusetzen hat. Eines Tages, kurz bevor die Übergriffe der Bande eskalieren, taucht Akiras Sandkastenfreund Ryo Asuka auf – und eskaliert die Situation selbst. Er vertreibt die Bande, indem er sie beschießt und befiehlt Akira zu sich nach Hause. Dort offenbart Ryo Akira die schreckliche Wahrheit: Dämonen und Teufel wollen nach Jahrtausenden, in denen sie im ewigen Eis überwinterten, die Menschheit auslöschen und die Erde zurückerobern. Die einzige Chance: Akira muss sich freiwillig von einem Dämon in Besitz nehmen lassen. Ryo hofft, dass Akiras reines Herz den Geist des Teufels unterdrückt. Dann würde Akira die Seele eines Menschen mit der Kraft eines Teufels verbinden und so zu einem Devilman werden, dem Verteidiger der Menschheit.

So ein düsteres Antihelden-Konzept ist für moderne Mangas nichts Ungewöhnliches. Wie so oft bei Nagai, war es aber für die damalige Zeit etwas völlig Neues und wurde nur gewöhnlich, weil es so oft imitiert wurde. Dazu kam, dass Nagai wohl der erste Mangaka war, der westlich-christliche Dämonen, Teufel, Aberglauben und Magie in die japanische Manga-Popkultur brachte. Davor gab es nur die klassischen japanischen Geisterwesen wie Yokai oder Science-Fiction-Monster wie Cyborgs oder Mutanten.
Das Ritual gelingt und Akira wird tatsächlich zum Devilman, mit der Kraft von Amon, dem mächtigsten Kämpfer der Dämonen. Akira bleibt davon aber nicht unbeeinflusst, der liebe und schüchterne Schüler wird auch in seiner menschlichen Form plötzlich arrogant und kampfeslustig. Miki, die davor schon Gefühle für Akira hegte, begeistert seine neue Art und auch Ryo schätzt ihn sehr.
Im zweiten Band beginnt der Kampf gegen die Teufel richtig. Die Vogelteufelin Sirene sendet ihre Untergebenen, um Miki eine Falle zu stellen. Sirene war einst Amons Geliebte und hegt daher einen persönlichen Hass auf Akira, der ihr Amon wegnahm. Akira und Ryo müssen im Kampf alles geben. Danach stellt ihnen der Schildkrötendämon Jinmen nach, eines der fiesesten Horrormonster, das je erdacht wurde.

Der dritte Band unterbricht die normale Handlung des ersten Devilman-Mangas. Zehn Jahre nach Devilman verfasste Nagai Shin Devilman, mit neuen Geschichten, die zwischen den Kapiteln des ursprünglichen Mangas spielten. Egmont Manga fügt diese zusätzlichen Erzählungen zum Anfang des dritten Bands ein und bietet damit die komplette Geschichte. Ein Dämon schleudert Ryo und Akira durch die Zeit, die daraufhin Dämonen in verschiedenen vergangenen Epochen bekämpfen. Sie begegnen in der Antike der Nike von Samothrake, in Frankreich Jeanne d’Arc und Marie Antoinette, Sitting Bull bei der Schlacht am Little Bighorn und 1913 dem jungen Adolf Hitler in Wien. In diesen Begegnungen wird immer deutlicher, dass die Dämonen selbst nicht das Böse sind. Die Menschen stehen ihnen in nichts nach. Die Geschichte mit Hitler und dessen dämonischer Manipulation ist allerdings zu Recht umstritten und viel diskutiert. Nach den Shin-Devilman-Geschichten kehren Akira und Ryo in die Gegenwart zurück und führen den Krieg gegen die Dämonen weiter.
Die Handlung hat eine solide Grundidee, die im Laufe der Bände immer vielschichtiger, aber vor allem immer düsterer wird. Manche Handlungs- oder Charakterentwicklungen passieren etwas schnell, was aber den Umständen der damaligen Zeit liegt. In den 70ern waren Mangas noch kompakter, heute wäre die komplette Devilman-Reihe sicherlich eher 100 statt 15 Kapitel lang geworden. Das bedeutet aber auch, dass Devilman keinen Leerlauf und keine Filler hat: Jede Arc, jede Seite zählt.
Besonders interessant sind die Dämonen, die Nagai sich ausgedacht hat. Nagai ist Fan von Dantes Göttlicher Komödie, Gustave Doré und Hieronymus Bosch, was sich in den seltsamen und monströsen Designs niederschlägt. In den Rückblicken in die Urzeit, als die Dämonen die Welt beherrschten, sieht man, wie sie zwischen Dinosauriern und Rieseninsekten ein brutales Leben in prähistorischen Urwäldern führten, bei dem nur fressen oder gefressen werden möglich war. Ursprünglich sahen die Dämonen aus wie Menschen, besaßen aber einen einzigartigen Überlebensmechanismus, die Fusion. Damit verschmolzen sie ihre Körper mit immer mehr Tieren, Pflanzen und Objekten, bis sie ihre Körper dämonische Chimären-Formen annahmen – eben wie bei Doré und Bosch. Die Dämonen gerieten schließlich in einen Konflikt mit den Engeln Gottes, der sie in Höhlen und unwegsame Eiswüsten vertrieb. Schließlich wurde der Großteil der Dämonen von der Eiszeit eingefroren und wachte erst jetzt auf. Zum einen erklärt ihre Herkunft in der Urzeit, warum Dämonen extreme Sozialdarwinisten sind, bei denen das Recht des Stärkeren gilt. Zum anderen haben sie dadurch aber auch einen Grund, die Menschheit als Feinde anzusehen. Aus ihrer Sicht wollen die Dämonen nur ihre Welt zurück, die ihnen die Menschen genommen haben.

Dieser Aspekt verstärkt sich im Laufe der Reihe immer mehr. Die Dämonen werden zwar kaum sympathisch, aber verständlich dargestellt. Im Gegenzug offenbart die Menschheit immer mehr, dass sie keinesfalls besser ist. Massaker, Krieg, Genozid, Gewalt in jeglicher Form existieren auf beiden Seiten. Ryos Sichtweise, dass der totale Krieg zwischen Menschen und Dämonen nur mit der Auslöschung einer Spezies enden kann, wird bald von allen geteilt. Menschen verfallen primitivsten Stammesinstinkten, einem paranoiden „Wir gegen Die“. Die Dämonen bringen die Menschen nicht dazu, wie sie zu werden. Das Potential zum Bösen ist immer in der Menschheit vorhanden und braucht nur den kleinsten Anstoß, um herauszubrechen.
Aus westlicher Sicht ist manchmal schwer einzuschätzen, was in japanischen Medien als „normal“ oder kindgerecht gilt, besonders was Gewalt und Sex in Shonen angeht. Vor allem der Anfang von Devilman scheint heute gar nicht so extrem zu sein. Andererseits gibt es aber zahlreiche Interviews mit japanischen Medienschaffenden, von Kentarō Miura (Berserk) über Hideaki Anno (Neon Genesis Evangelion) bis zu Chiaki J. Konaka (Serial Experiments Lain), die bekunden, dass Devilman für sie ein grenzüberschreitender Schock war, der ihnen eine neue, komplexere, kritischere Welt eröffnete.
Mit dem Ende des fünften Bandes ist Devilman der düsterste, pessimistischste, emotional brutalste Manga, den ich je gelesen habe (abgesehen von Mangas nach echten Ereignissen, wie Barfuss durch Hiroshima). Ja, das schließt düstere Klassiker wie Berserk, Evangelion, Bokurano, Puella Magi Madoka Magica und Now and Then, Here and There ein. Devilman deprimiert, weil es die schlimmsten Seiten der menschlichen Natur zeigt, wie Vorurteile, Ignoranz und Angst zur absoluten Katastrophe für alle führen. Krieg und Kampf sind nie gut, sondern das Schlimmstmögliche, das passieren kann, ein absolutes Versagen der Menschlichkeit, das alles ruiniert, die Toten ebenso wie die „Sieger“. Devilman lässt aber nicht verzweifeln. Ja, die Menschheit hat schreckliche Seiten, aber eben nicht nur. Devilman zeigt, was passiert, wenn alles falsch läuft und normale Menschen zu Monstern werden. Im Umkehrschluss zeigt Nagai aber auch, wie das verhindert werden kann. Wenn in allen „normalen“ Menschen ein Monster steckt, dann steckt auch in allen „Monstern“ ein Mensch. Liebe, Freundlichkeit, Verständnis und Kommunikation, um scheinbare Grenzen zu überbrücken, klingen zwar nach Klischees. Aber der Hass auf alles Fremde, was anders ist, was unbekannt ist, ist nicht weniger ein Klischee. Die Basis von Frieden, von Menschlichkeit an sich, ist die Erkenntnis, dass es keine „Anderen“ gibt. Wir sind alle Menschen mit den gleichen Bedürfnissen, Wünschen und Gefühlen. Das zu erkennen und entsprechend zu handeln ist keinesfalls leicht – aber alternativlos.
Abgesehen von diesen sehr düsteren Elementen, die vor allem in Band drei sowie den noch kommenden vier und fünf auftauchen, bietet Devilman aber auch Spaß. Die Kämpfe sind brutal, aber spannend. Die Beziehungen zwischen den Figuren sind auf den ersten Blick einfach, offenbaren wie die Figuren selbst im Lauf der Handlung aber komplexere Facetten. Der Humor ist eher flach gehalten und alles andere als politisch korrekt, auf seine Art aber auch nicht schlecht. Dazu sind einige Figuren und Handlungen so übertrieben oder extrem dargestellt, dass sie komisch werden. Da Go Nagai mit Gag-Manga begann, lässt sich auch nicht ausschließen, dass das Absicht war.

Charaktere
Akira Fudou alias Devilman Amon ist der Protagonist des Mangas. Dem einfühlsamen Schüler fehlt zu Beginn etwas Rückgrat, was sich aber schnell ändert, nachdem er mit Amon verschmilzt. Akira ist eine geradlinige Figur, die im Laufe des Kriegs gegen die Dämonen immer mehr von seiner Naivität, aber auch seinen Idealen verliert. Je mehr er über Dämonen, aber auch Menschen erfährt, desto zynischer wird er. Als Devilman ist er weder Mensch noch Dämon, wohin gehört er also in diesem Konflikt?
Miki ist Akiras Mitbewohnerin und -schülerin, die schon immer etwas in ihn verknallt war. Nachdem Akira durch Amon ein „echter Mann“, oder Macho, wurde, kann sie sich kaum noch zurückhalten. Vor allem ist sie aber ein richtiger Wildfang, der gegen alle Geschlechterkonventionen verstößt und tut, was sie will, sei es mit Akira flirten oder sich mit Gangmitgliedern anlegen. Wie oben erwähnt, heute sind solche Figuren in Mangas gang und gäbe, 1972 gab es sie praktisch nur bei Go Nagai.

Ryo ist die dritte Hauptfigur. Der blonde, blauäugige Halb-Amerikaner wurde in Japan als Ausländer diskriminiert und Akira war sein einziger Freund. Während der Geschichte verhält er sich seltsam manisch, fast psychotisch und völlig besessen davon, die Dämonen aufzuhalten. Kein Wunder: Er musste mit ansehen, wie sein besessener Vater sich selbst verbrannte, um Ryo vor sich zu retten. Er ist völlig traumatisiert und psychisch schwer geschädigt, ohne Gelegenheit zur Erholung. Ryo ist die komplexeste und interessanteste Figur in Devilman, die noch so einige Geheimnisse birgt. Neben Traumata und Rassismus greift Nagai mit Ryo, ohne zu viel zu sagen, auch noch queere Themen auf.
Die Vogeldämonin Sirene ist die Hauptgegnerin des zweiten Bandes. Sie war die Geliebte von Amon, bevor Akira ihn absorbierte. Sie und ihr Kompagnon Kaim beweisen, dass Menschen und Dämonen gar nicht so unterschiedlich sind, denn auch sie werden von Liebe getrieben… zu einem tragischen Ende.
Zeichenstil
Nagais Zeichenstil ist, mit aller Liebe formuliert, etwas eigen. Er hat sich das Zeichnen mit Gag-Mangas selbst beigebracht, und das ist hier noch sehr deutlich zu sehen. Figuren sind simpel gehalten, der Stil ist sehr flach gehalten, ohne dynamische Schattierung und Gesichter sind extrem stilisiert. Vor allem Actionszenen werden fast expressionistisch dargestellt. Da werden Figuren und Perspektiven verformt, um Emotionen wie Wut, Angst oder Brutalität darzustellen, ohne Rücksicht auf perspektivisch korrekte Verformungen. Gerade die Nutzung von ganz schwarzen Panels, um Schrecken und Horror zu symbolisieren, funktioniert aber überraschend gut. Die Zeichnungen sind daher wohl der größte Stolperstein, um mit Devilman warmzuwerden. Wer sich etwas einliest, merkt aber bald, dass die Zeichnungen auf ihre Art doch funktionieren und ein paar Panels einfach herausragend sind.

Erscheinungsbild
Devilman erscheint im typischen Manga-Taschenbuchformat. Der komplett rote Einband wird von schwarzer Lineart von Devilman oder Sirene in einem Wraparound-Bild geziert, das perfekt zu der Reihe passt und die düster-brutale Stimmung einfängt. Die ersten paar Seiten sind jeweils farbig auf beschichtetem Papier gedruckt und sind damit ein schöner Anfang beim Lesen. Der Rest der Bände ist in hervorragender Qualität auf dickem Papier gedruckt.
Die harten Fakten:
- Verlag: Egmont Manga
- Autor*in(nen): Go Nagai
- Zeichner*in(nen): Go Nagai
- Erscheinungsjahr: 2024
- Sprache: Deutsch
- Format: Taschenbuch 12.4×2.1x18cm
- Seitenanzahl: 264/272/272
- Preis: 12 EUR je Band
- Bezugsquelle: Fachhandel, Amazon Band 1, Amazon Band 2, Amazon Band 3, idealo
Bonus/Downloadcontent
Zu jedem Band gibt es einen Farbprint dazu und am Ende sind Essays, die Hintergründe zu Devilman und Go Nagai beleuchten.

Fazit
Devilman ist nach seiner eigenen Aussage Nagais persönlichstes Werk. Die komplexe Geschichte behandelt Themen, die sich von der scheinheiligen japanischen Alltagsspießbürgerlichkeit über Jugendkriminalität, Rassismus, Liebe und Hass, Krieg bis zur Frage der Menschlichkeit an sich strecken. Hochtrabend wird Devilman aber nie, sondern bleibt Popkultur im besten Sinne. „Triviale“, „simple“ Literatur, die ihre Botschaft mit ungeahnter Intensität direkt auf den Punkt bringt – und damit, wenn es so gut funktioniert wie hier, deutlich effektiver als, überspitzt gesagt, so manche verkopfte komplizierte Hochliteratur.
Neben einer intensiven Action-Horror-Geschichte bietet Devilman auch einen Einblick in die klassische Manga-Epoche der frühen 70er, die man vor allem auf Deutsch selten erhält. Und wie bei jedem Go Nagai Werk wird Leser*innen auch plötzlich klar, dass viele Dinge in Animes und Mangas nicht nur zufällige japanische Eigenheiten sind, sondern aus Devilman stammen oder darauf anspielen.
Wer über die veralteten Zeichnungen hinwegsehen kann, findet in Devilman eine hervorragende Horrorgeschichte, in der es alles zwischen lustigen Gags, tiefen Einblicken in die menschliche Psyche, absoluter Verzweiflung und abgefahrenen Einfällen gibt. Der „Ab 16“ Hinweis auf dem Umschlag ist hier mal ernst zu nehmen: Devilman kann deutlich härter sein als moderne „Dark Shonen“ wie Jujutsu Kaisen, Chainsaw Man oder Hell’s Paradise. Über die Jahrzehnte wurde Devilman oft adaptiert und mit Spinoffs weitererzählt. Das Original bleibt in seiner puren Intensität trotzdem ein Meisterwerk. Leider scheint Egmont Manga zurzeit Rechteprobleme zu haben, die Band 4 und 5 verzögern.

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Düstere Horror-Action
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Vielschichtige Figuren und Handlung
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Abgefahrene Ideen
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Ungelenke Zeichnungen
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Für manche vielleicht zu brutal
Artikelbilder: © Egmont Manga
Layout und Satz: Roger Lewin
Lektorat: Lidia Strauch
Scans: Paul Menkel
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