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Inglorious Bitches: Eine Buchreihe über drei Elitesoldatinnen, die Nazis meucheln. Teilzeithelden hat mit dem Autor Benjamin Spang über sein Schaffen, sein Liebe zu Tarantino und die Bedeutung des Kampfs gegen die extreme Rechte gesprochen.

Der saarländische Autor Benjamin Spang, der unter dem Pseudony Benny B. Savage die auf 18 Bücher angelegte Reihe Inglorious Bitches veröffentlicht, redet mit Teilzeithelden über das Arbeiten an der Reihe und seine Inspirationen dazu. Der 1984 geborene Autor engagiert sich nicht nur über seine Buchreihe gegen rechts. Über dieses Engagement und die Initiative Autor*innen gegen Rechts berichtet er ausführlich und richtet einen Appell an die großen deutschen Buchmessen.

Triggerwarnungen

Gewalt, Blut, Body Horror

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Interview

Teilzeithelden: Hallo Benjamin, schön, dass du dich bereit erklärt hast mit uns zu sprechen. Kannst du zum Einstieg deine Buchreihe Inglorious Bitches unseren Lesenden vorstellen?

Benjamin: Hallo. Ich bin der Autor der Inglorious Bitches. Drei Frauen gegen das Dritte Reich. Die ganze Reihe steht unter dem Motto: kein Happy End für Faschist*innen. Ich habe 2021 angefangen, die Roman-Serie zu schreiben. Als ich begonnen habe, war sie erst einmal angelegt als ein reines E-Book-Projekt, es war gar nicht geplant, dass da auch Print-Bücher geben wird. Mit steigender Beliebtheit habe ich dann aber entschieden, es zumindest mal auf Amazon auch als Taschenbuch anzubieten. Später konnte ich über eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne die ersten drei Bände als Schmuckausgabe zusammengefasst anbieten. Das Konzept wird auch so weitergehen: Die zweite Staffel ist auch schon auf Amazon erschienen und auch da werde ich noch in diesem Jahr eine Crowdfunding-Kampagne machen. Staffel 3 der Reihe wird ebenfalls dieses Jahr erscheinen und auch da wird es den Schmucksammelband geben.

Die Reihe und der Schreibprozess

Teilzeithelden: Worum geht es bei Inglorious Bitches inhaltlich?

© Benjaming Spang
© Benjaming Spang, Foto: Mark Lissmann

Benjamin: Es geht um drei Elite-Soldatinnen, die am D-Day über Südfrankreich abgeworfen werden und eine Geheimwaffe der Nazis finden müssen. Auf ihrer Reise begegnen sie sehr skurrilen Situationen und natürlich auch Nazis. Sie sind eine Sondereinheit, eine Spezialeinheit, die hinter den feindlichen Linien agiert. Inglorious Bitches ist sehr humoristisch geschrieben, es ist quasi Antifaschismus und Feminismus, aber mit Action und Humor. Es ist eine Reihe, die ich zu Unterhaltung geschrieben habe. Die einzigen, die in den Büchern kein Happy End bekommen, sind die Nazis. Ich denke, das können wir alle im Moment ganz gut gebrauchen.

Vorlage für die Reihe ist Inglourious Basterds von Tarantino gemischt mit Drei Engel für Charlie und das Ganze noch mit einer ordentlichen Portion Deadpool-Humor.

Mary, Mouth und Lynx, das sind die drei Damen, kämpfen sich in der ersten Staffel der Serie durch Frankreich und Belgien, und dann kommen sie natürlich auch nach Deutschland, wo der Endgegner Adolf Hitler auf sie wartet. Nach der ersten Staffel ist der Zweite Weltkrieg beendet, aber bekanntermaßen sind sehr viele Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg in alle Welt geflüchtet und meine drei Inglorious Bitches gehen auf große Nazi-Jagd rund um den Globus, sie sind dann in jedem Einzelband in einem anderen Land. Es gibt aber auch eine übergeordnete Geschichte, die sich von der ersten bis zur letzten Staffel erstreckt.

Teilzeithelden: Haben dich ausschließlich fiktive Werke dazu inspiriert, die Reihe zu schreiben oder gab es auch reale Vorbilder?

Benjamin: Der Funke war tatsächlich eine Kurzgeschichte, die ich mal für meine Patreon-Unterstützer*innen geschrieben habe, die ein bisschen Richtung Soldat James Ryan ging. Darin musste eine Gruppe Soldaten das Grab einer Hexe finden, bevor dies den Nazis gelingt. Die geheime Kraft, diese geheime Macht, die in diesem Grab enthalten ist, darf den Nazis auf keinen Fall in die Hände fallen, sonst haben die den Endsieg und wahrscheinlich auch die Weltherrschaft. Das gepaart mit der Tatsache, dass ich ein riesiger Tarantino-Fan bin und den Film Inglourious Basterds absolut liebe, war so die Grundidee: Etwas fiktives und pulpiges, was mich auch schon immer sehr begeistert hat. Das ein bisschen überzeichnete zusammen mit Action und Abenteuer fand ich sowieso schon immer cool, und besonders, wenn Nazis auf die Fresse bekommen haben. Die Grundidee war eine Gruppe männliche Soldaten. Dann habe ich überlegt, was ich ändern könnte, um ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen und nicht wieder irgendeinen Kriegsroman zu schreiben. Ich bin auf die Idee gekommen, die Hauptfiguren alle weiblich zu gestalten, da das bei meinen vorherigen Fantasy-Romanen auch immer der Fall war. Dann habe ich mir gedacht: Okay wie wäre es denn, wenn ich drei Frauen daraus mache und das Ganze eine Eliteeinheit ist? So kam eines zum anderen und ganz schnell hieß das Ganze dann auch logischerweise Inglorious Bitches. Das zieht sich tatsächlich durch mein schriftstellerisches Schaffen, dass meine Hauptcharaktere eigentlich immer weiblich sind.

Band 1 der Reihe Ingloriuos Bitches
Band 1 der Reihe Ingloriuos Bitches

Teilzeithelden: Stichwort Hauptcharaktere: Stellst du uns die drei Protagonistinnen vor?

Benjamin: Natürlich. Die drei Inglorious Bitches bestehen zum einen aus Mary, einer blauäugigen amerikanischen Blondine, die sieben Kinder hat sowie Mouth und Lynx, über die ich später noch mehr erzähle. Eines verrate ich an dieser Stelle: Meine drei Inglorious Bitches haben alle jeweils eine besondere Fähigkeit. Mary zum Beispiel kann sehr viele Schläge einstecken, ohne dass sie blutet. Sie ist sehr widerstandsfähig und ist deswegen diejenige, die vorangeht und die Schläge kassiert, weil sie das verkraftet. Dann gibt es Mouth, also Englisch für Mund: Den Namen hat sie bekommen, weil sie eine sehr große Klappe hat. Sie ist PoC, Brasilianerin und beherrscht brasilianisches Jiu-Jitsu, was sie sehr gerne an bei den Nazis anwendet. Ihre besondere Fähigkeit ist, dass sie sehr sehr gut riechen kann. Beispielweise sind sie im ersten Band in Südfrankreich unterwegs und wenn sie dann gemeinsam quasi durch den Wald streifen und nach Nazis Ausschau halten, riecht Mouth, dass in einem Kilometer jemand raucht und setzt das dementsprechend gewinnbringend für die Mission ein. Außerdem haben wir noch die gute Lynx. Sie ist Jüdin und ihre super Fähigkeit ist, dass sie sehr sehr gut hören kann. Das heißt, sie kann quasi immer sagen, wo sich Feinde befinden, ob sich jemand anschleicht oder nicht.

Im Laufe der Geschichte erzähle ich die Hintergrundgeschichten von allen drei Protagonistinnen, aber Lynx ist dabei mein Liebling, weil sie ganz in der Tradition der Inglourious Basterds handelt, und außerdem hat sie als Jüdin das Recht hat, hier die Hauptrolle zu spielen und gegen Nazis vorzugehen.

Die drei Damen tauschen sich in ihren Missionen auch immer mal wieder aus, das ist dann witzig geschrieben und der Humor kommt nicht zu kurz. Das ist, was ich selbst gerne lese und was in der Reihe den Leser*innen bisher sehr gut gefallen hat.

Teilzeithelden: Ist es dir als Mann schwergefallen, weibliche Charaktere zu schreiben?

Benjamin: Dass ich ein Mann bin und weibliche Charaktere schreibe, ist mir überhaupt nicht schwergefallen. Ich bin ein empathischer Mensch und bin der Meinung, dass ich mich da sehr gut in meine Charaktere hineinversetzen kann. Ich habe auch schon zwei Fantasy Romane geschrieben mit weiblichen Hauptcharakteren und denke, das habe ich da auch schon ganz gut hinbekommen. Jetzt bei der Reihe macht es für mich so ein bisschen den Reiz aus, gerade die Perspektive zu wechseln und mir dann während dem Schreiben immer wieder bewusst zu machen: Okay, das sind jetzt drei Frauen, die da auf Nazi-Jagd gehen. Was wäre denn jetzt zum Beispiel ein Auslöser, dass die drei wirklich wütend werden oder was könnte ich denn machen, dass die drei Frauen wirklich wütend sind und sich dann dementsprechend an den Nazis auszulassen. Es ist für mich der Reiz, mich da in die in die Köpfe der Charaktere hineinzuversetzen und aus deren Sicht das Ganze zu sehen und das entsprechend zu schreiben.

Band 2 der Reihe Ingloriuos Bitches
Band 2 der Reihe Ingloriuos Bitches

Teilzeithelden: Planst du, ausschließlich in dem Projekt weiterzumachen oder wird es in Zukunft noch andere Projekte geben?

Benjamin: Ich bin jetzt mit dieser Roman Serie definitiv für die nächsten Jahre sehr gut ausgelastet. Ich habe die Reihe auf 18 Bände ausgelegt, weil ich gemerkt habe, dass mir das unfassbar viel Spaß macht zu planen und zu schreiben, sonst würde ich das gar nicht so lange aushalten. Bei dem Projekt mit diesen drei Protagonistinnen in dieser Welt kann ich mich kreativ austoben. Ich kann in der Reihe viele verrückte Ideen einbringen, denn sie verfügt auch über okkulte und paranormale Elemente, wie beispielsweise einen Dämonenpanzer namens Jürgen. Ich habe in dieser Serie schon sehr viel Abwechslung.

Als kreativer Autor habe Ideen auch in andere Richtungen, tobe mich da aus und plane Dinge. In diesem Jahr so zum Beispiel wird die nächste Anthologie der Nachtreihe erscheinen, mit dem Titel Blutnacht – Dunkle Folklore. Die Ausschreibung läuft noch bis zum 1. März und ist auf meiner Webseite zu finden. Die Kurzgeschichten-Anthologie geht in Richtung düstere Fantasy.

Außerdem habe ich noch so andere Projekte, die ich in der Vergangenheit geplant habe. Die liegen momentan etwas auf Eis und werden wieder hervorgeholt, sobald ich Zeit dazu habe. Mein Hauptprojekt bleibt tatsächlich Inglorious Bitches, weil ich mittlerweile das Gefühl habe, dass genau diese Roman-Serie genau jetzt geschrieben werden muss und ich da meine Hauptenergie hineinstecken muss.

Literatur, Buchbranche und der Kampf gegen rechte Akteur*innen

Teilzeithelden: Deine Bücher setzen sich stark mit faschistischen Strukturen auseinander. Hat dich ausschließlich deine Liebe zu Tarantino bewogen, dies zum Gegenstand zu machen, oder gab es noch andere Gründe?

Benjamin: Der ausschlaggebende Grund war, wie bereits gesagt, Tarantino. Warum ich das schreiben wollte, war definitiv die Tatsache, dass drei Frauen sind, die gegen Männer kämpfen, die die sich gegen Männer behaupten, die sich gegen männliche Soldaten behaupten, die sich gegen ein faschistisches Regime behaupten. Das hat mich gereizt und natürlich hat mich auch motiviert, dass es Nazis sind, die auf die Fresse kriegen und die abgemetzelt werden. Ich glaube, seit 2016 haben wir wieder Nazis im Bundestag sitzen und seit 2016 bin ich fassungslos, dass das hier wieder passiert. Gerade jetzt im Januar, was jetzt schon wieder alles passiert ist – alleine nur im Januar –also für mich dauert der Januar gefühlt schon ein ganzes Jahr lang. Es ist alles so anstrengend und macht müde und fassungslos und sehr ohnmächtig teilweise. Mittlerweile ist das Schreiben an dieser Serie für mich auch sowas wie Therapie. Ich weiß genau wie es ausgeht: Es geht gut aus für meine Heldinnen es geht schlecht aus für die Nazis, die das verdient haben. Ins Thema, dass drei Frauen, die gegen Nazis kämpfen, hat natürlich mit reingespielt, dass die AFD im Bundestag sitzt und von Jahr zu Jahr mehr Zuspruch findet und ekelhaftere Äußerungen macht und immer ekelhaftere Aktionen hier durchführt und irgendwie scheint das die Leute nicht zu bewegen oder abzustrafen. Im Gegenteil: Die Prozentpunkte kommen immer mehr dazu und ich verstehe das nicht. Seit 2020 verstehe ich die Welt sowieso nimmer, aber mit der AFD im Bundestag ist es noch schlimmer, gerade hier in Deutschland.

Teilzeithelden: Denkst du, dass Literatur und insbesondere Fantasy eine wirksame Waffe gegen rechte Ideologien sein können? Wenn ja, wie?

Benjamin: Ja, auf jeden Fall. Eine Leserin hat mir im November, zur Zeit der Wiederwahl von Donald Trump, als mein Inglorious Bitches XMas-Special erschienen ist, geschrieben, dass es sehr geholfen hat, sie über die Tatsache hinwegzutrösten, dass ein weiterer Faschist in Amerika an der Macht ist. Es hilft definitiv beim Eskapismus, dass man sich in meinen Büchern erholen und quasi Urlaub machen kann in meiner Story. Einfach auch, wenn man weiß, die Nazis kriegen aufs Maul und werden auf viele verschiedene Arten umgebracht und es gibt ein Happy End.

Ich setze natürlich mit meinen Büchern immer ein Zeichen. Seitdem ich die Bücher schreibe, bin ich natürlich nicht mehr unpolitisch, kann ich auch gar nicht mehr sein. Deswegen bin ich von Anfang an bei Autorinnen gegen Rechts, was sich im Januar gegründet und mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt hat. Ich setze immer mit jedem Buch, das ich in der Reihe veröffentliche, ein ganz klares Statement, wo ich stehe. Ebenso ist ein Statement, wenn Personen die Bücher lesen oder die die Bücher weiter verschenken.

Band 3 der Reihe Ingloriuos Bitches
Band 3 der Reihe Ingloriuos Bitches

Teilzeithelden: Hast du das Gefühl, dass die Buchbranche sich generell genügend gegen rechts abgrenzt? Du hast ja gerade von Autor*innen gegen Rechts gesprochen: Ist das deiner Meinung nach repräsentativ?

Benjamin: Ich habe jetzt in den letzten zwei Tagen auf Instagram kaum etwas anderes gesehen als das Logo von Autor*innen gegen Rechts, weil sich ganz viele da angeschlossen haben. Ich denke mal, aus einer kollektiven Ohnmacht heraus, die sich erneut ergeben hat, und dass die Leute das Gefühl haben, sie müssen jetzt was machen. Alleine nur, um diese Ohnmacht irgendwie abzuschütteln. Natürlich ist es nicht damit getan, die x-te „Gegen-Rechts-Organisation“ zu gründen. Jede*r von uns muss natürlich auch auf die Straße. Auch ich werde an diesem Wochenende auf die Straße gehen und demonstrieren, das ist sehr, sehr wichtig. Wir müssen alle mehr von dem Bildschirm weg und mehr auf die Straße. Gott sei Dank, kann Social Media da informierend sein, was die Demonstrationen angeht. Man kann sich sehr leicht darüber informieren, wo in der Nähe die nächste Demonstration ist, der man sich anschließen kann. Viele denken, man muss ein riesiges Schild basteln oder mit dem Megafon dahin. Das stimmt nicht: Man muss einfach nur hingehen und dabei sein, man muss noch nicht mal rufen oder schreien. Einfach nur da sein, damit möglichst viele Leute da sind und dass das Medienecho auch größer ist.

Bezüglich der Buchbranche finde ich es schon mal cool, dass sehr viele meiner Kollegen und Kolleginnen sich da angeschlossen haben, laut sind und ganz klar Flagge zeigen. Aber es gibt immer noch so ein paar Kollegen oder Kolleginnen, wo ich denke: Seit drei Tagen ist doch auf Social Media quasi kein anderes Thema, jede*r positioniert sich ganz klar gegen rechts, warum du nicht? Aber ich würde natürlich auch den Teufel tun, die Leute zu drängen oder anzugehen, das ist nicht zielführend. Trotzdem mache ich mir meine Gedanken, denn die Zeit des Nichtstuns ist vorbei, leider. Ich bin auch jemand, den Politik fast immer genervt hat, mit der AFD sowieso noch mehr. Mir wäre es auch lieber, wenn ich die Füße hochlegen könnte, aber ich habe ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl und bin ein sehr empathischer Mensch. Deswegen ist es mir unmöglich, in der aktuellen Situation untätig zu bleiben. Auf Social Media laut sein sowieso, das kann ich und deshalb fällt es mir nicht schwer. Aber ich gehe natürlich auch auf die Straße und bin da dann laut.

Ansonsten zur Buchbranche: Die Leipziger Buchmesse und die Frankfurter Buchmesse sollten sich dringlichst überlegen, was sie endlich mal gegen die rechten Verlage unternehmen, die immer noch dort ihre Stände haben. Ich verstehe nicht, warum eine Frankfurter Buchmesse oder eine Leipziger Buchmesse das nicht unterbinden kann. Es kann nämlich nicht in deren Interesse sein, eigentlich in niemandes Interesse außer im Interesse der Nazis, dass dort solche Verlage präsent sind. Vielleicht kann mich da mal jemand aufklären, warum das immer noch so ist. Ich verstehe es nicht. Das wäre eine Sache, die die Buchbranche angehen könnte.

Teilzeithelden: Das ist eine starke Meinung, danke. Zum Schluss möchte ich noch mal den Bogen zurück zu deinen drei Protagonistinnen schlagen. Was denkst du, wie die in der aktuellen Situation agieren würden?

Benjamin: Wenn du mir diese Frage so direkt stellst, habe ich natürlich einen einzelnen Gedanken dazu. Getreu meiner Serie würden meine drei Inglorious Bitches einen Geheimplan schmieden, wie und wo sie die AFD finden, um dann dementsprechend mit physischer Gewalt diese Partei aus Deutschland zu entfernen. Aber man darf eines nicht vergessen: Meine Romanserie ist reine Fiktion. Doch das ist, was meine drei Inglorious Bitches machen würden: Die würden wahrscheinlich den Bundestag mit Blendgranaten stürmen und dann wird das Ganze eine kurze Sache. Da wird nicht lange debattiert, da gibt es keine Abstimmung. Naja, doch eine Abstimmung, aber mit drei eindeutigen Stimmen und das sind die drei Stimmen meiner drei Bitches. Und dann steht es 3:0 für meine drei Protagonistinnen.

Teilzeithelden: Vielen Dank für das spannende Interview.

 

Artikelbilder: © Benjamin Spang
Layout und Satz: Roger Lewin
Lektorat: Nina Horbelt

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