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Harley Quinn, Peacemaker und die Doom Patrol stehen für die abgefahrene Seite des DC-Universums. Sie sind wild, chaotisch und humorvoll über die Grenzen des guten Geschmacks hinaus. Wir schauen für euch drei Panini Comics mit den ausgeflippten Anti-Held*innen an.

Eine der schönen Seiten von Superheld*innencomics ist, wie divers und unterschiedlich sie sein können. Neben klassischen Geschichten über maskierte Held*innen, die in Großstädten das Verbrechen bekämpfen, gibt es gemütliche Fabeln, Spionagegeschichten, Horror, epische Science-Fiction, japanische Fantasy und vieles mehr. Es gibt komplett abgefahrene, surreale, experimentelle Werke und lustige Geschichten, die sich selbst auf den Arm nehmen. Diesmal geht es um die letzten beiden Gruppen.

Harley Quinn, Peacemaker und die Doom Patrol haben allesamt den Sprung auf die Leinwand geschafft. Harley Quinn, gespielt von Margot Robbie, war der heimliche Star des ersten Suicide Squad-Kinofilms und erhielt kurz darauf ihren eigenen Ableger-Film, Birds of Prey. Die nicht nummerierte Fortsetzung The Suicide Squad konnte den Erfolg wiederholen: Diesmal war es Peacemaker, der von John Cena gespielte, dümmlich-psychotische Killeragent, der begeistern konnte und eine Ableger-Streamingserie erhielt. Die Doom Patrol war Anfang der 90er Jahre eines der irrsten Comics, zu einer Zeit, in der psychedelisch-surreale Werke Hochkonjunktur hatten. Die hochgelobte Serie Umbrella Academy war stark von der Patrol geprägt und so kam kurze Zeit später auch eine hervorragende, Grenzen sprengende Doom Patrol Fernsehserie heraus.

Wir schauen an, was Panini dieses Mal zu den drei veröffentlicht hat und ob es den „guten“ Ruf der Figuren erhalten kann.

Triggerwarnungen

Gewalt an Kindern, Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, psychische Gewalt, Body Horror, Sklaverei, Brutale Gewalt, Suizid, Kulte

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Doom Patrol 1– Wilkommen im Club der Freaks

Das neue Doom Patrol-Comic ist ein Neustart für die Gruppe. Es spielt in der Hauptwelt der DC Comics und setzt die alten Geschichten fort, führt aber einen ganz neuen Status Quo ein. Im Großevent Lazarus Planet regneten mystische Wasser auf die ganze Welt herab, die nassgewordenen Leuten die seltsamsten Superkräften verleihen konnten. Und wenn sich jemand mit „seltsam“ auskennt, dann die Doom Patrol. Die gehassten und gefürchteten Außenseiter mit Superkräften, die oft mehr Fluch als Gabe sind, gründeten sich neu. Nun suchen sie die Metawesen, wie die Mutierten genannt werden, und helfen ihnen, ihre neuen Kräfte zu meistern. Dabei ist die Doom Patrol aber im Wettlauf mit der Armee, die die neuen Metawesen als Soldaten benutzen will. Und auch die „normalen“ Menschen haben Vorurteile.

Die ganz neue, ganz andere Doom Patrol © Panini
Die ganz neue, ganz andere Doom Patrol © Panini

Der neue Status Quo klingt vielleicht bekannt und das Comic kann es nicht verhehlen: Die Doom Patrol lehnt sich hier ganz stark an die X-Men an. Eine Gruppe gehasster und gefürchteter Außenseiter*innen, die im Untergrund, von der Regierung gejagt, die beschützen wollen, die anders sind. Das ist die klassische X-Men-Beschreibung. Die Armee setzt, unterstützt von Amanda Waller und Peacemaker, sogar Riesenroboter ein, um die Metas zu jagen – Sentinels lassen grüßen. Besonders erinnert es an den X-Men-Reboot von Grant Morrison aus dem Jahr 2000. Dort bekamen die X-Men als Uniform schwarz-gelbe Lederklüfte, hier die Patrol weiß-orange. Und hier wie dort war es das erste Mal, dass die jeweiligen Teams aktiv loszogen, um alle ihrer Art zu sich zu holen, in eine Untergrundbasis unter einem normalen Haus. Dazu passt auch der Zeichner Chris Burnham, der bei Batman Inc. mit Morrison zusammenarbeitete.

Aber Imitation ist, laut Oscar Wilde, die ehrlichste Form der Schmeichelei. Das Konzept hat sich jahrzehntelang bewiesen, warum also sollte es nicht jemand anderes versuchen. Kann sich Doom Patrol als eigenständiges Comic beweisen? Nun ja. Das Grundkonzept ist, wie gesagt, ein Klassiker. Das Team besteht aus den bekanntesten Mitgliedern: Die größenverändernde Schauspielerin Rita Farr/Elasti-Girl, der verstrahlte Pilot Larry Trainor/Negative Man und Cliff Steele/Robotman, dessen Gehirn in einen Roboter transplantiert wurde. Der ursprüngliche Teamgründer, Niles Caulder, arbeitet als Unterstützung mit. Die neue „Chief“ des Teams ist Crazy Jane, die über eine Vielzahl multipler Persönlichkeiten, alle mit eigener Superkraft, verfügt.

Immer wieder cool: Querschnitte von Superbasen © Panini
Immer wieder cool: Querschnitte von Superbasen © Panini

Zusammen retten sie Metas, decken eine Verschwörung eines Biotechnologie-Konzerns auf und treffen auf alte Gegner. Das sind alles solide, unterhaltsame Actioncomic-Geschichten. Ein großes Problem ist aber die Einbindung alter Storyelemente. Ich persönlich bin ein großer Fan von Kontinuität und habe mich entsprechend gefreut, alte Freunde und Feinde wiederzuerkennen. Das muss allerdings so eingeführt werden, dass Neuleser*innen alles für die Geschichte wichtige einordnen können, und das geschieht hier leider nicht. Alte Feinde wie die Bruderschaft des Dada, General Immortus und Candlemaker sind einfach zu ungewöhnlich, um sie einfach so auftauchen zu lassen und dann soviel Gewicht auf deren obskure Geschichten zu legen.

Doom Patrol – Willkommen im Club der Freaks will ein Neuanfang für das wohl abgefahrenste aller Superteams sein. Grundsätzlich schafft es das auch. Das neue Konzept orientiert sich stark an den X-Men, wird aber gut ausgeführt. Die Figuren sind gut und vielschichtig geschrieben, das Thema um verfolgte Außenseiter funktioniert gut. Dabei werden auch queere und Transthematiken direkt angesprochen, nicht nur mit verschleierten Metaphern und Analogien. Leider gibt es aber den großen Nachteil, dass Figuren und Plotpunkte aus vorherigen Reihen auftauchen und extrem wichtige Rollen spielen, aber nicht genug erklärt werden. Die drei von fünf Daumen in der Wertung sind daher ein Zwischenwert. Doom Patrol-Neulinge können einen Daumen abziehen, Veteranen einen hinzufügen. Doom Patrol – Willkommen im Club der Freaks ist ein gutes Comic. Um es vollständig genießen zu können, braucht es aber einige Vorarbeit.

Die harten Fakten:

  • Autor*in(nen): Dennis Culver
  • Zeichner*in(nen): Chris Burnham, David LaFuente
  • Seitenanzahl: 196
  • Preis: 25 EUR
  • Bezugsquelle: Fachhandel, Amazon, idealo, Panini

 

Harley Quinn 5 – Wer hat Harley getötet?

Harley Quinn ist wahrscheinlich DCs größte Erfolgsgeschichte des letzten Jahrzehnts. Die Ex-Freundin von Batmans Erzfeind Joker, die sich von ihrem missbrauchenden Partner lossagt und ihre eigenen verrückten Abenteuer erlebt, wurde spätestens mit der Darstellung durch Margot Robbie ein Mainstreamphänomen.

In diesem Band hat Harley sich schon lange vom Joker losgesagt und will ihre ehemaligen Taten als Superverbrecherin wiedergutmachen. An ihrer Seite ist ihr neuer bester Freund Kevin, auch ein ehemaliger Handlanger des Jokers, der sie dabei unterstützen will. Mittlerweile ist Harley bei anderen Superheld*innen sogar einigermaßen akzeptiert. Dann wird sie plötzlich erschossen. Kevin macht sich gleich daran, sie wieder zum Leben zu erwecken. Nachdem Harley wieder lebt, suchen die beiden zusammen nach ihrem Mörder.

Harlock Quolmes und Dr. Zsaszton in Aktion © Panini
Harlock Quolmes und Dr. Zsaszton in Aktion © Panini

Wer hat Harley getötet ist auf andere Art ausgeflippt als Doom Patrol. Harley bewegt sich im klassischen DC-Universum, in dem die komischsten Elemente der Superheld*innenwelt ohne viel Aufhebens auftauchen. Sterben, Wiederbelebung, menschenfressende Alien-Parasiten als Haustiere, Superheld*innen, Superschurk*innen, Doppelgänger aus fremden Dimensionen. Das alles taucht auf und erfüllt seine Rolle für die Story. Im Vergleich zu Doom Patrol funktioniert das hier deutlich besser. Dort werden obskure Elemente uralter Figuren ohne Erklärung entscheidend für die Handlung und von der Geschichte präsentiert, als wäre alles extrem bedeutsam. Hier heißt es nur kurz: „Die League of Assassins kann Tote wiederbeleben.“ Oder: „Harleys Freundin Killer Frost ist eine Ex-Schurkin, die Sachen einfrieren kann.“ Die „alte“ Harley kommt aus einer postapokalyptischen Mad-Max-Welt. Natürlich gibt es für Nerds, denen so etwas Spaß macht, endlose Details, Trivia und Hintergrundinfos zu allem, die woanders nachgelesen werden können. Aber damit diese Story so funktioniert, wie sie soll, reichen diese kurzen Informationen völlig.

Auch „Killer Frost“ war früher kein Unschuldslamm © Panini
Auch „Killer Frost“ war früher kein Unschuldslamm © Panini

Die Handlung ist aber nicht nur eine Aneinanderreihung von lustigen Gags. Harley wird mit ihrer Sterblichkeit konfrontiert und mit einer Vielzahl verschiedener Versionen ihrer selbst. Das regt sie zur Selbstfindung an und lässt sie herausfinden, was für sie wirklich wichtig ist. Natürlich passiert das alles nicht ohne eine Menge Cartoon-artig lustig-übertriebener Gewalt und mehr oder weniger flacher Witze.

Wer so etwas mag, findet in Wer hat Harley getötet? ein solides Comic mit vielen Witzen, aber auch etwas tiefgründigerem Unterbau. Nicht zu viel und nicht zu tiefgründig, aber es ist vorhanden. Auch Fans der Harley-Quinn-Cartoon-Serie wird das ansprechen. Wer nichts für Geschichten mit alternativen Universen übrig hat oder Gotham City/Batman/Joker/Harley Quinn lieber düster, dreckig und geerdet mag, sollte das Comic eher meiden. Für die kommt ja bald Joker: Folie à Deux mit Lady Gaga als Harley Quinn ins Kino.

Die harten Fakten:

  • Autor*in(nen): Stephanie Phillips
  • Zeichner*in(nen): David Baldeon, Matteo Lolli
  • Seitenanzahl: 172
  • Preis: 20 EUR
  • Bezugsquelle: Fachhandel, Amazon, idealo, Panini

 

Peacemaker

Peacemaker enthält zwei unzusammenhängende Geschichten über den Antihelden. Peacemaker ist ein Antiheld, der behauptet, alles für den Frieden zu tun – vor allem, zu töten. Mit diesem simplen Widerspruch wurde die Figur Peacemaker im Film The Suicide Squad von John Cena zu einem Hit. Peacemaker ist dort ein arroganter, dumm-ignoranter, nationalistischer Macho-Proll, der gerne Leute tötet und Frieden als leicht durchschaubaren Vorwand nutzt. Er war damit perfekt als Widerling, den man gerne sieht, um ihn zu hassen. Quasi das Ekel Alfred der Super“helden“. In der darauffolgenden Peacemaker-Streamingserie wurde darauf eingegangen, wie Peacemakers Neonazi-Vater ihn in der Kindheit misshandelte und so zu einem toxischen Idioten heranzog. Nach dem Erfolg im Film tauchte Peacemaker auch in immer mehr Comics auf, wie dem oben erwähnten Doom Patrol.

Peacemaker überschätzt sich selbst © Panini
Peacemaker überschätzt sich selbst © Panini

Dieser Band enthält zwei komplett unabhängige Peacemaker Geschichten, die beide in ihren eigenen Welten spielen, ohne Verbindung zu anderen laufenden Geschichten. Die erste wurde von Garth Ennis geschrieben, der als Autor von The Boys bekannt wurde. Ennis nimmt bekanntlich kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, wie sehr er das Superheld*innen-Genre hasst. In seiner Peacemaker-Geschichte kann er sich dem widmen, was er eigentlich mag: der extrem düsteren, amoralischen und monströsen Welt von Spionen und Spezialeinheiten. Hier war Peacemaker schon als Kind ein Psychopath ohne Emotionen. Weder der erweiterte Suizid seiner Eltern und Geschwister noch die Entführung durch amoklaufende Psychokiller konnten ihn erschüttern. Sobald er konnte, trat Peacemaker der US-Armee bei, wo er bald in die höchsten Ränge der Spezialeinheiten aufstieg. Auffällig war allerdings, wie viele tödliche Unfälle seinen Kameraden zustießen …

Manchmal wird Peacemaker mit der Wahrheit konfrontiert © Panini
Manchmal wird Peacemaker mit der Wahrheit konfrontiert © Panini

Die erste Geschichte ist wahrscheinlich ganz anders, als man bei Peacemaker erwarten würde. Es ist eine typische ernste Ennis-Geschichte. Wer Ennis‘ legendären Punisher-Run mochte, oder allgemein seine Kriegscomics, wird die Geschichte mögen. Für alle anderen ist sie wahrscheinlich etwas unpassend in diesem Band, vor allem, wenn man die Hauptgeschichte bedenkt.

Im englischen Original lief Peacemaker Tries Hard über sechs Hefte, die alle hier gesammelt sind. Die Geschichte von Kyle Starks ist das komplette Gegenteil von Ennis‘ Story über einen eiskalten Psychopathen. Hier ist Peacemaker genauso wie in The Suicide Squad. Ein ignoranter Macho, der von allen gehasst wird. Wie Peacemaker seine Unzulänglichkeiten überspielt, indem er sich als Übermacho darstellt, damit aber stets scheitert, ist zwar manchmal etwas fies, aber nicht unverdient. Der krasse Humor, der die Grenzen des guten Geschmacks überschreitet, ist vielleicht nicht für alle, aber sehr lustig, wenn man so etwas mag. Man merkt, dass Kyle Starks auch Rick & Morty Comics schrieb, auch wenn Peacemaker nie ganz so geschmacklos provozierend wird.

Der Mann, die Legende: Snowflame © Panini
Der Mann, die Legende: Snowflame © Panini

Nach einem alltäglichen Einsatz, bei dem Peacemaker eine Terroristengruppe umbringt, adoptiert er den niedlichen Hund der Terroristen. Da er jetzt aber zum ersten Mal im Leben etwas hat, das ihm etwas bedeutet, wird der Hund natürlich sofort von Superschurken entführt. Um seinen Hund zurückzubekommen, soll er für Brain und Monsieur Mallah bei General Immortus einbrechen. Da ihn seine Chefin Amanda Waller ebenso verabscheut wie Harley Quinn und der Rest der Suicide Squad, steht ihm dabei nur sein Bewährungshelfer zur Seite …

Wie Wer hat Harley getötet? benutzt auch Peacemaker viele bestehende Figuren besser als Doom Patrol 1. Besonders ironisch, da Brain, Monsieur Mallah und General Immortus eigentlich Feinde der Patrol sind. Während sie in Doom Patrol 1 aber bemüht dramatisch aufgeladen werden, werden die Figuren hier effizient für ganz bestimmte Zwecke genutzt: Comedy. Ein Gehirn in einem Glas! Ein französisch-sprechender Gorilla! Ein unsterblicher Rentner! Bauarbeiter-Superschurken in einer Gewerkschaft! Das ist natürlich simpel, aber es funktioniert. Die Figuren werden als Archetypen benutzt, bei denen sofort klar wird, was ihre Rolle ist. Bei „Deathstroke dem Terminator“ verrät der Name sofort, dass er ein harter Kerl ist, und mehr braucht man eben nicht wissen.

Macht es diesen Witz besser, wenn man weiß, dass Blackhawks bla bla bla? Nein © Panini
Macht es diesen Witz besser, wenn man weiß, dass Blackhawks bla bla bla? Nein © Panini

Trotz des krassen, aggressiven und oft flachen Humors hat aber auch Peacemaker Tiefen. Peacemaker selbst muss sich der Wahrheit über sich selbst stellen und daran wachsen. Oder es jedenfalls versuchen. Besonders überraschend war der Umgang mit seinem Bewährungshelfer. Ohne zu viel zu spoilern, gilt er als eine der lächerlichsten Figuren, die es je bei DC Comics gab. Und gerade diese Figur bekommt in Peacemaker Tiefe, Vielschichtigkeit und letztendlich sogar Würde.

Die Garth-Ennis-Geschichte in Peacemaker ist gut, aber wahrscheinlich zu besonders in Ennis‘ düsterem Stil um allgemeinen Anklang zu finden. Die lange Geschichte ist aber ausgezeichnet: Action, Humor, etwas Tiefe, alles ist vorhanden. Wer provokanten Humor wie bei South Park, Family Guy oder Rick & Morty mag, wird bei Peacemaker genau richtig sein. Und wer Peacemaker in The Suicide Squad oder Peacemaker-Serie mochte, sollte hier unbedingt zugreifen. 

Die harten Fakten:

  • Autor*in(nen): Garth Ennis, Kyle Starks
  • Zeichner*in(nen): Gary Brown, Steve Pugh
  • Seitenanzahl: 204
  • Preis: 25 EUR
  • Bezugsquelle: Fachhandel, Amazon, idealo, Panini

 

 

Artikelbilder: © Panini
Layout und Satz: Verena Kröger
Lektorat: Maximilian Düngen
Fotografien: Paul Menkel

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